Beton-Rückbau in Bergisch Gladbach
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Bergisch Gladbach – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Bergisch Gladbach in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Stadtmitte, Bensberg und Refrath und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Bergisch Gladbach ist mit rund 111.000 Einwohnern die größte Stadt des Rheinisch-Bergischen Kreises und dessen Kreisstadt, unmittelbar östlich von Köln im Regierungsbezirk Köln gelegen. Die Stadt entstand 1975 aus dem Zusammenschluss von Bergisch Gladbach und Bensberg und reicht von den flachen Kölner Vororten Refrath und Frankenforst bis in die Hügel um Herkenrath und Bärbroich. Die Strunde trieb einst Papiermühlen an, aus denen die Papierfabrik Zanders hervorging, deren Werksareal mitten in der Stadtmitte nach der Insolvenz 2021 zur größten Entwicklungsfläche wurde. Bensberg mit Schloss und dem Rathaus von Gottfried Böhm bildet ein zweites Zentrum. Wohnquartiere für Kölner Pendler prägen seit den 1960er Jahren den Bestand.
Das Bensberger Rathaus von Gottfried Böhm aus Sichtbeton ist das bekannteste Betonbauwerk der Stadt und steht unter Denkmalschutz. Daneben gibt es Parkhäuser und Tiefgaragen in der Stadtmitte rund um Bahnhof und Fußgängerzone, in Bensberg an der Schloßstraße sowie das Vinzenz-Pallotti-Hospital und das Marien-Krankenhaus mit Betonskelettbauten. Brücken und Stützwände finden sich an der A4 mit den Anschlussstellen Bensberg, Refrath und Frankenforst und an der Bahnstrecke nach Köln. Auf dem Zanders-Areal stehen Papiermaschinenhallen, Kraftwerksteile und Wasserbauten aus massivem Beton.
Bergisch Gladbach verbindet Kölner Vororte mit bergischen Hanglagen, und beides zeigt sich im Betonbestand; rund um den S-Bahn-Endpunkt an der Stadtmitte und das Forum liegen Tiefgaragen, Rampen und Unterführungen, deren Wandscheiben und Decken bei Umbauten geöffnet werden. Entlang der Strunde stehen Wehre, Sohlschwellen und Kanalbauwerke aus Beton, die im Zuge der Gewässerentwicklung abschnittsweise entfernt werden. In den Kliniken der Stadt und in den Schulzentren der 1970er Jahre entstehen bei Sanierungen Aufzugsschächte, Lüftungstrassen und Deckendurchbrüche bei laufendem Betrieb. An den Anschlussstellen der A4 bei Moitzfeld, Bensberg und Refrath kommen Stützwände, Lärmschutzsockel und Brückenkappen hinzu; auf den Flächen der alten Kalkwerke in Refrath und Herrenstrunden liegen Ofenfundamente und Verladebauwerke im Boden. Die B&B GmbH arbeitet in diesen Lagen mit Seilsäge und Kernbohrung, weil Hangwege und enge Zufahrten schweres Gerät ausschließen. Vor Beginn werten wir Bestandspläne, Gründung und Bewehrungslage aus und stimmen Kranstandort und Zufahrt mit der Stadt Bergisch Gladbach ab, weil viele Grundstücke am Hang liegen.
Villen und Gründerzeithäuser aus der Papierfabrikantenzeit stehen in der Stadtmitte, in Gronau und Hebborn, viele unter Denkmalschutz. Nachkriegssiedlungen prägen Hand, Heidkamp und Paffrath, ausgedehnte Einfamilienhausgebiete liegen in Refrath, Frankenforst, Schildgen, Herkenrath und Moitzfeld. Gewerbebestand findet sich im Gewerbegebiet Zinkhütte, in Obereschbach und an der Kölner Straße. Alte Ladenzeilen in Bensberg und Stadtmitte sowie leerstehende Bürobauten werden zunehmend durch Wohnungsbau ersetzt.
Der Abbruchbedarf in Bergisch Gladbach entsteht vor allem durch Nachverdichtung in den Vororten; in Sand, Katterbach, Romaney und Herrenstrunden ersetzen Neubauten freistehende Häuser der 1960er und 1970er Jahre, oft auf Hanggrundstücken mit langen, schmalen Zufahrten. An der Kölner Straße, der Odenthaler Straße und der Schlossstraße in Bensberg weichen Ladenzeilen, Werkstätten und ältere Büroanbauten dem Wohnungsbau. Im Denkmalbereich rund um die Bensberger Altstadt und in den Villenlagen der Stadtmitte begrenzen Auflagen zu Staub, Erschütterung und Fahrverkehr das Verfahren. In den Talauen von Strunde und Milchborntal erschweren hohe Grundwasserstände Kellerabbrüche und Verfüllungen; die Baumschutzsatzung der Stadt Bergisch Gladbach schützt zahlreiche Altbäume, deren Wurzelbereich vor Baubeginn abgeschirmt wird. Weil in Bensberg und Moitzfeld alter Erzbergbau umging, prüfen wir vor Bodeneingriffen Hinweise auf Stollen und Pingen. Für Sperrungen und Stellflächen beantragen wir eine Sondernutzung, weil die Wohnstraßen in Refrath, Sand und Herkenrath schmal sind und Wendemöglichkeiten für Sattelzüge fehlen.
