B&B GmbH Beton-Rückbau
Luftbild einer Innenstadt-Baustelle mit drei Abbruchbaggern

Rückbau in Kamen: Beton, Gebäude und Industrieanlagen

Alle Leistungen der B&B GmbH für Kamen – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.

Die B&B GmbH arbeitet in Kamen in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Kamen-Mitte, Methler und Heeren-Werve und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.

Die drei Leistungsbereiche in Kamen

Beton-Rückbau in Kamen

Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.

  • Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
  • Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
  • Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
  • Betondecken- & Wanddurchbrüche
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Abbruch in Kamen

Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.

  • Komplettabbruch Gewerbe- & Wohnimmobilien
  • Hallenabbruch & Gewerbehallen
  • Entkernung & Teilabbruch
  • Schadstoffsanierung (Asbest, KMF, PAK, PCB)
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Industrie-Abbruch in Kamen

Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.

  • Werks- & Produktionsanlagen-Rückbau
  • Kraftwerks- & Energieanlagen-Rückbau
  • Zechen-, Kokerei- & Stahlwerk-Rückbau
  • Flächenrecycling & Brownfield-Entwicklung
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Kamen im Porträt

Kamen ist eine Mittelstadt mit rund 42.000 Einwohnern im Kreis Unna, Regierungsbezirk Arnsberg, am Ostrand des Ruhrgebiets zwischen Dortmund und Hamm. Die Stadt an der Seseke war Hansestadt und ist überregional durch das Kamener Kreuz bekannt, an dem sich die A 1 und die A 2 kreuzen. Ab 1873 prägte die Zeche Monopol mit der Schachtanlage Grillo den Ort; nach der Stilllegung 1983 blieben Halden, Bergsenkungsgebiete und Zechensiedlungen zurück, das Fördergerüst von Grillo steht heute unter Denkmalschutz. Die Innenstadt um den Markt mit der Pauluskirche und ihrem schiefen Turm hat mittelalterliche Wurzeln, wurde aber im Krieg beschädigt und in den 1950er Jahren erneuert. Die Stadtteile Methler und Heeren-Werve mit eigenen Ortskernen sowie neue Gewerbegebiete an den Autobahnen ergänzen das Stadtbild.

Beton und Stahlbeton in Kamen

Die Brücken, Rampen und Stützwände des Kamener Kreuzes und der Anschlussstellen Kamen-Zentrum und Kamen/Bergkamen bilden den größten Bestand an Stahlbeton im Stadtgebiet und werden laufend saniert oder ersetzt. In der Innenstadt stehen das Rathaus am Rathausplatz, die Stadthalle und Parkdecks aus den 1960er und 1970er Jahren. Bahnbrücken der Strecke Dortmund–Hamm und die Unterführungen der Seseke-Renaturierung kommen hinzu. Von der Zeche Monopol sind Fundamente, Schachtkopfsicherungen und Betonbauten der Tagesanlagen erhalten, die bei Nachnutzungen partiell zurückgebaut werden.

Kamen bietet außerhalb von Autobahnkreuz und Zeche weitere Betonaufgaben. Die Seseke und ihre Zuflüsse wurden nach Jahrzehnten als offener Abwasserlauf umgebaut; dabei fallen alte Betonsohlschalen, Uferwände und Absturzbauwerke an, die abschnittsweise herausgetrennt werden. In der Innenstadt stehen die Betondecken des Schulzentrums und der Sportanlagen der 1970er Jahre, in denen für neue Technik und Aufzüge Kernbohrungen und Durchbrüche nötig sind. Entlang der Bahnstrecken nach Hamm und Unna liegen Unterführungen, Bahnsteigkanten und Stützwände aus Ortbeton. In den Zechensiedlungen kommen Garagenhöfe und Kellerdecken hinzu, die bei Sanierungen geöffnet werden. B&B GmbH arbeitet in Senkungsbereichen erschütterungsarm und sprengungsfrei mit Seilsäge und hydraulischem Spalten; vor Arbeiten auf ehemaligen Zechenflächen wird der Untergrund auf Hohlräume und Schächte geprüft, und Betonbruch bereiten wir auf der Fläche auf, weil die Anschlussstellen am Kamener Kreuz kurze Transportwege ermöglichen, und Nachbargebäude in Senkungsbereichen werden vorab auf Risse aufgenommen.

