B&B GmbH Beton-Rückbau
Luftbild eines freigemachten Baufelds mit Haufwerken

Baufeldfreimachung und Baugrube nach dem Abbruch in NRW

Wir räumen das Baufeld nach dem Abbruch, heben die Baugrube aus und stellen Baustraße und Verfüllung her. Der Hochbau übernimmt eine vermessene, tragfähige Fläche ohne Nacharbeit.

Die B&B GmbH macht Baufelder in NRW nach dem Abbruch frei: Wir entfernen Fundamente, Leitungsreste und Befestigungen, heben die Baugrube aus, verfüllen mit RC-Material und verdichten lagenweise. Fundamentreste, Leitungen und Befestigungen suchen wir über Bestandspläne und Sondierung. Mit Baustraße, Kranstellfläche, Verdichtungsnachweis und Höhenaufnahme übergeben wir die Fläche direkt an den Hochbau.

Typische Einsätze

  • Baufeld nach Abbruch eines Mehrfamilienhauses
  • Baugrubenaushub für Tiefgarage oder Unterkellerung
  • Verfüllung und Verdichtung alter Kellerräume
  • Herstellung von Baustraße und Kranstellfläche
  • Rückbau von Hofbefestigungen, Pflaster und Asphaltflächen

Technik im Einsatz

  • Kettenbagger 20-35 t mit Tieflöffel und Grabenräumlöffel
  • Kettendumper und Mulden-Lkw für Massentransport
  • Walzenzug und Grabenwalze
  • Laser- oder GNSS-Steuerung für Höhenlagen
  • Radlader mit Schaufel für Schotter und Boden
  • Wasserpumpen für Oberflächenwasserhaltung
Radlader im Schüttgutlager
Baufeldfreimachung & Baugrube nach Abbruch – Arbeitsweise der B&B GmbH

Verfahren

Räumung von Fundamenten und Leitungsresten

Nach dem Abbruch bleiben Streifenfundamente, Bodenplatten, Schächte, Hausanschlussleitungen und Drainagen im Boden, die im Aushub stören. Wir suchen sie über Bestandspläne und Sondierung, brechen sie aus und dokumentieren die Fundstellen. Unbekannte Leitungen werden erst nach Rückfrage beim Netzbetreiber angefasst.

Baugrubenaushub mit Böschung oder Verbau

Der Aushub erfolgt in Lagen mit geböschten Wänden nach DIN 4124, wo der Platz dafür fehlt, planen wir Trägerbohlwand, Spundwand oder Berliner Verbau mit einem Fachpartner. Die Böschungsneigung richtet sich nach Bodenart und Wassergehalt. Arbeitsraum, Anfahrbarkeit und Baustraße werden gemeinsam mit dem Aushub geplant.

Bodenmanagement und Trennung der Böden

Wir trennen Oberboden, unbelasteten Aushub und Verdachtsmaterial und lagern sie getrennt, damit einbaufähiges Material nicht zum Abfall wird. Die Einstufung erfolgt nach Analytik gemäß Ersatzbaustoffverordnung und Bundes-Bodenschutzverordnung. Überschussmassen werden erst nach Deklaration abgefahren, damit der Entsorgungsweg zulässig bleibt.

Lagenweise Verfüllung und Verdichtung

Kellergruben und Arbeitsräume verfüllen wir mit geeignetem RC-Material oder Boden in Lagen von 30 bis 50 cm und verdichten mit Walzenzug oder Grabenwalze. Der Erfolg wird über Plattendruckversuch oder Proctor-Nachweis belegt, wenn der Neubau darauf gründet. Bindige, nasse Böden lassen sich nicht sinnvoll verdichten und werden ausgetauscht.

Baustraße, Kranstellfläche und Entwässerung

Für den Hochbau stellen wir eine tragfähige Baustraße aus RC-Schotter mit Geotextil her und legen Kranstellflächen nach Vorgabe des Krangutachtens an. Gleichzeitig planen wir Oberflächenwasserführung, Mulden und Pumpensümpfe, damit die Grube nicht absäuft. Ohne funktionierende Entwässerung ist jede Tragfähigkeit nur vorübergehend.

Entsorgung und Verwertung

Beton und Mauerwerk aus Fundamenten und Befestigungen brechen wir zu RC-Schotter, der direkt als Verfüll- oder Tragschichtmaterial wieder eingebaut wird und damit Transport spart. Asphalt wird getrennt gehalten, teerhaltiger Asphalt mit PAK geht als gefährlicher Abfall in die Sonderbehandlung. Aushub wird nach Analytik eingestuft und je nach Ergebnis verwertet, umgelagert oder mit Nachweis deponiert.

