B&B GmbH Beton-Rückbau
Abbruchbagger mit Sortiergreifer beim Rückbau einer Halle

Schadstoffkataster und Rückbaukonzept in NRW

Wir erkunden Schadstoffe, erstellen Kataster und Rückbaukonzept und führen das Genehmigungsmanagement. Sie gehen mit belastbaren Mengen, Klassen und Nachweiswegen in den Rückbau, statt mit Annahmen.

Vor dem Rückbau steht die Erkundung. Die B&B GmbH erstellt für Industrieobjekte in NRW Schadstoffkataster, Rückbau- und Entsorgungskonzepte und übernimmt das Genehmigungsmanagement: Probenahme, Bewertung, Abbruchfolge nach DGUV 101-604, Abfallschlüssel und Nachweiswege. Damit sind Mengen, Verfahren und Fristen vor Baubeginn geklärt. Ihr Festpreis-Angebot erhalten Sie nach kostenloser Besichtigung innerhalb von 48 Stunden.

Typische Einsätze

  • Schadstofferkundung vor dem Rückbau eines Werksgebäudes
  • Kataster für Asbest, KMF, PAK, PCB und Schwermetalle
  • Rückbaukonzept mit Abbruchfolge und Standsicherheitsbetrachtung
  • Entsorgungskonzept mit Mengenermittlung und Abfallschlüsseln
  • Zusammenstellung der Unterlagen für Abbruchanzeige und Stilllegungsanzeige

Technik im Einsatz

  • Probenahmeausrüstung für Bauteil- und Materialproben
  • Kernbohrgerät und Endoskop für verdeckte Bauteile
  • Raumluft- und Fasermesstechnik
  • Gasmesstechnik und Bodenluftsonden
  • Drohne und Laserdistanzmesser für Aufmaß in der Höhe
  • CAD- und Katastersoftware für Verortung und Mengenermittlung
Kettenbagger mit Hydraulikhammer arbeitet unter einem Brückenbauwerk
Schadstoffkataster & Rückbaukonzept – Arbeitsweise der B&B GmbH

Verfahren

Bestandsaufnahme und Probenahme

Wir begehen das Objekt, werten Baupläne und Betriebsunterlagen aus und nehmen zielgerichtet Proben aus Verdachtsbauteilen wie Spritzputz, Dichtungen, Bodenbelägen, Brandschutzklappen und Dämmungen. Jede Probe wird verortet, fotografiert und im Kataster geführt. Die Analytik erfolgt im akkreditierten Labor.

Bewertung nach TRGS 519 und TRGS 521

Asbestfunde werden nach TRGS 519 in Tätigkeiten mit geringer Exposition und Sanierungsarbeiten eingeordnet, Faserstoffe nach TRGS 521 bewertet. Daraus folgen Schutzmaßnahmen, Abschottung, Personalqualifikation und Freimessungspflichten. Das Ergebnis bestimmt Reihenfolge und Kosten des Rückbaus stärker als die Gebäudegröße.

Rückbaukonzept nach DGUV 101-604

Das Konzept legt Abbruchfolge, Abschnitte, Standsicherheit in jeder Bauphase, Gefahrenbereiche, Maschineneinsatz und Rettungswege fest und benennt den Abbruchverantwortlichen. Es beschreibt ausdrücklich sprengungsfreie Verfahren. Bei komplexen Tragwerken ergänzt ein Tragwerksplaner die Nachweise.

Entsorgungskonzept mit Mengen und Abfallschlüsseln

Wir ordnen jeder Bauteilgruppe Abfallschlüssel, Verwertungs- oder Beseitigungsweg und geschätzte Masse zu und klären Annahmevoraussetzungen mit den Anlagen vorab. Gefährliche Abfälle werden über Entsorgungsnachweise nach NachwV angemeldet. So verhindern Sie Stillstand, weil eine Fraktion an der Waage abgewiesen wird.

Genehmigungsmanagement

Wir stellen Unterlagen für Abbruchanzeige oder Beseitigungsantrag zusammen, klären Denkmal-, Boden- und Wasserbelange und bereiten bei genehmigungsbedürftigen Anlagen die Stilllegungsanzeige nach BImSchG vor. Fristen und Behördenkontakte werden im Terminplan geführt. Eine Rechtsberatung ist das nicht.

Entsorgung und Verwertung

Das Entsorgungskonzept ordnet jeder Fraktion ihren Weg zu: mineralische Massen zur Aufbereitung als RC-Baustoff nach LAGA und Ersatzbaustoffverordnung, Metalle in die Schrottverwertung, gefährliche Abfälle wie Asbest, KMF und teerhaltige Stoffe in die Beseitigung. Gefährliche Abfälle werden vorab über Entsorgungsnachweise nach NachwV angemeldet, Begleitscheine und Wiegescheine bilden später den Nachweis. Mengen aus dem Kataster sind die Grundlage für Container- und Transportplanung.

