Beton-Rückbau in Ahlen
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Ahlen – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Ahlen in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Innenstadt, Dolberg und Vorhelm und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Ahlen ist mit rund 53.000 Einwohnern die größte Stadt im Kreis Warendorf und gehört zum Regierungsbezirk Münster. Die Stadt liegt an der Werse am Südrand des Münsterlands, kurz vor dem Übergang zum Ruhrgebiet, und unterscheidet sich damit deutlich von den agrarisch geprägten Nachbargemeinden. Prägend war die Zeche Westfalen, die von 1912 bis 2000 förderte und mit Bergarbeitersiedlungen, Halde und Fördertürmen das Stadtbild veränderte. Dazu kam eine starke Metall- und Eisenverarbeitung, die Werkhallen und Arbeiterwohnungen im Norden und Osten hinterließ. Die Ortsteile Dolberg und Vorhelm haben dagegen ihren dörflichen Charakter mit Hofstellen und historischen Kernen behalten.
Betonrelevant sind in Ahlen vor allem die Bauwerke der Bergbau- und Industriezeit: Fundamente von Fördergerüsten, Bunker, Schachthallen und Maschinenaufstellflächen auf dem Zechengelände Westfalen bestehen aus stark bewehrtem Stahlbeton. Entlang der Bahnstrecke Hamm-Münster und der Werse liegen Brücken, Unterführungen und Durchlässe unterschiedlicher Baujahre. In der Innenstadt stehen Geschäfts- und Verwaltungsbauten der 1960er und 1970er Jahre als Betonskelett, ergänzt durch Parkdecks und Tiefgaragen. Schulzentren, Sporthallen und Bäder aus derselben Zeit runden den Bestand ab.
Neben den Bauwerken des früheren Bergbaus prägt in Ahlen vor allem der kommunale Betonbestand der 1960er und 1970er Jahre die Rückbauaufgaben. Dazu gehören Schulzentren, Turnhallen und das Hallenbad mit weit gespannten Ortbetondecken, Parkdecks im Umfeld der Innenstadt sowie Wohnblöcke in Ahlen-Nord und Ahlen-Süd mit Balkonplatten und Laubengängen. An der Bahnstrecke Hamm-Münster liegen Unterführungen, Stützwände und Bahnsteigkanten aus bewehrtem Beton, an denen nur in abgestimmten Sperrpausen gearbeitet werden darf. Im St.-Franziskus-Hospital und in den Pflegeeinrichtungen entstehen bei Umbauten laufend Durchbrüche für Aufzüge, Lüftung und Medienleitungen. Die B&B GmbH stellt diese Öffnungen mit Kernbohrung und Wandsäge her, arbeitet mit Wasserfassung und Absaugung und hebt größere Schnittteile im Ganzen aus, statt sie zu stemmen. Vor jedem Schnitt wird die Bewehrung geortet und die Schnittfolge mit dem Tragwerksplaner festgelegt, damit tragende Bauteile unversehrt bleiben.
Der Wohnbestand reicht von gründerzeitlichen Häusern rund um die Innenstadt über die Bergarbeitersiedlungen im Norden bis zu Geschosswohnungsbau der 1950er bis 1970er Jahre. Die Siedlungshäuser mit ihren kleinen Grundrissen und großen Gärten werden seit Jahren modernisiert, ersetzt oder nachverdichtet. In Dolberg und Vorhelm überwiegen Einfamilienhäuser sowie Hofstellen mit Nebengebäuden, die ihre ursprüngliche Nutzung verloren haben. In der Innenstadt gibt es Ladenlokale und Geschäftshäuser mit Leerstand in den Obergeschossen, die zu Wohnraum umgebaut werden.
In Ahlen ballt sich der Rückbaubedarf in der Innenstadt und in den Wohnquartieren rund um die früheren Zechen- und Werksflächen. Betroffen sind Geschäftshäuser mit kleinen Ladenflächen und Wohnungen darüber, die nach Leerstand entkernt und teils vollständig abgebrochen werden, dazu Hofgebäude, Garagenhöfe und Werkstattschuppen in zweiter Reihe. Viele dieser Gebäude stehen in geschlossener Bauweise, sodass Trennwände, Kellerabschlüsse und Nachbargiebel gesichert und danach wieder dicht angeschlossen werden müssen. In den Randlagen zur Werse und in Richtung Dolberg spielen dagegen Baumschutz, Gewässerrandstreifen und die Zufahrt über schmale Anliegerstraßen die größere Rolle. Die B&B GmbH beginnt mit Schadstoffuntersuchung und Rückbaukonzept, entkernt von Hand und setzt Bagger und Sortiergreifer erst ein, wenn Holz, Metall, Gips und mineralische Fraktionen getrennt aus dem Gebäude heraus sind. Nach dem Rückbau wird die Baugrube lagenweise verfüllt und verdichtet, sodass die Fläche unmittelbar für den Neubau genutzt werden kann.
