Beton-Rückbau in Wermelskirchen
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Wermelskirchen – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Wermelskirchen in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Wermelskirchen, Dabringhausen und Dhünn und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Wermelskirchen liegt im Bergischen Land zwischen Remscheid, Solingen und der Großen Dhünntalsperre und gehört mit rund 34.000 Einwohnern zum Rheinisch-Bergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln. Die Stadt besteht aus dem Hauptort mit seinen Schieferhäusern sowie den 1975 eingemeindeten Ortschaften Dabringhausen und Dhünn und vielen Hofschaften in den Tälern von Eifgenbach und Dhünn. Wirtschaftlich war Wermelskirchen über Jahrzehnte Schuhstadt, dazu kamen Metallwaren und Rollenhersteller. Die Eisenwarenfabrik auf dem heutigen Rhombus-Gelände produzierte ab 1895 und verlagerte in den 1990er Jahren, seitdem liegt die Fläche als Industriebrache mitten in der Stadt. Die frühere Bahnstrecke ist heute Rad- und Wanderweg.
Stahlbetonbauten in Wermelskirchen sind vor allem Schul- und Verwaltungsgebäude der Nachkriegszeit, Sporthallen und das in die Jahre gekommene Quellenbad, für das auf dem Rhombus-Gelände ein Ersatz geplant ist. Brückenbauwerke der A1 mit der Anschlussstelle Wermelskirchen und die Talbrücken der B51 und B237 gehören ebenfalls dazu. Auf dem Rhombus-Areal an der Dellmannstraße stehen Hallen und Fundamente der alten Eisenwarenfabrik. Hanglagen führten zudem zu vielen Stützmauern und Kellergeschossen aus Beton.
Neben Schul- und Verwaltungsbauten prägen in Wermelskirchen vor allem Ingenieurbauwerke der Verkehrswege den Betonbestand. Dazu gehören Widerlager, Kappen und Stützwände an der A1 im Bereich der Anschlussstelle Wermelskirchen, Bauwerke der B51 und B237 sowie die Brücken und Durchlässe der früheren Bahnstrecke, die heute als Balkantrasse für Rad- und Fußverkehr dient. Bei deren Umbau sägt die B&B GmbH Geländeranschlüsse, Kappen und Betonbrüstungen ab, statt sie zu stemmen, weil die alten Bauwerke schlank bewehrt sind. In der Innenstadt kommen Tiefgaragen und Stellplatzdecks hinzu, in denen Tausalz Chloridschäden an Rampen und Bodenplatten verursacht hat. Auf dem Rhombus-Areal an der Dellmannstraße werden Hallenböden, Maschinenfundamente und Kanäle geöffnet, um Leitungen für das geplante Quartier mit Schwimmbad und Berufskolleg zu verlegen. In den Hofschaften um Hünger und Pohlhausen kommen Fundamentplatten, Güllebehälter und alte Hofbefestigungen hinzu, die wir mit kompakten Geräten zerlegen, wobei Sägewasser und Betonschlamm aufgefangen werden, weil die Bäche im Einzugsgebiet der Talsperre liegen.
In der Innenstadt stehen bergische Schieferhäuser und Fachwerkbauten unter Denkmalschutz, dazwischen Nachkriegsbauten, die ersetzt werden. Dabringhausen und Dhünn haben alte Dorfkerne mit Hofanlagen, in den Hofschaften rund um Hünger, Pohlhausen und Grunewald stehen ehemalige Bauernhöfe und Werkstätten. Einfamilienhausgebiete aus den 1960er bis 1980er Jahren liegen an den Hängen rund um den Hauptort. Ehemalige Schuhfabriken und Gewerbebauten stehen teils leer oder wurden umgenutzt.
Der Wermelskirchener Bestand zerfällt in drei sehr verschiedene Bereiche. In der Innenstadt zwischen Telegrafenstraße und Markt stehen Nachkriegsgeschäftshäuser mit Ladenlokalen und leeren Obergeschossen, die entkernt oder ersetzt werden, während die benachbarten Schieferhäuser unter Denkmalschutz stehen und Erschütterungen fernzuhalten sind. An den Hängen rings um den Hauptort liegen Einfamilienhausgebiete der 1960er bis 1980er Jahre, wo Ersatzneubauten Kellergeschosse, Garagen und Stützmauern in Hanglage betreffen. In Dabringhausen, Dhünn und den Hofschaften um Hünger, Pohlhausen und Grunewald werden Scheunen, Werkstätten und Stallanbauten zurückgebaut, oft an schmalen Bergstraßen mit begrenzter Tragfähigkeit. Baumschutz, Trinkwasserschutz im Umfeld der Großen Dhünntalsperre und beengte Wendemöglichkeiten bestimmen dort die Baustelleneinrichtung stärker als die Gebäudegröße. Vor dem Rückbau prüfen wir die Gebäude auf Asbestzement, alte Dämmstoffe und Öltanks im Keller, entsorgen diese Stoffe getrennt mit Nachweis über den Rheinisch-Bergischen Kreis und sichern auf Hanggrundstücken zusätzlich die Böschung, bevor Keller und Stützmauern geöffnet werden.
