Beton-Rückbau in Solingen
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Solingen – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Solingen in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Mitte, Ohligs und Wald und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Solingen, die Klingenstadt, ist eine kreisfreie Großstadt mit rund 166.000 Einwohnern im Bergischen Land und gehört zum Regierungsbezirk Düsseldorf. Die Stadt erstreckt sich über Höhenrücken und tief eingeschnittene Bachtäler zwischen Wupper und Itter, gegliedert in die 5 Stadtbezirke Mitte, Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid, Wald, Gräfrath und Burg/Höhscheid. Die Schneidwarenindustrie mit Schleifkotten an den Bächen, Fabriken in Stadtnähe und Hofschaften aus Schiefer und Fachwerk hat den Bestand geformt. Die Innenstadt wurde im November 1944 fast vollständig zerstört und in den 1950er Jahren neu aufgebaut. Schloss Burg und die Müngstener Brücke, Deutschlands höchste Eisenbahnbrücke, sind die bekanntesten Bauwerke.
Betonbauwerke prägen in Solingen vor allem die Innenstadt der Nachkriegszeit: Parkhäuser und Tiefgaragen an Clemens-Galerien, Hauptstraße und Rathaus sowie Verwaltungs- und Schulbauten aus Stahlbetonskelett. Die Topografie erzwingt Talbrücken und Stützwände, etwa an der Viehbachtalstraße und den Anschlussstellen der A3 und A46. In Ohligs steht der Hauptbahnhof mit Unterführungen und Bahnsteigbauten aus Beton. Auf den Fabrikgeländen der Schneidwarenindustrie finden sich Maschinenfundamente, Härtereikeller und mehrgeschossige Produktionsbauten in Stahlbeton.
Solingen zwingt Betonarbeiten in enge, steile Lagen; entlang der Korkenziehertrasse, der früheren Bahnstrecke zwischen Ohligs und Grünewald, stehen Stützmauern, Widerlager und Brücken aus Beton und Bruchstein, die bei Sanierungen abschnittsweise abgetragen werden. Im Städtischen Klinikum an der Gotenstraße und in den Schulzentren der 1970er Jahre entstehen bei Umbauten Deckendurchbrüche für Aufzüge, Lüftung und Medizintechnik. Das Theater und Konzerthaus sowie die Verwaltungsbauten am Walter-Scheel-Platz zeigen typische Betonfassaden der Nachkriegsjahrzehnte mit Karbonatisierungsschäden an Brüstungen und Attiken. Eine Besonderheit ist das Obus-Netz: Wo Fahrleitungen über der Straße hängen, müssen Kranhübe und Sägearbeiten mit dem Verkehrsbetrieb abgestimmt und Leitungen zeitweise abgeschaltet werden. Die B&B GmbH arbeitet in diesen Lagen mit Seilsäge und Kernbohrung, weil schmale Gassen und Hanggrundstücke kein großes Gerät zulassen. Vor jedem Eingriff prüfen wir mit dem Tragwerksplaner, ob Wandscheiben der Wiederaufbauzeit zur Aussteifung gehören, und setzen die Abfangungen, bevor die Säge angesetzt wird.
Der Wohnbestand mischt Gründerzeitzeilen in Mitte und Wald mit Nachkriegssiedlungen in Höhscheid, Hasseldelle und Fuhr sowie Einfamilienhausgebieten in Aufderhöhe, Gräfrath und Merscheid. Dazwischen liegen Hofschaften mit Schieferhäusern, viele davon unter Denkmalschutz. Gewerbebestand findet sich in Ohligs, im Dycker Feld und rund um alte Fabrikstandorte in Stadtnähe. Leerstehende Produktionsgebäude und Ladenzeilen an der Hauptstraße werden umgenutzt oder abgebrochen.
Der Solinger Bestand liegt oft dort, wo Wohnen und Handwerk seit jeher ineinandergreifen; in Merscheid, Wald und Höhscheid stehen zwischen Wohnhäusern kleine Werkstätten, Schleifereien und Lagerschuppen, deren Rückbau Zentimeterarbeit an fremden Giebeln bedeutet. In Aufderhöhe und Ohligs weichen Häuser der 1950er und 1960er Jahre Ersatzneubauten, meist bei schmaler Zufahrt über Wohnstraßen. Die Bachtäler von Wupper und Itter bringen Hanglagen mit Stützmauern, Treppen und Sockelgeschossen aus Bruchstein, bei denen die Standsicherheit des Hangs vor dem Gebäude steht. Denkmalbereiche in Gräfrath und Burg begrenzen Erschütterung, Staub und Fahrverkehr zusätzlich; die Baumschutzsatzung der Stadt Solingen schützt Altbäume auf vielen Grundstücken, deren Wurzelraum wir vor Baubeginn abschirmen. Weil in alten Schleifereien Öle, Metallstäube und Asbest vorkommen, beginnt jeder Auftrag mit einer Schadstofferkundung und einem geordneten Rückbau der belasteten Bauteile. Für Sperrungen, Halteverbote und Kranstandorte beantragen wir bei der Stadt Solingen eine Sondernutzung, weil in Hofschaften und Bachtälern oft nur eine einzige Zufahrt besteht.
