B&B GmbH Beton-Rückbau
Kettenbagger mit Sieblöffel beim Bodenaustausch

Fugenschneiden und Bodenplatten-Trennung in NRW

Wir schneiden Dehnfugen, Scheinfugen und Trennschnitte in Industrieböden, Straßen und Hallenböden mit exakter Tiefe und Linienführung. Sie verhindern unkontrollierte Risse und erhalten definierte Trennlinien für Teilabbruch oder Neuaufbau.

Die B&B GmbH schneidet Fugen und Trennschnitte in Beton- und Asphaltflächen in ganz NRW. Wir arbeiten mit Fugenschneidern bis 1.000 mm Blattdurchmesser und erreichen Schnitttiefen bis etwa 400 mm, nass gefasst und lärmreduziert. Fugenbild, Tiefe und Zeitpunkt legen wir nach Plattenstärke und Betonalter fest, damit keine unkontrollierten Risse entstehen.

Typische Einsätze

  • Scheinfugen in frisch betonierten Industrieböden
  • Dehnfugen in Hallenböden und Lagerflächen
  • Trennschnitte für den Teilausbau von Bodenplatten
  • Fugen und Schnitte in Asphalt- und Betonstraßen
  • Randschnitte an Aufzugsgruben und Kanaltrassen

Technik im Einsatz

  • Fugenschneider mit Blattdurchmesser bis 1.000 mm
  • Diamantblätter in Spezifikationen für Beton und Asphalt
  • Wandsäge und Kernbohrgerät für Dicken über 400 mm
  • Nasssauger und Wasserabsaugung am Schneidwagen
  • Absetzbehälter für Schnittschlamm
  • Fugenreinigungsgeräte und Vergusstechnik
Kettenbagger im Erdbau auf Schotter
Fugenschneiden & Bodenplatten-Trennung – Arbeitsweise der B&B GmbH

Verfahren

Scheinfugenschnitt im frischen Beton

Die Scheinfuge wird als Sollriss mit etwa einem Viertel bis einem Drittel der Plattendicke eingeschnitten, meist innerhalb der ersten 6 bis 24 Stunden nach dem Betonieren. Der Zeitpunkt ist entscheidend: zu früh reißt die Kante aus, zu spät hat der Beton schon unkontrolliert gerissen. Das Fugenraster richtet sich nach Plattendicke und Bewehrung.

Dehnfugen und Raumfugen

Dehnfugen werden über die volle Plattendicke getrennt, damit Bewegungen aufgenommen werden. Wir schneiden auf Linie, räumen den Fugenraum und stellen die Flanken für Profil oder Verguss vor. Nachträgliche Dehnfugen in bewehrten Platten erfordern eine statische Bewertung, weil durchtrennte Bewehrung die Lastübertragung ändert.

Trennschnitte für Teilabbruch

Vor dem Ausbau eines Plattenfeldes setzen wir den Trennschnitt über die volle Dicke, damit die bleibende Fläche eine gerade, unbeschädigte Kante behält. Ohne Trennschnitt reißt die Platte in die bleibende Fläche hinein. Bei Dicken über etwa 400 mm ergänzen wir mit Wandsäge oder Kernbohrungen.

Asphalt- und Verbundschnitte

In Asphalt arbeiten wir mit angepassten Blattspezifikationen und höherer Umlaufgeschwindigkeit, um Zusetzen zu vermeiden. Bei Verbundaufbauten aus Asphalt auf Beton wird das Blatt nach der Hauptschicht gewechselt. So bleiben Schnittkanten sauber und der Verschleiß planbar.

Fugenreinigung und Vorbereitung zum Verguss

Nach dem Schnitt räumen wir die Fuge, saugen Schnittschlamm ab und trocknen die Flanken. Erst dann sind Vergussmasse oder Fugenprofil dauerhaft haftfähig. Verschmutzte Flanken sind die häufigste Ursache für spätere Fugenschäden.

Entsorgung und Verwertung

Der beim Schneiden anfallende Schlamm wird abgesaugt, in Behältern entwässert und der Feststoff nach LAGA-Einstufung mit Entsorgungsnachweis entsorgt. Ausgebaute Plattenfelder werden gebrochen und als RC-Baustoff verwertet, die Bewehrung als Schrott. Bei Asphaltschnitten wird das Fräs- und Schnittgut getrennt erfasst, weil teerhaltiges Material nicht in den Betonkreislauf gehört.

Ablauf

Bei Scheinfugen ist das Zeitfenster kurz, deshalb koordinieren wir den Schnitttermin direkt mit dem Betonierablauf, auch nachts und am Wochenende. Bei Trennschnitten in bestehenden Platten klären wir vorher Plattendicke, Bewehrungslage, Leitungen im Boden und die Ableitung des Schnittwassers.

