B&B GmbH Beton-Rückbau
Rückbau eines Windkraftturms auf dem Feld

Windkraftanlagen-Rückbau in NRW

Wir bauen Windenergieanlagen in NRW komplett zurück: Rotorblätter, Gondel, Turm und Fundament. Sie erhalten einen abgestimmten Kran- und Logistikablauf und Nachweise über die Entsorgung der Rotorblätter.

Der Rückbau einer Windenergieanlage ist eine Kran- und Logistikaufgabe mit klaren Entsorgungsfragen. Die B&B GmbH baut Anlagen und Windparks in NRW zurück: Rotorblätter ablegen und zerlegen, Gondel und Turm absetzen, Fundament ausbauen, Fläche rekultivieren. Gearbeitet wird ohne Sprengarbeiten. Nach kostenloser Besichtigung erhalten Sie ein Festpreis-Angebot innerhalb von 48 Stunden.

Typische Einsätze

  • Rückbau einzelner Altanlagen nach Ende der Förderung
  • Repowering-Vorbereitung mit Ausbau alter Fundamente
  • Rückbau ganzer Windparks in mehreren Abschnitten
  • Ausbau von Turmfundamenten aus Stahlbeton bis unter Pflugtiefe
  • Rückbau von Kranstellflächen, Zuwegungen und Kabeltrassen

Technik im Einsatz

  • Mobil- oder Raupenkran für Gondel- und Turmsegmente
  • Seilsäge und Kettensäge für Rotorblattabschnitte
  • Abbruchbagger 35-50 t mit Betonzange
  • Hydraulikhammer für Fundamentbeton
  • Tieflader und Schwertransportbegleitung
  • Radlader und Walze für Rekultivierung
Luftbild des liegenden Turmsegments beim Windkraft-Rückbau
Windkraftanlagen-Rückbau – Arbeitsweise der B&B GmbH

Verfahren

Demontage von Rotor und Gondel mit Kran

Rotorblätter werden einzeln oder als Stern abgenommen und am Boden abgelegt, danach folgen Nabe, Gondel und Triebstrang. Kranstellfläche, Windgrenzen und Anschlagpunkte werden vorab geprüft, Arbeiten bei zu hoher Windgeschwindigkeit unterbrochen. Getriebe- und Transformatoröle werden vorher abgelassen.

Turmabbau nach Bauart

Stahlrohrtürme werden in den vorhandenen Segmenten gelöst und abgesetzt, Betontürme in Ringen oder Segmenten getrennt, Hybridtürme kombiniert. Die Trennfolge richtet sich nach Flanschverbindungen und Spanngliedern. Sprengarbeiten kommen nicht zum Einsatz, alle Segmente werden angeschlagen und kontrolliert abgelassen.

Rotorblatt-Zerlegung und Entsorgung

Glas- und kohlenstofffaserverstärkte Blätter werden am Boden mit Seilsäge oder Kettensäge in transportfähige Abschnitte getrennt, staubarm und mit Atemschutz. Carbonhaltige Abschnitte werden getrennt gehalten, weil sie anders behandelt werden als GFK. Die Blätter gehen in die stoffliche oder thermische Verwertung, der Weg wird mit Nachweis belegt.

Fundamentausbau in Stahlbeton

Turmfundamente sind massive, stark bewehrte Stahlbetonkörper, meist mit Einbauteilen und Spannankern. Wir arbeiten mit Hydraulikhammer, Betonzange und bei Bedarf Seilsäge, nicht mit Sprengarbeiten. Wie tief ausgebaut wird, richtet sich nach Genehmigung und Nachnutzung, landwirtschaftlich meist bis deutlich unter Pflugtiefe.

Rückbau von Zuwegung, Kranstellfläche und Kabel

Schotterflächen, Zuwegungen und Kabeltrassen gehören zum Rückbauumfang, wenn die Genehmigung es verlangt. Wir bauen Tragschichten aus, verwerten das Material und stellen den Bodenaufbau wieder her. Kabel werden gezogen und der Kupferanteil verwertet.

Entsorgung und Verwertung

Turmstahl, Bewehrung, Generator und Kupferwicklungen gehen sortenrein in die Metallverwertung, Fundamentbeton wird gebrochen und als RC-Baustoff nach Ersatzbaustoffverordnung verwertet. Rotorblätter aus GFK und CFK werden getrennt erfasst und der stofflichen oder thermischen Verwertung zugeführt, der Weg wird dokumentiert. Öle, Fette und Kondensatoren werden als gefährlicher Abfall mit Entsorgungsnachweis nach NachwV entsorgt, alle Transporte gewogen.

