Beton-Rückbau in Kerpen
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Kerpen – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Kerpen in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Kerpen, Sindorf und Horrem und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Kerpen ist mit rund 67.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt im Rhein-Erft-Kreis und trägt seit 2012 den Titel Kolpingstadt nach dem hier geborenen Adolph Kolping. Die Stadt liegt westlich von Köln an der Erft im Regierungsbezirk Köln und ist 1975 aus mehreren eigenständigen Gemeinden wie Sindorf, Horrem, Türnich und Buir entstanden. Der Baubestand ist dadurch dezentral: jeder Stadtteil hat einen eigenen Ortskern mit Kirche, Hofanlagen und Nachkriegssiedlungen, dazwischen liegen Neubaugebiete entlang der Bahnstrecke Köln–Aachen. Prägend ist der Braunkohlentagebau Hambach im Westen, für den das Dorf Manheim umgesiedelt und abgebrochen wurde. Kerpen liegt am Autobahnkreuz von A 4 und A 61 und hat sich zum Logistik- und Gewerbestandort entwickelt.
Stahlbetonbauwerke finden sich in Kerpen vor allem entlang der Verkehrsachsen: Brücken der A 4 und A 61 am Autobahnkreuz Kerpen, Unterführungen der Bahnstrecke Köln–Aachen in Horrem und Sindorf sowie der neu trassierten A 4 am Tagebaurand. In den Ortskernen stehen Nachkriegs-Geschäftshäuser, Parkdecks und Schulzentren wie das Europagymnasium mit Betonskelett. Die Umsiedlung von Manheim hat gezeigt, dass auch Fundamente ganzer Dörfer und Straßen zurückgebaut werden. Lager- und Logistikhallen in Türnich und Sindorf haben massive Bodenplatten und Rampen aus Beton.
Kerpen hat wegen seiner acht gewachsenen Ortskerne einen breit verteilten Betonbestand. Am Bahnhof Horrem, der 2014 als moderner Neubau in Betrieb ging, und an den angrenzenden Bahnsteigen, Rampen und Unterführungen fallen Anpassungen an Betonbauteilen an, wenn Barrierefreiheit und Technik nachgerüstet werden. Entlang der B 264 und der Ortsdurchfahrten in Sindorf und Kerpen liegen Stützwände, Lärmschutzsockel und Durchlässe, deren Betondeckung durch Streusalz geschädigt ist. Im Park von Schloss Türnich sichern historische Mauern und neuere Betonbauteile Gewässer und Wege, hier sind kleinteilige, erschütterungsarme Schnitte nötig. Die Schul- und Sportbauten in Sindorf und Horrem sowie die Hallenbauten der Logistik in Türnich verlangen bei Umnutzungen Deckenöffnungen und den Ausbau schwerer Bodenplatten. Wir zerlegen sprengungsfrei mit Seilsäge und hydraulischem Spalten und stimmen Sperrzeiten mit der Stadt Kerpen ab, und wir dokumentieren Schnittführung, Bewehrungslage und Hubvorgänge, damit der Baulastträger die Bauwerke nach jedem Abschnitt ohne Verzögerung wieder freigeben kann.
Die Ortskerne von Kerpen, Blatzheim und Buir bestehen aus Backsteinhöfen, Wohnhäusern des 19. Jahrhunderts und Nachkriegsbauten, während Sindorf und Horrem durch Zeilenbauten und Einfamilienhausgebiete der 1960er bis 1990er Jahre geprägt sind. Balkhausen und Brüggen sind kleinere Dörfer mit Hofanlagen und Nebengebäuden. Die Gewerbe- und Industriegebiete Türnich und Türnich 3 sowie das Gewerbegebiet am Sindorfer Kreisel nehmen Hallen und Handelsbetriebe auf. Ältere Hofstellen und leerstehende Ladenlokale in den Ortskernen werden zunehmend für Wohnungsbau abgebrochen.
Der Umnutzungsdruck in Kerpen konzentriert sich auf die alten Dorfkerne und die Achse entlang der Bahn. In Blatzheim, Buir und Manheim-neu stehen Backsteinhöfe mit Toranlagen, Scheunen und Stallungen, deren Rückbau häufig durch Grenzbebauung zur Straße und durch geschützte Bäume im Hofraum begrenzt wird. In Sindorf und Horrem werden Einfamilien- und Reihenhäuser der 1960er und 1970er Jahre für dichtere Bebauung ersetzt, dabei sind Asbestfassaden, Nachtspeicheröfen und alte Öltanks der Regelfall. Entlang der Hauptachsen fallen Ladenlokale, Autohäuser und Werkstätten mit Hebebühnenfundamenten und Abscheidern. In Balkhausen und Brüggen an der Erftaue liegen Grundstücke im Überschwemmungsbereich, was Lagerflächen und Aushub einschränkt. Wir prüfen Baumschutz und Denkmalbelange vorab, arbeiten mit Kurzheckbaggern in engen Hofdurchfahrten und halten Anliegerzufahrten während der gesamten Bauzeit offen, sodass Sie eine belastbare Ablaufplanung erhalten und Schadstoffsanierung, Rückbau und Entsorgung ohne Wartezeiten ineinandergreifen.