Gebäudebestand und Abbruch

Die Kamener Innenstadt zwischen Weststraße und Markt mischt Wiederaufbaubauten der 1950er Jahre mit Gründerzeit-Resten an der Bahnhofstraße. Zechensiedlungen mit Bergarbeiterhäusern liegen in Kamen-Mitte, Südkamen und Heeren-Werve, teils unter Denkmalschutz, teils sanierungsbedürftig. Methler und Westick sind von Einfamilienhäusern der 1960er bis 1990er Jahre geprägt, Wasserkurl und Rottum behalten dörfliche Strukturen mit Höfen. Gewerbebestand findet sich in den Gebieten Am Hemsack, Am Mühlbach und Heeren-Werve IV sowie im Kamen Karree am Kamener Kreuz.

Der Kamener Abbruchbedarf hängt eng an den Folgen des Bergbaus. In den Senkungsbereichen zwischen Kamen-Mitte, Südkamen und Heeren-Werve zeigen ältere Wohn- und Nebengebäude Setzungsrisse, die zwischen Sanierung und Ersatzneubau entscheiden lassen. In den Zechensiedlungen fallen vor allem Stallanbauten, Kohlenschuppen und Garagen an, die zum Wohnstandard der Bergarbeiterhäuser gehörten und heute entbehrlich sind. Entlang der Weststraße und in Heeren-Werve entfallen Ladenlokale und Zweckbauten der Nachkriegszeit für Wohnnutzung. In Wasserkurl und Rottum stehen Hofstellen mit Scheunen und Silos am Ortsrand. B&B GmbH prüft vor jedem Rückbau in Senkungsgebieten die Standsicherheit der Nachbarbebauung und dokumentiert vorhandene Risse, bevor Maschinen aufgestellt werden; Container und Absperrungen planen wir so, dass die schmalen Straßen der Zechensiedlungen für Anlieger und Rettungsfahrzeuge frei bleiben, und asbesthaltige Dachplatten und alte Heizöltanks werden vor dem Abbruch getrennt erfasst und entsorgt.

Industrie- und Gewerbeflächen

Die Zeche Monopol mit der Schachtanlage Grillo in Kamen und Grimberg in Bergkamen war bis 1983 der bestimmende Industriebetrieb; das Grillo-Gelände wurde als Gewerbe- und Technologiestandort mit Halde und Denkmal-Fördergerüst umgenutzt. Heute liegen die Schwerpunkte in Logistik und Handel am Kamener Kreuz, unter anderem im Kamen Karree, sowie in den von der Wirtschaftsförderung des Kreises Unna ausgewiesenen Gewerbegebieten Am Hemsack, Am Mühlbach und Heeren-Werve IV. Bergsenkungen und Grubengasaustritte erfordern bei Bodenarbeiten auf alten Zechenflächen besondere Sorgfalt. Ehemalige Zulieferbetriebe und Lagerhallen entlang der Bahnstrecke werden schrittweise zu Wohn- und Mischflächen umgebaut.

Neben den bekannten Gewerbegebieten hat Kamen Flächen mit Altlastenbezug. Entlang der Bahnstrecke nach Hamm und am früheren Anschluss der Zechenbahn liegen Verladeplätze, Schuppen und Bunkerreste, die nach dem Ende der Kohleverladung ohne Nutzung sind. Auf dem Grillo-Gelände und rund um die Halde finden sich Kanäle, Rohrkeller und Schachtkopfbereiche, die bei Nachnutzungen freigelegt werden. In Heeren-Werve stehen ältere Betriebshallen mit Kranbahnen und Maschinenfundamenten, in Methler Handwerkshöfe mit Betonstellflächen. B&B GmbH demontiert Kranbahnen und Technik zuerst und bricht Boden- und Fundamentplatten anschließend mit Longfront und Spaltgerät. Wegen Grubengas und möglicher Hohlräume wird der Untergrund vor Tiefbauarbeiten geprüft und Aushub nach Vorgabe des Kreises Unna beprobt; bei Bedarf setzen wir Gaswarngeräte ein, weil auf den Flächen der ehemaligen Zeche Monopol örtlich Grubengas austreten kann, und Aushub aus Anlagenbereichen bleibt bis zur Freigabe getrennt gelagert.

