Beton-Rückbau in Frechen
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Frechen – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Frechen in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Frechen-Mitte, Königsdorf und Bachem und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Frechen liegt mit rund 52.000 Einwohnern im Rhein-Erft-Kreis unmittelbar westlich der Kölner Stadtgrenze und gehört zum Regierungsbezirk Köln. Die Stadt ist seit dem Mittelalter für ihre Steinzeugtöpferei bekannt, im 19. und 20. Jahrhundert kamen Braunkohleabbau, Brikettfabriken und die Gewinnung von Quarzsand hinzu. Diese Kombination hat einen ungewöhnlichen Baubestand hinterlassen: Fabrikbauten und Schornsteine der Keramik- und Steinzeugindustrie, Werkssiedlungen der Bergleute und großflächig rekultivierte Tagebauflächen. Nach dem 2. Weltkrieg wuchs Frechen als Wohnstandort im Kölner Umland stark, weshalb Siedlungen und Einfamilienhausgebiete der 1950er bis 1980er Jahre große Teile der Stadtteile ausmachen. Königsdorf mit seinem Wald und der alten Ortslage bildet dabei einen eigenen Schwerpunkt.
Frechen ist von Autobahnen durchzogen: A4 und A1 mit dem Kreuz Köln-West bringen Brücken, Rampen, Lärmschutzwände und Stützbauwerke aus Stahlbeton mit sich, dazu Überführungen der Bahn und der Stadtbahnstrecke nach Köln. In der Innenstadt stehen Geschäfts- und Verwaltungsbauten der 1960er und 1970er Jahre als Betonskelett, ergänzt um Parkdecks und Tiefgaragen. Auf den früheren Bergbau- und Industrieflächen liegen mächtige Maschinenfundamente, Bunkerbauwerke und Bandanlagenauflager im Boden. Schulzentren, Sporthallen und das Klinikgebäude sind ebenfalls massiv in Beton ausgeführt.
Frechen ist nach dem Krieg schnell gewachsen, und dieser Bauboom hinterlässt heute einen dichten Bestand an Betonbauten mittleren Alters. In der Innenstadt rund um die Hauptstraße stehen Geschäftshäuser mit Tiefgaragen und Parkdecks, deren Rampen und Fahrbahnplatten durch Streusalz geschädigt sind und bei einer Sanierung schichtweise abgetragen werden. Entlang der Stadtbahnstrecke nach Köln liegen Haltestellenbauwerke, Bahnsteigkanten, Stützwände und Unterführungen aus bewehrtem Beton, an denen nur in Betriebspausen gearbeitet werden kann. Dazu kommen Schulzentren, Turnhallen, Wasserbehälter und Klärbauwerke, in denen bei Umbauten Decken und Wände für neue Technik geöffnet werden. Die B&B GmbH führt diese Arbeiten mit Kernbohrung, Wand- und Seilsäge aus, weil die Bauteile so ohne Sprengung und ohne Erschütterung der Nachbarschaft getrennt werden können. Größere Bauteile werden mit dem Kran im Ganzen abgehoben, wofür die Stellflächen vorab auf Tragfähigkeit und Leitungslage geprüft werden.
Das Wohnungsangebot besteht aus Werks- und Bergmannssiedlungen in Grefrath, Benzelrath und Habbelrath, Wiederaufbau- und Geschosswohnungsbau im Zentrum und ausgedehnten Einfamilienhausgebieten in Buschbell, Bachem und Königsdorf. Viele Häuser der 1950er bis 1970er Jahre sind heute technisch überholt und werden abgebrochen oder entkernt. In der Innenstadt gibt es ältere Geschäftshäuser und Ladenzeilen, die für gemischte Nutzung umgebaut werden. In den alten Ortslagen von Königsdorf und Bachem stehen zudem Hofanlagen und Nebengebäude ohne heutige Nutzung.
Der Wohnungsbestand in Frechen besteht zu großen Teilen aus Siedlungs- und Reihenhäusern der 1950er bis 1970er Jahre, die für Bergleute, Werksangehörige und Zuzügler aus Köln gebaut wurden. Diese Häuser sind klein, schlecht gedämmt und stehen auf vergleichsweise großen Grundstücken, weshalb Eigentümer sie zunehmend durch Mehrfamilienhäuser ersetzen. In Königsdorf und Bachem prägen freistehende Häuser mit altem Baumbestand die Straßen, während in Buschbell, Habbelrath und Grefrath ehemalige Hofstellen mit Scheunen, Ställen und Maschinenhallen stehen. Häufig liegen die Grundstücke auf rekultiviertem oder aufgefülltem Untergrund, was Verfüllung und Verdichtung nach dem Kellerausbau bestimmt. Die B&B GmbH prüft deshalb vor dem Rückbau Baugrund, Schadstoffe und Nachbarbebauung und stimmt die Abbruchanzeige mit der Stadt Frechen ab. Vor Beginn prüft ein Sachkundiger Dachbahnen, Bodenbeläge, Fensterkitte und Rohrisolierungen auf Asbest und teerhaltige Stoffe, die in Bauten dieser Jahre häufig verbaut wurden und getrennt ausgebaut werden müssen.