Das Zanders-Areal in der Stadtmitte mit Fabrikhallen, Papiermaschinen, Kraftwerk und Kläranlage ist die zentrale Konversionsfläche der Stadt und wird schrittweise zurückgebaut und neu bebaut. Weitere Industrie- und Gewerbeflächen sind das Gewerbegebiet Zinkhütte am Standort einer früheren Zinkhütte, Obereschbach und der TechnologiePark an der Friedrich-Ebert-Straße. In Bensberg und Moitzfeld erinnern Gruben des Bergischen Erzbergbaus an die Bergbauvergangenheit. Kalksteinbrüche und Kalkwerke in Refrath und Herrenstrunden ergänzen die industrielle Geschichte.
Die größte Rückbaufläche der Stadt liegt mitten im Zentrum, doch daneben gibt es kleinere Industriestandorte. Im Gewerbegebiet Zinkhütte erinnern Name und Bodenbelastung an die früheren Hüttenbetriebe, dort fallen Hallen mit Kranbahnen, Trafostationen und schweren Bodenplatten an. In Obereschbach und an der Odenthaler Straße stehen ältere Produktions- und Lagerbauten, deren Anlagentechnik vor dem Massivabbruch demontiert wird. Auf den Flächen der Kalkwerke in Refrath und Herrenstrunden liegen Ofenreste, Silos und Verladebauwerke sowie stillgelegte Werksbahntrassen; entlang der Strunde standen über Jahrhunderte Papiermühlen, deren Wasserbauwerke, Turbinenkammern und Rohrkeller heute schrittweise entfallen. Die B&B GmbH trennt Stahl, Beton und Dämmstoffe konsequent und lässt belastete Böden aus Zink- und Papierproduktion getrennt untersuchen; sauberer Beton wird vor Ort gebrochen und nach Freigabe als Tragschicht wieder eingebaut. Vor dem Massivabbruch liegen Schadstoffkataster, Bodenproben und Entsorgungswege vor, damit die Flächen anschließend ohne Verzögerung für die neue Nutzung übergeben werden können.
Die A4 erschließt Bergisch Gladbach über die Anschlussstellen Bensberg, Refrath und Frankenforst, die A3 ist über das Kreuz Köln-Ost erreichbar. Die Stadtmitte im Strundetal ist eng und bei Starkregen hochwassergefährdet, die östlichen Ortsteile liegen an Hängen mit schmalen Straßen. Wohngebiete grenzen fast überall direkt an Gewerbeflächen, weshalb Lärmschutz, Baumschutzsatzung und Anlieferzeiten abzustimmen sind.
Abbrüche in Bergisch Gladbach verteilen sich quer über die Stadt: Mehrfamilienhäuser in Stadtmitte, Gewerbeobjekte in Bensberg, Garagenhöfe und Anbauten in Refrath. In Hand, Schildgen, Herkenrath, Paffrath und Frankenforst kommen Teilabbrüche für Erweiterungen dazu.
Ob Sie in Bergisch Gladbach eine Genehmigung brauchen, hängt von Größe, Nutzung und Lage des Bauwerks ab. Das Bauaufsicht der Stadt Bergisch Gladbach prüft die Unterlagen; für verfahrensfreie Beseitigungen nach § 62 BauO NRW genügt in der Regel die Anzeige mit Standsicherheitsnachweis. Übergeordnet zuständig für Bergisch Gladbach ist die Bezirksregierung Köln. Die Beseitigung baulicher Anlagen wird nach Paragraf 62 Absatz 3 BauO NRW bei der Bauaufsicht der Stadt Bergisch Gladbach angezeigt, die als Untere Bauaufsichtsbehörde mit eigenem Merkblatt und Gestaltungsbeirat arbeitet. Denkmalgeschützt sind unter anderem das Rathaus Bensberg, Schloss Bensberg, zahlreiche Villen und Teile der Zanders-Fabrik, hier ist die Denkmalbehörde der Stadt einzubeziehen. Auf Industrieflächen wie Zanders oder Zinkhütte ist das Altlastenkataster des Rheinisch-Bergischen Kreises zu prüfen, für Container und Gerüste auf öffentlichen Flächen ist eine Sondernutzung bei der Stadt zu beantragen. Als Nachbarstadt Kölns mit Papierfabrik und Bahnanlagen war Bergisch Gladbach im 2. Weltkrieg Ziel von Luftangriffen, weshalb auf dem Zanders-Areal und in der Stadtmitte eine Kampfmittelauskunft beim Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf üblich ist.
