Beton-Rückbau in Hamm
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Hamm – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Hamm in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Mitte, Heessen und Bockum-Hövel und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Hamm ist eine kreisfreie Großstadt mit rund 180.000 Einwohnern am östlichen Rand des Ruhrgebiets und gehört zum Regierungsbezirk Arnsberg. Die Stadt liegt an der Lippe und am Datteln-Hamm-Kanal, der hier endet. Geprägt wurde der Baubestand durch den Steinkohlenbergbau mit den Zechen Radbod in Bockum-Hövel, Sachsen in Heessen, Heinrich Robert in Herringen und Maximilian in Werries sowie durch den Rangierbahnhof, der im 2. Weltkrieg Ziel schwerer Luftangriffe war. Nach 1945 entstand die Innenstadt weitgehend neu. Heute sitzen in Hamm das Oberlandesgericht, die Hochschule Hamm-Lippstadt und das Kraftwerk Westfalen in Uentrop.
In Hamm fallen viele Stahlbetonbauwerke aus der Zeit des Wiederaufbaus und der Bergbaujahre an. Dazu gehören Parkhäuser und Tiefgaragen rund um Bahnhof und Innenstadt, Betonfundamente und Schachtgerüstsockel ehemaliger Zechenstandorte sowie Brückenbauwerke über Lippe, Kanal und Bahnanlagen. Der Rangierbahnhof und die Bahnstrecken nach Dortmund, Münster und Paderborn bringen Unterführungen, Stützwände und Bahnsteigkanten aus Beton mit sich. Hinzu kommen Kühlturm- und Kesselhausfundamente im Kraftwerksbereich Uentrop und Betonsilos in landwirtschaftlich geprägten Ortsteilen wie Rhynern.
Der Stahlbetonbestand in Hamm reicht weit über Bahn- und Zechenbauwerke hinaus; am Campus der Hochschule Hamm-Lippstadt an der Marker Allee liegen Labor- und Technikgeschosse, deren Decken bei jeder Umnutzung neue Durchbrüche für Lüftung, Medien und Absaugung brauchen. Im Maximilianpark in Werries bildet die frühere Kohlenwäsche der Zeche Maximilian einen massiven Betonkörper, an dem Öffnungen nur mit Wandsäge und Kernbohrung entstehen. Rund um das Allee-Center und den Willy-Brandt-Platz stehen Parkdecks der 1970er Jahre, in denen Tausalz die Bewehrung angegriffen hat und Fahrbahnplatten abschnittsweise ersetzt werden; in der St. Barbara-Klinik in Heessen und im Evangelischen Krankenhaus fordern Aufzugseinbauten und neue Haustechnik Schnitte in tragende Decken bei laufendem Betrieb. An den Kanalbrücken und der Schleuse des Datteln-Hamm-Kanals setzen wir Fräse und Seilsäge ein, weil dort nur schmale Arbeitsfenster zur Verfügung stehen; die B&B GmbH plant jeden dieser Eingriffe vorab mit dem Tragwerksplaner. Weil Innenstadt, Hochschulcampus und Kanal in Hamm eng beieinanderliegen, lassen sich Säge-, Bohr- und Abtransportleistungen mehrerer Bauabschnitte an einem Tag bündeln.
Der Wohnbestand mischt Nachkriegszeilen in Mitte und Norden mit Bergarbeitersiedlungen in Bockum-Hövel, Herringen und Heessen sowie Einfamilienhausgebieten in Rhynern und Uentrop. Gründerzeitliche Altbauten haben den Krieg nur in Teilen überstanden, etwa entlang der Ostenallee. Gewerblich genutzte Hallen stehen unter anderem im Bereich des Kanalhafens und in den Gewerbegebieten entlang der A2. Leerstehende Ladenzeilen in der Innenstadt und alte Werkstattgebäude in den Zechenvororten werden regelmäßig zurückgebaut oder umgenutzt.
Abbruchaufgaben in Hamm haben oft mit Umnutzungsdruck an den Ausfallstraßen zu tun; entlang der Werler Straße, der Wilhelmstraße und der Münsterstraße stehen Autohauser, Werkstatten und aufgegebene Tankstellen, deren Grundstucke fur Wohnbebauung frei werden. In Pelkum und Wiescherhofen lösen Ersatzneubauten die kleinteiligen Siedlungshäuser der 1950er Jahre ab, in Rhynern und Braam-Ostwennemar verschwinden Scheunen und Stallanlagen aufgegebener Hofstellen. Der Rückbau läuft dort häufig in Grenzbebauung, sodass wir Nachbarwände vorab dokumentieren, abfangen und nach dem Abbruch wieder verschließen. In der Lippeaue und am Kanal begrenzen Hochwasserlagen und weiche Böden die Aufstellflächen für Bagger und Container; die Baumschutzsatzung der Stadt Hamm verlangt bei Bäumen im Baufeld Wurzelschutz und ein abgestimmtes Vorgehen mit dem Umweltamt. Vor jedem Abbruch prüfen wir zudem Asbest, alte Heizöltanks und Kampfmittelverdacht, weil beides im Hammer Bestand regelmäßig auftritt. Den Ablauf stimmen wir mit Eigentümer, Nachbarn und Ordnungsamt ab, damit Zufahrten in den Zechenvororten und an der Lippeaue durchgehend nutzbar bleiben.
