Beton-Rückbau in Bochum
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Bochum – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Bochum in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Wattenscheid, Langendreer und Querenburg und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Bochum liegt in der Mitte des Ruhrgebiets zwischen Gelsenkirchen, Herne, Dortmund und Witten und zählt rund 360.000 Einwohner. Die kreisfreie Stadt gehört zum Regierungsbezirk Arnsberg und ist in 6 Stadtbezirke gegliedert, wobei Wattenscheid erst 1975 eingemeindet wurde. Bergbau und Stahl haben den Baubestand geformt: Der Bochumer Verein in der Innenstadt-West, die Zechen Hannover in Hordel, Constantin und Lothringen in Gerthe sowie das Bergbau-Museum stehen für diese Zeit. Nach den Kriegszerstörungen entstand die heutige Innenstadt, ab 1962 kam die Ruhr-Universität in Querenburg als größtes Betonensemble der Stadt hinzu, und 2014 endete die Autoproduktion bei Opel in Laer.
Das prägendste Stahlbetonbauwerk Bochums ist die Ruhr-Universität in Querenburg mit ihren Institutsgebäuden der 1960er und 1970er Jahre, die seit Jahren abschnittsweise saniert und teilweise neu gebaut werden. Dazu gehören die Universitätsbrücken, das Parkhaus und die Hochschule Bochum nebenan. In der Innenstadt bestimmen Parkhäuser wie am Husemannplatz, Tiefgaragen und die U-Bahn-Bauwerke der U35 den Betonbestand, im Stadtgebiet außerdem die Brücken der A40, A43 und A448 sowie der Westkreuz-Knoten. Das Klinikum Bergmannsheil und das Knappschaftskrankenhaus in Langendreer ergänzen die Liste.
In Bochum stehen neben den Hochschulbauten weitere markante Betontragwerke an; das Exzenterhaus an der Universitätsstraße wächst auf einem Hochbunker aus dem Krieg, dessen massive Betonwände bei Umbauten nur mit Seilsäge und Kernbohrung zu öffnen sind. Das Stadion an der Castroper Straße in Grumme trägt Betontribünen und Umgänge mit hohem Instandsetzungsbedarf. Die Parkdecks am Einkaufszentrum in Harpen und die Tiefgaragen rund um den Boulevard in der City zeigen typische Chloridschäden an Rampen und Randbereichen. Im Süden queren Straßen- und Bahnbrücken die Ruhr bei Dahlhausen und Stiepel, dazu kommt der Eisenbahnviadukt in Dahlhausen; gesägt und gebohrt wird dort für neue Entwässerung, Aufzüge, Leitungstrassen und geänderte Nutzungen. B&B GmbH arbeitet erschütterungsarm, weil Bunkerbeton und alte Hochbauten sonst unkontrolliert reißen und angrenzende Nutzungen gestört würden. Hinzu kommen Deckenöffnungen in Schul- und Verwaltungsbauten der 1970er Jahre in Wattenscheid und Langendreer, wenn Lüftung, Aufzüge und Brandschutz nachgerüstet werden; die Bewehrung wird vorher geortet und die Öffnung abgefangen.
Bochums Wohnbestand umfasst Gründerzeitviertel im Ehrenfeld und Griesenbruch, Zechensiedlungen wie Dahlhauser Heide in Hordel, Nachkriegsblöcke in Hustadt und Querenburg sowie Wattenscheider Altbauten rund um den Alten Markt. Einfamilienhausgebiete liegen in Stiepel, Weitmar-Mark, Linden und Dahlhausen. Gewerbliche Umnutzung betrifft die Flächen an der Alleestraße, in Riemke, in Wattenscheid-Höntrop und am Westpark, wo alte Werkshallen und Lagergebäude neuen Nutzungen weichen.
Der Bochumer Wohnungsbestand steht in vielen Vororten vor dem Generationswechsel; in Werne, Langendreer und Altenbochum werden Siedlungshäuser der 1950er Jahre durch größere Wohngebäude ersetzt, in Hamme und Hofstede fallen Hinterhäuser, Werkstätten und Ladenlokale an den alten Geschäftsstraßen. In Günnigfeld und Wattenscheid-Mitte prägt Leerstand kleinerer Geschäftshäuser das Bild. Randbedingungen sind Altbergbau mit möglichen Hohlräumen unter dem Grundstück, Grenzbebauung mit gemeinsamen Brandwänden und die Bochumer Baumschutzsatzung, die alten Bestand auf Privatgrundstücken erfasst; in Stiepel und Dahlhausen kommt die Hanglage an der Ruhr hinzu, wo Böschungen während des Abbruchs zu sichern sind. B&B GmbH entkernt zunächst schadstoffhaltige Bauteile, baut dann mit Abbruchzange und Sortiergreifer zurück und verfüllt Keller mit aufbereitetem Material aus dem eigenen Abbruch, statt Bodenmaterial anzufahren. Dachbahnen, Bodenkleber und alte Dämmungen werden vor dem Abbruch getrennt ausgebaut und entsorgt. Container stellt B&B GmbH getaktet ab, weil in Hamme und Hofstede die Straßenquerschnitte kaum Dauerstellflächen zulassen.
