B&B GmbH Beton-Rückbau
Kettenbagger beschickt den mobilen Prallbrecher

Entsorgung, Container und Bauschutt-Recycling in NRW

Wir stellen Container je Fraktion, trennen sortenrein und führen Bauschutt dem Recycling zu. Sie erhalten lückenlose Entsorgungsnachweise und einen kalkulierbaren Materialkreislauf.

Die B&B GmbH organisiert Entsorgung und Recycling für Abbruchprojekte in NRW: Container je Fraktion, sortenreine Trennung auf der Baustelle, mobiles Brechen und Verwertung als RC-Baustoff. Wir deklarieren die Massen nach Ersatzbaustoffverordnung, halten die Fraktionen nach Gewerbeabfallverordnung getrennt, wählen zugelassene Anlagen und übergeben Wiegescheine, Begleitscheine und Entsorgungsnachweise gebündelt zur Abnahme.

Typische Einsätze

  • Containerstellung für Bauschutt, Holz, Metall und Restabfall
  • Mobiles Brechen von Beton und Mauerwerk auf der Baustelle
  • Deklarationsanalytik für Aushub und Bauschutt
  • Entsorgung gefährlicher Abfälle mit Begleitschein
  • Abfuhr und Verwertung von Bewehrungsstahl und Schrott

Technik im Einsatz

  • Absetz- und Abrollcontainer von 3 bis 40 m³
  • Mobiler Backenbrecher mit Nachsiebung
  • Sortiergreifer und Magnet am Umschlagbagger
  • Radlader mit Hochkippschaufel
  • Mulden- und Abrollkipper für die Abfuhr
  • Big Bags und staubdichte Behälter für Sonderabfälle
Mobile Siebanlage an der Schotterhalde
Entsorgung, Container & Recycling – Arbeitsweise der B&B GmbH

Verfahren

Getrennthaltung nach Gewerbeabfallverordnung

Bauabfälle sind in Beton, Ziegel, Gips, Holz, Metall, Kunststoff, Glas und Dämmstoff getrennt zu halten, nur bei technischer Unmöglichkeit ist eine Vorbehandlung des Gemischs zulässig. Wir richten die Containerstellflächen so ein, dass die Trennung im Arbeitsablauf funktioniert. Die Einhaltung ist zu dokumentieren und wird von Behörden geprüft.

Mobiles Brechen und Klassieren vor Ort

Ein mobiler Backenbrecher mit Siebeinheit verarbeitet Beton und Mauerwerk direkt auf der Baustelle zu definierten Körnungen. Das ersetzt Abfuhr und Zukauf von Schotter und reduziert Lkw-Fahrten erheblich. Voraussetzung sind eine ausreichend große Fläche, sortenreines Aufgabematerial und die Einhaltung der Lärm- und Staubvorgaben.

Deklaration und Einstufung der Massen

Vor der Abfuhr werden Proben genommen und nach Ersatzbaustoffverordnung oder Deponieverordnung eingestuft, daraus ergeben sich Verwertungsklasse und Annahmestelle. Ohne Deklaration nimmt keine seriöse Anlage größere Mengen an. Bei Verdachtsflächen erweitern wir den Parameterumfang, etwa auf PAK, Schwermetalle oder Mineralölkohlenwasserstoffe.

Nachweisverfahren für gefährliche Abfälle

Asbest, teerhaltige Stoffe, ölverunreinigter Boden und Altholz A IV laufen über Entsorgungsnachweis und elektronische Begleitscheine mit Signatur aller Beteiligten. Wir übernehmen die Registerführung für unsere Leistungen und übergeben Ihnen die Dokumente. Fehlende Nachweise sind der häufigste Mangel in Abbruch-Bauakten.

Einbau von RC-Baustoff

Gebrochenes Material wird als Ersatzbaustoff in Verfüllungen, Baustraßen und Tragschichten eingebaut, sofern Materialklasse und Einbauweise nach Ersatzbaustoffverordnung passen. Wir dokumentieren Herkunft, Klasse und Einbauort. Grenzen ergeben sich aus Grundwasserabstand, Einbauweise und der jeweiligen Zulässigkeit am Standort.

Entsorgung und Verwertung

Mineralische Massen gehen in das Bauschutt-Recycling und kommen als RC-Baustoff in definierten Körnungen zurück, Metalle werden als Schrott verwertet und Holz je nach Kategorie stofflich oder thermisch. Nicht verwertbare Reste werden auf der passenden Deponieklasse beseitigt, gefährliche Abfälle nur in zugelassenen Anlagen mit Begleitschein. Sie erhalten Wiegescheine, Deklarationen und Entsorgungsnachweise gebündelt zur Abnahme.

