B&B GmbH Beton-Rückbau
Luftbild einer Abbruchstelle an einer Bahnstrecke

Kraftwerks- und Energieanlagen-Rückbau in NRW

Wir bauen Heizkraftwerke, Kesselhäuser, Kühltürme und Umspannwerke sprengungsfrei und abschnittsweise zurück. Sie bekommen kontrollierte Abbruchfolgen, überwachte Erschütterungen und eine Fläche, die für die Nachnutzung bereit ist.

Energieanlagen sind hoch, schwer und voller Restmedien. Die B&B GmbH baut Heizkraftwerke, Kesselhäuser, Kühltürme, Schornsteine und Umspannwerke in NRW ohne Sprengarbeiten zurück: abschnittsweise von oben, mit Longfront-Technik, Erschütterungsmessung und geordneter Entsorgung von Dämmstoffen und Betriebsmitteln. Nach kostenloser Besichtigung erhalten Sie ein Festpreis-Angebot innerhalb von 48 Stunden.

Typische Einsätze

  • Rückbau eines Heizkraftwerks mit Kesselhaus und Bunkeranlage
  • Abschnittsweiser Kühlturm-Rückbau mit Longfront-Bagger
  • Demontage eines Umspannwerks mit Transformatorenfundamenten
  • Rückbau von Fernwärmeleitungen und Dampfschienen im Werksnetz
  • Abbruch von Schornsteinen und Rauchgaskanälen ohne Sprengarbeiten

Technik im Einsatz

  • Longfront-Bagger für Abbruchhöhen über 30 m
  • Abbruchbagger 35-50 t mit Sortiergreifer
  • Hydraulikschere und Betonzange
  • Seil- und Wandsägetechnik für Betonschalen
  • Messtechnik für Erschütterung nach DIN 4150
  • Wassernebelkanonen und Sprühbalken
Luftbild einer Abbruchstelle an einer Bahnstrecke
Kraftwerks- & Energieanlagen-Rückbau – Arbeitsweise der B&B GmbH

Verfahren

Abschnittsweiser Kühlturm-Rückbau mit Longfront

Naturzugkühltürme bauen wir ringweise von oben nach unten ab, mit Longfront-Bagger und Sortiergreifer aus dem gesicherten Außenbereich. Die Schale wird symmetrisch abgetragen, damit die Restkonstruktion in jeder Phase standsicher bleibt. Das Verfahren ist langsamer als ein Abbruch mit Sprengarbeiten, dafür planbar, erschütterungsarm und in bebauter Umgebung zulässig.

Kesselhaus-Rückbau von innen nach außen

Zuerst entfernen wir Kesselisolierung und Dämmstoffe, danach folgen Kessel, Rohrbündel und Tragroste, erst zuletzt die Gebäudehülle. KMF- und asbesthaltige Isolierungen werden nach TRGS 521 und TRGS 519 unter Abschottung ausgebaut. So bleibt die Halle bis zum Schluss als Einhausung nutzbar.

Kalt- und Brennschneiden im Stahlbau

Kesseltrommeln, Rohrbrücken und Stahlgerüste werden bevorzugt kalt getrennt, mit Hydraulikschere oder Sägetechnik. Brennschneiden setzen wir ein, wo Materialstärke oder Zugänglichkeit es erfordern, dann mit Brandwache, Freimessung der Atmosphäre und Funkenschutz. In Bereichen mit Restgasen wird nie ohne vorherige Messung geschnitten.

Umspannwerk- und Trafo-Rückbau

Schaltanlagen und Transformatoren werden erst nach schriftlicher Freischaltung und Erdung angefasst. Isolieröle lassen wir vorher fachgerecht absaugen und entsorgen, PCB-Verdacht wird analytisch geklärt. Danach folgen Kabelkanäle, Ölauffangwannen und die massiven Trafofundamente.

Erschütterungs- und Setzungsüberwachung

Bei Nachbarbebauung, Leitungen oder Gleisanlagen messen wir Erschütterungen nach DIN 4150 an festgelegten Messpunkten und dokumentieren die Werte. Werden Anhaltswerte erreicht, wechseln wir das Werkzeug oder die Abtragrichtung. Rissprotokolle vor und nach dem Rückbau sichern beide Seiten ab.

Entsorgung und Verwertung

Beton aus Kühlturmschalen und Fundamenten wird gebrochen und als RC-Baustoff nach Ersatzbaustoffverordnung und LAGA geführt, sofern die Analytik es zulässt. Kesselstahl, Rohrbündel und Kupferwicklungen gehen sortenrein in die Metallverwertung, Dämmstoffe, ölbehaftete Bauteile und Isolieröle werden als gefährlicher Abfall mit Entsorgungsnachweis nach NachwV entsorgt. Alle Transporte werden gewogen und belegt.