Bochums größte Industriekonversion ist MARK 51°7 in Laer auf dem ehemaligen Opel-Werk I, wo Werkshallen zurückgebaut und neue Betriebe angesiedelt wurden. Weitere Standorte sind das Stahlwerk von Thyssenkrupp Steel in Wattenscheid und Bochum-Mitte, die Gelände des Bochumer Vereins am Westpark mit der Jahrhunderthalle und der Zeche Hannover in Hordel. Gewerbegebiete wie der Technologiepark Querenburg, Harpen, Gerthe-Nord und Wattenscheid-Höntrop enthalten Hallenbestände aus mehreren Jahrzehnten.
Bochum bietet weiterhin Rückbauflächen aus Bergbau und Bahn; auf dem Areal der früheren Zeche Dannenbaum in Laer und rund um Zeche Holland in Wattenscheid liegen Fundamente, Wasserhaltungen und Schachtsicherungen unter späteren Gewerbebauten. Am früheren Eisenbahnausbesserungswerk in Dahlhausen stehen Werkstatthallen, Drehscheiben und Kanäle, die bei Umnutzungen teilweise entfallen. In Werne, Langendreer und Gerthe reihen sich Gewerbehöfe mit Hallen der 1960er Jahre und Asbestzementdächern, die vor dem Abbruch fachgerecht abgetragen werden; hinzu kommen Umspannwerke, Trafostationen und Tanklager kleinerer Betriebe. B&B GmbH demontiert Stahlhallen sortenrein, baut Kranbahnen kontrolliert ab und bricht Hallenböden mit Rüttler und Hammer auf, wobei belastete Bereiche wie Ölabscheider und Werkstattgruben getrennt ausgehoben und beprobt werden. Schächte werden nach Vorgabe der Bergbehörde gesichert; vor der Demontage entsteht ein Schadstoffkataster, weil Werkstattgruben, Ölabscheider und Trafostationen zum Bestand dieser Höfe gehören; freischaltungen von Strom und Gas werden schriftlich bestätigt, bevor gearbeitet wird. Betonbruch bleibt als Recyclingmaterial auf der Fläche.
Bochum liegt vollständig über ehemaligem Steinkohlenbergbau; tagesnahe Grubenbaue, Schächte und Bergsenkungen in Gerthe, Hordel, Wattenscheid und Werne sind bei Fundamentarbeiten zu prüfen. Die Innenstadt ist eng und teilweise Fußgängerzone, Baustellenlogistik läuft über Zeitfenster und Sondernutzungsgenehmigungen. Autobahnanschlüsse bestehen an A40, A43, A44 und A448, die A40 durch die Stadt ist jedoch stark belastet.
Von Wattenscheid bis Hordel reicht unser Einsatzgebiet in Bochum. Im Kern arbeiten wir mit Staubbindung, Beweissicherung und knapper Baustelleneinrichtung, in Querenburg und Gerthe, Weitmar, Riemke, Laer und Hordel mit größerem Gerät und eigener Aufbereitung auf der Fläche.
Den Behördenweg in Bochum übernehmen wir. Das Bauordnungsamt der Stadt Bochum ist untere Bauaufsichtsbehörde, dort gehen Anzeige oder Antrag nach § 63 beziehungsweise § 64 BauO NRW ein. Planen Sie für Bochum zwischen 2 und 12 Wochen ein, je nach Verfahren. Das Bochumer Bauordnungsamt nimmt Abbruchanzeigen und Bauanträge über das Baubürgerbüro und das digitale Bauportal entgegen. Denkmalgeschützte Zechensiedlungen wie Dahlhauser Heide und Industriedenkmale wie die Jahrhunderthalle erfordern eine Erlaubnis der Unteren Denkmalbehörde. Die Baumschutzsatzung der Stadt Bochum gilt für Privatgrundstücke, Altbergbau- und Altlastenauskünfte sind vor Aushubarbeiten beim Umwelt- und Grünflächenamt und der Bezirksregierung Arnsberg einzuholen. Bochum wurde im November 1944 zu großen Teilen zerstört; Kampfmittelauskünfte laufen über das Ordnungsamt der Stadt Bochum an den Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe der Bezirksregierung Arnsberg.