Ablauf

Die Entsorgung planen wir vor dem ersten Abbruchtag: Fraktionen, Containergrößen, Stellflächen, Abfuhrtakt und Zielanlagen stehen im Angebot. Bei knappem Platz arbeiten wir mit Wechselcontainern und kurzen Abfuhrintervallen statt vieler gleichzeitiger Behälter.

Sicherheit und Nachbarschaft

Containerstellflächen werden abgesichert, beleuchtet und mit Hinweis auf die Fraktion gekennzeichnet, Überladung und ungesicherte Ladung sind ausgeschlossen. Beim mobilen Brechen halten wir Staub mit Sprühbalken zurück, sichern den Bereich ab und beachten Lärmschutzzeiten. Ladeverkehr auf öffentlichen Flächen begleiten wir mit Einweisern und verkehrsrechtlicher Absicherung nach DGUV-Regeln.

Abgrenzung

Entsorgung und Recycling sind Querschnittsleistungen zu allen Abbrucharbeiten und lassen sich auch einzeln beauftragen, etwa nur als Containerstellung mit Abfuhr. Der eigentliche Gebäudeabtrag gehört zum Komplettabbruch, die Sanierung belasteter Bauteile zur Schadstoffsanierung. Sprengarbeiten sind in keinem Fall Teil unserer Verfahren.

Passt dazu

Fragen zu Entsorgung, Container & Recycling

Warum darf Bauschutt nicht gemischt entsorgt werden?

Gemischte Abfälle lassen sich kaum verwerten, deshalb schreibt die Gewerbeabfallverordnung die Getrennthaltung der wichtigsten Fraktionen vor. Gips im Beton verhindert zum Beispiel die Herstellung von RC-Baustoff, Holz und Kunststoff verunreinigen die Körnung. Getrennte Container senken zudem die Entsorgungsmasse für teure Mischfraktionen. Nur wenn die Trennung technisch unmöglich ist, ist eine Vorbehandlungsanlage der zulässige Weg.

Was ist ein Entsorgungsnachweis und wann brauche ich ihn?

Der Entsorgungsnachweis belegt vorab, dass ein gefährlicher Abfall in einer zugelassenen Anlage entsorgt wird, der Begleitschein dokumentiert anschließend jeden einzelnen Transport. Beides läuft elektronisch über das Nachweisverfahren mit Signaturen von Erzeuger, Transporteur und Entsorger. Als Abfallerzeuger bleiben Sie in der Verantwortung, deshalb gehört die Dokumentation in Ihre Bauakte. Für nicht gefährliche Abfälle genügen Wiegescheine und Deklaration.

Lohnt sich mobiles Brechen auf der Baustelle?

Ab einigen tausend Tonnen mineralischer Masse ist das Brechen vor Ort meist die günstigere und leisere Variante, weil Abfuhr und Zukauf von Schotter entfallen. Voraussetzung sind Platz für Brecher und Halden, sortenreines Material und die Einhaltung von Staub- und Lärmvorgaben. Bei kleinen Mengen oder beengter Lage ist die Abfuhr zum Recyclingwerk sinnvoller. Wir rechnen beide Varianten beim Angebot durch.

Welche Containergröße ist die richtige?

Für schwere mineralische Abfälle nutzen wir kleine Absetzcontainer von 3 bis 7 m³, weil die Zuladung sonst vor dem Volumen erreicht wird. Leichte Fraktionen wie Holz, Dämmstoff oder Sperrgut kommen in Abrollcontainer von 20 bis 40 m³. Entscheidend sind außerdem Stellfläche, Zufahrt und Höhe für das Absetzfahrzeug. Wir legen die Kombination nach dem Aufmaß fest.

Darf RC-Material überall eingebaut werden?

Nein, der Einbau richtet sich nach Materialklasse, Einbauweise und Standortbedingungen, die die Ersatzbaustoffverordnung festlegt. Grundwasserabstand, Deckschicht und Nutzung der Fläche bestimmen, welche Klasse zulässig ist. Herkunft, Klasse und Einbauort werden dokumentiert, bei bestimmten Konstellationen ist eine Anzeige nötig. Wir prüfen die Zulässigkeit vor dem Einbau und stimmen sie bei Bedarf mit der Behörde ab.

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