Beton-Rückbau in Bergheim
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Bergheim – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Bergheim in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Bergheim-Mitte, Quadrath-Ichendorf und Niederaußem und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Bergheim ist Kreisstadt des Rhein-Erft-Kreises im Regierungsbezirk Köln und hat rund 62.000 Einwohner. Die Stadt liegt an der Erft rund 20 Kilometer westlich von Köln, mitten im Rheinischen Braunkohlenrevier. Der historische Kern mit Aachener Tor und Resten der Stadtmauer ist klein, das Stadtgebiet umfasst seit 1975 zahlreiche ehemals selbständige Dörfer wie Quadrath-Ichendorf, Niederaußem und Glessen. Der Baubestand ist vom Bergbau bestimmt: Kraftwerk Niederaußem, ehemalige Tagebaue wie Fortuna-Nord, Brikettfabriken und Werkssiedlungen für Bergleute. Aus dem rekultivierten Tagebau Fortuna entstand das Landschaftsprojekt terra nova mit Aussichtspunkt und Forum. Nachkriegs-Wohnsiedlungen in Kenten und Zieverich sowie Neubaugebiete an der Bahnstrecke Köln–Aachen ergänzen das Bild.
Bergheim besitzt mit dem Kraftwerk Niederaußem eines der größten Braunkohlekraftwerke Europas, dessen stillgelegte Altblöcke Kesselhausfundamente, Kühltürme und Bunker aus schwerem Stahlbeton hinterlassen. Fundamente der ehemaligen Brikettfabriken und Bandanlagen der Tagebaue Fortuna und Bergheim liegen teils noch im Boden. Brücken der A 61 und der Bahnstrecke Köln–Aachen in Quadrath-Ichendorf sowie Erftbrücken in der Kernstadt gehören zum Ingenieurbau. Die Kreisverwaltung, das Maria-Hilf-Krankenhaus und Schulzentren wie das Erftgymnasium sind Betonbauten der Nachkriegszeit.
Der Betonbestand in Bergheim ist über Verkehr, Verwaltung und Erftaue verteilt. Am Bahnhof Bergheim und entlang der Erftbahn Richtung Bedburg liegen Bahnsteigbauwerke, Unterführungen und Stützwände, die bei Modernisierungen abschnittsweise abgetragen werden. Rund um das Veranstaltungs- und Verwaltungszentrum medio.rhein.erft und das Kreishaus stehen Tiefgaragen und Parkdecks der 1980er Jahre, deren Fahrbahnplatten durch Tausalz Chloridschäden zeigen. Entlang der B 477 und der Zufahrten zur A 61 gehören Brücken, Rampen und Lärmschutzsockel zum Bestand. Im Park von Schloss Paffendorf und an der renaturierten Erft werden alte Sohlschalen, Wehre und Durchlässe entfernt, wenn der Fluss ein neues Profil bekommt. Auf den rekultivierten Flächen der Glessener Höhe und bei terra nova liegen Betonwege, Aussichtsbauwerke und Entwässerungsschächte, und wir arbeiten durchweg sprengungsfrei und erschütterungsarm, und wir verteilen Lasten über Fahrplatten, weil die Tragfähigkeit auf rekultivierten Flächen und in der Erftaue kleinräumig stark schwankt.
Der Wohnbestand mischt die kleine Altstadt am Aachener Tor mit Nachkriegs-Zeilenbauten in Kenten und Zieverich, Bergarbeitersiedlungen in Niederaußem, Oberaußem und Quadrath-Ichendorf sowie dörflichen Kernen mit Backsteinhöfen in Glessen, Fliesteden und Büsdorf. Neubaugebiete entstanden entlang der Bahn in Quadrath-Ichendorf. Gewerbeflächen liegen im Gewerbegebiet an der A 61 bei Bergheim-Süd, in Quadrath-Ichendorf und an der Kraftwerksstraße in Niederaußem. Ältere Werkssiedlungshäuser und leerstehende Ladenzeilen werden zunehmend für Wohnungsneubau abgebrochen.
In Bergheim treffen dörfliche Kerne, Siedlungsbau und Strukturwandel aufeinander. In Glessen, Fliesteden und Büsdorf am Rand des Königsdorfer Waldes stehen Backsteinhöfe mit Toranlagen, Scheunen und Stallungen, deren Rückbau durch Grenzbebauung, geschützte Bäume und schmale Hofdurchfahrten begrenzt wird. In Niederaußem und Oberaußem fallen Werks- und Siedlungshäuser mit Asbestzementfassaden, Nachtspeicherheizungen und Öltanks im Keller. Entlang der Hauptstraßen in Quadrath-Ichendorf und Kenten betrifft der Rückbau Ladenzeilen, Autohäuser und Werkstätten, bei denen Hebebühnenfundamente und Abscheider mit erfasst werden. In der Kernstadt begrenzen die Reste der Stadtbefestigung und der Denkmalbereich rund um das Aachener Tor die Arbeitsflächen. Wir prüfen Bergsenkungsschäden und Grundwasserstände vorab, entfernen Keller vollständig und verfüllen lagenweise verdichtet; vor Beginn klären wir Schadstoffe, Denkmalbelange und Baumschutz und dokumentieren den Zustand der Nachbargebäude, damit der Rückbau ohne Unterbrechung durchläuft und die Fläche anschließend ohne Nacharbeiten bebaut werden kann.