Die Industriegeschichte Hamms ist Bergbaugeschichte: Auf den Flächen der Zechen Radbod, Sachsen, Heinrich Robert und Maximilian entstanden Gewerbeparks, ein Landesgartenschaugelände und Wohnquartiere. In Uentrop stehen das Steinkohlekraftwerk Westfalen und der stillgelegte Thorium-Hochtemperaturreaktor THTR-300. Der Kanalhafen am Datteln-Hamm-Kanal, Drahtwerke und Bahnwerkstätten ergänzen den industriellen Bestand. Konversionsflächen ehemaliger Kasernen sind ebenfalls Teil der Stadtentwicklung.
Hinter den großen Zechenflächen steht in Hamm eine zweite Reihe industrieller Objekte; auf dem Areal der Zeche Sachsen in Heessen haben sich Handwerks- und Technologiebetriebe angesiedelt, wo alte Werkstattbauten und Trafostationen nacheinander weichen. Am Zechengelände Radbod in Bockum-Hövel werden Lagerhallen, Bandbrücken und Betonbunker demontiert, bevor neue Gewerbeeinheiten entstehen; rund um den Rangierbahnhof und die früheren Bahnwerkstätten fallen Stellwerke, Schuppen und Untersuchungsgruben an, deren Böden mit Öl und Teer belastet sind. Im Hafen am Datteln-Hamm-Kanal stehen Umschlaghallen, Schüttgutboxen und Bandanlagen, die wir stückweise zerlegen und über die Kaikante abtransportieren. In Rhynern und Braam-Ostwennemar kommen landwirtschaftliche Silos, Trocknungsanlagen und Futterwerke hinzu, bei denen Staubexplosionsschutz und Reinigung vor der Demontage stehen. Die B&B GmbH trennt dabei Stahl, Beton und Dämmstoffe konsequent, damit sauberer Bauschutt vor Ort gebrochen und wieder eingebaut werden kann. Für Arbeiten an Gleisanschlüssen und im Kanalhafen holen wir vorab die Freigaben des jeweiligen Betreibers ein und legen die lauten Schritte in abgestimmte Zeitfenster.
Hamm ist über die A1 und die A2 mit dem Kamener Kreuz in unmittelbarer Nähe sehr gut angebunden, Schwerlasttransporte erreichen die meisten Baustellen ohne Umwege durch Wohngebiete. Zu beachten sind Bergsenkungsgebiete in den Zechenvororten, Hochwasserlagen an der Lippe und die Nähe von Wohnbebauung zu den alten Zechensiedlungen. In der Innenstadt sind die Stellflächen begrenzt, Sondernutzungen öffentlicher Flächen werden bei der Stadt beantragt.
In Mitte und Heessen begleiten uns enge Zufahrten und Nachbarbebauung, deshalb setzen wir dort Sortiergreifer statt Hydraulikhammer ein. In Herringen, Pelkum, Rhynern, Uentrop und Werries steht mehr Platz zur Verfügung, sodass der Bauschutt aus Hamm direkt vor Ort gebrochen und wieder eingebaut werden kann.
Den Behördenweg in Hamm übernehmen wir. Das Bautechnisches Bürgeramt der Stadt Hamm ist untere Bauaufsichtsbehörde, dort gehen Anzeige oder Antrag nach § 63 beziehungsweise § 64 BauO NRW ein. Planen Sie für Hamm zwischen 2 und 12 Wochen ein, je nach Verfahren. Die Beseitigung baulicher Anlagen wird in Hamm über das Bautechnische Bürgeramt angezeigt, Bauanträge können online eingereicht werden. In den ehemaligen Zechensiedlungen und rund um denkmalgeschützte Anlagen wie den Maximilianpark oder die Zeche Radbod ist die Untere Denkmalbehörde einzubeziehen. Bei Grundstücken mit Bergbau- oder Industrievergangenheit empfiehlt sich frühzeitig eine Abfrage im Altlastenkataster der Stadt sowie eine Kampfmittelauskunft bei der Bezirksregierung Arnsberg. Wegen der Luftangriffe auf den Rangierbahnhof und die Innenstadt gilt für viele Grundstücke in Hamm ein Kampfmittelverdacht; zuständig ist der Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe bei der Bezirksregierung Arnsberg.
In den ehemaligen Bergbaugebieten Hamms können Gebäude Schiefstellungen oder Risse aus Bodenbewegungen aufweisen. Vor dem Abbruch prüfen wir die Standsicherheit und legen die Abbruchrichtung so fest, dass keine unkontrollierten Lasten auf Nachbargebäude wirken. Eine Bergschadensauskunft bei der RAG oder der Bezirksregierung klärt, ob Altbergbau unter dem Grundstück liegt. Diese Informationen fließen in Abbruchkonzept und Baugrubensicherung ein.
