Beton-Rückbau in Warendorf
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Warendorf – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Warendorf in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Warendorf-Altstadt, Freckenhorst und Hoetmar und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Warendorf ist Kreisstadt des Kreises Warendorf im Regierungsbezirk Münster und liegt an der Ems östlich von Münster. Zur Stadt gehören neben der Kernstadt die Ortsteile Freckenhorst, Hoetmar, Milte, Einen und Müssingen, verteilt auf rund 177 Quadratkilometer. Die historische Altstadt mit Fachwerk- und Ackerbürgerhäusern, Emsmauer und Marktplatz blieb im 2. Weltkrieg weitgehend erhalten und ist heute ein zusammenhängendes Denkmalensemble. Warendorf gilt als Stadt des Pferdes: Das Nordrhein-Westfälische Landgestüt, die Bundeswehr-Sportschule und das Deutsche Olympiade-Komitee für Reiterei sitzen hier. Textil- und Bettwarenfabriken prägten die Industrialisierung, Freckenhorst hat mit seiner Stiftskirche einen zweiten historischen Kern.
Betonbauwerke in Warendorf sind vor allem die Emsbrücken der B 64 und der innerstädtischen Straßen, die Bahnbrücken der Strecke Münster–Rheda-Wiedenbrück sowie Wehre und Uferbefestigungen an der Ems. Die Sportschule der Bundeswehr und das Landgestüt verfügen über Hallen mit Stahlbetonrahmen und weitläufige Betonflächen. Kreishaus, Berufskolleg und Schulzentren aus den 1970er Jahren wurden in Skelettbauweise errichtet. Parkdecks am Rand der Altstadt und Betonhallen älterer Textilbetriebe kommen hinzu.
In Warendorf gehört zum Betonrückbau fast immer die Frage, wie das Gerät überhaupt an das Bauteil kommt. Innerhalb des Walls zwischen Emsstraße, Freckenhorster Straße und Markt sind Höfe nur über Torfahrten erreichbar, sodass B&B GmbH mit Kompaktbagger, Elektro-Abbruchroboter und handgeführter Wandsäge arbeitet und den Schutt über Kleinlader abfährt. Typische Aufgaben sind dort Kellerabgänge, Fundamentunterfangungen und Deckendurchbrüche in nachträglich eingezogenen Betondecken. Außerhalb des Walls kommen Bodenplatten und Rampen von Gewerbebauten an der B 64 hinzu sowie Betonflächen von Reit- und Sportanlagen, in die Entwässerung und neue Tragschichten eingeschnitten werden. An den Emsbrücken werden Kappen und Geländersockel abschnittsweise mit Auffangkonstruktion getrennt. Vor Arbeiten an Bauteilen im Denkmalbereich holen wir die Zustimmung der Unteren Denkmalbehörde ein und dokumentieren Bestand und Zustand, damit später nachvollziehbar bleibt, was entfernt und was erhalten wurde, damit die Bauherrschaft und die Stadt jederzeit den Umfang des Eingriffs nachvollziehen können.
Die Altstadt zwischen Ems und Wall besteht aus Fachwerk- und Backsteinhäusern des 16. bis 19. Jahrhunderts, die als Denkmalbereich geschützt sind; Abbrüche beschränken sich dort auf rückwärtige Anbauten und Schuppen. Außerhalb des Walls liegen Wohnsiedlungen der 1950er bis 1980er Jahre und Einfamilienhausgebiete in Richtung Freckenhorst. Die Ortsteile Hoetmar, Milte und Einen sind landwirtschaftlich geprägt, mit Hofanlagen, die bei Betriebsaufgabe umgebaut oder abgeräumt werden. Ehemalige Textil- und Bettfedernfabriken stehen als Umnutzungskandidaten bereit.
Der Warendorfer Abbruchmarkt teilt sich in Denkmalbereich und Umland. Innerhalb des Walls sind es fast ausschließlich rückwärtige Anbauten, Schuppen, Garagen und nachträgliche Aufstockungen, die zurückgebaut werden, und zwar so, dass die historische Kubatur und die Nachbargiebel unberührt bleiben. Im Bereich zwischen Bahnhof und Splieterstraße sowie in den Wohngebieten Richtung Freckenhorst überwiegen freistehende Wohnhäuser der 1950er bis 1970er Jahre, bei denen Nachtspeicheröfen, Asbestzementplatten und teerhaltige Kleber vor dem Abbruch ausgebaut werden. In Hoetmar, Milte, Einen und Müssingen sind es Hofstellen, deren Zufahrten über Wirtschaftswege mit begrenzter Traglast führen. B&B GmbH stimmt Achslasten und Fahrzeiten dort vorab mit der Stadt ab. Der Bauschutt wird auf dem Grundstück nach Beton, Ziegel, Holz und Metall getrennt, weil die Recyclinganlagen nur sortiertes Material zu vertretbaren Bedingungen annehmen und Mischschutt den Aufwand erhöht, weshalb wir bereits im Gebäude sortieren und Fraktionen getrennt in die Mulden geben.
