Beton-Rückbau in Lünen
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Lünen – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Lünen in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Brambauer, Horstmar und Niederaden und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Lünen ist mit rund 86.000 Einwohnern die größte Stadt im Kreis Unna und liegt an der Lippe am nördlichen Rand des Ruhrgebiets im Regierungsbezirk Arnsberg. Der Datteln-Hamm-Kanal, die Lippe und die Bahnstrecken nach Dortmund und Münster gliedern das Stadtgebiet. Bergbau auf den Zechen Minister Achenbach, Victoria und Preußen sowie Kupfer- und Aluminiumhütten formten ab 1900 den Baubestand mit Zechensiedlungen und Werksgeländen. Nach dem Ende des Bergbaus wurden Zechenflächen wie Brambauer in Technologieparks umgewandelt. Heute sind Recycling, Energie und Metallverarbeitung die industriellen Schwerpunkte.
Im Zentrum von Lünen stehen Parkhäuser und Tiefgaragen rund um Bahnhof, Lange Straße und das Rathaus, das selbst ein Stahlbetonbau der Nachkriegszeit ist. Das St.-Marien-Hospital und das Klinikum Lünen bringen weitere Betonbauten mit Rückbaubedarf bei Erweiterungen mit. Die Lippebrücken der B 236 und B 54 sowie Kanalbrücken über den Datteln-Hamm-Kanal sind Ingenieurbauwerke aus Stahlbeton. Am Stummhafen stehen die Kühltürme, Bunker und Fundamente der Kraftwerksgeneration, deren ältere Blöcke bereits stillgelegt wurden.
Lünen bietet über Innenstadt und Hafen hinaus zahlreiche Betonaufgaben. Die Schulzentren und Sporthallen in Horstmar, Brambauer und Alstedde sind Stahlbetonskelette der 1960er- und 1970er-Jahre, in denen Deckendurchbrüche für Lüftung, Aufzüge, Brandschutzschleusen und neue Sanitärstränge geschnitten werden, meist in den Ferien und bei laufendem Nachbarbetrieb. Entlang des Datteln-Hamm-Kanals stehen Böschungssicherungen, Anlegerbauwerke, Treppen und Betonrampen, deren Kronen nach Frost- und Tausalzeinwirkung abgetragen und neu aufgebaut werden. In der Lippeaue haben Renaturierungsabschnitte alte Sohlschwellen, Uferverbauten, Wehrreste und Durchlässe aus Beton hinterlassen, die abschnittsweise und außerhalb der Hochwasserperiode zurückgebaut werden. Auf dem Technologiegelände in Brambauer und den umliegenden Betriebsflächen liegen Maschinenfundamente, Kabelkanäle und Bunkersockel unter der Geländeoberkante, die erst bei Erdarbeiten sichtbar werden. B&B GmbH zerlegt diese Bauteile mit Seilsäge, Betonzange und hydraulischem Spalten, weil im Umfeld der Zechenflächen Erschütterungen vermieden werden müssen und die Nachbarbebauung dicht heranreicht.
Lünen-Süd, Brambauer und Horstmar sind von Bergarbeitersiedlungen und Nachkriegswohnblöcken geprägt, die teilweise ersetzt werden. Die Innenstadt zwischen Lange Straße und Lippe kombiniert Altbauten mit Geschäftshäusern der 1950er- und 1960er-Jahre. In Alstedde, Wethmar und Niederaden dominieren Einfamilienhäuser und ländliche Hofstellen. Gewerbe- und Industriegebiete liegen am Stummhafen, im Lippewerk und entlang der Bahn in Lünen-Süd, wo leer stehende Hallen umgenutzt oder abgebrochen werden.
Der Wohnungs- und Gewerbeabbruch in Lünen folgt der Teilung der Stadt durch Lippe und Bahn. In Niederaden, Wethmar und Nordlünen stehen Hofstellen, Feldscheunen und ältere Einfamilienhäuser an schmalen Wirtschaftswegen, wo Zufahrtsbreite, Baumschutz, Gewässerrandstreifen und landwirtschaftlicher Verkehr die Bauabläufe bestimmen. In Horstmar und Gahmen fallen Garagenhöfe, Nebengebäude und eingeschossige Ladenzeilen für Nachverdichtung, meist in Grenzbebauung und mit strengen Lärmzeiten in den Wohnquartieren. Entlang der Ausfallstraßen nach Dortmund und Werne kommen Autohäuser, Werkstätten und aufgegebene Tankstellen mit Hebebühnen, Abscheidern und Tankanlagen hinzu, die samt Leitungen und belastetem Boden vor dem Gebäudeabbruch geräumt und beprobt werden. Über ausgekohlten Feldern in Brambauer, Horstmar und Gahmen prüfen wir vor jedem Fundamentausbau die Lage tagesnaher Grubenbaue und alter Tagesöffnungen. B&B GmbH übernimmt Beweissicherung, Nachbarabstimmung, Schadstoffkataster und die Anzeige bei der Bauordnung im Technischen Rathaus am Willy-Brandt-Platz.