Bekanntestes Beispiel für Industriebrachen in Wermelskirchen ist das Rhombus-Gelände, auf dem ab 1895 die Bergische Eisenwaren-Fabrik und später Albert Schulte Söhne produzierten, bis der Betrieb in die Albert-Einstein-Straße zog. Die Stadt plant dort ein Innovationsquartier mit Schwimmbad, Berufskolleg, Wohnen und Park. Aktive Industrie sind unter anderem Rollen- und Metallwarenhersteller sowie Gewerbeflächen entlang der B51 und in Richtung A1. Die Schuhindustrie, einst prägend, hat nur wenige Betriebe hinterlassen.
Die gewerbliche Substanz Wermelskirchens stammt aus der Zeit der Schuh-, Metall- und Rollenfertigung und liegt oft mitten im Siedlungsgefüge. Auf dem Rhombus-Gelände an der Dellmannstraße stehen Hallen, Kesselhäuser, Schornsteinsockel, Kanäle und Bodenplatten der früheren Eisenwarenfabrik, die für das geplante Quartier abschnittsweise weichen. Die B&B GmbH demontiert dort Stahlbinder, Kranbahnen, Rohrleitungen und Fassadenbleche, sortiert die Metalle und bricht Beton auf der Fläche zu Recyclingmaterial. Entlang der B51 und in Richtung Anschlussstelle Wermelskirchen der A1 werden ältere Werkhallen durch höhere Neubauten ersetzt, häufig bei laufendem Betrieb der Nachbarfirmen. In den Hofschaften kommen ehemalige Hammerwerke, Mühlenreste und kleine Werkstätten an den Bächen hinzu, deren Rückbau mit dem Gewässerschutz abgestimmt wird. Auf Flächen mitten in der Stadt bündeln wir Transporte über die B51 in Richtung Anschlussstelle Wermelskirchen der A1, halten Wohnstraßen frei und orten alte Kanäle, Gruben und Tanks im Untergrund, bevor der Erdbau beginnt.
Wermelskirchen ist über die A1 (Anschlussstelle Wermelskirchen) sowie die B51 und B237 angebunden, die Hofschaften liegen an schmalen Bergstraßen mit Steigungen. Das bergische Relief bringt Hanglagen, Stützmauern und beengte Grundstücke mit sich, was Kranstellungen und Baggerpositionen einschränkt. Denkmalgeschützte Schieferhäuser in der Innenstadt und die Nähe der Großen Dhünntalsperre als Trinkwasserschutzgebiet erfordern zusätzliche Abstimmungen.
Unsere Baustellen in Wermelskirchen liegen in Wermelskirchen, Dabringhausen und Dhünn. Je nach Lage planen wir Sperrzeiten, Container-Stellplätze und Andienung neu – in der dichten Bebauung von Wermelskirchen anders als am Rand.
Bevor in Wermelskirchen der erste Bagger anrückt, klären wir den Verfahrensweg mit dem Sachgebiet Bauaufsicht der Stadt Wermelskirchen. Verfahrensfrei nach § 62 BauO NRW sind vor allem kleine Nebenanlagen; alles Größere läuft über Abbruchanzeige oder Genehmigung. Die Bezirksregierung Köln ist die nächsthöhere Instanz. Das Sachgebiet Bauaufsicht der Stadt Wermelskirchen ist als untere Bauaufsichtsbehörde für Beseitigungsanzeigen zuständig. Bei bergischen Schieferhäusern, Fachwerk und den Ortskernen von Dabringhausen und Dhünn ist die Untere Denkmalbehörde zu beteiligen. Altlastenauskünfte gibt der Rheinisch-Bergische Kreis, Sondernutzungen der Straßenflächen regelt das Ordnungsamt der Stadt, und in Wasserschutzzonen der Dhünntalsperre gelten zusätzliche Auflagen.