Viele Siedlungen in Herringen, Heessen oder Bockum-Hövel stehen als Ensemble unter Schutz. Wir klären zunächst mit der Unteren Denkmalbehörde, welche Gebäude betroffen sind und welche Auflagen gelten. Der Rückbau erfolgt dann mit Abbruchrobotern und kleineren Baggern, damit angrenzende Bauteile unbeschädigt bleiben. Fassaden, die erhalten werden sollen, werden vorab statisch gesichert.
Auf den Flächen von Radbod, Sachsen oder Heinrich Robert stehen oft Fundamente mit Wandstärken von über 1 m. Wir schneiden diese Bauteile mit Seilsägen in transportfähige Blöcke oder brechen sie mit dem Longfront-Bagger sprengungsfrei ab. Hydraulisches Spalten hilft, wenn Nachbarbauwerke keine Erschütterungen vertragen. Das Betonmaterial wird auf dem Gelände gebrochen und als Recyclingbaustoff wiederverwendet.
Kraftwerksbauten bestehen aus schwer bewehrtem Beton, Stahlgerüsten und oft belasteten Einbauten. Wir zerlegen Kesselhäuser und Fundamente mit Longfront-Baggern und Sägetechnik, nachdem Schadstoffe wie Asbest oder Mineralwolle fachgerecht entfernt wurden. Große Bauteile werden vor Ort in Brechern zu Recyclingmaterial verarbeitet. Der gesamte Ablauf wird mit dem Betreiber und den Behörden abgestimmt.
Ja, das ist Feinarbeit und kein Abbruch. Die Kohlenwäsche der Zeche Maximilian und die umgebenden Betriebsgebäude stehen unter Schutz, deshalb stimmen wir jeden Schnitt vorab mit der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Hamm ab. Wir arbeiten mit Kernbohrung und Wandsäge, fangen das Sägewasser auf und sichern die Bauteilkanten, damit die sichtbare Betonoberfläche unbeschädigt bleibt. Für die Zufahrt über die Parkwege gilt eine Lastbegrenzung, die wir mit kleinem Gerät und Fahrplatten einhalten.
Zuerst müssen die Tanks entleert, gereinigt und mit Nachweis stillgelegt oder ausgebaut werden, danach folgt eine Bodenuntersuchung. Weil Hamm für viele Grundstücke einen Kampfmittelverdacht führt, holen wir parallel die Auskunft bei der Bezirksregierung Arnsberg ein und lassen bei Bedarf sondieren. Erst danach beginnt der eigentliche Rückbau von Dach, Zapfinsel und Bodenplatte, wobei belastetes Material getrennt abgefahren wird. Die Beseitigungsanzeige läuft über das Bautechnische Bürgeramt der Stadt Hamm.
Silos werden zuerst restlos entleert, gereinigt und auf Staub und Restgase geprüft, weil sonst Zünd- und Einsturzgefahr besteht. Danach zerlegen wir die Zellen von oben nach unten mit Abbruchbagger und Seilsäge, sprengungsfrei und in Abschnitten, die zur Freifläche hin fallen. Zu den Nachbargebäuden setzen wir Schutzgerüste und begrenzen den Arbeitsradius. Bei Anlagen nahe der Landstraßen in Rhynern stimmen wir kurze Sperrzeiten mit der Stadt Hamm und dem Betrieb ab.
Untere Bauaufsichtsbehörde für Hamm ist das Bautechnisches Bürgeramt der Stadt Hamm; die Fachaufsicht liegt bei der Bezirksregierung Arnsberg. Dort geht die Abbruchanzeige oder der Antrag nach § 63 beziehungsweise § 64 BauO NRW ein. Für Ihr Vorhaben in Hamm stellen wir die Unterlagen zusammen. Planen Sie in Hamm 2 bis 4 Wochen für die Anzeige und 4 bis 12 Wochen für eine Genehmigung ein.
Unser Einsatzgebiet ist größer als Hamm. Wir arbeiten auch in Ahlen, Werne, Kamen, Bergkamen und Werl. Weil unsere Maschinen ohnehin zwischen Hamm und diesen Orten unterwegs sind, entstehen kaum Leerfahrten, und Besichtigungen lassen sich kurzfristig legen.
Wir arbeiten im gesamten Stadtgebiet, unter anderem in Mitte, Heessen, Bockum-Hövel, Herringen und Pelkum. Der Besichtigungstermin in Hamm liegt in der Regel innerhalb weniger Werktage, danach folgt das Festpreis-Angebot binnen 48 Stunden.
Die Karte wird erst nach Ihrem Klick von Google geladen. Dabei wird Ihre IP-Adresse an Google übertragen. Mehr dazu in den Datenschutzhinweisen.