In den nördlichen Stadtteilen liegen alte Schächte und tagesnahe Grubenbaue oft direkt unter Wohnbebauung. Vor dem Ziehen von Fundamenten und Kellern lässt B&B GmbH die Bergbauauskunft der Bezirksregierung Arnsberg prüfen. Werden Hohlräume vermutet, wird der Untergrund sondiert und gegebenenfalls verfüllt, bevor schwere Abbruchgeräte auffahren. So werden Tagesbrüche während des Abbruchs vermieden.
Die Siedlung Dahlhauser Heide in Hordel steht als Gesamtanlage unter Denkmalschutz, ein Abbruch einzelner Häuser ist deshalb nur mit denkmalrechtlicher Erlaubnis möglich. Meist beschränken sich Arbeiten auf Anbauten, Garagen und Nebengebäude. B&B GmbH plant solche Teilabbrüche so, dass das Hauptgebäude und die Nachbarhäuser keine Erschütterungsschäden erleiden. Die Untere Denkmalbehörde der Stadt Bochum ist frühzeitig einzubinden.
Die Institutsgebäude in Querenburg werden gebäudeweise geräumt, entkernt und saniert, während Nachbargebäude in Betrieb bleiben. B&B GmbH stellt Deckendurchbrüche und Wandöffnungen mit Kernbohrungen und Wandsägen her, um Erschütterungen für Labore und Hörsäle gering zu halten. Abbruchroboter übernehmen den Rückbau von Brüstungen und Installationsschächten. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW gibt Arbeitszeiten und Logistikwege vor.
Auf dem ehemaligen Opel-Werk I wurden Presswerk, Karosseriebau und Montagehallen mit Hunderttausenden Quadratmetern Fläche zurückgebaut. Die Hallenböden, Gruben und Maschinenfundamente wurden gebrochen und als Recyclingmaterial in die neue Erschließung eingebaut. B&B GmbH setzt bei solchen Werksflächen Longfront-Bagger für Hallen und hydraulisches Spalten für dicke Fundamente ein. Restflächen und Nachnutzungen bringen weiterhin Rückbauaufgaben.
Hochbunker wie an der Universitätsstraße haben Wände von teils mehr als 1 Meter Dicke mit dichter Bewehrung. B&B GmbH bohrt dafür Eckbohrungen und führt die Seilsäge durch, sodass ganze Blöcke herausgezogen und über einen Kran abtransportiert werden können; Hammerarbeit wäre hier weder wirtschaftlich noch erschütterungsarm. Der Ablauf wird mit dem Tragwerksplaner abgestimmt, weil Bunkerdecken die Lasten über wenige Wandscheiben abtragen. Die Bochumer Innenstadtlage verlangt zusätzlich feste Anlieferzeiten und Staubbindung.
In Werne und Langendreer sind Keller meist aus Ziegel und Stampfbeton gemauert und reichen bis 2,5 Meter unter Gelände. B&B GmbH bricht die Kellerwände bis unter die künftige Geländeoberkante zurück, entfernt die Sohle, wenn sie einer neuen Gründung im Weg steht, und verfüllt lagenweise mit gebrochenem Material aus dem Abbruch. Wegen des Altbergbaus im Bochumer Norden prüfen wir vorab, ob Tagesöffnungen oder Schächte im Bereich liegen. Die Verfüllung wird verdichtet und dokumentiert.
Im Bochumer Süden und Osten liegen zahlreiche Tagesöffnungen früherer Zechen wie Dannenbaum, die im Kataster der Bezirksregierung Arnsberg geführt werden. B&B GmbH stoppt in diesem Fall die Arbeiten im betroffenen Feld, meldet den Fund und lässt die Lage durch einen Fachplaner erkunden. Die Sicherung erfolgt anschließend nach Vorgabe der Bergbehörde, meist durch eine Verfüllung und eine Abdeckplatte. Der übrige Rückbau kann in abgetrennten Bereichen weiterlaufen.
Wie lange es in Bochum dauert, hängt vom Verfahren ab: Eine Anzeige beim Bauordnungsamt der Stadt Bochum ist meist in 2 bis 4 Wochen durch, eine Genehmigung nach § 63 oder § 64 BauO NRW in 4 bis 12 Wochen. Kommen in Bochum Denkmalschutz, Altlasten oder Kampfmittel dazu, planen wir zusätzliche Zeit ein. Die Bezirksregierung Arnsberg ist Fachaufsicht.
Ja. Wenn Sie in Bochum und zusätzlich in Herne, Gelsenkirchen und Hattingen Flächen haben, fassen wir das zu einem Auftrag zusammen. Das spart Rüstzeiten und macht auch kleinere Positionen außerhalb von Bochum wirtschaftlich.
Innerhalb von 48 Stunden nach dem Termin in Bochum liegt Ihr schriftliches Festpreis-Angebot vor. Voraussetzung ist, dass wir das Objekt in Bochum gesehen haben – ohne Besichtigung nennen wir für der kreisfreien Stadt Bochum keine Zahl.
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