Beton-Rückbau in Münster
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Münster – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Münster in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Hiltrup, Kinderhaus und Gremmendorf und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Münster ist mit rund 310.000 Einwohnern das Zentrum des Münsterlandes und Sitz der gleichnamigen Bezirksregierung. Die kreisfreie Stadt liegt an Aa und Dortmund-Ems-Kanal in flacher Parklandschaft und ist in 6 Stadtbezirke gegliedert, die weit auseinanderliegende Ortsteile wie Hiltrup, Wolbeck und Roxel umfassen. Als Universitäts- und Verwaltungsstadt mit Bezirksregierung, Oberverwaltungsgericht und über 60.000 Studierenden hat Münster kaum Schwerindustrie, dafür ausgedehnte Hochschul-, Klinik- und Behördenbauten. Die Altstadt wurde im 2. Weltkrieg zu über 90 Prozent zerstört und in den 1950er Jahren nach historischem Grundriss wiederaufgebaut; bis 2013 prägten zudem britische Kasernen große Flächen, die seither umgebaut werden.
Zu den relevanten Stahlbetonbauwerken Münsters zählen das Universitätsklinikum mit dem Zentralklinikum aus den 1980er Jahren, die Hochschulbauten am Coesfelder Kreuz und in Gievenbeck sowie die Brücken über den Dortmund-Ems-Kanal, darunter die Kanalbrücken der B51 und der Bahn. Parkhäuser wie am Bremer Platz, Aegidiimarkt und Alter Steinweg sowie Tiefgaragen der Innenstadt stammen aus den 1960er bis 1980er Jahren. Weitere Betonbestände sind die Kaimauern und Silos am Stadthafen, das Preußenstadion und die Bahnbauwerke am Hauptbahnhof.
Münsters Betonbestand umfasst mehr als die bekannten Klinik- und Hochschulbauten; in Coerde steht die Speicherstadt, eine frühere Munitionsanstalt mit massiven Betonhallen, Erdwällen und Bunkerbauwerken, die heute gewerblich genutzt und abschnittsweise umgebaut wird. Die Halle Münsterland im Süden trägt weitspannende Betonbinder, das Fürstenberghaus und die Hörsaalbauten am Schlossplatz sind Betonskelette der 1960er Jahre; entlang des Dortmund-Ems-Kanals stehen Uferwände, Anleger und Verladeanlagen aus Beton, dazu die Schleuse im Norden. Parkdecks am Bahnhofsumfeld und Tiefgaragen der Innenstadt zeigen Schäden aus Tausalzeintrag. Typische Aufgaben sind Deckendurchbrüche für neue Haustechnik, das Öffnen von Bunkerwänden bei Umnutzungen und der Abtrag geschädigter Betonrandzonen. B&B GmbH arbeitet dabei mit Seilsäge, Wandsäge und Kernbohrung, weil die Bauwerke fast immer während des Betriebs verändert werden; hinzu kommen Deckenöffnungen in Schulbauten der 1970er Jahre in Kinderhaus und Berg Fidel, wenn Lüftung, Aufzüge und Brandschutz nachgerüstet werden; die Bewehrung wird vorab geortet und jede Öffnung abgefangen. Sägewasser fangen wir vollständig auf.
Münsters Wohnbestand umfasst das wiederaufgebaute Altstadtzentrum, gründerzeitliche Viertel im Kreuzviertel, Südviertel und Hansaviertel, Nachkriegssiedlungen in Kinderhaus, Coerde und Berg Fidel sowie ausgedehnte Einfamilienhausgebiete in Hiltrup, Wolbeck, Roxel und Gievenbeck. Ehemalige Kasernenwohnungen in Gremmendorf, Gievenbeck und Handorf werden umgebaut oder ersetzt. Gewerbliche Umnutzungen betreffen den Stadthafen, das Hansaviertel und Gewerbeflächen an der Weseler Straße.
Der Rückbau in Münster wird von hohem Neubaudruck und knappen Flächen bestimmt. In Gievenbeck, Mecklenbeck und Amelsbüren weichen Bungalows und Siedlungshäuser der 1960er Jahre größeren Wohnhäusern, in Handorf, Wolbeck und Angelmodde fallen Scheunen, Hofgebäude und Nebengebäude aus früherer landwirtschaftlicher Nutzung. Im Hansaviertel und im Bahnhofsumfeld verschwinden Werkstätten, Lagerschuppen und Ladenlokale zugunsten von Wohnquartieren. Randbedingungen sind der hohe Grundwasserstand in der Münsterschen Bucht, der Kellerabbrüche und Verfüllungen beeinflusst, die dichte Radverkehrsführung, die Zufahrten und Absperrungen einschränkt, und der Baumschutz auf großen Gartengrundstücken. B&B GmbH plant deshalb Baustelleneinrichtung und Sperrungen früh mit dem Amt für Mobilität und Tiefbau, sichert Radwege ab, entkernt schadstoffhaltige Bauteile getrennt und verfüllt Keller mit aufbereitetem Betonmaterial aus dem eigenen Abbruch. Dachbahnen, Bodenkleber und alte Dämmungen werden vor dem Abbruch getrennt ausgebaut und dokumentiert; für Stellflächen und Umleitungen holt B&B GmbH die Sondernutzungserlaubnis ein, weil Rad- und Fußverkehr in Münster durchgehend geführt werden muss.
