Beton-Rückbau in Erftstadt
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Erftstadt – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Erftstadt in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Liblar, Lechenich und Gymnich und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Erftstadt entstand 1969 als Zusammenschluss von 14 Ortsteilen im Rhein-Erft-Kreis, Regierungsbezirk Köln, südwestlich der Domstadt. Verwaltungssitz ist Liblar, der historische Mittelpunkt die Landesburg und Altstadt von Lechenich. Die Stadt erstreckt sich von der Ville mit ihren Braunkohleseen bis in die Erftniederung und die Börde. Braunkohlegruben und Brikettfabriken in Liblar, Kierdorf und Köttingen prägten das 19. und 20. Jahrhundert, ihre Tagebaue wurden zu Seen. Im Juli 2021 rutschte bei Blessem eine Kiesgrube ab, das Hochwasser der Erft zerstörte Häuser und Straßen. Schloss Gracht in Liblar und die Autobahnkreuze der A 1 und A 61 markieren Erftstadt heute.
Das Autobahnkreuz Bliesheim mit A 1 und A 61 sowie die Anschlussstellen Erftstadt bringen zahlreiche Brücken, Stützwände und Lärmschutzbauwerke aus Stahlbeton auf das Stadtgebiet. Die Bahnstrecke Köln–Trier mit dem Bahnhof Liblar besitzt Unterführungen und Bahnsteigbauwerke. Nach dem Hochwasser 2021 wurden in Blessem beschädigte Fundamente, Kellerwände und Straßenbauwerke zurückgebaut und erneuert. Fundamente und Bunker der ehemaligen Brikettfabriken in Kierdorf und Köttingen liegen teilweise noch im Boden, in Liblar und Lechenich gibt es Tiefgaragen und Parkdecks der Nachkriegszeit.
Erftstadt trägt eine ungewöhnlich hohe Dichte an Verkehrsbeton. Am Kreuz Bliesheim treffen A 1 und A 61 mit Rampenbauwerken, Widerlagern, Kappen und langen Lärmschutzwänden zusammen, deren Betonoberflächen durch Streusalz und Frost geschädigt sind und in Sperrpausen abschnittsweise abgetragen werden. An der Bahnstrecke Köln–Trier bilden die Unterführungen und Bahnsteigbauwerke in Liblar einen zweiten Schwerpunkt, an dem nur in nächtlichen Sperrpausen gearbeitet werden kann. In Lechenich und Liblar liegen Parkdecks, Tiefgaragen und Verwaltungsbauten der 1970er Jahre, in denen Deckendurchbrüche für Aufzüge, Lüftung und Fluchttreppen gesägt werden. Ein Sonderfall bleibt Blessem: Nach dem Hochwasser 2021 sind Kellerwände, Bodenplatten und Uferbauwerke an der Erft teils unterspült, weshalb vor jedem Eingriff der Baugrund geprüft und die Restsubstanz abgestützt wird. B&B GmbH arbeitet dabei mit Seilsäge, Betonzange und Abbruchroboter ohne Sprengung und stützt angrenzende Bauteile ab, bevor der erste Schnitt gesetzt wird.
Lechenich besitzt einen mittelalterlichen Stadtkern mit Fachwerk und Backsteinhäusern, der weitgehend unter Denkmalschutz steht. Liblar wuchs mit dem Bergbau und weist Bergarbeitersiedlungen, Nachkriegs-Zeilen und die Stadtverwaltung auf. Die Dörfer wie Gymnich, Friesheim, Erp und Dirmerzheim bestehen aus Hofanlagen und Einfamilienhausgebieten der 1970er bis 1990er Jahre. Nach der Flut 2021 mussten in Blessem und Liblar zahlreiche Wohnhäuser abgebrochen werden, weitere Grundstücke werden nach der Neubewertung der Hochwassergefahr umgestaltet.
