B&B GmbH Beton-Rückbau
Brennschneiden eines Stahlträgers bei der Industriedemontage

Werks- und Produktionsanlagen-Rückbau in NRW

Wir bauen komplette Werksstandorte, Produktionslinien und Fertigungshallen zurück, vom Rückbaukonzept bis zur Freimessung. Sie erhalten einen Ansprechpartner, einen Terminplan und eine geräumte Fläche mit vollständiger Nachweisdokumentation.

Industrieabbruch heißt bei der B&B GmbH: erst planen, dann rückbauen. Wir übernehmen den Rückbau kompletter Werksstandorte in NRW, von der Schadstofferkundung über Demontage und Abbruch bis zur Freimessung und Baufeldübergabe. Gearbeitet wird sprengungsfrei, in Abschnitten und mit eigenem Maschinenpark. Ein Festpreis-Angebot erhalten Sie nach kostenloser Besichtigung innerhalb von 48 Stunden.

Typische Einsätze

  • Stilllegung einer Fertigungshalle mit Produktionslinie und Medienversorgung
  • Rückbau eines Werksstandorts in Teilabschnitten bei laufendem Restbetrieb
  • Entkernung und Abbruch von Verwaltungs- und Sozialgebäuden auf dem Werksgelände
  • Rückbau von Werksstraßen, Gleisanschlüssen und Betriebstankstellen
  • Demontage der Medientrassen zwischen Halle, Kesselhaus und Lager

Technik im Einsatz

  • Abbruchbagger 25-50 t mit Sortiergreifer und Pulverisierer
  • Longfront-Bagger für Abbruchhöhen über 15 m
  • Hydraulikhammer und Betonzange
  • Hydraulikschere für Stahlprofile und Trassen
  • Radlader mit Schaufel und Kehrbesen
  • Wassernebelkanone zur Staubbindung
Luftbild einer Abbruchstelle an einer Bahnstrecke
Werks- & Produktionsanlagen-Rückbau – Arbeitsweise der B&B GmbH

Verfahren

Rückbaukonzept nach DGUV 101-604

Vor dem ersten Schnitt erstellen wir ein schriftliches Rückbaukonzept mit Abbruchfolge, Standsicherheitsnachweis je Abschnitt und Festlegung der Gefahrenbereiche. Es benennt den Abbruchverantwortlichen, die Rettungswege und die Abstimmung mit dem Restbetrieb. Bei Tragwerken mit unklarer Restfestigkeit ziehen wir einen Tragwerksplaner hinzu.

Kalte Demontage der Produktionstechnik

Maschinen, Rohrleitungen und Kabeltrassen werden vor dem Gebäudeabbruch kalt zerlegt, also mit Trennschleifer, Kernbohrung, hydraulischer Schere und Schraubverbindungen statt mit offener Flamme. Das vermeidet Brandlast in Hallen mit Öl- und Fettresten und hält Baugruppen wiederverwendbar. Brennschneiden setzen wir nur nach Freigabe und mit Brandwache ein.

Abschnittsweiser Abbruch mit Longfront-Bagger

Hallen und Werksbauten brechen wir von oben nach unten in definierten Abschnitten ab, mit Longfront-Geräten aus dem gesicherten Bereich heraus. So bleibt die Belegschaft außerhalb des Gefahrenbereichs und die Statik der Restkonstruktion bleibt kontrollierbar. Bei geringer Standfläche arbeiten wir mit Sortiergreifer und Pulverisierer statt mit Zug.

Trennung der Medien und Freischaltung

Strom, Gas, Druckluft, Dampf und Prozesswasser werden dokumentiert freigeschaltet, gespült und gekennzeichnet, bevor Bauteile fallen. Jede Trennstelle wird protokolliert und vom Betreiber gegengezeichnet. Ohne diese Freischaltung beginnt bei uns kein Rückbau.

Freimessung und Baufeldübergabe

Nach dem Abbruch prüfen wir Restflächen auf Schadstoffe, messen nach Vorgabe frei und dokumentieren den Zustand fotografisch. Die Fläche wird planeben übergeben, Restfundamente werden nach Absprache belassen oder ausgebaut. Die Übergabe erfolgt mit Aufmaß und Entsorgungsnachweisen.

Entsorgung und Verwertung

Wir trennen sortenrein auf der Baustelle: Beton und Mauerwerk getrennt, Stahl und Buntmetall in eigene Container, Holz, Dämmstoffe und gemischte Abfälle separat. Mineralische Massen werden gebrochen und als RC-Baustoff nach LAGA und Ersatzbaustoffverordnung geführt, Bewehrungs- und Konstruktionsstahl geht als Schrott in die Verwertung. Jede Fahrt wird gewogen, für gefährliche Abfälle läuft die Entsorgung über Entsorgungsnachweise nach NachwV.

