Beton-Rückbau in Köln
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Köln – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Köln in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Ehrenfeld, Nippes und Deutz und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Köln ist mit rund 1,1 Millionen Einwohnern die größte Stadt Nordrhein-Westfalens und die einzige Millionenstadt des Landes. Die kreisfreie Stadt liegt beidseitig des Rheins im Regierungsbezirk Köln und ist in 9 Stadtbezirke mit 86 Stadtteilen gegliedert. Der Baubestand ist geprägt von römischen und mittelalterlichen Resten im Kern, gründerzeitlichen Ringen um die Altstadt, den Wiederaufbaujahren nach den schweren Bombenangriffen des 2. Weltkriegs sowie großen Nachkriegssiedlungen wie Chorweiler. Hinzu kommen die Industriegürtel am Rhein in Niehl, Godorf und Wesseling-Grenze, der Rheinauhafen und ausgedehnte Hochschulstandorte der Universität und der Technischen Hochschule.
In Köln stehen zahlreiche Stahlbetonbauwerke der 1950er bis 1980er Jahre an: Rheinbrücken wie die Zoobrücke, die Mülheimer Brücke und die Deutzer Brücke werden laufend instand gesetzt oder in Teilen ersetzt, Hochstraßen und Rampen an der Nord-Süd-Fahrt und am Autobahnkreuz Köln-Ost kommen hinzu. Innerstädtische Parkhäuser und Tiefgaragen in der Altstadt-Nord, am Neumarkt und rund um das Klinikum in Lindenthal zeigen typische Schäden durch Chlorideintrag. Auch Hochschulbauten in Lindenthal und Deutz, das Rheinauhafen-Kaimauersystem und Bahnbauwerke am Hauptbahnhof und in Deutz bestehen überwiegend aus Stahlbeton.
Kölns Stahlbetonbestand reicht weit über die bekannten Rheinquerungen hinaus; an der Severinsbrücke und der Rodenkirchener Autobahnbrücke der A4 sitzen Kappen, Widerlager und Rampen, an denen abschnittsweise gesägt und kernbohrt wird. In Sülz steht mit dem Uni-Center ein Betonskelettbau der frühen 1970er Jahre, in Riehl das Colonia-Haus; beide brauchen bei Modernisierungen neue Schächte für Aufzüge, Lüftung und Elektrotrassen. Die Kliniken Köln in Merheim und Holweide öffnen bei jedem Umbau Decken und Wände, weil Operations- und Intensivbereiche geänderte Haustechnik erhalten. Am Mülheimer Hafen und an den Bahnviadukten entlang der Venloer Straße in Ehrenfeld führt Chlorideintrag aus Tausalz und Spritzwasser zu Abplatzungen, die flächig ausgefräst und neu aufgebaut werden. B&B GmbH arbeitet dort mit Seilsäge, Wandsäge und hydraulischem Spalten, weil die Tragwerke unter Betrieb bleiben und Erschütterungen eng begrenzt werden müssen. Hinzu kommen Deckenöffnungen in Kölner Schulbauten der Typenprogramme, wo Lüftung, Leitungen und Brandschutzabschottungen nachgerüstet werden; vor jedem Schnitt ortet B&B GmbH die Bewehrung und stimmt die Öffnungen mit dem Tragwerksplaner ab.
Der Wohnbestand reicht von Gründerzeit-Vierteln in der Südstadt, in Ehrenfeld, Nippes und im Agnesviertel über Wiederaufbau-Blöcke in der Innenstadt bis zu Großsiedlungen in Chorweiler, Meschenich und Finkenberg. Im Kölner Westen in Junkersdorf, Weiden und Lövenich sowie im rechtsrheinischen Rath-Heumar dominieren Einfamilien- und Reihenhausgebiete der Nachkriegszeit. Gewerbebestand mit Umnutzungsdruck findet sich in Ossendorf, Braunsfeld, Mülheim-Nord und im Deutzer Hafen, wo alte Lagerhallen und Betriebsgebäude neuen Quartieren weichen.
Der Rückbaudruck verteilt sich in Köln sehr ungleich; in Bickendorf, Vingst und Höhenberg stehen Zeilenbauten der Wiederaufbaujahre mit kleinen Grundrissen, die für Ersatzneubauten fallen, während in Zollstock und Klettenberg einzelne Hofgebäude und Werkstattanbauten hinter den Straßenzeilen verschwinden. Entlang der Bonner Straße in Raderberg und Bayenthal löst die Entwicklung der Parkstadt Süd den Rückbau von Lagerhallen, Autohäusern und Tankstellen aus. In Buchforst grenzt die Weiße Stadt als Denkmalbereich unmittelbar an solche Flächen, weshalb Erschütterungsmessungen und eine Beweissicherung an den Nachbargebäuden zum Standard gehören. Typisch für Köln sind zudem Grenzbebauung ohne Fuge, schmale Hofzufahrten und Anliegerverkehr in Einbahnstraßen. B&B GmbH setzt deshalb kompakte Abbruchbagger und ferngesteuerte Abbruchroboter ein und baut Brandwände von oben nach unten kontrolliert zurück; vor dem Rückbau werden Dachpappen, Bodenbeläge und alte Dämmungen getrennt ausgebaut und dokumentiert. Keller verfüllt B&B GmbH mit aufbereitetem Material aus dem eigenen Abbruch, damit weniger Fahrten durch die engen Wohnstraßen laufen; die Abbruchanzeige geht beim Bauaufsichtsamt ein.
