B&B GmbH Beton-Rückbau
Longfront-Bagger beim Rückbau eines Turmgebäudes

Fundament- und Bodenplatten-Rückbau in NRW

Wir bauen Stahlbetonfundamente, Maschinenfundamente und Bodenplatten erschütterungsarm zurück und trennen das Material direkt vor Ort. Sie erhalten eine lastfreie, verfüllfähige Fläche und einen dokumentierten Entsorgungsweg für jede Fraktion.

Die B&B GmbH baut Fundamente und Bodenplatten aus Stahlbeton in ganz NRW sprengungsfrei zurück. Wir arbeiten mit hydraulischem Spalten, Seil- und Fugenschnitten sowie Abbruchbaggern mit Hydraulikhammer und Sortiergreifer. Bewehrung wird getrennt, Beton vor Ort gebrochen und als RC-Baustoff wiederverwendet. Die Baugrube verfüllen und verdichten wir auf Wunsch lagenweise. Festpreis-Angebot nach kostenloser Besichtigung.

Typische Einsätze

  • Maschinenfundamente in Produktionshallen bei laufendem Nachbarbetrieb
  • Bodenplatten nach dem Abbruch von Lager- und Logistikhallen
  • Pressen- und Stanzenfundamente mit hohem Bewehrungsgrad
  • Silo- und Fahrsilofundamente auf Agrarflächen
  • Alte Kranbahn- und Streifenfundamente vor Neubebauung

Technik im Einsatz

  • Abbruchbagger 25 bis 50 t mit Sortiergreifer und Abbruchzange
  • Hydraulikhammer 1.500 bis 3.500 kg Schlaggewicht
  • Hydraulische Betonspalter mit Bohrlochsatz 38 bis 45 mm
  • Fugenschneider mit Blattdurchmesser bis 1.000 mm
  • Kernbohrgeräte für Spalt- und Entlastungsbohrungen
  • Mobiler Backenbrecher und Magnetabscheider für RC-Material
Abbruchzange trennt die Bewehrung eines Stahlbetonbauteils
Fundament- & Bodenplatten-Rückbau – Arbeitsweise der B&B GmbH

Verfahren

Hydraulisches Spalten

In gesetzte Bohrlöcher von 38 bis 45 mm treiben Spaltzylinder mit mehreren Hundert Tonnen Spreizkraft Risse in den Betonkörper. Das Verfahren arbeitet nahezu erschütterungsfrei und eignet sich für massive Blockfundamente unter empfindlichen Maschinen oder in bewohnter Nachbarschaft. Grenze ist ein sehr hoher Bewehrungsgrad, weil die Risse an dichten Mattenlagen stehen bleiben und nachgeschnitten werden muss.

Trennschnitt mit Fugen- und Wandsäge

Vor dem Aufbrechen setzen wir Trennschnitte, damit die Platte in definierten Feldern bricht und angrenzende Bauteile unbeschädigt bleiben. Fugenschneider mit Blattdurchmessern bis 1.000 mm erreichen rund 400 mm Schnitttiefe, Wandsägen deutlich mehr. So lassen sich Restquerschnitte gezielt stehen lassen, etwa wenn nur ein Teil der Bodenplatte weicht.

Hydraulikhammer und Abbruchzange

Für freistehende Fundamente ohne Erschütterungsauflagen ist der Hydraulikhammer am Bagger das schnellste Werkzeug. Anschließend zerlegt die Abbruchzange die Bruchstücke und trennt Bewehrungsstahl vom Beton. Der Einsatz ist begrenzt, sobald Schwingungsgrenzwerte nach DIN 4150-3 an Nachbarbauwerken eingehalten werden müssen.

Betonfräsen für flache Plattenreste

Dünne Bodenplatten und Aufbeton nehmen wir mit Fräswalzen schichtweise ab, wenn der Unterbau erhalten bleiben soll. Das vermeidet Auflockerung der Tragschicht und liefert eine gleichmäßige Restdicke. Für Bauteile über etwa 150 mm Dicke ist das Fräsen unwirtschaftlich.

Ausbau, Verfüllung und Verdichtung

Nach dem Rückbau räumen wir die Baugrube, ziehen Leerrohre und Anker und verfüllen lagenweise mit gebrochenem Material oder Fremdmaterial. Die Verdichtung wird lagenweise ausgeführt, damit die Fläche wieder überbaubar oder befahrbar ist.

Entsorgung und Verwertung

Beton, Bewehrungsstahl und mineralische Anhaftungen werden sortenrein getrennt. Der Beton wird vor Ort oder im Werk gebrochen und nach LAGA-Einstufung sowie Ersatzbaustoffverordnung als RC-Baustoff wieder eingebaut. Bewehrungsstahl geht als Schrott in die Verwertung, belastete Anteile wie ölgetränkter Maschinenbeton werden getrennt beprobt und mit Entsorgungsnachweis abgefahren.