Warendorf hat keine Schwerindustrie; die Wirtschaft prägen mittelständische Betriebe der Metallverarbeitung, Textil- und Bettwarenherstellung sowie Landwirtschaft. Gewerbeflächen liegen an der B 64 östlich und westlich der Kernstadt sowie in Freckenhorst. Ehemalige Textilfabriken nahe der Ems und dem Bahnhof sind Konversionsflächen, die nach und nach für Wohnen und Dienstleistungen umgenutzt werden. Landwirtschaftliche Silos, Lagerhallen und Stallanlagen in Hoetmar, Milte und Einen ergänzen den industriell genutzten Bestand.
Der gewerbliche Rückbau in Warendorf ist mittelständisch geprägt und dreht sich oft um Betriebe, die am Ort bleiben und nur ihre Flächen neu ordnen. An der B 64 und in Freckenhorst werden Hallen der Metallverarbeitung und der Möbel- und Bettwarenfertigung entkernt, Zwischenbauten entfernt und Bodenplatten mit alten Maschinensockeln geöffnet, damit neue Fertigungslinien passen. Auf den Höfen in Hoetmar, Milte und Einen kommen Getreidesilos, Fahrsilos, Güllebehälter und Trocknungsanlagen hinzu, deren Behälter vor der Demontage gereinigt und freigemessen werden. Reit- und Pferdesportbetriebe steuern Boxenanlagen, Longierhallen und Betonbahnen bei. B&B GmbH demontiert Stahlbauteile schneidend, bricht Beton vor Ort und weist die Verwertungswege lückenlos nach. Weil Warendorf keinen eigenen Autobahnanschluss hat, planen wir die Transporte gebündelt über die B 64 und vermeiden Fahrten durch die Ortsdurchfahrten von Freckenhorst und Hoetmar, und wir stimmen die Fahrzeiten mit den Schulzeiten und den Marktzeiten in der Kernstadt ab.
Warendorf hat keinen direkten Autobahnanschluss; die B 64 führt als Umgehung an der Kernstadt vorbei, die A 2 ist über Beckum, die A 1 über Münster erreichbar. Die Ems führt im Winter Hochwasser, und die Altstadt liegt teilweise in der Emsaue. Innerhalb des Walls sind die Straßen eng, teils Fußgängerzone und Denkmalbereich, sodass Schwertransporte und Kranstellungen mit der Stadt abgestimmt werden müssen.
Von Warendorf-Altstadt bis Vohren reicht unser Einsatzgebiet in Warendorf. Im Kern arbeiten wir mit Staubbindung, Beweissicherung und knapper Baustelleneinrichtung, in Hoetmar und Milte, Einen, Müssingen und Vohren mit größerem Gerät und eigener Aufbereitung auf der Fläche.
Die Beseitigung baulicher Anlagen richtet sich in Warendorf nach der Bauordnung NRW. Viele Nebengebäude fallen unter § 62 BauO NRW und sind verfahrensfrei, größere Vorhaben in Warendorf brauchen eine Abbruchanzeige oder eine Genehmigung nach § 63 oder § 64. Zuständig ist das Bauordnung der Stadt Warendorf, die Fachaufsicht liegt bei der Bezirksregierung Münster. Als mittlere kreisangehörige Stadt hat Warendorf eine eigene Bauordnung im Verwaltungssitz an der Langen Kesselstraße 4-6; sie nimmt Bauanträge und Beseitigungsanzeigen entgegen und bietet vorab eine Bauberatung an. Für Objekte in der Altstadt und im Umfeld der Stiftskirche Freckenhorst ist die Untere Denkmalbehörde einzuschalten, die mit dem LWL in Münster zusammenarbeitet; Denkmalunterlagen sind in zusätzlichen Kopien einzureichen. Altlastenfragen bei ehemaligen Fabrikflächen klärt der Kreis Warendorf, Sondernutzungen im Straßenraum die Stadt.
Die Altstadt ist als Denkmalbereich geschützt, deshalb sind Abbrüche von Hauptgebäuden dort kaum genehmigungsfähig. Zulässig sind meist nur Rückbauten von späteren Anbauten, Schuppen oder Innenausbauten nach Zustimmung der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Warendorf. B&B GmbH arbeitet dort mit Abbruchrobotern und Handgeräten, weil Zufahrten schmal sind und Nachbargebäude aus Fachwerk bestehen. Historische Bauteile werden geborgen.