Viele Villen der Papierfabrikanten stehen unter Denkmalschutz, sodass ein Abbruch nur nach Zustimmung der Denkmalbehörde und meist nur für Nebengebäude möglich ist. Wir klären den Status vorab mit der Stadt Bergisch Gladbach. Alte Bäume auf den Parkgrundstücken fallen unter die Baumschutzsatzung und werden während der Arbeiten geschützt. Der Rückbau erfolgt mit kleinen Maschinen und Handarbeit.
Ein freistehendes Haus aus den 1960er Jahren ist in Bergisch Gladbach meist innerhalb von 1 Woche abgebrochen. Vorher werden Asbestplatten und alte Dämmstoffe entsorgt und die Leitungen getrennt. Die Anzeige bei der Bauaufsicht erfolgt vor Beginn. In den ruhigen Wohnstraßen achten wir auf Anlieferzeiten und Staubbindung.
Papiermaschinen stehen auf langen, schwer bewehrten Betonfundamenten mit Kellern und Kanälen für Wasser und Dampf. Wir zerlegen sie sprengungsfrei mit Seilsägen und hydraulischen Spaltern, weil Wohnhäuser und die Strunde direkt angrenzen. Hohlräume werden vorab erkundet und gesichert. Der gebrochene Beton kann für die spätere Erschließung des Areals wiederverwendet werden.
Der Name verweist auf eine frühere Zinkhütte, deren Schlacken und Schwermetalle im Boden liegen können. Vor dem Abbruch werten wir Altlastenkataster und Gutachten aus und beproben Bodenplatten und Fundamente. Belastetes Material wird getrennt ausgebaut und deklariert entsorgt. Die Untere Bodenschutzbehörde des Rheinisch-Bergischen Kreises wird eingebunden.
Nein, Eingriffe in ein Gewässer und seine Bauwerke sind erlaubnispflichtig. Wehre, Sohlschwellen und Verrohrungen an der Strunde berühren das Wasserrecht, deshalb läuft die Abstimmung über die Untere Wasserbehörde beim Rheinisch-Bergischen Kreis und die Stadt. Wir arbeiten dann in gewässerschonenden Zeitfenstern, halten das Wasser mit Umleitung oder Pumpen zurück und fangen Sägewasser vollständig auf. Der Beton wird in Blöcke getrennt und über befestigte Wege ausgetragen, damit die Uferbereiche unbeschädigt bleiben.
Im Bensberger Erzrevier liegen Stollen, Schächte und Pingen teils dicht unter der Oberfläche und sind nicht immer kartiert. Vor Kellerabbruch und Verfüllung fragen wir deshalb die Bergbehörde und den Rheinisch-Bergischen Kreis nach bekannten Grubenbauen und prüfen den Baugrund. Zeigt sich ein Hohlraum, wird er verfüllt oder überbrückt, bevor Gerät auf die Fläche fährt. Der Bagger steht dann auf lastverteilenden Platten, und wir vermeiden schwere Schlagbelastung.
Diese Bauwerke stehen im oder unmittelbar am Gewässer, deshalb ist eine wasserrechtliche Abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde nötig. Wir legen den Arbeitsbereich trocken, sichern die Baugrube gegen Zulauf und fangen Sägewasser und Feinschlamm vollständig auf. Turbinenkammern sind meist stark bewehrt und tief gegründet, deshalb trennen wir sie mit Seilsäge in Blöcke und heben sie mit Kran aus. Historisch wertvolle Bauteile werden vorher mit der Unteren Denkmalbehörde bewertet.
Die Abbruchanzeige für Bergisch Gladbach geht an das Bauaufsicht der Stadt Bergisch Gladbach. Wir bereiten sie vor, hängen die Nachweise an und begleiten das Verfahren, bis die Freigabe für Ihr Vorhaben in Bergisch Gladbach vorliegt. Übergeordnet zuständig ist die Bezirksregierung Köln. Erfahrungsgemäß dauert das in Bergisch Gladbach 2 bis 4 Wochen.
Von Bergisch Gladbach aus erreichen wir Rösrath, Leverkusen, Köln, Leichlingen (Rheinland) und Wermelskirchen in kurzer Zeit; darüber hinaus sind wir in ganz Nordrhein-Westfalen tätig. Für Vorhaben in Bergisch Gladbach bedeutet das kurze Reaktionszeiten, auch bei Sicherungsmaßnahmen.
Die Besichtigung in Bergisch Gladbach ist kostenlos und unverbindlich. Wir sehen uns das Objekt an, prüfen Zufahrt und Nachbarschaft in Stadtmitte und Bensberg und schätzen ein, ob Schadstoffe zu erwarten sind. Erst danach nennen wir einen Preis.
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