Das Lippewerk von Remondis, hervorgegangen aus den Vereinigten Aluminiumwerken, ist eines der größten Recyclingzentren Europas und liegt im Osten der Stadt. Aurubis betreibt in Lünen ein Kupferrecyclingwerk, das aus den Hüttenwerken Kayser hervorging. Am Stummhafen stehen das Trianel-Steinkohlekraftwerk und die Reste älterer Kraftwerksblöcke. Die ehemalige Zeche Minister Achenbach in Brambauer wurde zum Technologiezentrum LÜNTEC mit dem markanten Colani-Ei auf dem Fördergerüst umgebaut.
Neben Kraftwerk und Recyclingwerken hält Lünen viele mittlere Industrieflächen bereit. An der Bahn in Lünen-Süd stehen Werkstätten, Lagerhäuser, Rampen und Gleisstummel früherer Anschlussbahnen, deren Rückbau Sperrpausen und Sicherungsposten verlangt. Am Datteln-Hamm-Kanal liegen Umschlagflächen mit Silos, Förderbändern, Bandbrücken und Kranbahnen, die bei Umstellung auf neue Nutzungen demontiert und in Segmenten abtransportiert werden, weil die Uferstraßen nur begrenzte Achslasten zulassen. Auf den Flächen der früheren Schachtanlagen in Brambauer und Horstmar finden sich Fundamentkörper, Kanalbänder, Wetterschächte und Betonsockel unter der Oberfläche, die bei Erdarbeiten regelmäßig zutage treten. Kleinere Metallverarbeiter und Verzinkereien im Stadtgebiet hinterlassen Bäder, Abluftanlagen, Ölabscheider und Hallenböden mit Metalleinträgen, die vor dem Abbruch beprobt und getrennt ausgebaut werden. B&B GmbH arbeitet durchgehend sprengungsfrei, dokumentiert jede Fraktion, hält die Zufahrten der Nachbarbetriebe frei und bereitet den Beton mit mobiler Brechanlage für den Wiedereinbau vor Ort auf.
Lünen ist über die B 236, B 54 und B 61 an die A 1 und A 2 angebunden, die Innenstadt zwischen Lippe und Bahnlinie ist eng und verkehrsreich. Die Lippe und der Datteln-Hamm-Kanal bringen Hochwasser- und Grundwasserfragen mit sich, insbesondere in Lünen-Süd und Alstedde. Bergsenkungen und Tagesöffnungen aus dem Steinkohlenbergbau sind in Brambauer, Horstmar und Gahmen zu prüfen.
Abbrüche in Lünen verteilen sich quer über die Stadt: Mehrfamilienhäuser in Brambauer, Gewerbeobjekte in Horstmar, Garagenhöfe und Anbauten in Niederaden. In Gahmen, Wethmar, Alstedde, Nordlünen und Lünen-Süd kommen Teilabbrüche für Erweiterungen dazu.
Für den Rückbau in Lünen stellen wir die Unterlagen zusammen und reichen sie beim Bauordnung der Stadt Lünen (Technisches Rathaus) ein: Lageplan, Beschreibung des Vorhabens, Standsicherheitsnachweis, Entsorgungskonzept und, wo nötig, das Schadstoffgutachten. Rechnen Sie in Lünen bei der Anzeige mit 2 bis 4 Wochen, bei einer Genehmigung nach § 63 oder § 64 BauO NRW mit 4 bis 12 Wochen. Abbruchanzeigen und Genehmigungen bearbeitet die Bauordnung der Stadt Lünen im Technischen Rathaus am Willy-Brandt-Platz. Denkmalgeschützt sind unter anderem das Fördergerüst von Minister Achenbach, Teile der Zechensiedlungen und Bauten in der Altstadt um die Lange Straße. Das Altlastenkataster führt der Kreis Unna, Bergschadensfragen laufen über die Bezirksregierung Arnsberg, Sondernutzungen über die Stadt Lünen. Lünen war mit Zechen, Hütten und Bahnanlagen Angriffsziel im 2. Weltkrieg, Kampfmittelanfragen bearbeitet die Bezirksregierung Arnsberg als Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe.