Ablauf

Vor dem ersten Schnitt klären wir die Einbindetiefe, alte Leitungen und den Grundwasserstand, weil Fundamente häufig tiefer und stärker bewehrt sind als in den Bestandsplänen dargestellt. Steht das Fundament unter oder neben einer tragenden Konstruktion, gibt ein Statiker die Reihenfolge und die verbleibenden Restquerschnitte frei.

Sicherheit und Nachbarschaft

Vor Beginn prüfen wir den Bestand auf Schadstoffe, unter anderem auf alte Bitumenabdichtungen, Teeranstriche und Asbestzementplatten nach TRGS 519. Beim Aufbrechen binden wir Staub mit Wassernebel, Schnittwasser wird gefasst und über Absetzbehälter geführt. Erschütterungen messen wir nach DIN 4150-3 an den nächstliegenden Bauteilen, die Baugrube wird nach DGUV-Regeln abgeböscht und gesichert.

Abgrenzung

Der Fundamentrückbau betrifft die lastabtragenden Bauteile unter Geländeoberkante, während wir bei Öffnungen in aufgehenden Bauteilen mit Wand- und Deckensägen arbeiten. Soll nur eine Oberfläche abgetragen werden, ist das Betonfräsen das richtige Verfahren. Wir arbeiten in allen Fällen ohne Sprengarbeiten, ausschließlich mechanisch und hydraulisch.

Passt dazu

Seilsägen & Wandsägen

Wir trennen Stahlbeton mit Diamantseil und Wandsäge auch bei Dicken über einen Meter, ohne Begrenzung durch die Blattgröße. Sie erhalten erschütterungsfreie Schnitte, transportfähige Segmente und exakte Trennflächen an bleibenden Bauteilen.

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Betonfräsen & Oberflächenabtrag

Wir fräsen Betonschichten, Estrich und Beschichtungen kontrolliert ab, mit definierter Abtragstiefe und erhaltenem Untergrund. Sie erhalten einen tragfähigen, aufnahmefähigen Untergrund für Abdichtung, Beschichtung oder neuen Aufbeton.

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Fugenschneiden & Bodenplatten-Trennung

Wir schneiden Dehnfugen, Scheinfugen und Trennschnitte in Industrieböden, Straßen und Hallenböden mit exakter Tiefe und Linienführung. Sie verhindern unkontrollierte Risse und erhalten definierte Trennlinien für Teilabbruch oder Neuaufbau.

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Fragen zu Fundament- & Bodenplatten-Rückbau

Wie tief reicht ein altes Maschinenfundament üblicherweise?

Maschinenfundamente reichen oft 1,5 bis 4 m unter die Hallensohle und sind mit dichten Mattenlagen sowie Ankerkörben bewehrt. In den Bestandsunterlagen fehlen diese Tiefen häufig. Wir setzen deshalb Kernbohrungen als Sondierung und bestimmen Dicke und Bewehrungslage vor dem Angebot. So bleibt der Festpreis belastbar.

Kann eine Bodenplatte entfernt werden, während die Halle steht?

Ja, wenn die Platte nicht Teil der Lastabtragung der Stützenfundamente ist. Wir setzen Trennschnitte entlang der Stützenraster und lassen definierte Restfelder stehen. Ein Statiker gibt die Schnittführung und die verbleibenden Restquerschnitte frei. Der Abtransport läuft über abgestimmte Fahrwege innerhalb der Halle.

Muss die Baugrube nach dem Rückbau verfüllt werden?

Das hängt von der weiteren Nutzung ab. Für befahrbare oder überbaubare Flächen verfüllen wir lagenweise und verdichten mit Walze oder Rüttelplatte. Als Material kommt aufbereiteter Bauschutt aus dem eigenen Rückbau oder zugeliefertes Füllmaterial infrage. Die Anforderungen legen wir gemeinsam mit Ihrem Planer fest.

Wie viel Erschütterung entsteht beim Fundamentabbruch?

Mit Hydraulikhammer liegen die Schwinggeschwindigkeiten je nach Untergrund und Abstand im messbaren Bereich der DIN 4150-3. Beim hydraulischen Spalten bleiben sie nahezu bei Null. Bei empfindlicher Nachbarschaft messen wir dauerhaft mit Sensoren an der Fassade und dokumentieren die Werte. Überschreitungen führen zum Verfahrenswechsel.

Was passiert mit ölverunreinigtem Beton unter Maschinen?

Ölgetränkte Betonzonen werden vor dem Rückbau visuell und analytisch abgegrenzt. Wir bauen sie separat aus, lagern sie auf dichter Fläche in Containern und entsorgen sie nach LAGA-Einstufung mit Entsorgungsnachweis. Der unbelastete Beton bleibt damit als RC-Baustoff verwertbar. Das senkt die abzufahrende Menge deutlich.

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