Die 14 Ortsteile Erftstadts stellen sehr unterschiedliche Aufgaben. In Gymnich, Erp, Friesheim und Dirmerzheim stehen große Hofanlagen der Börde mit Toreinfahrt, Scheunen und Stallungen im Karree, deren Rückbau meist nur teilweise erfolgt, weil Wohnhaus oder Torbogen erhalten bleiben. In Liblar prägen Bergarbeiterzeilen und Nachkriegsbauten das Bild, die heute für Mehrfamilienhäuser weichen und dabei häufig noch Kohlenkeller, Waschküchen und alte Öltankräume enthalten. In Lechenich reicht die Bebauung an Stadtmauer, Landesburg und Stadttore heran, sodass dort nur behutsame Teilrückbauten mit erschütterungsarmer Technik möglich sind und die Untere Denkmalbehörde früh eingebunden wird. In Blessem und am Erftufer sind nach der Flut Grundstücke neu bewertet worden, teils mit Verzicht auf Wiederaufbau, sodass nach dem Rückbau nur noch Geländeausgleich und Begrünung folgen. B&B GmbH prüft in allen Fällen vorab auf Asbest, alte Heizöltanks, künstliche Mineralfasern und Taubenkot in Dachräumen und meldet Fledermausquartiere vor dem Rückbau.
Der Braunkohlebergbau hinterließ in Erftstadt die Grube Donatus bei Liblar mit dem Liblarer See sowie Brikettfabriken in Kierdorf und Köttingen, deren Flächen zu Gewerbe- und Wohngebieten wurden. Kiesabbau prägt bis heute den Ortsrand von Blessem, wo die abgerutschte Grube seit 2021 gesichert wird. Gewerbegebiete liegen an den Autobahnanschlüssen bei Liblar und Lechenich, dazu kommen landwirtschaftliche Großbetriebe der Börde mit Hallen und Silos. Die Ville-Seen sind heute Naherholungsgebiet, alte Gruben- und Werksfundamente bleiben teilweise erhalten.
Der industrielle Kern Erftstadts liegt auf den Folgeflächen des rheinischen Braunkohlereviers. Rund um Liblar, Kierdorf und Köttingen liegen Sohlen, Bunkerreste, Bandanlagenfundamente und Bahndämme der früheren Brikettfabriken teils unter Gewerbe- und Wohnbebauung und tauchen bei Erdarbeiten wieder auf. Am Ortsrand von Blessem prägt der Kiesabbau die Fläche, dessen Aufbereitungsanlagen, Förderbänder, Silos und Waschbecken bei Betriebsaufgaben zerlegt werden. In den Gewerbegebieten an den Anschlussstellen Erftstadt und am Kreuz Bliesheim stehen Speditions- und Lagerhallen mit Rampen, Betriebstankstellen und dicke Bodenplatten, die bei Erweiterungen und Neuvermietungen abschnittsweise zurückgebaut werden. In der Börde kommen Getreidesilos, Trocknungsanlagen, Fahrsiloanlagen und Zuckerrübenverladeplätze hinzu, die bei Betriebsaufgabe vollständig zurückgebaut werden. B&B GmbH demontiert Stahlbau vor dem Massivabbruch, bricht Beton vor Ort trennt belastete Böden nach dem Altlastenkataster des Rhein-Erft-Kreises und führt sauberen Bauschutt als Tragschicht in die Fläche zurück.
Erftstadt ist über die A 1 und die A 61 mit dem Kreuz Bliesheim sowie die Anschlussstellen Erftstadt hervorragend angebunden. Die Altstadt von Lechenich ist eng und denkmalgeschützt, Schwertransporte müssen die Stadttore umfahren. In Blessem, Liblar und an der Erft gelten seit 2021 Hochwasserauflagen, Baugruben und Lagerflächen sind gegen Erftwasser zu sichern.
Von Liblar bis Friesheim reicht unser Einsatzgebiet in Erftstadt. Im Kern arbeiten wir mit Staubbindung, Beweissicherung und knapper Baustelleneinrichtung, in Gymnich und Kierdorf, Köttingen, Blessem, Bliesheim und Friesheim mit größerem Gerät und eigener Aufbereitung auf der Fläche.
Für den Rückbau in Erftstadt stellen wir die Unterlagen zusammen und reichen sie beim Bauordnung und Denkmalschutz der Stadt Erftstadt ein: Lageplan, Beschreibung des Vorhabens, Standsicherheitsnachweis, Entsorgungskonzept und, wo nötig, das Schadstoffgutachten. Rechnen Sie in Erftstadt bei der Anzeige mit 2 bis 4 Wochen, bei einer Genehmigung nach § 63 oder § 64 BauO NRW mit 4 bis 12 Wochen. Die Untere Bauaufsicht der Stadt Erftstadt am Holzdamm in Liblar bearbeitet Abbrüche nach Ortsteilen, die Sachbearbeitung ist auf Bezirke wie Liblar, Blessem, Kierdorf und Köttingen aufgeteilt. Die Altstadt Lechenich mit Landesburg und Stadttoren sowie Schloss Gracht sind Denkmalbereiche, für die die Untere Denkmalbehörde einzubeziehen ist. In Überschwemmungsgebieten der Erft gelten besondere Regeln für Neubau und Heizöllager, Altlasten alter Brikettfabriken sind im Kataster des Rhein-Erft-Kreises erfasst. Im Rhein-Erft-Kreis ist vor Tiefbauarbeiten eine Luftbildauswertung beim Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf üblich, da Bahn und Bergbau in Erftstadt Angriffsziele waren.
