Beton-Rückbau in Duisburg
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Duisburg – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Duisburg in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Ruhrort, Hamborn und Marxloh und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Duisburg zählt rund 500.000 Einwohner und liegt am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr im Regierungsbezirk Düsseldorf. Die kreisfreie Stadt umfasst 7 Stadtbezirke, davon Rheinhausen und Homberg-Ruhrort-Baerl linksrheinisch. Kein anderer Ort in Nordrhein-Westfalen ist so stark von Stahl und Hafen geprägt: In Bruckhausen, Beeckerwerth und Hamborn arbeiten weiterhin Hüttenwerke von Thyssenkrupp, in Ruhrort und Meiderich liegt der größte Binnenhafen Europas. Der Wohnbestand entstand vielfach als Werkssiedlung um die Zechen und Hütten, dazu kommen Wiederaufbauviertel in der Innenstadt und Nachkriegssiedlungen wie Hochheide.
Duisburgs Stahlbetonbestand ist von Verkehr und Hafen bestimmt: Die Brücke der Solidarität nach Rheinhausen, die Friedrich-Ebert-Brücke nach Homberg, die Rheinbrücke Neuenkamp der A40, die im Ersatzneubau steht, sowie die Berliner Brücke der A59 über den Hafen sind zentrale Bauwerke. Kaimauern, Spundwandholme und Silos im Duisport-Gebiet Ruhrort und Meiderich bestehen aus massivem Beton. Parkhäuser und Tiefgaragen in der Innenstadt, das Klinikum in Wedau, der Universitätscampus Duisburg in Neudorf sowie die Hochstraße der A59 durch die Stadtmitte ergänzen das Bild.
Duisburgs Betonbestand ist über den Hafen hinaus stark von Wasser- und Bahnbauwerken bestimmt; der Karl-Lehr-Brückenzug zwischen Kaßlerfeld und Neuenkamp wurde in Abschnitten ersetzt; solche Bauwerke bringen Widerlager, Pfeiler und Rampen aus massivem Beton mit sich. An der Schleuse Meiderich und den Kanalbrücken am Rhein-Herne-Kanal treten Frost- und Chloridschäden an Kammerwänden und Auflagern auf. In Neudorf bilden die Tribünen und Umgänge der Arena sowie die Institutsbauten am Campus Betonskelette der 1970er Jahre, in Wedau und Buchholz stehen Klinik- und Schulbauten derselben Zeit. Hinzu kommen die Parkdecks der Einkaufslagen in der Innenstadt und die Bahnsteigbauwerke am Hauptbahnhof. B&B GmbH öffnet dort Decken mit Kernbohrung und Wandsäge, trennt Kappen und Randbalken mit der Seilsäge und arbeitet ohne Sprengung, weil Schifffahrt, Bahnbetrieb und Anwohner nicht unterbrochen werden dürfen. Dazu kommen Öffnungen in Schul- und Verwaltungsbauten der 1970er Jahre in Hamborn und Rheinhausen, wenn Lüftung und Elektrotrassen erneuert werden; die Bewehrung wird vorab geortet, damit tragende Stäbe erhalten bleiben.
Der Wohnbestand Duisburgs umfasst Gründerzeitviertel im Dellviertel, in Hochfeld und Marxloh, Werkssiedlungen wie die Rheinpreußensiedlung in Homberg und die Siedlung Wehofen in Walsum sowie Nachkriegsblöcke in Hochheide, wo mehrere Hochhäuser der 1970er Jahre bereits zurückgebaut wurden. Einfamilienhausgebiete liegen in Buchholz, Großenbaum, Rahm und Baerl. Gewerbebestand mit Umnutzungsbedarf gibt es in Hochfeld, Kaßlerfeld, Wanheimerort und im Umfeld des Hauptbahnhofs.
Neben den bekannten Problemlagen bestimmen Bergbaufolgen und Denkmalschutz den Abbruch in Duisburg; in Neumühl, Walsum und Röttgersbach haben Bergsenkungen Gebäude verzogen, sodass Risse, schiefe Decken und gestörte Entwässerung vor dem Rückbau aufgenommen werden müssen. Der Ortskern von Ruhrort steht als Denkmalbereich unter Schutz; dort sind Nebengebäude, Hofbebauung und Schuppen nur mit Zustimmung der Unteren Denkmalbehörde zu beseitigen. In Hochemmerich, Rumeln-Kaldenhausen und Beeck ersetzen Bauherren Nachkriegshäuser und alte Ladenlokale durch Wohnneubauten, häufig in Grenzbebauung; entlang der Ausfallstraßen fallen Tankstellen und Autohäuser mit Bodenbelastungen an. B&B GmbH nimmt vor jedem Abbruch eine Beweissicherung an den Nachbargebäuden vor, entkernt schadstoffhaltige Bauteile getrennt und arbeitet in Senkungsgebieten mit besonders vorsichtigem Rückbau von oben, weil die Standsicherheit dort nicht dem Regelfall entspricht. Für Stellflächen im öffentlichen Raum holt B&B GmbH eine Sondernutzungserlaubnis ein und taktet die Containerwechsel, weil viele Straßen in Beeck und Hochemmerich schmal sind. Bauschutt wird auf dem Grundstück vorsortiert.