Ablauf

Diese Leistung ist eine Ingenieurleistung und läuft dem Rückbau zeitlich voraus: Laborzeiten, Behördenfristen und Nachweisanmeldungen bestimmen den frühesten Baubeginn. Wir liefern Kataster und Konzept als eigenständiges Dokumentenpaket, das auch für eine Ausschreibung an Dritte nutzbar ist.

Sicherheit und Nachbarschaft

Bereits die Probenahme erfolgt mit Schutzausrüstung, staubarm und mit Verschluss der Entnahmestellen, damit keine Fasern freigesetzt werden. Das Konzept legt Schutzmaßnahmen für die Ausführung fest: Abschottung mit Unterdruck, Personalschleusen, Faserfreimessung vor Freigabe und Vorgaben nach TRGS 519 und TRGS 521. Ergänzend werden Erschütterungsgrenzen nach DIN 4150 und Anforderungen der DGUV zur Standsicherheit aufgenommen.

Abgrenzung

Kataster und Konzept sind Planungsleistungen, nicht Ausführung: Der Abbruch selbst läuft über den Werks-, Hallen- oder Anlagenrückbau. Von der Altlastenuntersuchung im Boden, die zum Flächenrecycling gehört, unterscheidet sich das Kataster dadurch, dass es Bauteile und Anlagen betrachtet. Das Konzept schreibt sprengungsfreie Verfahren fest und begründet die Abbruchfolge.

Passt dazu

Werks- & Produktionsanlagen-Rückbau

Wir bauen komplette Werksstandorte, Produktionslinien und Fertigungshallen zurück, vom Rückbaukonzept bis zur Freimessung. Sie erhalten einen Ansprechpartner, einen Terminplan und eine geräumte Fläche mit vollständiger Nachweisdokumentation.

Zur Leistung →

Flächenrecycling & Brownfield-Entwicklung

Wir machen aus belasteten Industrieflächen bebaubares Baufeld: Rückbau, Altlastenbehandlung und Baufeldfreimachung in einem Ablauf. Sie sparen Schnittstellen und erhalten eine Fläche mit dokumentierten Analytik- und Entsorgungsnachweisen.

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Zechen-, Kokerei- & Stahlwerk-Rückbau

Wir bauen Industriebrachen des Ruhrgebiets zurück: Fördergerüste, Kokereibauten, Hüttenhallen und Schwerbeton-Fundamente. Sie erhalten einen Partner, der Altlastenkoordination, Altbergbau und Denkmalbelange im Rückbauablauf mitdenkt.

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Fragen zu Schadstoffkataster & Rückbaukonzept

Warum brauche ich ein Schadstoffkataster vor dem Abbruch?

Weil Schadstoffe Verfahren, Reihenfolge, Schutzmaßnahmen und Entsorgungswege bestimmen. Ohne Kataster kalkuliert jeder Bieter auf Annahmen, und Funde während der Arbeiten führen zu Stillstand und Nachträgen. Das Kataster verortet Verdachtsbauteile, belegt sie analytisch und benennt Mengen. Damit werden Angebote vergleichbar und der Ablauf planbar.

Welche Stoffe werden untersucht?

Typisch sind Asbest in Putzen, Platten, Kleberbetten und Dichtungen, künstliche Mineralfasern in Dämmungen, PAK in Teerklebern und Bitumen, PCB in Fugenmassen und Kondensatoren sowie Schwermetalle in Beschichtungen. In Produktionsbereichen kommen Öle, Lösemittel und produktspezifische Rückstände hinzu. Der Untersuchungsumfang richtet sich nach Baujahr, Nutzung und Befund der Begehung.

Wie lange dauert die Erkundung?

Die Begehung und Probenahme sind meist in wenigen Tagen erledigt, die Laboranalytik braucht je nach Parameter einige Werktage bis zwei Wochen. Danach folgt die Auswertung in Kataster und Konzept. Rechnen Sie insgesamt mit mehreren Wochen bis zum abgestimmten Dokumentenpaket. Eilfälle lassen sich über Expressanalytik verkürzen.

Was steht in einem Rückbaukonzept?

Es beschreibt das Bauwerk, die Abbruchfolge in Abschnitten, die Standsicherheit in jeder Phase, Gefahrenbereiche, Maschineneinsatz, Schadstoffumgang, Entsorgungswege sowie Verantwortlichkeiten und Rettungswege. Grundlage sind die Regeln der DGUV 101-604. Es benennt ausdrücklich sprengungsfreie Verfahren und die Grenzen des jeweiligen Maschineneinsatzes. Das Konzept ist Grundlage für Ausführung und Behördenabstimmung.

Übernehmen Sie auch die Behördenabstimmung?

Ja, im Rahmen des Genehmigungsmanagements. Wir stellen Unterlagen für Abbruchanzeige oder Beseitigungsantrag zusammen, klären Denkmal-, Boden- und Wasserbelange und bereiten die Stilllegungsanzeige nach BImSchG vor, wenn eine genehmigungsbedürftige Anlage betroffen ist. Fristen führen wir im Terminplan mit. Rechtsberatung leisten wir nicht, dafür bleibt Ihr Anwalt oder Planer zuständig.

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