Münster besitzt keine Schwerindustrie, aber Gewerbe- und Konversionsflächen von erheblicher Größe: den Stadthafen mit Speichern und Umschlaganlagen, das Gewerbegebiet Loddenheide auf einem ehemaligen Flugplatz, die Industriegebiete Hiltrup-Ost mit BASF Coatings und Hessenweg sowie die Gewerbeflächen in Roxel und Nienberge. Die Konversion der britischen Standorte York-Kaserne in Gremmendorf und Oxford-Kaserne in Gievenbeck bringt Rückbau von Unterkünften, Werkstätten und Hallen mit sich. Frühere Molkerei- und Brauereiflächen in der Innenstadt wurden bereits umgenutzt.
Münsters industrieller Rückbau folgt der Ver- und Entsorgung sowie der Logistik; am Stadthafen betreiben die Stadtwerke ein Heizkraftwerk, dessen Kessel-, Bunker- und Leitungsbauwerke bei Umstellungen zurückgebaut werden. In Coerde und Gelmer stehen Klär- und Abwasseranlagen mit Becken, Faultürmen und Rohrbrücken; entlang der A1 in Amelsbüren und in Hiltrup entstehen Logistikhallen auf Flächen, auf denen zuvor ältere Betriebsgebäude, Silos und Gleisanschlüsse zu beseitigen waren. Dazu kommen Werkstätten und Lagergebäude auf den früheren britischen Liegenschaften im Osten der Stadt. B&B GmbH erstellt vor Beginn ein Schadstoff- und Entsorgungskonzept, demontiert Anlagen sortenrein und baut Betonbecken und Fundamente mit Seilsäge und Hydraulikhammer zurück, ohne Sprengung und ohne den Betrieb der benachbarten Anlagenteile zu unterbrechen. Freischaltungen von Strom, Gas und Dampf werden vor Beginn schriftlich bestätigt. Betonbruch wird vor Ort aufbereitet und als Tragschicht im neuen Unterbau eingebaut, was Fahrten über die Ausfallstraßen deutlich verringert; die Ergebnisse der Beprobung werden dokumentiert.
Die Münsteraner Altstadt mit Prinzipalmarkt und Domplatz ist Fußgängerzone, dicht bebaut und von Denkmälern geprägt, sodass Baustellenzufahrten und Kranstellungen mit dem Ordnungsamt fest terminiert werden. Der hohe Radverkehr in Münster verlangt besondere Absicherung von Baustellenzufahrten. Autobahnanschlüsse bestehen an A1 und A43, die Verbindung in die Innenstadt läuft über den Ring und die B51, in den Wohnvierteln gelten enge Lärmschutzzeiten.
Wir brechen in allen Lagen von Münster ab. In Hiltrup und Kinderhaus sind das überwiegend Wohn- und Geschäftsgebäude in geschlossener Bebauung, in Gremmendorf eher freistehende Objekte, Garagen und Nebengebäude. Auch in Gievenbeck, Coerde, Wolbeck, Roxel und Mecklenbeck sind wir regelmäßig im Einsatz.
Bevor in Münster der erste Bagger anrückt, klären wir den Verfahrensweg mit dem Bauordnungsamt der Stadt Münster. Verfahrensfrei nach § 62 BauO NRW sind vor allem kleine Nebenanlagen; alles Größere läuft über Abbruchanzeige oder Genehmigung. Die Bezirksregierung Münster ist die nächsthöhere Instanz. Abbruchanzeigen und Bauanträge gehen in Münster beim Bauordnungsamt ein, das auch das Bauaktenarchiv führt. In der Altstadt und in Denkmalbereichen wie dem Kreuzviertel ist die Untere Denkmalbehörde einzubinden, bevor abgebrochen wird. Die Baumschutzsatzung der Stadt Münster gilt auf Privatgrund, Altlastenauskünfte erteilt das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit, und für die Konversionsflächen liegen Kampfmittel- und Altlastengutachten der KonvOY GmbH vor. Münster wurde durch über 100 Luftangriffe schwer zerstört; Kampfmittelauskünfte werden über die Stadt Münster beim Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe der Bezirksregierung Arnsberg eingeholt, wobei auch die ehemaligen Kasernenflächen als Verdachtsbereiche gelten.