Zu den industriellen Kernflächen zählen die Hüttenwerke Thyssenkrupp Steel in Bruckhausen und Beeckerwerth, das HKM-Werk in Hüttenheim, der Hafen Duisport mit Logport I auf dem ehemaligen Krupp-Hüttenwerk Rheinhausen und Logport II in Wanheim. Konversionsflächen wie der Landschaftspark Duisburg-Nord auf dem Meidericher Hüttenwerk, die ehemalige Zinkhütte in Hochfeld oder das Areal der Zeche Walsum zeigen den Strukturwandel. Kraftwerke in Walsum und Huckingen, Kokereien und Chemiebetriebe in Homberg und Hochfeld gehören ebenfalls zum Industriebestand.
In Duisburg entstehen laufend neue Rückbauaufgaben aus stillgelegten Anlagen; auf der früheren Papierfabrik in Walsum ist ein Logistikstandort am Rhein entstanden, wofür Maschinensäle, Stoffauflagen, Klärbecken und Silos verschwinden mussten. In Hamborn und Beeck stehen Werksflächen der Zink- und Metallverarbeitung mit Ofenhallen und Schlackenplätzen. Die Kokerei Schwelgern und die angrenzenden Hüttenbereiche bringen Gasleitungen, Löschtürme und Bunkerbauwerke mit sich, deren Rückbau nur nach vollständiger Freischaltung und Reinigung beginnt; in Hüttenheim und Wanheim prägen Fundamentfelder, Kranbahnen und Rohrbrücken das Bild. B&B GmbH erstellt für solche Standorte ein Rückbau- und Entsorgungskonzept, demontiert Anlagen sortenrein und zerlegt bewehrte Fundamente ohne Sprengung mit Spaltgerät und Hydraulikhammer, damit benachbarte Produktionsbereiche in Betrieb bleiben können. Vor jeder Demontage wird ein Schadstoffkataster erstellt, weil Ofenausmauerungen, Mineralwolle und ölbelastete Böden zum Bestand gehören. Stahl, Schamotte und belastete Fraktionen bleiben getrennt, Betonbruch wird vor Ort zu Recyclingmaterial gebrochen; alle Freischaltungen werden schriftlich bestätigt.
Die Ufer von Rhein und Ruhr in Ruhrort, Homberg, Walsum und Rheinhausen liegen im Hochwasserschutzbereich mit Deichen, was Baustelleneinrichtung und Zufahrten einschränkt. In Walsum, Hamborn, Marxloh und Rheinhausen sind Bergsenkungen aus dem Steinkohlenbergbau dokumentiert. Verkehrlich ist Duisburg über A3, A40, A42, A57 und A59 angebunden, Schwerlastverkehr ist wegen der Brückenzustände jedoch teilweise beschränkt.
Zwischen Ruhrort und Buchholz brechen wir alles ab, was weichen muss: Wohnhaus, Halle, Nebengebäude. In Hamborn achten wir besonders auf Nachbargebäude, in Rheinhausen, Walsum, Meiderich, Hochfeld und Buchholz auf die Zufahrt für Container und Brecher.
Die Beseitigung baulicher Anlagen richtet sich in Duisburg nach der Bauordnung NRW. Viele Nebengebäude fallen unter § 62 BauO NRW und sind verfahrensfrei, größere Vorhaben in Duisburg brauchen eine Abbruchanzeige oder eine Genehmigung nach § 63 oder § 64. Zuständig ist das Amt für Baurecht und betrieblichen Umweltschutz der Stadt Duisburg, Untere Bauaufsicht, die Fachaufsicht liegt bei der Bezirksregierung Düsseldorf. In Duisburg sind Bauaufsicht und Untere Denkmalbehörde im Amt für Baurecht und betrieblichen Umweltschutz zusammengefasst, das in Bauaufsicht Nord und Süd gegliedert ist. Abbrüche in denkmalgeschützten Werkssiedlungen wie der Rheinpreußensiedlung oder in der Nähe der Industriedenkmäler im Landschaftspark Nord bedürfen einer denkmalrechtlichen Erlaubnis. Vor Erdarbeiten sind Kampfmittelauskunft und Altlastenkataster zu prüfen, Sondernutzungen des Straßenraums regeln die Wirtschaftsbetriebe Duisburg. Duisburg gehörte zu den am schwersten bombardierten Städten des Ruhrgebiets; Kampfmittelauskünfte werden über das Amt für Baurecht und betrieblichen Umweltschutz der Stadt beim Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf eingeholt.