Das Areal der Zeche Westfalen ist die größte Konversionsfläche der Stadt; Teile wurden zu Gewerbe- und Freiflächen umgebaut, markante Bauten sind erhalten geblieben. Im Norden und Osten schließen gewachsene Industrieflächen der Metallverarbeitung an, mit Hallen, Kranbahnen, Härtereien und Lagerbauten aus mehreren Jahrzehnten. Das Gewerbegebiet Ostdolberg an der Bahn bietet neuere Hallen- und Logistikbauten. In den Ortsteilen kommen landwirtschaftliche Betriebsgebäude, Silos und ehemalige Verarbeitungsstandorte hinzu.
Ahlen ist bis heute ein Standort der Metallverarbeitung, und der industrielle Rückbau betrifft entsprechend viel Anlagentechnik. In den Werken und Gewerbeflächen zwischen Bahnhof, den Ausfallstraßen und den Flächen des früheren Bergwerks stehen Hallen mit Kranbahnen, Ofen- und Beizanlagen, Emaillier- und Lackierstrecken, Abluftsystemen und Kompressorstationen, die bei Modernisierung abschnittsweise verschwinden. Solche Anlagen hinterlassen schwere Fundamentblöcke, Rohrkanäle, Gruben und Bodenplatten mit Beschichtungen, die getrennt ausgebaut und beprobt werden. In Vorhelm und Dolberg kommen Landhandel und Verarbeitungsbetriebe mit Silos, Trocknern und Verladeeinrichtungen hinzu. Die B&B GmbH demontiert zuerst Technik und Medien, danach Stahlbau und Dach, und trennt Metall, Beton, Dämmstoffe und beschichtete Bauteile bereits an der Anfallstelle für die Verwertung. Wo Betriebe weiterarbeiten, bleiben Fahrwege, Fluchtwege und Anlieferzonen durchgehend frei, die Arbeitsbereiche sind mit Bauzaun und Staubwand abgetrennt und werden nach jedem Bauabschnitt geräumt und übergeben.
Der Altbergbau der Zeche Westfalen macht Auskünfte zu Schächten, Stollen und Senkungsbereichen vor Erdarbeiten erforderlich. Die Werse und ihre Auen begrenzen Bauflächen im Süden und Westen, dort gelten wasserrechtliche Auflagen für Lagerung und Baustelleneinrichtung. Ahlen hat keinen eigenen Autobahnanschluss; die Anfahrt läuft über die B58 und die B63 zu den Anschlussstellen der A2 im Raum Hamm, in den engen Siedlungsstraßen der Bergarbeiterquartiere sind Lärmzeiten einzuhalten.
Wir brechen in allen Lagen von Ahlen ab. In Innenstadt und Dolberg sind das überwiegend Wohn- und Geschäftsgebäude in geschlossener Bebauung, in Vorhelm eher freistehende Objekte, Garagen und Nebengebäude. Auch in Ahlen-Nord, Ahlen-Süd, Ahlen-Ost, Ahlen-West und Rosendahl sind wir regelmäßig im Einsatz.
Für den Rückbau in Ahlen stellen wir die Unterlagen zusammen und reichen sie beim Bauaufsicht der Stadt Ahlen ein: Lageplan, Beschreibung des Vorhabens, Standsicherheitsnachweis, Entsorgungskonzept und, wo nötig, das Schadstoffgutachten. Rechnen Sie in Ahlen bei der Anzeige mit 2 bis 4 Wochen, bei einer Genehmigung nach § 63 oder § 64 BauO NRW mit 4 bis 12 Wochen. Ahlen nimmt als mittlere kreisangehörige Stadt die Aufgaben der unteren Bauaufsicht selbst wahr; die Beseitigung baulicher Anlagen wird dort angezeigt oder beantragt. Bei erhaltenen Bauten der Zeche Westfalen und in den historischen Ortskernen von Dolberg und Vorhelm ist die Untere Denkmalbehörde einzubinden. Altlastenauskünfte erteilt der Kreis Warendorf, in Bergbaubereichen kommen Auskünfte zum Altbergbau hinzu; Sondernutzungen öffentlicher Flächen genehmigt die Stadt. Zeche, Metallbetriebe und Bahnanlagen machten Ahlen im 2. Weltkrieg zum Angriffsziel; vor Erdarbeiten wird eine Luftbildauswertung über den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg veranlasst.
Die Siedlungshäuser sind meist als Doppel- oder Reihenhäuser mit gemeinsamen Wänden errichtet, oft in Ziegelbauweise. Die B&B GmbH trennt das abzubrechende Haus mit Sägeschnitten sauber ab und sichert die stehenbleibende Wand gegen Witterung. Der Rückbau erfolgt mit kompaktem Gerät, damit die schmalen Siedlungsstraßen befahrbar bleiben. Ob das Gebäude in einem geschützten Ensemble liegt, wird vorher mit der Stadt geklärt.