Hofanlagen im Warendorfer Umland bestehen aus Wohnhaus, Ställen, Scheunen und oft Güllebehältern aus Beton. B&B GmbH lässt vorab Asbestzementdächer ausbauen, prüft Ölabscheider und Tankanlagen und bricht danach maschinell mit dem Abbruchbagger ab. Die Beseitigungsanzeige geht an die Bauordnung der Stadt, Bodendenkmäler klärt die LWL-Archäologie. Beton und Ziegel werden getrennt gebrochen und wiederverwendet.
An der Ems werden Uferwände und Wehranlagen zunehmend für die Renaturierung entfernt. B&B GmbH schneidet die Bauteile mit Wand- und Seilsägen in Blöcke, damit kein Feinmaterial in den Fluss gelangt, und hebt sie mit dem Bagger heraus. Die Arbeiten werden mit der Unteren Wasserbehörde des Kreises Warendorf abgestimmt und in Niedrigwasserzeiten gelegt. Danach kann das Ufer flach ausgeformt werden.
Fabrikgebäude der Textilzeit haben meist Ziegelmauerwerk, Shedhallen und Kesselhäuser mit Schornstein. B&B GmbH klärt zunächst Denkmalschutz und Schadstoffe wie Asbest, Teerpappe und Öl im Boden. Erhaltenswerte Fassaden werden mit Sägen abgetrennt, der Rest maschinell mit Longfront-Bagger abgebrochen, Schornsteine ohne Sprengung von oben abgetragen. Anschließend werden die Flächen für Wohnungsbau vorbereitet.
Ja, für die Höfe innerhalb des Walls setzen wir Maschinen ein, die durch Torfahrten von unter 2 Metern Breite passen, etwa ferngesteuerte Abbruchroboter und Minibagger. Der Abbruch läuft dann elektrisch und damit abgasfrei, was in den geschlossenen Innenhöfen der Altstadt wichtig ist. Der Schutt wird über Kleinlader oder Förderband zur Mulde an der Straße gebracht, für die wir eine Sondernutzungserlaubnis der Stadt Warendorf beantragen. Weil die Altstadt Denkmalbereich ist, klären wir vorab mit der Unteren Denkmalbehörde, welche Bauteile erhalten bleiben müssen.
Bei Wohnhäusern dieser Baujahre in Freckenhorst und Warendorf finden wir regelmäßig Asbestzement in Dachplatten und Fassadenschindeln, asbesthaltige Bodenkleber unter Fliesen sowie künstliche Mineralfasern in Dach- und Zwischendecken. Nachtspeicheröfen aus der Zeit können asbesthaltige Bauteile enthalten und werden gesondert ausgebaut. B&B GmbH erstellt vorab ein Schadstoffkataster, damit die Entsorgungswege und der Zeitbedarf feststehen, bevor der Bagger anrückt. Der übrige Bauschutt wird nach Beton, Ziegel, Holz und Metall getrennt und über die B 64 abgefahren.
Zuerst wird der Behälter vollständig entleert und gereinigt, das Restmedium geht als Wirtschaftsdünger in die betriebliche Verwertung oder wird über einen Fachbetrieb abgefahren. Erst danach werden Abdeckung, Rührtechnik und Leitungen demontiert und die Betonwände von oben abschnittsweise abgetragen. B&B GmbH zeigt die Beseitigung bei der Bauaufsicht der Stadt Warendorf an und stimmt bei größeren Anlagen die Anforderungen mit dem Kreis Warendorf ab. Der gebrochene Beton lässt sich meist als Tragschicht für Hofflächen im Betrieb wiederverwenden.
Zuständig in Warendorf ist das Bauordnung der Stadt Warendorf. Wir reichen dort Lageplan, Standsicherheitsnachweis und Entsorgungskonzept für Ihr Gebäude ein und beantworten Rückfragen der Bauaufsicht von Warendorf direkt. Die Bezirksregierung Münster ist übergeordnete Instanz. Anzeige 2 bis 4 Wochen, Genehmigung 4 bis 12 Wochen.
Ja. Neben Warendorf betreuen wir Oelde, Beckum, Ahlen, Rheda-Wiedenbrück und Münster. Aufträge in Warendorf und im Umland bündeln wir gern, dann teilen sich mehrere Baustellen die Anfahrt von Bagger, Brecher und Containern.
Ja, in Warendorf decken wir alle Lagen ab – von Warendorf-Altstadt bis Vohren. Unterschiedlich ist nur die Technik: eng bebaute Viertel verlangen anderes Gerät als freie Flächen am Rand von Warendorf.
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