Logistik und Auflagen

Über das Kamener Kreuz und die Anschlussstellen Kamen-Zentrum (A 1) und Kamen/Bergkamen (A 2) sind alle Stadtteile in wenigen Minuten erreichbar, was Containerumläufe und Schwertransporte vereinfacht. Auf ehemaligen Zechenflächen und in Bergsenkungsgebieten müssen Geräteaufstellung und Tiefbau gegen Hohlräume und Grubengas gesichert werden. Die Seseke-Aue ist nach der Renaturierung Überschwemmungsgebiet, in Wohnstraßen der Zechensiedlungen ist Lärmschutz gegenüber der dichten Nachbarschaft zu beachten.

Stadtteile, in denen wir arbeiten

  • Kamen-Mitte
  • Methler
  • Heeren-Werve
  • Südkamen
  • Rottum
  • Wasserkurl
  • Westick
  • Derne

Wir brechen in allen Lagen von Kamen ab. In Kamen-Mitte und Methler sind das überwiegend Wohn- und Geschäftsgebäude in geschlossener Bebauung, in Heeren-Werve eher freistehende Objekte, Garagen und Nebengebäude. Auch in Südkamen, Rottum, Wasserkurl, Westick und Derne sind wir regelmäßig im Einsatz.

Bauaufsicht und Genehmigung in Kamen

Bevor in Kamen der erste Bagger anrückt, klären wir den Verfahrensweg mit dem 60.3 Bauordnung der Stadt Kamen. Verfahrensfrei nach § 62 BauO NRW sind vor allem kleine Nebenanlagen; alles Größere läuft über Abbruchanzeige oder Genehmigung. Die Bezirksregierung Arnsberg ist die nächsthöhere Instanz. Die Abteilung 60.3 Bauordnung im Rathaus am Rathausplatz 1 ist Untere Bauaufsichtsbehörde und nimmt Abbruchanzeigen entgegen; der Kreis Unna ist Obere Bauaufsicht. Denkmalgeschützt sind unter anderem das Fördergerüst der Schachtanlage Grillo, die Pauluskirche und Teile der Zechensiedlungen, für die die Untere Denkmalbehörde beteiligt wird. Altlasten- und Bergbauauskünfte liefern der Kreis Unna und die Bezirksregierung Arnsberg als Bergbehörde, Sondernutzungen öffentlicher Flächen laufen über das Ordnungsamt der Stadt Kamen. Kamen lag mit Zeche und Bahnknoten im Angriffsgebiet des östlichen Ruhrgebiets; Kampfmittelauskünfte erteilt der Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe der Bezirksregierung Arnsberg.

60.3 Bauordnung der Stadt Kamen

Alle 30 Unterleistungen

Fragen zum Rückbau in Kamen

Was ist beim Abbruch eines Bergarbeiterhauses in der Kamener Zechensiedlung zu beachten?

Zunächst wird mit der Unteren Denkmalbehörde geprüft, ob das Haus Teil eines geschützten Ensembles ist. Da die Häuser meist als Doppel- oder Reihenhäuser gebaut wurden, sichern wir die verbleibende Haushälfte mit Trennschnitten und Abstützungen. Bergsenkungsschäden im Fundament werden dokumentiert, bevor der Bagger anrückt. Die Abbruchanzeige geht an die Abteilung 60.3 Bauordnung der Stadt Kamen.

Wie lange dauert der Abbruch eines Einfamilienhauses in Methler für einen Neubau?

Einschließlich Schadstoffsanierung und Kellerausbruch rechnen wir mit etwa 1 bis 2 Wochen. Asbesthaltige Dächer, Fassadenplatten und alte Öltanks werden vorher getrennt entsorgt. Der maschinelle Abbruch selbst dauert meist nur wenige Tage. Die Fläche übergeben wir geräumt und für den Neubau vorbereitet.

Wie werden Betonfundamente auf dem ehemaligen Zechengelände Grillo in Kamen zurückgebaut?