Ablauf

Besonders ist die Abhängigkeit von Wetter und Kranlogistik: Termine werden mit Windfenstern, Schwertransportgenehmigungen und Erntezeiten abgestimmt. Umfang und Tiefe des Fundamentausbaus ergeben sich aus der Rückbauverpflichtung im Genehmigungsbescheid, die wir vorab mit Ihnen prüfen.

Sicherheit und Nachbarschaft

Höhe, Wind und Lasten bestimmen das Sicherheitskonzept: Es gelten festgelegte Windgrenzen für Kranarbeiten, Absturzsicherung im Turm, Rettungskonzept aus der Höhe und gesperrte Bereiche unter hängender Last nach DGUV-Vorgaben. Vor Arbeiten am Triebstrang wird der Rotor mechanisch arretiert und die Anlage elektrisch freigeschaltet. Beim Sägen der Blätter arbeiten wir feucht und mit Atemschutz, weil Faserstaub entsteht.

Abgrenzung

Der WEA-Rückbau unterscheidet sich vom Gebäuderückbau durch Kranabhängigkeit, Faserverbundstoffe und die Rückbauverpflichtung aus dem Genehmigungsbescheid. Umspannwerke und Netzanbindung behandeln wir im Kraftwerks- und Energieanlagen-Rückbau, die anschließende Flächenherstellung im Flächenrecycling. Turm und Fundament werden ohne Sprengarbeiten zerlegt.

Passt dazu

Kraftwerks- & Energieanlagen-Rückbau

Wir bauen Heizkraftwerke, Kesselhäuser, Kühltürme und Umspannwerke sprengungsfrei und abschnittsweise zurück. Sie bekommen kontrollierte Abbruchfolgen, überwachte Erschütterungen und eine Fläche, die für die Nachnutzung bereit ist.

Zur Leistung →

Flächenrecycling & Brownfield-Entwicklung

Wir machen aus belasteten Industrieflächen bebaubares Baufeld: Rückbau, Altlastenbehandlung und Baufeldfreimachung in einem Ablauf. Sie sparen Schnittstellen und erhalten eine Fläche mit dokumentierten Analytik- und Entsorgungsnachweisen.

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Fragen zu Windkraftanlagen-Rückbau

Muss das Fundament einer Windkraftanlage vollständig heraus?

Das steht in der Genehmigung. Viele Bescheide verlangen den vollständigen Ausbau, andere lassen einen Rückbau bis zu einer festgelegten Tiefe zu, landwirtschaftlich meist deutlich unter Pflugtiefe. Wir prüfen den Bescheid und die Rückbauverpflichtung vor der Kalkulation. Was verbleibt, wird eingemessen und dokumentiert.

Wohin gehen die Rotorblätter?

Glasfaserverstärkte Blätter gehen überwiegend in die stoffliche Verwertung, etwa als Ersatzbrennstoff und Rohstoff in der Zementindustrie, carbonhaltige Abschnitte in gesonderte Verwertungswege. Wir zerlegen die Blätter am Boden in transportfähige Abschnitte, halten die Fraktionen getrennt und belegen den Entsorgungsweg schriftlich. Eine Zwischenlagerung auf der Fläche wird vorher abgestimmt.

Wie lange dauert der Rückbau einer Anlage?

Die reine Demontage von Rotor, Gondel und Turm ist bei passendem Wetter in wenigen Tagen erledigt, sobald der Kran steht. Mehr Zeit brauchen Fundamentausbau, Blattzerlegung, Abtransport und Rekultivierung. Bei Windparks arbeiten wir anlagenweise, damit Kran und Transport durchlaufen. Den Terminplan legen wir nach der Besichtigung mit Ihnen fest.

Was passiert mit Öl und Transformatoren in der Gondel?

Getriebeöl, Hydrauliköl und Fette werden vor der Demontage abgelassen und in geeigneten Behältern gesammelt. Transformatoren und Kondensatoren prüfen wir auf Öl- und Schadstoffgehalte, bei Verdacht auf PCB wird analysiert. Diese Stoffe werden als gefährlicher Abfall mit Nachweis entsorgt. Erst nach Entleerung wird die Gondel abgesetzt.

Können Anlagen im Windpark einzeln zurückgebaut werden?

Ja. Wir arbeiten anlagenweise und sperren nur den jeweiligen Gefahrenbereich, sodass die übrigen Anlagen weiterlaufen können. Voraussetzung ist die elektrische Trennung der Rückbauanlage vom Parknetz mit Protokoll. Zuwegungen und Kranstellflächen werden so geplant, dass Schwertransporte den Betrieb nicht blockieren.

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