Auf den ehemaligen britischen Standorten in Gremmendorf und Gievenbeck stehen Unterkunftsblöcke, Werkstätten und Hallen aus den 1930er bis 1980er Jahren. Vor dem Abbruch werden Kampfmittel- und Altlastengutachten der KonvOY GmbH ausgewertet, da Tankstellen und Waschplätze Bodenbelastungen hinterließen. B&B GmbH entkernt, saniert Schadstoffe und trägt die Gebäude mit Longfront-Baggern ab. Der Beton wird vor Ort gebrochen und für die neue Erschließung genutzt.
Die Altstadt wurde nach 1945 auf historischem Grundriss wiederaufgebaut und steht großflächig unter Denkmalschutz, das Kreuzviertel ist ein geschützter Gründerzeitbereich. Abbrüche erfordern dort eine Erlaubnis der Unteren Denkmalbehörde und beschränken sich meist auf Hinterhäuser und Anbauten. B&B GmbH arbeitet mit Abbruchrobotern und Minibaggern, weil enge Gassen keine großen Geräte zulassen. Fußgänger- und Radverkehr werden durch abgesicherte Zufahrten geschützt.
Das Zentralklinikum und die umliegenden Institute laufen rund um die Uhr, sodass Umbauten nur mit erschütterungsarmen Verfahren möglich sind. B&B GmbH setzt Kernbohrungen, Wandsägen und Abbruchroboter ein und schneidet nass mit Wasserauffang. Staubschutzwände und Unterdruckhaltung trennen die Baustelle von Patientenbereichen. Zeitfenster und Transportwege werden mit der Technik des UKM abgestimmt.
Der Stadthafen am Dortmund-Ems-Kanal wandelt sich vom Umschlagplatz zum Büro- und Kreativquartier, dabei werden Speicher, Silos und Kaianlagen zurückgebaut oder umgenutzt. B&B GmbH trennt Betonsilos und Fundamente mit Seilsägen und hydraulischem Spalten, damit benachbarte Gebäude und die Kaimauer nicht beschädigt werden. Wasserstraßenverwaltung und Stadt geben Uferschutz und Kanalbetrieb vor. Belastete Böden aus Öl- und Kohleumschlag werden getrennt entsorgt.
Die Bauten der früheren Munitionsanstalt in Coerde haben sehr dicke, stark bewehrte Wände und Decken, teils mit Erdüberdeckung. B&B GmbH öffnet solche Bauteile mit Seilsäge und Kernbohrung, sodass die Blöcke am Stück entnommen werden und die verbleibende Struktur keine Rissbildung erfährt. Weil Teile des Areals unter Schutz stehen und die Zufahrt über die Wohnbebauung in Coerde führt, stimmen wir Schnittkanten und Anlieferzeiten vorher mit Bauherr und Stadt Münster ab. Sägewasser wird aufgefangen.
Hofstellen in Handorf, Wolbeck und Angelmodde enthalten oft Asbestzementdächer, Ställe mit Güllekanälen und alte Heizöltanks. B&B GmbH nimmt diese Bauteile vor dem eigentlichen Abbruch getrennt auf, lässt Tanks reinigen und ausbauen und beprobt Böden im Bereich von Silos und Hofplatten. Danach wird die Scheune mit Zange und Sortiergreifer zurückgebaut, wobei altes Bauholz und Ziegel für die Wiederverwendung getrennt bleiben. Der Grundwasserstand wird bei Kellerverfüllungen berücksichtigt.
Becken und Faultürme in Coerde und Gelmer sind über Rohrleitungen und Gerinne mit dem laufenden Betrieb verbunden. B&B GmbH trennt die betroffenen Bauteile zuerst hydraulisch ab, setzt Absperrungen und Provisorien und schneidet die Beckenwände dann mit der Seilsäge in Blöcke, die am Kran entnommen werden. So entsteht keine Erschütterung an den benachbarten Bauwerken, und das Klärwerk bleibt in Betrieb. Restschlämme und Anhaftungen werden vor dem Rückbau entfernt und getrennt entsorgt.
Wie lange es in Münster dauert, hängt vom Verfahren ab: Eine Anzeige beim Bauordnungsamt der Stadt Münster ist meist in 2 bis 4 Wochen durch, eine Genehmigung nach § 63 oder § 64 BauO NRW in 4 bis 12 Wochen. Kommen in Münster Denkmalschutz, Altlasten oder Kampfmittel dazu, planen wir zusätzliche Zeit ein. Die Bezirksregierung Münster ist Fachaufsicht.
Ja. Wenn Sie in Münster und zusätzlich in Greven, Emsdetten und Warendorf Flächen haben, fassen wir das zu einem Auftrag zusammen. Das spart Rüstzeiten und macht auch kleinere Positionen außerhalb von Münster wirtschaftlich.
Innerhalb von 48 Stunden nach dem Termin in Münster liegt Ihr schriftliches Festpreis-Angebot vor. Voraussetzung ist, dass wir das Objekt in Münster gesehen haben – ohne Besichtigung nennen wir für der kreisfreien Stadt Münster keine Zahl.
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