Frechen ist Standort der Quarzsandgewinnung und -verarbeitung, mit Werksanlagen, Silos, Bandbrücken und Aufbereitungsbauten. Aus der Braunkohlezeit stammen rekultivierte Tagebauflächen und die Fläche der früheren Grube Carl, die zu einem Wohn- und Gewerbestandort umgebaut wurde. Die Steinzeug- und Keramikindustrie hat Ofenhallen, Schornsteine und Lagerbauten hinterlassen, von denen ein Teil noch produktiv genutzt wird. Aktuelle Gewerbe- und Logistikflächen liegen an der A4 und an der Kölner Stadtgrenze und bestehen aus großen Hallen mit schweren Bodenplatten.
Neben Braunkohle und Quarzsand hat Frechen eine lange Tradition in Keramik und Steinzeug, und beides bestimmt bis heute die Art der Industrieabbrüche. Auf den Werksflächen stehen Ofenhallen, Trockenkammern, Schornsteine, Mahl- und Siebanlagen sowie Bunker und Verladeeinrichtungen, die bei Umbau oder Betriebsaufgabe sprengungsfrei zurückgebaut werden. Typisch sind schwere Fundamentblöcke, feuerfeste Ausmauerungen und Bandkanäle, die getrennt ausgebaut und je nach Material eigenständig verwertet oder entsorgt werden. Entlang der Güterbahnstrecken zu den Werken liegen Gleisreste, Waagen und Rampen, die mit dem Ende der Werksanschlüsse überflüssig geworden sind, während sich an den Anschlussstellen der A 4 neue Logistikflächen entwickeln. Die B&B GmbH demontiert Anlagen von oben nach unten, sichert benachbarte Betriebsteile und trennt Metalle, Beton und Schamotte direkt an der Anfallstelle. Feuerfeste Ausmauerungen und Filterstäube werden getrennt erfasst und mit Nachweisen über den Rhein-Erft-Kreis entsorgt.
Der frühere Braunkohleabbau hat in Teilen des Stadtgebiets verkippte und rekultivierte Böden hinterlassen, deren Tragfähigkeit bei Gründungs- und Rückbauarbeiten geprüft werden muss. Über die A4 und die A1 mit dem Kreuz Köln-West ist Frechen für Schwertransporte gut erreichbar, innerstädtisch sind die alten Ortskerne dagegen eng. Staub- und Lärmschutz haben in den dicht bebauten Wohnstraßen von Frechen-Mitte und Grefrath hohe Priorität, Container- und Kranstellflächen werden als Sondernutzung beantragt.
Abbrüche in Frechen verteilen sich quer über die Stadt: Mehrfamilienhäuser in Frechen-Mitte, Gewerbeobjekte in Königsdorf, Garagenhöfe und Anbauten in Bachem. In Buschbell, Habbelrath, Grefrath, Benzelrath und Hücheln kommen Teilabbrüche für Erweiterungen dazu.
Bevor in Frechen der erste Bagger anrückt, klären wir den Verfahrensweg mit dem Bauaufsicht der Stadt Frechen. Verfahrensfrei nach § 62 BauO NRW sind vor allem kleine Nebenanlagen; alles Größere läuft über Abbruchanzeige oder Genehmigung. Die Bezirksregierung Köln ist die nächsthöhere Instanz. Frechen ist mittlere kreisangehörige Stadt und führt eine eigene untere Bauaufsicht, bei der die Beseitigung baulicher Anlagen anzuzeigen oder zu beantragen ist. Bei erhaltenen Bauten der Steinzeug- und Keramikindustrie sowie in den alten Ortskernen ist die Untere Denkmalbehörde zu beteiligen. Altlastenauskünfte erteilt der Rhein-Erft-Kreis; auf früheren Bergbauflächen sind zusätzlich Angaben zu Verkippung und Grundwasserstand einzuholen, Sondernutzungen an Straßen genehmigt die Stadt. Als Industriestandort unmittelbar vor Köln lag Frechen im Zielgebiet schwerer Luftangriffe; vor Erdarbeiten wird eine Luftbildauswertung über den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf eingeholt.