Kerpen liegt am Rand des Rheinischen Braunkohlenreviers; der Tagebau Hambach und seine Bandanlagen, Werkstätten und Umspannwerke haben schwere Betonbauwerke hinterlassen, die mit dem Kohleausstieg zurückgebaut werden. Das Gewerbe- und Industriegebiet Türnich 3 an der A 61 und die Flächen am Sindorfer Kreisel beherbergen Logistik, Baustoffhandel und verarbeitendes Gewerbe. Der Erftlandring in Manheim, bekannt als Kartbahn der Familie Schumacher, liegt ebenfalls im Einflussbereich des Tagebaus. Die Zukunftsagentur Rheinisches Revier treibt neue Gewerbeflächen für den Strukturwandel voran.
Neben Tagebauinfrastruktur bestimmen in Kerpen Logistik und Versorgung den industriellen Rückbau. In den Gebieten Türnich und Türnich 3 an der A 61 stehen Hallen aus den 1980er und 1990er Jahren mit Rampenanlagen, Kühlzellen, Sprinklertanks und schweren Bodenplatten, die bei Neuansiedlungen ersetzt werden. Entlang der Hambachbahn und der Anschlussgleise liegen Verladeeinrichtungen, Bandfundamente und Werkstattgebäude, die mit dem Auslaufen des Kohletransports entbehrlich werden. Am Sindorfer Kreisel und an der B 264 fallen Tankstellen, Waschanlagen und Handelsbauten, bei denen Tankschächte, Abscheider und belastete Böden getrennt behandelt werden. Auf den Umsiedlungsflächen um Manheim sind neben Gebäuden auch Straßen, Kanäle und Leitungstrassen zurückzubauen. Wir demontieren Technik und Stahlbau zuerst, sichern Kältemittel und Betriebsstoffe und brechen den Beton auf der Fläche zu Tragschichtmaterial, wobei wir Mengen, Verwertungswege und Nachweise vollständig dokumentieren, damit die Fläche im Rhein-Erft-Kreis für die nächste Nutzung freigegeben werden kann.
Kerpen ist über das Autobahnkreuz Kerpen (A 4 und A 61) sowie die Anschlussstellen Kerpen, Türnich und Buir hervorragend an das Fernstraßennetz angebunden. Die Nähe zum Tagebau Hambach bringt Bergsenkungen und Grundwasserabsenkungen mit sich, die Fundamente und Kanäle in Manheim, Buir und Blatzheim beeinflussen. Die Erftaue bei Türnich und Balkhausen kann bei Starkregen überflutet werden, was Lagerflächen in Ufernähe einschränkt.
Abbrüche in Kerpen verteilen sich quer über die Stadt: Mehrfamilienhäuser in Kerpen, Gewerbeobjekte in Sindorf, Garagenhöfe und Anbauten in Horrem. In Türnich, Balkhausen, Brüggen, Blatzheim und Buir kommen Teilabbrüche für Erweiterungen dazu.
Bevor in Kerpen der erste Bagger anrückt, klären wir den Verfahrensweg mit dem Bauordnung der Kolpingstadt Kerpen. Verfahrensfrei nach § 62 BauO NRW sind vor allem kleine Nebenanlagen; alles Größere läuft über Abbruchanzeige oder Genehmigung. Die Bezirksregierung Köln ist die nächsthöhere Instanz. Die Kolpingstadt Kerpen führt eine eigene Bauordnung, bei der die Beseitigung baulicher Anlagen anzuzeigen ist; die Bearbeitung erfolgt nach Stadtteilen aufgeteilt. Denkmalgeschützte Hofanlagen und Kirchen in Kerpen, Blatzheim und Buir sowie Schloss Türnich erfordern die Beteiligung der Unteren Denkmalbehörde. Altlastenauskünfte gibt der Rhein-Erft-Kreis, im Tagebauumfeld sind zusätzlich Bergschadensregelungen mit RWE zu klären, Sondernutzungen im Straßenraum genehmigt das Ordnungsamt. Kerpen lag 1944/45 im Bereich der Rurfront und der Luftangriffe auf den Kölner Westen, daher werden Erdarbeiten in vielen Stadtteilen über den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf für das Rheinland vorab geprüft.