Zu den großen Industriestandorten zählen das Ford-Werk in Niehl, die Raffinerie in Godorf, der Chemiegürtel im Kölner Süden bis Wesseling und die Häfen Niehl, Godorf und Deutz. Die Kölner Industriebrachen des Strukturwandels liegen vor allem rechtsrheinisch: das ehemalige Klöckner-Humboldt-Deutz-Gelände in Mülheim und Kalk, die Chemische Fabrik Kalk und die Flächen des Deutzer Hafens werden seit Jahren umgebaut. In Ossendorf, Marsdorf und Porz-Gremberghoven prägen Gewerbe- und Logistikflächen mit Hallenbauten das Bild.
Kölns industrieller Rückbau spielt sich stark an Bahn und Wasser ab; der Rangierbahnhof Gremberg in Porz-Gremberghoven ist eine der größten Bahnanlagen Westdeutschlands; dort fallen Stellwerksgebäude, Lokschuppen, Ladestraßen und Fundamente von Signalbrücken an. Im Bahnbetriebswerk Nippes und auf den Flächen des früheren Güterbahnhofs Kalk-Nord werden Hallen, Gleisjoche und Ölabscheider zurückgebaut, wobei belastetes Material getrennt erfasst wird. Das Heizkraftwerk Merkenich und die Umschlaganlagen am Mülheimer Hafen bringen Kessel- und Bunkerfundamente, Rohrbrücken und Silobauten mit sich. Auf dem Areal des Großmarkts in Raderberg und in den Gewerbezeilen von Marsdorf und Butzweilerhof stehen Hallen der 1960er und 1970er Jahre mit Asbestzementdächern, die vor dem Abbruch fachgerecht entfernt werden. B&B GmbH demontiert Stahlkonstruktionen sortenrein und zerlegt Fundamente sprengungsfrei mit Hydraulikhammer, Spaltgerät und Seilsäge; vor Beginn entsteht ein Schadstoffkataster, weil Werkstattgruben, Ölabscheider und Trafostationen auf diesen Flächen die Regel sind. Freischaltungen von Strom, Gas und Bahnstrom laufen schriftlich über die Betreiber, bevor die erste Halle geöffnet wird.
Die Kölner Innenstadt innerhalb der Ringe ist eng bebaut, teilweise Fußgängerzone und mit Denkmalbereichen belegt, sodass Baustellenzufahrten und Containerstellplätze eng abgestimmt werden müssen. Rheinnahe Lagen in Rodenkirchen, der Altstadt und in Niehl liegen in Hochwasserzonen, in denen die Stadtentwässerungsbetriebe Köln Auflagen setzen. Die Anbindung erfolgt über den Kölner Autobahnring mit A1, A3, A4, A57 und A59; innerstädtisch gelten enge Zeitfenster für Schwertransporte.
Von Ehrenfeld bis Chorweiler reicht unser Einsatzgebiet in Köln. Im Kern arbeiten wir mit Staubbindung, Beweissicherung und knapper Baustelleneinrichtung, in Deutz und Porz, Niehl, Rodenkirchen, Mülheim und Chorweiler mit größerem Gerät und eigener Aufbereitung auf der Fläche.
Die Beseitigung baulicher Anlagen richtet sich in Köln nach der Bauordnung NRW. Viele Nebengebäude fallen unter § 62 BauO NRW und sind verfahrensfrei, größere Vorhaben in Köln brauchen eine Abbruchanzeige oder eine Genehmigung nach § 63 oder § 64. Zuständig ist das Bauaufsichtsamt der Stadt Köln, die Fachaufsicht liegt bei der Bezirksregierung Köln. Die Stadt Köln führt zur Beseitigung baulicher Anlagen eine eigene Produktseite; die Abbruchanzeige mit Nachweis eines Tragwerksplaners geht beim Bauaufsichtsamt ein. Denkmalbereichssatzungen gelten unter anderem für Teile der Altstadt, Ehrenfeld und Nippes, hier ist die Untere Denkmalbehörde einzubinden. Für Sondernutzungen an Straßen ist das Amt für Straßen und Verkehrstechnik zuständig, die Kölner Baumschutzsatzung schützt Bäume ab 100 cm Stammumfang auch auf Privatgrund. Köln wurde im 2. Weltkrieg von über 260 Luftangriffen getroffen; vor Erdarbeiten ist eine Luftbildauswertung über den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf einzuholen, die Stadt Köln vermittelt die Anfrage.