Vor dem Rückbau klären wir mit der Bergbehörde die Lage von Schächten, Hohlräumen und Grubengasaustritten. Die Fundamente werden mit Seilsägen und hydraulischem Spalten zerlegt, damit keine Erschütterungen in den Untergrund gehen. Das Fördergerüst bleibt als Denkmal unberührt, der Arbeitsbereich wird entsprechend abgegrenzt. Der Beton wird vor Ort gebrochen und nach Beprobung wiederverwertet.

Welche Vorteile bietet der Standort Kamen Karree für den Hallenrückbau?

Die unmittelbare Lage am Kamener Kreuz erlaubt den Abtransport von Schutt und Stahl ohne Fahrten durch Wohnstraßen. Wir demontieren Dach und Fassade, spalten die Fundamente und brechen die Bodenplatte vor Ort. Das Recyclingmaterial kann direkt als Tragschicht für die Nachfolgebebauung genutzt werden. Nachbarbetriebe im Gewerbegebiet bleiben durch abgestimmte Bauzeiten ungestört.

Bei der Umgestaltung an der Seseke sollen alte Betonschalen raus. Wie arbeiten Sie im Gewässerbett?

Die Betonsohlschalen der früheren Ausbaustrecke werden mit Fugen- und Seilsäge in handhabbare Platten geschnitten und mit dem Bagger vom Ufer aus gezogen, damit kein Bruchmaterial abtreibt. Weil die Seseke-Aue nach der Renaturierung Überschwemmungsgebiet ist, legen wir Lagerplätze auf befestigte Flächen außerhalb der Aue. Die Arbeiten werden mit dem zuständigen Wasserverband und der Unteren Wasserbehörde des Kreises Unna abgestimmt. Maschinen fahren mit biologisch abbaubarem Hydrauliköl.

Unser Haus in Südkamen zeigt Bergschäden. Können Sie nur die Anbauten abbrechen?

Ja, Teilabbrüche von Kohlenschuppen, Stallanbauten und Garagen sind in den Kamener Zechensiedlungen der Regelfall. Wir trennen die Anbauten mit Säge und Abbruchzange vom Hauptbau, statt sie abzureißen, und sichern die frei werdende Wand sofort gegen Witterung. Vorher wird der Rissbestand dokumentiert, weil in den Senkungsbereichen zwischen Südkamen und Heeren-Werve Vorschäden häufig sind und später zugeordnet werden müssen. Asbesthaltige Wellplatten auf Schuppendächern nehmen wir getrennt ab.

Auf unserem Betriebsgelände in Heeren-Werve gibt es alte Kranbahnen und Maschinenblöcke. Wie gehen Sie vor?

Kranbahnen und Stahlbauteile werden zuerst demontiert und als Schrott getrennt abgefahren, weil sie sonst beim Hallenabbruch unkontrolliert stürzen könnten. Danach zerlegen wir die Maschinenblöcke mit hydraulischem Spaltgerät, was in den Senkungsgebieten um Heeren-Werve erschütterungsärmer ist als ein reiner Hammerabbruch. Bodenplatten brechen wir abschnittsweise auf und beproben den Untergrund im Bereich von Ölwannen und Waschplätzen. Sauberer Betonbruch bleibt vor Ort und wird als Tragschicht wieder eingebaut.

Welche Behörde ist für Abbruch in Kamen zuständig?

Zuständig in Kamen ist das 60.3 Bauordnung der Stadt Kamen. Wir reichen dort Lageplan, Standsicherheitsnachweis und Entsorgungskonzept für Ihr Gebäude ein und beantworten Rückfragen der Bauaufsicht von Kamen direkt. Die Bezirksregierung Arnsberg ist übergeordnete Instanz. Anzeige 2 bis 4 Wochen, Genehmigung 4 bis 12 Wochen.

Kommen Sie auch in die Nachbarorte von Kamen?

Ja. Neben Kamen betreuen wir Bergkamen, Unna, Werne, Lünen und Hamm. Aufträge in Kamen und im Umland bündeln wir gern, dann teilen sich mehrere Baustellen die Anfahrt von Bagger, Brecher und Containern.

Sind Sie in ganz Kamen im Einsatz?

Ja, in Kamen decken wir alle Lagen ab – von Kamen-Mitte bis Derne. Unterschiedlich ist nur die Technik: eng bebaute Viertel verlangen anderes Gerät als freie Flächen am Rand von Kamen.

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