Das RWE-Kraftwerk Niederaußem ist der größte Industriestandort Bergheims; mit dem Kohleausstieg werden Altblöcke stillgelegt und zurückgebaut, während der Standort für Wasserstoff- und Energieprojekte vorbereitet wird. Die ehemaligen Tagebaue Fortuna-Nord und Bergheim sind rekultiviert, das Projekt terra nova nutzt die Fläche für Energie und Landschaft. Das Martinswerk in Bergheim-Mitte produziert seit über 100 Jahren Aluminiumoxid-Spezialprodukte auf einem großen Werksgelände an der Erft. Brikettfabriken und Werkstätten des Bergbaus haben Brachen hinterlassen, die im Strukturwandel neu geordnet werden.
Der industrielle Rückbau in Bergheim wird vom Ende der Braunkohleverstromung getragen. Am Standort Niederaußem fallen neben stillgelegten Blöcken auch Nebenanlagen an: Werkstätten, Lager, Löschwasserbecken, Rohrbrücken und Umspannanlagen, die nur nach Freischaltung und in fester Reihenfolge demontiert werden. Entlang der Werksbahnen und Anschlussgleise zwischen Kraftwerk, Tagebau und Erftbahn liegen Verladeeinrichtungen, Bunker, Waagenhäuser und Bandfundamente auf langen Trassen. Am Martinswerk an der Erft werden bei Modernisierungen ältere Öfen, Silos, Filteranlagen und Maschinenfundamente ersetzt, dabei ist der laufende Betrieb der Nachbarbereiche zu sichern. In den Gewerbegebieten in Quadrath-Ichendorf und an der A 61 ersetzen neue Logistikbauten Hallen der 1980er Jahre mit Rampen, Gruben und Trafostationen. Wir demontieren Stahlbau mit Kran und Longfrontbagger und brechen den Beton auf der Fläche, sodass das Material als Tragschicht vor Ort bleibt und die Standorte am Kraftwerk und an der Erft schrittweise für neue Nutzungen hergerichtet werden.
Bergheim ist über die A 61 (Anschlussstellen Bergheim und Bergheim-Süd) und das nahe Autobahnkreuz Kerpen an A 4 und A 61 angebunden, das Kraftwerk hat eigene Werksstraßen für Schwerlast. Bergsenkungen und Grundwasserabsenkung durch den Tagebau wirken in Niederaußem, Oberaußem und Glesch auf Fundamente und Leitungen. Die Erftaue in der Kernstadt und in Glesch ist hochwassergefährdet, der Altstadtkern am Aachener Tor ist eng und nur mit kleinen Fahrzeugen zu befahren.
Unsere Baustellen in Bergheim liegen in Bergheim-Mitte, Quadrath-Ichendorf und Niederaußem. Je nach Lage planen wir Sperrzeiten, Container-Stellplätze und Andienung neu – in der dichten Bebauung von Bergheim anders als am Rand.
Den Behördenweg in Bergheim übernehmen wir. Das Bauaufsicht (Abteilung 8.3) der Kreisstadt Bergheim ist untere Bauaufsichtsbehörde, dort gehen Anzeige oder Antrag nach § 63 beziehungsweise § 64 BauO NRW ein. Planen Sie für Bergheim zwischen 2 und 12 Wochen ein, je nach Verfahren. Die Kreisstadt Bergheim führt mit der Abteilung Bauaufsicht eine eigene Untere Bauaufsichtsbehörde, bei der die Beseitigung baulicher Anlagen anzuzeigen ist. Aachener Tor, Schloss Paffendorf und Kirchen in den Dörfern sind Baudenkmäler, die Untere Denkmalbehörde ist bei Rückbauten in deren Umfeld einzubeziehen. Auf Bergbau- und Kraftwerksflächen sind Bergaufsicht und Immissionsschutz der Bezirksregierung zu beteiligen, Altlastenauskünfte gibt der Rhein-Erft-Kreis, Sondernutzungen im Straßenraum das Ordnungsamt. Bergheim lag 1944/45 im Frontbereich zwischen Rur und Erft und die Kraftwerke waren Luftangriffsziele, daher werden Erdarbeiten vorab über den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf für das Rheinland geprüft.
Die Werkssiedlungshäuser der 1920er bis 1950er Jahre sind massiv gemauert und enthalten oft Asbestzementdächer und Teerpappe. Nach der Schadstoffsanierung trägt ein Abbruchbagger das Haus geschossweise ab, Doppelhaushälften werden mit Trennschnitten vom Nachbarn gelöst. Bergschäden am Bestand dokumentieren wir vorab, damit Ansprüche erhalten bleiben. Der Bauschutt wird sortiert und regional recycelt.