Rheinische Vierkanthöfe bestehen aus Backstein mit Holzbalkendecken, oft mit Scheunen und Stallungen. Wir prüfen zuerst den Denkmalstatus bei der Bauordnung der Kolpingstadt Kerpen, da viele Höfe geschützt sind. Danach werden Dächer und Decken händisch zerlegt, Backsteine für die Wiederverwendung sortiert und die Mauern mit dem Bagger abgetragen. Jauchegruben und Öltanks werden vorab entleert und entsorgt.
Auf den typischen Grundstücken in Sindorf ist Platz für Bagger und Container auf dem Gelände selbst. Wir richten die Baustelle so ein, dass der Gehweg nur kurz für den Abtransport gesperrt wird, was das Ordnungsamt als Sondernutzung genehmigt. Nachbarhäuser werden mit Staubwänden und Erschütterungsmessung geschützt. Der Rückbau dauert bei einem Haus dieser Größe meist nur wenige Tage.
Fundamente von Bandanlagen, Werkstätten und Umspannwerken sind massiv und oft mehrere Meter tief gegründet. Wir zerlegen sie mit Seilsägen und hydraulischem Spalten, sprengungsfrei und ohne Erschütterungen für benachbarte Betriebsanlagen. Das Betonmaterial wird vor Ort gebrochen und kann bei der Rekultivierung der Flächen wiederverwendet werden. Die Abstimmung mit RWE und der Bergaufsicht ist Teil unserer Planung.
Logistikhallen haben Stahlkonstruktionen, große Betonsohlen und Verladerampen. Wir demontieren zuerst Dach und Fassade, trennen den Stahl für die Verwertung und sägen anschließend die Bodenplatte in Felder. Das Betonmaterial wird auf dem Grundstück gebrochen und als Tragschicht für die Nachfolgehalle eingesetzt. Wegen der Nähe zur A 61 sind Zufahrten für Schwerverkehr kein Problem.
Ja, allerdings nur in abgestimmten Zeitfenstern und mit Sicherungsposten, weil die Strecke Köln-Aachen dicht befahren ist. Wir planen die Schnitte so, dass Bauteile am Stück gehoben werden und der Bahnsteig danach sofort wieder freigegeben werden kann. Geräte und Lasten bleiben außerhalb des Lichtraumprofils, Staub und Sägewasser werden aufgefangen. Zufahrten und Kranstellflächen an den beengten Bahnhofsvorplätzen in Horrem und Sindorf beantragen wir bei der Stadt Kerpen.
Die Stadt Kerpen kann geschützte Bäume über Satzung oder Bebauungsplan sichern, in den Ortskernen von Blatzheim und Buir betrifft das oft alte Hofbäume. Wir stellen vor Beginn Schutzzäune im Wurzelbereich auf, verlegen Fahrwege mit Platten und vermeiden Materiallagerung unter der Krone. Wenn eine Fällung unvermeidbar ist, muss sie vorab beantragt und meist durch Ersatzpflanzung ausgeglichen werden. Diese Punkte klären wir gemeinsam mit Ihnen vor der Beseitigungsanzeige, damit der Ablauf nicht unterbrochen wird.
Zuerst werden die Tanks fachgerecht entleert, gereinigt und gasfrei gemacht, danach lassen wir sie durch einen Sachverständigen freigeben. Anschließend heben wir Tankschächte, Rohrleitungen und Abscheider aus und prüfen den Boden auf Mineralölkohlenwasserstoffe; belasteter Aushub geht getrennt in die Entsorgung. Die Betonsohlen und Zapfinselfundamente werden gesägt und vor Ort gebrochen, das Material bleibt als Tragschicht auf dem Grundstück. Bodenschutz und Entsorgungsnachweise stimmen wir mit dem Rhein-Erft-Kreis ab, die Beseitigung selbst zeigen wir bei der Stadt Kerpen an.
Ja. Für Vorhaben in Kerpen stellen wir die vollständigen Unterlagen zusammen und reichen sie beim Bauordnung der Kolpingstadt Kerpen ein. Sie müssen sich weder um Formulare noch um Rückfragen kümmern. Die Fachaufsicht für Kerpen liegt bei der Bezirksregierung Köln; Anzeige und Genehmigung dauern zwischen 2 und 12 Wochen.
Auch kleinere Aufträge in Kerpen und in Erftstadt, Frechen und Bergheim nehmen wir an. Weil wir in der Region ohnehin präsent sind, lohnt sich die Anfahrt; die Garage in Kerpen planen wir dann gern zusammen mit einer größeren Baustelle nebenan.
Kurzfristige Einsätze in Kerpen sind möglich, vor allem bei Sicherungsmaßnahmen. Für ein planbares Vorhaben in Kerpen hängt der Termin am Genehmigungsweg über das Bauordnung der Kolpingstadt Kerpen; die reine Ausführung schieben wir bei Bedarf vor.
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