In Brambauer stehen viele Siedlungshäuser der Zeche Minister Achenbach, einige davon geschützt. Wir klären mit der Bauordnung der Stadt Lünen Denkmalstatus und Anzeige. Bergsenkungen und alte Schächte werden vor dem Maschineneinsatz geprüft. Der Rückbau erfolgt mit kompaktem Gerät, um Reihennachbarn zu schonen.
Grundstücke zwischen Lippe und Kanal liegen teilweise im Überschwemmungsgebiet, daher planen wir Rückbauten außerhalb der Hochwasserzeiten. Maschinen und Betriebsstoffe lagern erhöht und gesichert. Fundamente und Kellerwände werden erst nach Freigabe durch die Untere Wasserbehörde des Kreises Unna entfernt. Grundwasser wird bei Bedarf kontrolliert abgesenkt.
Kühltürme, Kesselhausfundamente und Kohlebunker am Stummhafen bauen wir sprengungsfrei mit Longfront-Baggern, Seilsägen und Brechern zurück. Der laufende Kraftwerksbetrieb nebenan bleibt durch abgestimmte Sicherheitszonen ungestört. Asbest und Dämmstoffe werden vorab ausgebaut. Der Beton wird vor Ort gebrochen und als Tragschichtmaterial weiterverwendet.
Alte Hütten- und Aufbereitungshallen enthalten Schwermetallstäube, Schlacken und Ölreste, die wir vorab gutachterlich erfassen lassen. Kontaminierte Bauteile werden getrennt ausgebaut und entsorgt. Danach folgen Longfront-Bagger und Brecher für Hallen und Fundamente. Der Kreis Unna wird bei Altlasten einbezogen.
Rückbauten in der Lippeaue stimmen wir mit der Stadt Lünen und der Wasserbehörde ab, weil dort Renaturierung und Hochwasserschutz zusammenlaufen. Wir arbeiten von der Landseite mit Langarmbaggern und ausgelegten Fahrwegen, um die Aue nicht flächig zu befahren. Betonteile werden gebrochen, sortiert und abgefahren, statt vor Ort verfüllt zu werden. Die Bauzeit legen wir außerhalb der Hochwasserperiode und der Brutzeiten im Auenbereich.
An den Ausfallstraßen Richtung Dortmund und Werne stehen mehrere aufgegebene Tankstellen, deren Rückbau immer mit der Entleerung und dem Ausbau der Erdtanks beginnt. Wir lassen Tanks reinigen, gasfrei machen und ziehen sie unter Aufsicht, danach werden Abscheider, Leitungen und belasteter Boden entnommen und beprobt. Erst dann fallen Dach, Kassenhaus und Fundamentplatte. Altlastenfragen klären wir mit dem Kreis Unna, die Anzeige reicht B&B GmbH bei der Bauordnung der Stadt Lünen ein.
Auf den Flächen um Minister Achenbach liegen unter der Oberfläche häufig Fundamentkörper von Fördermaschinen, gemauerte Kanalbänder, Kabeltrassen und verfüllte Kellerbereiche. Wir sondieren solche Flächen vorab, bauen die Körper mit Betonzange und Sortiergreifer aus und trennen Bewehrung vom Beton. Verfüllungen aus Schlacke oder Aschen lassen wir beproben, bevor sie verwertet oder entsorgt werden. Auskünfte zu Schächten und Tagesöffnungen holen wir vor Beginn ein, weil in Brambauer und Horstmar Bergsenkungen dokumentiert sind.
In Lünen prüft das Bauordnung der Stadt Lünen (Technisches Rathaus), ob Ihr Vorhaben verfahrensfrei nach § 62 BauO NRW ist oder eine Genehmigung braucht. Kleine Nebenanlagen in Lünen sind meist frei, alles Größere läuft über Anzeige oder Antrag. Wir übernehmen den Schriftverkehr mit der Bauaufsicht von Lünen und rechnen mit 2 bis 12 Wochen.
Nein, Lünen ist einer von vielen Orten. Regelmäßig arbeiten wir außerdem in Bergkamen, Waltrop, Werne, Kamen und Dortmund. Für Lünen und die Nachbarkommunen gilt derselbe Ablauf: Besichtigung, Festpreis-Angebot in 48 Stunden, Ausführung.
Für eine Besichtigung in Lünen brauchen wir meist nur wenige Werktage; bei Gefahr im Verzug – etwa nach einem Brand in Brambauer – kommen wir kurzfristiger. Das Angebot für Ihr Vorhaben in Lünen folgt innerhalb von 48 Stunden.
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