Ablauf

Vor dem Aushub holen wir die Leitungsauskünfte ein und sondieren kritische Bereiche, weil nicht dokumentierte Anschlüsse die Regel sind. Am Ende nehmen wir Höhen und Massen auf und übergeben Verdichtungsnachweise sowie ein Aufmaß zur Abrechnung.

Sicherheit und Nachbarschaft

Baugruben werden nach DIN 4124 geböscht oder verbaut, Absturzkanten gesichert und Zugänge über Leitern und Treppentürme hergestellt. Nachbargebäude und Verkehrsflächen an der Grube werden auf Setzungen überwacht, bei Bedarf mit Messpunkten und Beweissicherung. Die Arbeitsbereiche von Bagger und Transport werden getrennt, Einweiser sichern Rückwärtsfahrten nach DGUV-Regeln.

Abgrenzung

Die Baufeldfreimachung setzt nach dem eigentlichen Abbruch an und stellt die Fläche für den Hochbau her, sie umfasst keinen Gebäudeabtrag. Fundament- und Bodenplattenreste aus dem Abbruch werden hier mit entfernt, große Betonbauteile gehören zum Beton-Rückbau. Sprengarbeiten kommen auch bei massiven Fundamenten nicht zum Einsatz.

Passt dazu

Hausabriss & Einfamilienhäuser

Wir reißen Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Bungalows ab, bauen den Keller zurück und verfüllen die Grube verdichtet. Sie erhalten ein baureifes Grundstück mit allen Nachweisen für die Bauakte.

Zur Leistung →

Fragen zu Baufeldfreimachung & Baugrube nach Abbruch

Was gehört alles zur Baufeldfreimachung?

Dazu zählen die Räumung von Fundamenten, Bodenplatten, Schächten und Leitungsresten, der Rückbau von Pflaster, Asphalt und Hofbefestigungen sowie Rodung und Oberbodenabtrag. Anschließend folgen Aushub, Verfüllung, Verdichtung und die Herstellung von Baustraße und Stellflächen. Ziel ist eine Fläche, auf der der Hochbau ohne Zwischenschritte beginnen kann. Umfang und Grenzen legen wir im Angebot eindeutig fest.

Darf Bauschutt zum Verfüllen im Keller bleiben?

Unsortierter Bauschutt darf nicht einfach in der Grube bleiben, weil Holz, Gips und Kunststoffe zu Setzungen und zu einem unzulässigen Einbau führen. Zulässig ist aufbereitetes, deklariertes RC-Material, das die Anforderungen der Ersatzbaustoffverordnung erfüllt. Dieses Material verdichten wir lagenweise und weisen den Einbau nach. So bleibt die Fläche bebaubar und der Einbau dokumentiert.

Wie wird die Tragfähigkeit der verfüllten Fläche nachgewiesen?

Üblich ist der statische oder dynamische Plattendruckversuch, ergänzt um Proctor-Untersuchungen für das Einbaumaterial. Die Zielwerte gibt der Bodengutachter oder Tragwerksplaner des Neubaus vor. Die Protokolle übergeben wir mit der Dokumentation. Bei nicht erreichten Werten wird nachverdichtet oder das Material ausgetauscht.

Was passiert mit Grundwasser in der Baugrube?

Oberflächen- und Schichtenwasser fassen wir mit Pumpensümpfen und leiten es nach Genehmigung ab, meist mit Absetzcontainer zur Feststoffabtrennung. Echte Grundwasserabsenkung ist wasserrechtlich erlaubnispflichtig und wird mit einem Fachplaner vorbereitet. Ohne Erlaubnis wird nicht abgesenkt. Die Wasserverhältnisse klären wir möglichst früh über das Bodengutachten.

Können Sie Baufeldfreimachung ohne den Abbruch übernehmen?

Ja, wir arbeiten auch auf Flächen, auf denen ein anderes Unternehmen abgebrochen hat oder die seit Jahren brachliegen. Wir nehmen den Zustand auf, prüfen Fundamentreste und Altlastenverdacht und kalkulieren die Räumung darauf. Vorhandene Gutachten und Bestandspläne beschleunigen diesen Schritt deutlich. Fehlen sie, planen wir Sondierungen ein.

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