Ablauf

Vor dem Rückbau steht die vollständige Entleerung und Freischaltung von Dampf, Öl, Gas und Kühlwasserkreisen mit Protokoll. Für genehmigungsbedürftige Anlagen begleiten wir die Stilllegungsanzeige nach BImSchG und die Abstimmung der Reihenfolge mit der Behörde.

Sicherheit und Nachbarschaft

Höhe, Restmedien und alte Isolierungen bestimmen das Sicherheitskonzept: Absturzsicherung, Freimessung der Atmosphäre vor Arbeiten in Kesseln und Kanälen, Abschottung bei Faserstoffen nach TRGS 521. Wir arbeiten ohne Sprengarbeiten, halten Gefahrenbereiche mit dem Radius der Abbruchhöhe frei und binden Staub mit Wassernebel. Die Vorgaben der DGUV zur Absturz- und Einsturzsicherung sind Bestandteil der Einweisung.

Abgrenzung

Der Kraftwerksrückbau unterscheidet sich vom allgemeinen Werksrückbau durch Bauhöhe, Druckbehälter und Restmedien, die vorab entleert und freigemessen werden müssen. Tanks, Silos und Rohrbrücken behandeln wir im Tank-, Silo- und Behälter-Rückbau, die reine Maschinenebene in der Anlagen- und Maschinendemontage. Der Abbruch erfolgt durchgehend sprengungsfrei und abschnittsweise.

Passt dazu

Tank-, Silo- & Behälter-Rückbau

Wir bauen Tanklager, Hochsilos, Reaktoren und Rohrbrücken zurück, von der Reinigung über Entgasung bis zur Zerlegung. Sie erhalten dokumentierte Freigabemessungen und eine Entsorgung, die Restmedien getrennt vom Metall führt.

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Werks- & Produktionsanlagen-Rückbau

Wir bauen komplette Werksstandorte, Produktionslinien und Fertigungshallen zurück, vom Rückbaukonzept bis zur Freimessung. Sie erhalten einen Ansprechpartner, einen Terminplan und eine geräumte Fläche mit vollständiger Nachweisdokumentation.

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Anlagen- & Maschinendemontage

Wir demontieren Produktionsmaschinen, Pressen, Krananlagen und Förderbänder kontrolliert und dokumentiert. Sie entscheiden je Baugruppe, ob sie wiederverwendet, verkauft oder verwertet wird, und behalten die Halle nutzbar.

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Fragen zu Kraftwerks- & Energieanlagen-Rückbau

Geht ein Kühlturm-Rückbau ohne Sprengung?

Ja, und wir arbeiten ausschließlich so. Der Kühlturm wird ringweise von oben abgetragen, mit Longfront-Bagger und symmetrischer Abtragfolge, damit die Schale in jeder Phase standsicher bleibt. Das dauert länger als ein Abbruch mit Sprengarbeiten, erzeugt aber kaum Erschütterung und lässt sich in bebauter Umgebung genehmigen. Den Gefahrenbereich legen wir vorab im Rückbaukonzept fest.

Was passiert mit Kesselisolierungen?

Alte Kesselisolierungen enthalten häufig künstliche Mineralfasern, teils Asbest. Wir erkunden das Material vorab analytisch und bauen es dann unter Abschottung mit Unterdruck nach TRGS 521 oder TRGS 519 aus. Die Abfälle gehen verpackt und deklariert als gefährlicher Abfall mit Entsorgungsnachweis in die Beseitigung. Erst danach beginnt der mechanische Abbruch.

Wie stellen Sie sicher, dass keine Restgase vorhanden sind?

Vor Arbeiten in Kesseln, Kanälen und Behältern messen wir die Atmosphäre auf Sauerstoff, brennbare Gase und Schadgase und lüften technisch nach. Die Freimessung wird protokolliert, bei längeren Arbeiten wiederholt und mit Gaswarngeräten am Mann überwacht. Brennschneiden wird erst nach Freigabe und mit Brandwache begonnen.

Können Trafo-Fundamente im Boden bleiben?

Technisch ja, wenn die Nachnutzung es zulässt und keine Ölbelastung vorliegt. Bei Transformatorenstandorten prüfen wir Boden und Ölauffangwannen jedoch grundsätzlich, weil Öleinträge dort häufig sind. Werden Belastungen festgestellt, wird der Beton ausgebaut und der Boden nach Analytik ausgetauscht. Die Entscheidung halten wir mit Ihnen und der Behörde schriftlich fest.

Wie weit muss der Gefahrenbereich reichen?

Als Orientierung gilt ein Radius in der Größe der Abbruchhöhe, bei Longfront-Einsatz zusätzlich die Auslegerlänge. Der genaue Bereich wird im Rückbaukonzept festgelegt, abgesperrt und mit Einweisern überwacht. Wege, Gleise und Nachbarflächen im Radius werden zeitweise gesperrt oder eingehaust. Diese Festlegungen stimmen wir vor Baubeginn mit dem Betreiber ab.

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