Diese Gebäude bestehen aus Ziegel, Holz und späteren Anbauten in Beton, häufig mit asbesthaltigen Wellplatten auf Stall- und Scheunendächern. Diese werden vorab getrennt abgenommen und dokumentiert entsorgt. Anschließend erfolgt der Abbruch mit Baggern, wobei Ziegel, Holz und Beton direkt auf dem Hof sortiert werden. Güllebehälter, Silos und Betonplatten der Hofflächen können im selben Zug beseitigt werden.
Fördergerüst- und Maschinenfundamente sind mehrere Meter dick und stark bewehrt. Die B&B GmbH bohrt Spaltlöcher, zerlegt die Blöcke hydraulisch und arbeitet mit Abbruchbaggern mit Longfront weiter. Der Beton wird vor Ort mit einem Brecher zu Recyclingschotter aufbereitet und für die neue Erschließung verwendet. Das Verfahren ist sprengungsfrei und schont die erhaltenen Denkmalbauten in der Nachbarschaft.
Ja, Teilrückbauten neben laufender Fertigung sind dort der Normalfall. Die B&B GmbH setzt Abbruchroboter, Sägen und hydraulisches Spalten ein, weil diese Verfahren erschütterungsarm arbeiten und empfindliche Maschinen nicht gefährden. Staubschutzwände und Abschottungen trennen den Arbeitsbereich von der Produktion. Fahrwege, Kranzeiten und Lärmfenster werden vorab mit dem Betrieb festgelegt.
Ja, Betonarbeiten an Bahnbauwerken planen wir mit dem Betreiber und führen sie in kurzen Sperrpausen oder unter Sicherungsposten aus. Wir setzen Seilsägen ein, weil das Bauteil dabei zusammenhängend bleibt und anschließend kontrolliert abgehoben wird. Die Straßenseite unterhalb sperren wir mit dem Ordnungsamt der Stadt Ahlen ab und richten dort die Kran- und Containerfläche ein. Sägewasser wird aufgefangen und nicht in die Gleisentwässerung geleitet.
Wir richten in der Innenstadt von Ahlen einen abgeschotteten Arbeitsbereich mit eigener Staubwand und eigenem Zugang ein, damit die Nachbarläden ohne Unterbrechung öffnen können. Das Material geht über einen Schuttrutschen- oder Containeranschluss direkt ins Fahrzeug, ohne Zwischenlager auf dem Gehweg. Für Ladezone und Absperrung beantragen wir eine Sondernutzung bei der Stadt. Laute Arbeiten legen wir in die frühen Morgenstunden vor Ladenöffnung.
Solche Anlagen werden vor dem Abbruch entleert, gespült und freigemessen, weil in Wannen, Rohrleitungen und Filtern Säurereste und Stäube zurückbleiben. Die Ausbaureihenfolge stimmen wir mit der Betriebstechnik ab, damit Absaugung und Neutralisation bis zuletzt funktionieren. Betongruben und Auffangwannen brechen wir erst danach heraus und lassen den Untergrund beproben. Die Entsorgung läuft mit Nachweisen über zugelassene Anlagen, abgestimmt mit dem Kreis Warendorf.
Untere Bauaufsichtsbehörde für Ahlen ist das Bauaufsicht der Stadt Ahlen; die Fachaufsicht liegt bei der Bezirksregierung Münster. Dort geht die Abbruchanzeige oder der Antrag nach § 63 beziehungsweise § 64 BauO NRW ein. Für Ihr Vorhaben in Ahlen stellen wir die Unterlagen zusammen. Planen Sie in Ahlen 2 bis 4 Wochen für die Anzeige und 4 bis 12 Wochen für eine Genehmigung ein.
Unser Einsatzgebiet ist größer als Ahlen. Wir arbeiten auch in Beckum, Hamm, Oelde, Werne und Warendorf. Weil unsere Maschinen ohnehin zwischen Ahlen und diesen Orten unterwegs sind, entstehen kaum Leerfahrten, und Besichtigungen lassen sich kurzfristig legen.
Wir arbeiten im gesamten Stadtgebiet, unter anderem in Innenstadt, Dolberg, Vorhelm, Ahlen-Nord und Ahlen-Süd. Der Besichtigungstermin in Ahlen liegt in der Regel innerhalb weniger Werktage, danach folgt das Festpreis-Angebot binnen 48 Stunden.
Die Karte wird erst nach Ihrem Klick von Google geladen. Dabei wird Ihre IP-Adresse an Google übertragen. Mehr dazu in den Datenschutzhinweisen.