Amt für Baurecht und betrieblichen Umweltschutz der Stadt Duisburg, Untere Bauaufsicht
In Marxloh und Hochfeld stehen viele Gründerzeithäuser leer und sind baufällig, sodass die Stadt Duisburg sie aufkauft und beseitigen lässt. B&B GmbH sichert zunächst die Nachbargiebel, entkernt und trägt das Gebäude dann mit dem Abbruchbagger ab. Enge Straßen mit Straßenbahn erfordern Halteverbote und abgestimmte Containerstellplätze. Freigelegte Brandwände werden anschließend abgedichtet.
Zahlreiche Werkssiedlungen in Homberg, Walsum und Hamborn stehen unter Denkmalschutz oder in Erhaltungsbereichen. Ein Abbruch ist dort nur mit Erlaubnis der Unteren Denkmalbehörde im Amt für Baurecht möglich. B&B GmbH führt in solchen Quartieren eher Teilabbrüche von Anbauten und Nebengebäuden aus und schützt die Hauptgebäude vor Erschütterungen.
Im Duisport-Gebiet Ruhrort und Meiderich bestehen Kaianlagen aus Stahlbetonholmen auf Spundwänden und Pfahlrosten. B&B GmbH trennt die Holme mit Seilsägen in Abschnitte, die per Kran oder Schwimmkran abgehoben werden. Der Schiffsbetrieb im Hafenbecken wird dabei nicht unterbrochen. Massive Fundamentblöcke werden hydraulisch gespalten und vor Ort gebrochen.
Hüttenwerksflächen wie das ehemalige Krupp-Gelände in Rheinhausen, heute Logport I, enthalten Fundamente mit mehreren Metern Stärke, Kanäle, Kühltürme und Schlackenböden. B&B GmbH erkundet zunächst Schadstoffe und Altlasten, trennt dann Stahl und Beton und zerlegt die Fundamente mit hydraulischem Spalten und Longfront-Baggern. Das Betonmaterial wird zu Recyclingschotter aufbereitet und häufig direkt für die neue Logistikfläche genutzt.
Am Rhein-Herne-Kanal und an der Schleuse Meiderich darf kein Beton- oder Sägeschlamm ins Gewässer gelangen. B&B GmbH fängt das Sägewasser in Wannen auf, führt es über Absetzbehälter und stimmt die Arbeiten mit dem zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt sowie der Stadt Duisburg ab. Gearbeitet wird mit Seilsäge und Hydraulikspalter, damit die verbleibende Kammerwand keine Schlagbeanspruchung erhält. Materialtransporte laufen über die Werkstraßen Richtung A59, nicht durch die Meidericher Wohnstraßen.
Ja, in Neumühl, Röttgersbach und Walsum sind Bauwerke durch Senkungen oft vorgeschädigt und reagieren empfindlich auf Erschütterungen. B&B GmbH bewertet die Standsicherheit vor Beginn, baut solche Häuser von oben mit Sortiergreifer und Abbruchzange zurück und verzichtet auf Hammerarbeit an tragenden Teilen. Zugleich prüfen wir Leitungen und Kanalanschlüsse, weil Senkungen die Entwässerung verzogen haben können. Bei Bedarf wird die Bezirksregierung Arnsberg als Bergbehörde eingebunden.
In Walsum und Hamborn grenzen Rückbaufelder oft direkt an laufende Betriebe und Gleisanschlüsse. B&B GmbH trennt den Bereich mit Bauzaun und Staubschutzwänden ab, koordiniert Freischaltungen von Strom, Gas und Medien mit der Werksleitung und legt Abbruchrichtungen so, dass Lasten immer von der Produktion weg fallen. Erschütterungen werden gemessen, weil empfindliche Anlagen keine Schläge vertragen. Der Materialtransport läuft über Werkstore Richtung A59, nicht durch Wohnstraßen.
In Duisburg prüft das Amt für Baurecht und betrieblichen Umweltschutz der Stadt Duisburg, Untere Bauaufsicht, ob Ihr Vorhaben verfahrensfrei nach § 62 BauO NRW ist oder eine Genehmigung braucht. Kleine Nebenanlagen in Duisburg sind meist frei, alles Größere läuft über Anzeige oder Antrag. Wir übernehmen den Schriftverkehr mit der Bauaufsicht von Duisburg und rechnen mit 2 bis 12 Wochen.
Nein, Duisburg ist einer von vielen Orten. Regelmäßig arbeiten wir außerdem in Oberhausen, Mülheim an der Ruhr, Moers, Dinslaken und Bottrop. Für Duisburg und die Nachbarkommunen gilt derselbe Ablauf: Besichtigung, Festpreis-Angebot in 48 Stunden, Ausführung.
Für eine Besichtigung in Duisburg brauchen wir meist nur wenige Werktage; bei Gefahr im Verzug – etwa nach einem Brand in Ruhrort – kommen wir kurzfristiger. Das Angebot für Ihr Vorhaben in Duisburg folgt innerhalb von 48 Stunden.
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