Der Stadtkern ist Denkmalbereich, Abbrüche brauchen die Zustimmung der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Erftstadt. B&B GmbH plant den Rückbau so, dass Nachbargebäude und Stadtmauerreste geschützt bleiben. Kleine Geräte und Handarbeit ergänzen den maschinellen Abbruch.
Scheunen, Stallungen und Wohnhaus werden nacheinander entkernt und abgebrochen. Vorher entsorgt B&B GmbH Asbestdächer und alte Öltanks. Der Bauschutt wird sortiert und zum Teil vor Ort für die neue Erschließung genutzt.
Unterspülte Fundamente sind instabil, deshalb sichert B&B GmbH zunächst die Baugrube. Danach werden Kellerwände und Bodenplatten gesägt, gespalten und abgetragen. Die Arbeiten werden mit den Hochwasserauflagen der Stadt und des Erftverbands abgestimmt.
Solche Flächen können Teer, Aschen und Öle im Boden enthalten. B&B GmbH lässt vor dem Rückbau das Altlastenkataster des Rhein-Erft-Kreises auswerten und Bodenproben nehmen. Belastetes Material wird getrennt entsorgt, unbelasteter Beton recycelt.
In Blessem, Liblar und entlang der Erftaue gelten wasserrechtliche Auflagen für Lagerflächen, Betriebsstoffe und Aushub. B&B GmbH stellt Maschinen auf befestigten Flächen ab, hält Ölbindemittel und Auffangwannen vor und fängt Säge- und Bohrwasser vollständig auf. Material wird nicht in der Aue zwischengelagert, sondern direkt abgefahren. Vor Starkregenlagen werden Baustelleneinrichtung und Container geräumt.
Die Wirtschaftsgebäude sind dort meist mit dem Wohnhaus zu einem geschlossenen Hof verbunden, oft mit gemeinsamer Traufe. B&B GmbH trennt das Dachwerk zuerst von Hand, schneidet die Verbindung im Mauerwerk sauber auf und fängt die verbleibende Giebelwand ab, bevor der Bagger arbeitet. Asbesthaltige Wellplatten und Dämmungen werden getrennt abgenommen und deklariert. Die Anzeige geht an die Bauaufsicht der Stadt Erftstadt am Holzdamm in Liblar.
Nach dem Grubenabbruch von 2021 ist der Böschungsbereich dort besonders sensibel, weshalb Standsicherheit und Abstand zur Abbruchkante vorab geprüft werden. B&B GmbH stellt schwere Geräte nur auf freigegebenen Flächen ab, demontiert Förderbänder und Siloanlagen von oben nach unten und entleert Wasch- und Absetzbecken vor dem Rückbau. Der Beton wird gebrochen und in der Grube als Auffüllmaterial eingesetzt, sofern die Behörde das zulässt. Wasserrechtliche Belange klärt der Rhein-Erft-Kreis.
In Erftstadt prüft das Bauordnung und Denkmalschutz der Stadt Erftstadt, ob Ihr Vorhaben verfahrensfrei nach § 62 BauO NRW ist oder eine Genehmigung braucht. Kleine Nebenanlagen in Erftstadt sind meist frei, alles Größere läuft über Anzeige oder Antrag. Wir übernehmen den Schriftverkehr mit der Bauaufsicht von Erftstadt und rechnen mit 2 bis 12 Wochen.
Nein, Erftstadt ist einer von vielen Orten. Regelmäßig arbeiten wir außerdem in Kerpen, Brühl, Hürth, Frechen und Wesseling. Für Erftstadt und die Nachbarkommunen gilt derselbe Ablauf: Besichtigung, Festpreis-Angebot in 48 Stunden, Ausführung.
Für eine Besichtigung in Erftstadt brauchen wir meist nur wenige Werktage; bei Gefahr im Verzug – etwa nach einem Brand in Liblar – kommen wir kurzfristiger. Das Angebot für Ihr Vorhaben in Erftstadt folgt innerhalb von 48 Stunden.
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