Die Siedlungshäuser in Grefrath und Benzelrath stehen dicht, häufig als Doppelhaus mit gemeinsamer Wand. Die B&B GmbH trennt das abzubrechende Gebäude mit Sägeschnitten ab und sichert die verbleibende Wand, bevor der Rückbau beginnt. Wegen der engen Straßen wird mit kompaktem Gerät gearbeitet und der Bauschutt vor Ort gebrochen, um Transportfahrten zu sparen. Der Schutzstatus des Ensembles wird vorab bei der Stadt geklärt.
Der Einsatz richtet sich nicht nach der Stadtgrenze, sondern nach Abstand, Nachbarbebauung und Untergrund. In den dicht bebauten Lagen von Frechen-Mitte und Königsdorf setzt die B&B GmbH Abbruchroboter und kleine Bagger ein, in den Gewerbegebieten an der A4 dagegen Longfront-Bagger. Erschütterungen werden bei empfindlicher Nachbarbebauung messtechnisch überwacht. Staub wird durchgehend mit Wassernebel gebunden.
Auf verkipptem Untergrund ist die Tragfähigkeit ungleichmäßig, deshalb wird vor dem Einsatz schwerer Geräte der Baugrund bewertet. Die B&B GmbH arbeitet dort mit Lastverteilung, hydraulischem Spalten und Baggern mit Longfront statt mit Schlagverfahren. Die Hohlräume werden nach dem Rückbau lagenweise verfüllt und verdichtet. Alle Arbeiten erfolgen ohne Sprengung, damit keine Setzungen ausgelöst werden.
Silos und Bandbrücken sind hoch, schlank und teils stark bewehrt, deshalb wird die Reihenfolge des Rückbaus statisch vorgeplant. Die B&B GmbH arbeitet von oben mit Longfront-Baggern und Sägeschnitten und lässt Bauteile kontrolliert auf vorbereitete Fallbetten ab. Der Beton wird vor Ort gebrochen, Stahl wird getrennt der Verwertung zugeführt. Staubbindung ist hier besonders wichtig, weil Quarzstaub im Bestand vorkommen kann.
Ja, wir melden Arbeiten im Gleisbereich vorher beim Betreiber an und führen sie mit Sicherungsposten oder in Betriebspausen aus. In Gleisnähe schneiden wir mit der Seilsäge, weil das Bauteil dabei am Stück bleibt und mit dem Kran abgehoben wird. Kran- und Containerflächen richten wir auf der gleisabgewandten Seite ein, meist von der Anliegerstraße aus. Die Absperrung stimmen wir mit dem Ordnungsamt der Stadt Frechen ab.
Bei Hofstellen im Frechener Westen prüfen wir zuerst Dacheindeckungen, Stallabtrennungen und Silowände auf Asbest, weil Wellplatten dort verbreitet sind. Heizöltanks, Güllegruben und Futtersilos werden entleert, gereinigt und getrennt entsorgt, bevor der Bagger arbeitet. Die Wirtschaftswege sind schmal, deshalb setzen wir kleinere Transportfahrzeuge ein und stimmen die Fahrzeiten mit den angrenzenden Betrieben ab. Bruchstein und Ziegel brechen wir vor Ort und verwerten sie soweit möglich als Verfüllmaterial.
Wir tragen Schornsteine in Frechen ohne Sprengung ab, entweder von oben mit Kletterarbeitsbühne oder mit einem Longfront-Bagger, wenn genug Fallraum vorhanden ist. Vorher prüfen wir die Ausmauerung und anhaftende Prozessstäube, die je nach Analyse als belastetes Material entsorgt werden. Die Sperrbereiche legen wir so, dass angrenzende Hallen und Zufahrten nutzbar bleiben. Das Mauerwerk wird am Boden gebrochen und als Recyclingmaterial aufbereitet.
Wie lange es in Frechen dauert, hängt vom Verfahren ab: Eine Anzeige beim Bauaufsicht der Stadt Frechen ist meist in 2 bis 4 Wochen durch, eine Genehmigung nach § 63 oder § 64 BauO NRW in 4 bis 12 Wochen. Kommen in Frechen Denkmalschutz, Altlasten oder Kampfmittel dazu, planen wir zusätzliche Zeit ein. Die Bezirksregierung Köln ist Fachaufsicht.
Ja. Wenn Sie in Frechen und zusätzlich in Hürth, Pulheim und Kerpen Flächen haben, fassen wir das zu einem Auftrag zusammen. Das spart Rüstzeiten und macht auch kleinere Positionen außerhalb von Frechen wirtschaftlich.
Innerhalb von 48 Stunden nach dem Termin in Frechen liegt Ihr schriftliches Festpreis-Angebot vor. Voraussetzung ist, dass wir das Objekt in Frechen gesehen haben – ohne Besichtigung nennen wir für Frechen im Rhein-Erft-Kreis keine Zahl.
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