Viele Straßenzüge in Südstadt, Ehrenfeld und Nippes liegen in Denkmalbereichen oder sind als Einzeldenkmal eingetragen. Dann braucht die Beseitigung eine denkmalrechtliche Erlaubnis der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Köln zusätzlich zur Abbruchanzeige beim Bauaufsichtsamt. B&B GmbH prüft den Status vorab und plant bei Teilabbrüchen die Sicherung erhaltenswerter Fassaden ein.
Nachkriegssiedlungen wie Chorweiler bestehen aus Großtafel- und Skelettbauten in dichter Nachbarschaft. B&B GmbH arbeitet dort mit Abbruchbaggern mit Longfront und Abbruchrobotern, damit die Standsicherheit der Nachbarbauten nicht gefährdet wird. Lärmschutzzeiten der Stadt Köln werden eingehalten, Staub wird mit Wassernebel gebunden. Die Bewohner werden über die Bauzeiten informiert.
Bei Parkhäusern rund um Neumarkt, Ringe und Altstadt arbeitet B&B GmbH deckweise mit Wandsägen und Seilsägen. Die Betonteile werden in handhabbare Blöcke geschnitten und über Kran oder Rampe abgefahren. So bleiben andere Ebenen nutzbar, und Staub sowie Erschütterungen bleiben im dicht bebauten Umfeld gering. Die Abfuhr wird auf die Kölner Lieferzeitfenster abgestimmt.
Auf den ehemaligen Flächen von Klöckner-Humboldt-Deutz und der Chemischen Fabrik Kalk sind Bodenbelastungen dokumentiert und im Altlastenkataster der Stadt Köln geführt. Vor dem Abbruch von Hallen und Fundamenten wird ein Rückbau- und Entsorgungskonzept erstellt, das Schadstoffe im Bauwerk und im Untergrund berücksichtigt. B&B GmbH trennt Betonabbruch, Stahl und belastete Fraktionen direkt auf der Baustelle.
In den Hochhäusern rund um das Uni-Center und die Luxemburger Straße liegen die Decken meist als Stahlbetonplatten auf Unterzügen. B&B GmbH bohrt zuerst Eckbohrungen und trennt die Deckenfelder dann mit der Wandsäge, sodass die Öffnungen ohne Schlag entstehen und die Nachbarwohnungen nutzbar bleiben. Die Schnittteile werden mit dem Kettenzug abgelassen und über die Hofzufahrt abgefahren, was in den engen Sülzer Straßen eine Sondernutzung beim Amt für Straßen und Verkehrstechnik erfordert. Vor dem ersten Schnitt prüft ein Tragwerksplaner die Lastumlagerung.
Hinterhoflagen sind in Vingst und Höhenberg die Regel, weil die Blockränder in den 1950er Jahren geschlossen wurden. B&B GmbH bricht solche Hofgebäude mit kurzheckigen Baggern und Abbruchrobotern ab, die durch Durchfahrten von etwa 2,5 Metern Breite passen, und setzt Container getaktet vor der Zufahrt ab, statt sie dauerhaft stehen zu lassen. Für die Stellflächen im öffentlichen Raum holen wir die Sondernutzungserlaubnis ein und stimmen die Zeitfenster mit dem Anliegerverkehr ab. Der Bauschutt wird im Hof vorsortiert, damit weniger Fahrten anfallen.
Bahnflächen wie am früheren Güterbahnhof Kalk-Nord bringen Gleisschotter, Schwellen und Ölabscheider mit, die getrennt beprobt und entsorgt werden. B&B GmbH nimmt zuerst Betriebsmittel, Kabel und Trafoöle auf, demontiert dann die Hallenstahlbauten und bricht zuletzt Fundamente und Kanäle heraus. Weil das Umfeld in Kalk dicht bewohnt ist und die Stadtbahnlinie 1 direkt anschließt, arbeiten wir mit Staubbindung, Erschütterungsmessung und festen Abfahrtszeiten. Altlastenverdachtsflächen werden vorab mit der Unteren Bodenschutzbehörde abgestimmt.
Ja. Für Vorhaben in Köln stellen wir die vollständigen Unterlagen zusammen und reichen sie beim Bauaufsichtsamt der Stadt Köln ein. Sie müssen sich weder um Formulare noch um Rückfragen kümmern. Die Fachaufsicht für Köln liegt bei der Bezirksregierung Köln; Anzeige und Genehmigung dauern zwischen 2 und 12 Wochen.
Auch kleinere Aufträge in Köln und in Hürth, Leverkusen und Frechen nehmen wir an. Weil wir in der Region ohnehin präsent sind, lohnt sich die Anfahrt; die Garage in Köln planen wir dann gern zusammen mit einer größeren Baustelle nebenan.
Kurzfristige Einsätze in Köln sind möglich, vor allem bei Sicherungsmaßnahmen. Für ein planbares Vorhaben in Köln hängt der Termin am Genehmigungsweg über das Bauaufsichtsamt der Stadt Köln; die reine Ausführung schieben wir bei Bedarf vor.
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