Ablauf

Besonders ist die Abstimmung mit dem Restbetrieb: Wir planen Abbruchabschnitte, Sperrzeiten und Fahrwege gemeinsam mit Werkleitung und Sicherheitsfachkraft. Die Stilllegungsanzeige nach BImSchG für genehmigungsbedürftige Anlagen bereiten wir mit Unterlagen vor.

Sicherheit und Nachbarschaft

Vor Beginn prüfen wir das Objekt auf Asbest, KMF und PAK-haltige Beschichtungen und arbeiten bei Funden nach TRGS 519 beziehungsweise TRGS 521 in abgeschotteten Bereichen. Staub binden wir mit Wassernebel und Sprühbalken, Erschütterungen überwachen wir bei sensibler Nachbarschaft nach DIN 4150. Gefahrenbereiche werden abgesperrt, Einweiser gestellt und die Vorgaben der DGUV eingehalten.

Abgrenzung

Der Werksrückbau umfasst mehr als die Entkernung eines Gebäudes: Er beginnt bei der Produktionstechnik und endet bei der freigemessenen Fläche. Für Kesselhäuser, Kühltürme und Umspannwerke greift der Kraftwerks- und Energieanlagen-Rückbau, für die reine Maschinenebene die Anlagen- und Maschinendemontage. Gearbeitet wird durchgehend sprengungsfrei, mit hydraulischer Technik und abschnittsweiser Abbruchfolge.

Passt dazu

Kraftwerks- & Energieanlagen-Rückbau

Wir bauen Heizkraftwerke, Kesselhäuser, Kühltürme und Umspannwerke sprengungsfrei und abschnittsweise zurück. Sie bekommen kontrollierte Abbruchfolgen, überwachte Erschütterungen und eine Fläche, die für die Nachnutzung bereit ist.

Zur Leistung →

Anlagen- & Maschinendemontage

Wir demontieren Produktionsmaschinen, Pressen, Krananlagen und Förderbänder kontrolliert und dokumentiert. Sie entscheiden je Baugruppe, ob sie wiederverwendet, verkauft oder verwertet wird, und behalten die Halle nutzbar.

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Fragen zu Werks- & Produktionsanlagen-Rückbau

Wie lange dauert der Rückbau eines Werksstandorts?

Die Dauer hängt von Fläche, Bauart und Schadstofflage ab, nicht von der Quadratmeterzahl allein. Eine einzelne Fertigungshalle ist meist in wenigen Wochen zurückgebaut, ein Standort mit mehreren Gebäuden, Medientrassen und Altlasten braucht mehrere Monate. Wir legen im Rückbaukonzept Abschnitte mit Terminen fest und melden Abweichungen früh. Den belastbaren Terminplan erhalten Sie mit dem Angebot nach der Besichtigung.

Kann der Betrieb während des Rückbaus weiterlaufen?

Ja, das ist bei Werksstandorten der Normalfall. Wir bilden Abschnitte, trennen Gefahrenbereiche baulich und organisatorisch ab und legen Fahrwege fest, die Werksverkehr und Abbruchverkehr nicht kreuzen. Lärmintensive Arbeiten legen wir auf abgestimmte Zeitfenster. Voraussetzung ist eine dokumentierte Freischaltung aller Medien im Rückbauabschnitt.

Wer erstellt das Rückbaukonzept?

Das Rückbaukonzept erstellen wir als Abbruchbetrieb nach den Regeln der DGUV 101-604 und stimmen es mit Ihnen ab. Es enthält Abbruchfolge, Standsicherheitsbetrachtung, Gefahrenbereiche, Schadstoffumgang und Entsorgungswege. Bei komplexen Tragwerken bindet ein Tragwerksplaner die Nachweise ein. Sie erhalten das Konzept vor Baubeginn schriftlich.

Was passiert mit Maschinen, die noch brauchbar sind?

Brauchbare Maschinen bauen wir kalt aus, sichern Anschlussdokumentation und Anbauteile und stellen sie transportfähig bereit. Ob sie verkauft, eingelagert oder verschrottet werden, entscheiden Sie. Die Verwertungserlöse des Schrotts berücksichtigen wir im Angebot. Ist eine Wiederverwendung geplant, planen wir die Demontagereihenfolge entsprechend schonender.

Brauche ich für den Abbruch einer Industriehalle eine Genehmigung?

In NRW sind viele Beseitigungen nach § 62 BauO NRW verfahrensfrei, bleiben aber anzeigepflichtig, und bei tragenden Eingriffen oder Denkmalbezug greifen § 63 oder § 64. Für genehmigungsbedürftige Anlagen kommt die Stilllegungsanzeige nach BImSchG hinzu. Wir prüfen die Lage im Vorfeld, stellen die Unterlagen zusammen und begleiten den Kontakt zur Behörde. Eine Rechtsberatung ersetzt das nicht.

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Beschreiben Sie kurz Ihr Vorhaben. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden, vereinbaren eine kostenlose Besichtigung und legen danach ein Festpreis-Angebot vor.

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