Sicherheit und Nachbarschaft

Fugenschneider arbeiten bodennah und im Verkehrsbereich, deshalb sichern wir Arbeitsstellen mit Absperrung, Beschilderung und Warnkleidung nach den DGUV-Vorgaben. Nassschnitt bindet den Staub, das Wasser wird gefasst, damit keine Rutschgefahr und kein Eintrag in Kanäle entsteht. Bei Schnitten in unbekannten Böden orten wir Leitungen vorher, Gehörschutz ist wegen der Schnittgeräusche verbindlich.

Abgrenzung

Fugenschneiden trennt flache Bauteile auf Linie, während Wand- und Seilsägen aufgehende und dicke Bauteile schneiden. Der eigentliche Ausbau der getrennten Felder gehört zum Bodenplatten-Rückbau. Flächigen Abtrag ohne Trennung leisten Fräsen und Schleifen. Alle Arbeiten laufen ohne Sprengarbeiten.

Passt dazu

Fundament- & Bodenplatten-Rückbau

Wir bauen Stahlbetonfundamente, Maschinenfundamente und Bodenplatten erschütterungsarm zurück und trennen das Material direkt vor Ort. Sie erhalten eine lastfreie, verfüllfähige Fläche und einen dokumentierten Entsorgungsweg für jede Fraktion.

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Betonfräsen & Oberflächenabtrag

Wir fräsen Betonschichten, Estrich und Beschichtungen kontrolliert ab, mit definierter Abtragstiefe und erhaltenem Untergrund. Sie erhalten einen tragfähigen, aufnahmefähigen Untergrund für Abdichtung, Beschichtung oder neuen Aufbeton.

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Seilsägen & Wandsägen

Wir trennen Stahlbeton mit Diamantseil und Wandsäge auch bei Dicken über einen Meter, ohne Begrenzung durch die Blattgröße. Sie erhalten erschütterungsfreie Schnitte, transportfähige Segmente und exakte Trennflächen an bleibenden Bauteilen.

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Fragen zu Fugenschneiden & Bodenplatten-Trennung

Wann muss eine Scheinfuge geschnitten werden?

In der Regel innerhalb der ersten 6 bis 24 Stunden nach dem Betonieren, abhängig von Zement, Temperatur und Nachbehandlung. Der Beton muss so weit erhärtet sein, dass die Kante nicht ausbricht, aber noch nicht unkontrolliert gerissen sein. Wir stimmen den Termin direkt mit dem Betonierablauf ab und arbeiten bei Bedarf nachts. Das Fugenraster gibt der Planer vor.

Wie tief wird eine Fuge geschnitten?

Scheinfugen erhalten etwa ein Viertel bis ein Drittel der Plattendicke, damit sich der Riss gezielt darunter einstellt. Dehnfugen und Trennschnitte gehen über die volle Dicke. Mit Blattdurchmessern bis 1.000 mm erreichen wir rund 400 mm Schnitttiefe. Für dickere Platten ergänzen wir mit Wandsäge oder Bohrungen.

Kann eine Fuge nachträglich in einen bestehenden Boden eingebracht werden?

Ja, technisch ist das ohne Weiteres möglich. Bei bewehrten Platten ist jedoch zu prüfen, wie sich das Durchtrennen der Bewehrung auf Lastübertragung und Plattenverformung auswirkt. Wir orten die Bewehrung und stimmen Lage und Tiefe mit dem Statiker ab. Anschließend wird die Fuge gereinigt und mit Profil oder Verguss geschlossen.

Wie wird das Schnittwasser in einer Halle beherrscht?

Wir arbeiten mit Wasserabsaugung direkt am Schneidwagen und mit Nasssaugern in der Fuge, dazu kommen Sperren aus Sandschlangen oder Profilen. Das Wasser wird in Behälter geführt und entwässert. Damit bleiben Nachbarflächen trocken und rutschsicher. Abläufe und Gruben schotten wir vorher ab.

Warum reißt eine Bodenplatte trotz Fugen?

Häufige Ursachen sind ein zu großes Fugenraster, ein zu späterer Schnittzeitpunkt, behinderte Verformung an Einbauteilen oder fehlende Trennlagen zum Untergrund. Die Fuge steuert nur dort, wo sie rechtzeitig und tief genug sitzt. Wir bewerten das vorhandene Fugenbild und schlagen ergänzende Schnitte vor. Bestehende Risse lassen sich verharzen und kraftschlüssig schließen.

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