Das Aachener Tor und Reste der Stadtmauer stehen unter Denkmalschutz, Rückbauten im Umfeld sind mit der Unteren Denkmalbehörde der Kreisstadt Bergheim abzustimmen. Die Gassen sind eng, deshalb arbeiten wir mit Abbruchrobotern und Minibaggern und transportieren den Schutt mit kleinen Fahrzeugen ab. Erschütterungen werden gemessen, um die historische Substanz zu schützen. Anlieferzeiten richten sich nach der Fußgängerzone.
Turbinentische, Kesselgerüste und Bunker der Altblöcke sind mehrere Meter dick und dicht bewehrt. Wir zerlegen sie sprengungsfrei mit Seilsägen, Kernbohrungen und hydraulischem Spalten, damit die laufenden Blöcke des Kraftwerks ungestört bleiben. Das Material wird auf dem Gelände gebrochen und für die Nachnutzung des Standorts bereitgehalten. Der Ablauf wird mit RWE Power, der Kreisstadt Bergheim und der Bezirksregierung abgestimmt.
Ja, Werkstätten, Umspannwerke und Bandbrückenfundamente der Tagebaue gehören zu unserem Leistungsbild. Transformatorstandorte enthalten oft Ölwannen und belasteten Boden, die getrennt entsorgt werden. Stahl wird demontiert und verwertet, Beton gesägt, gespalten und gebrochen. Die Koordination mit RWE Power und der Bergaufsicht ist Teil des Ablaufs.
Kippenböden aus den Tagebauen Fortuna und Bergheim sind aufgeschüttet und setzen sich über Jahrzehnte weiter, deshalb sind Fundamente dort tiefer geführt oder als Platten mit starker Bewehrung ausgebildet. Beim Rückbau bedeutet das mehr Betonmasse und mehr Stahl als erwartet, was wir vorab mit Kernbohrungen und Bewehrungsortung prüfen. Für Kran- und Baggeraufstellung verteilen wir Lasten über Fahrplatten, weil die Tragfähigkeit der Oberfläche schwanken kann. Aushub und Verfüllung dokumentieren wir, damit die Fläche für die Nachnutzung im Rhein-Erft-Kreis freigegeben werden kann.
In den Backsteinhöfen von Glessen und Fliesteden arbeiten wir mit Kurzheckbaggern und Minibaggern, die durch die Toreinfahrt passen, und transportieren den Bauschutt in kleinen Containern in dichter Folge ab. Wo die Durchfahrt zu schmal ist, wird das Material über die Straße per Kran gehoben, was eine kurzzeitige Sperrung und eine Sondernutzungserlaubnis der Stadt Bergheim erfordert. Die Toranlage selbst bleibt stehen, wenn sie denkmalrelevant ist; das klären wir vorab mit der Unteren Denkmalbehörde. Nachbargiebel sichern wir mit Trennschnitten und Abstützung.
Ja, Teilrückbau unter Produktionsbedingungen ist Routine. Wir grenzen den Arbeitsbereich staubdicht ab, sichern Medienleitungen und lassen jede Anlage vor dem Trennen schriftlich freigeben. Maschinenfundamente und Sohlen werden gesägt und in Blöcken gehoben, damit Erschütterungen empfindliche Anlagen in Nachbarhallen nicht stören. Der Takt richtet sich nach Schicht- und Wartungsfenstern des Betriebs, Transporte legen wir in Zeiten mit geringem Werksverkehr.
In Bergheim prüft das Bauaufsicht (Abteilung 8.3) der Kreisstadt Bergheim, ob Ihr Vorhaben verfahrensfrei nach § 62 BauO NRW ist oder eine Genehmigung braucht. Kleine Nebenanlagen in Bergheim sind meist frei, alles Größere läuft über Anzeige oder Antrag. Wir übernehmen den Schriftverkehr mit der Bauaufsicht von Bergheim und rechnen mit 2 bis 12 Wochen.
Nein, Bergheim ist einer von vielen Orten. Regelmäßig arbeiten wir außerdem in Kerpen, Pulheim, Frechen, Grevenbroich und Erftstadt. Für Bergheim und die Nachbarkommunen gilt derselbe Ablauf: Besichtigung, Festpreis-Angebot in 48 Stunden, Ausführung.
Für eine Besichtigung in Bergheim brauchen wir meist nur wenige Werktage; bei Gefahr im Verzug – etwa nach einem Brand in Bergheim-Mitte – kommen wir kurzfristiger. Das Angebot für Ihr Vorhaben in Bergheim folgt innerhalb von 48 Stunden.
Die Karte wird erst nach Ihrem Klick von Google geladen. Dabei wird Ihre IP-Adresse an Google übertragen. Mehr dazu in den Datenschutzhinweisen.