Viele Schieferhäuser in der Innenstadt und den Ortskernen stehen unter Denkmalschutz oder liegen in deren Umgebung. Ein Abbruch ist dann nur mit Erlaubnis der Unteren Denkmalbehörde möglich, häufig wird stattdessen ein Teilrückbau oder eine Entkernung genehmigt. Die Beseitigungsanzeige läuft über das Sachgebiet Bauaufsicht der Stadt. Wir prüfen den Status vorab und bereiten die Anträge vor.
Die Zufahrten sind schmal und steil, deshalb wählen wir kompakte Bagger und kleinere Transportfahrzeuge. Bei Bedarf werden Maschinen mit Tiefladern bis zur nächsten breiteren Straße gebracht und fahren das letzte Stück selbst. Der Materialabtransport erfolgt in mehreren kleinen Fuhren. Wir besichtigen die Zufahrt vor jedem Auftrag.
Zuerst wird der Hang gesichert oder abschnittsweise abgetragen, damit die Mauer beim Rückbau nicht unkontrolliert entlastet wird. Die Mauer selbst wird gesägt oder hydraulisch gespalten und in handhabbaren Stücken abgetragen. Der Abbruchroboter kommt zum Einsatz, wenn kein Bagger an die Stelle gelangt. Anschließend wird der Hang neu gestützt oder abgeböscht.
In Metall- und Schuhfabriken finden sich häufig Asbest in Dach- und Fassadenplatten, PAK in Teerpappen und Klebstoffen sowie ölhaltige Böden unter Maschinenstandorten. Vor dem Abbruch erstellen wir einen Schadstoffkataster und bauen belastete Materialien getrennt aus. Der eigentliche Rückbau folgt erst danach. Entsorgungsnachweise gehören zur Dokumentation.
Ja, wir arbeiten abschnittsweise und halten den Rad- und Fußweg über eine gesicherte Vorbeiführung offen, solange es die Breite zulässt. Kappen, Brüstungen und Geländersockel trennen wir mit der Wandsäge ab und heben sie als Stücke aus, was schneller geht und weniger Staub erzeugt als Stemmen. Sperrzeiten und Umleitungen stimmen wir vorab mit der Stadt Wermelskirchen ab. Anfallendes Sägewasser fangen wir auf, weil Teile des Stadtgebiets im Einzugsgebiet der Großen Dhünntalsperre liegen.
Wir bauen von oben nach unten mit Sortiergreifer und Abbruchzange zurück und verzichten auf schlagende Verfahren in unmittelbarer Nachbarschaft. Der Zustand des Nachbargebäudes wird vorher mit Fotos und, wenn nötig, mit Rissmonitoren dokumentiert. Bei angebauter Wand sichern wir den Giebel, verschließen ihn danach und schützen die Schieferverkleidung während der Arbeiten mit einer Abdeckung. Vorhaben im Denkmalumfeld melden wir bei der Stadt Wermelskirchen an und beteiligen die Untere Denkmalbehörde.
Weil die Fläche von Wohnbebauung umgeben ist, arbeiten wir mit Wassernebel gegen Staub, festen Zeitfenstern für laute Arbeiten und geregelten Fahrwegen zur Dellmannstraße. Vor dem Abbruch werden die Hallen auf Asbest, alte Anstriche und Ölreste in Böden und Kanälen untersucht, was auf einem Standort mit Produktion seit 1895 zu erwarten ist. Belastetes Material trennen wir und entsorgen es mit Nachweis, unbelasteten Beton brechen wir vor Ort. Alle Arbeiten laufen sprengungsfrei mit Bagger, Zange und Säge.
Zuständig in Wermelskirchen ist das Sachgebiet Bauaufsicht der Stadt Wermelskirchen. Wir reichen dort Lageplan, Standsicherheitsnachweis und Entsorgungskonzept für Ihr Gebäude ein und beantworten Rückfragen der Bauaufsicht von Wermelskirchen direkt. Die Bezirksregierung Köln ist übergeordnete Instanz. Anzeige 2 bis 4 Wochen, Genehmigung 4 bis 12 Wochen.
Ja. Neben Wermelskirchen betreuen wir Remscheid, Solingen, Leichlingen (Rheinland), Wuppertal und Haan. Aufträge in Wermelskirchen und im Umland bündeln wir gern, dann teilen sich mehrere Baustellen die Anfahrt von Bagger, Brecher und Containern.
Ja, in Wermelskirchen decken wir alle Lagen ab – von Wermelskirchen bis Neuenhaus. Unterschiedlich ist nur die Technik: eng bebaute Viertel verlangen anderes Gerät als freie Flächen am Rand von Wermelskirchen.
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