Die Schneidwaren- und Besteckindustrie mit Marken wie Zwilling, Wüsthof oder Böker hinterließ in ganz Solingen Fabrikgebäude, Schleifereien und Werkhöfe, oft eng in Wohngebiete eingebettet. Das Rasspe-Gelände in Stöcken und weitere aufgegebene Werksareale werden schrittweise umgenutzt. Größere Gewerbegebiete liegen im Dycker Feld in Aufderhöhe und rund um den Bahnhof Ohligs. In den Tälern von Wupper und Itter stehen alte Kotten und Wasserkraftanlagen, meist als Industriedenkmal.
Die Konversionsflächen der Klingenstadt liegen mitten in bewohnten Quartieren; auf dem früheren Kronprinz-Areal in Ohligs und auf ähnlichen Werksgrundstücken stehen mehrgeschossige Fabrikbauten, Kesselhäuser, Schornsteine und Bodenplatten mit Öl- und Galvanikbelastung. In Hasten und Merscheid finden sich Härtereien mit Salzbadgruben und Ölabscheidern, deren Ausbau vor jedem Massivabbruch steht. In den Tälern von Wupper und Itter erinnern Kotten wie der Balkhauser Kotten und der Wipperkotten an die Wasserkraftnutzung, dort sind nur behutsame Teilrückbauten und Instandsetzungen möglich. In den Gewerbegebieten Dycker Feld und Piepersberg fallen Hallen mit Kranbahnen, Trafostationen und Tankanlagen an; die B&B GmbH demontiert Maschinen und Anlagentechnik vorab, trennt Metalle sortenrein und lässt belastete Böden getrennt untersuchen. Sauberer Beton wird vor Ort gebrochen und, wo die Behörde zustimmt, als Tragschicht wieder eingebaut. Weil viele Werksgrundstücke in Ohligs, Hasten und Merscheid direkt an Wohnhäuser grenzen, arbeiten wir mit Einhausung, Staubbindung und eng begrenzten Sperrbereichen.
Solingen ist über die A3 im Westen und die A46 im Norden ans Autobahnnetz angebunden, die A1 liegt mit der Anschlussstelle Burscheid nahe. Steile Hanglagen, schmale Talstraßen und enge Hofschaften erschweren die Zufahrt für Schwertransporte und verlangen oft kleine Bagger und Abbruchroboter. In der Innenstadt und in den Bachtälern sind Lärmschutz, Baumschutz und die Nähe denkmalgeschützter Kotten zu berücksichtigen.
Abbrüche in Solingen verteilen sich quer über die Stadt: Mehrfamilienhäuser in Mitte, Gewerbeobjekte in Ohligs, Garagenhöfe und Anbauten in Wald. In Gräfrath, Höhscheid, Burg, Aufderhöhe und Merscheid kommen Teilabbrüche für Erweiterungen dazu.
Für den Rückbau in Solingen stellen wir die Unterlagen zusammen und reichen sie beim Stadtdienst Bauaufsicht der Stadt Solingen ein: Lageplan, Beschreibung des Vorhabens, Standsicherheitsnachweis, Entsorgungskonzept und, wo nötig, das Schadstoffgutachten. Rechnen Sie in Solingen bei der Anzeige mit 2 bis 4 Wochen, bei einer Genehmigung nach § 63 oder § 64 BauO NRW mit 4 bis 12 Wochen. Abbruchanzeigen gehen an den Stadtdienst Bauaufsicht der Stadt Solingen, der über das Serviceportal erreichbar ist. Bei Gebäuden in Hofschaften, in Gräfrath mit seinem historischen Ortskern oder in Burg an der Wupper ist die Untere Denkmalbehörde vor dem Abbruch zu beteiligen. Für ehemalige Fabrik- und Schleifereiflächen empfiehlt sich ein Blick ins Altlastenkataster, da Härterei- und Galvanikbetriebe Rückstände hinterlassen haben können. Die Luftangriffe vom November 1944 haben die Solinger Innenstadt großflächig zerstört, deshalb ist bei Tiefbau- und Abbrucharbeiten dort eine Kampfmittelauskunft beim Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf üblich.
Hofschaften wie in Gräfrath, Unterburg oder rund um Wald stehen häufig als Ensemble unter Denkmalschutz. Vor dem Abbruch eines Nebengebäudes oder eines nicht geschützten Hauses klären wir mit der Unteren Denkmalbehörde, welche Auflagen gelten. Die engen Zufahrten erlauben nur kleine Maschinen und Abbruchroboter, das Material wird oft in mehreren Etappen abgefahren. Angrenzende Schieferfassaden werden während der Arbeiten geschützt.
Solche Gebäude stehen oft direkt an Wohnhäusern, deshalb beginnen wir mit einer Schadstoffuntersuchung, denn Öle, Schleifstaub und Galvanikreste sind häufig. Danach wird das Gebäude entkernt und mit Abbruchrobotern und kleinen Baggern von innen nach außen zurückgebaut. Trennwände zum Nachbarn bleiben stehen und werden gesichert. Das Material wird sortenrein getrennt und die Bodenplatte gesondert geprüft.
In Höhscheid, Wald oder an den Talstraßen sichern Betonwände oft ganze Hangabschnitte. Wir prüfen vorab die Standsicherheit und bauen die Wände abschnittsweise von oben nach unten zurück, wobei jeder Abschnitt sofort neu gesichert wird. Seilsägen und hydraulische Spalter arbeiten ohne Erschütterungen, die den Hang lösen könnten. Ein Statiker begleitet die Arbeiten bei kritischen Höhen.
Diese Bauten aus Stahlbeton oder Stahlfachwerk mit Ziegelausfachung stehen meist auf engen Grundstücken. Wir demontieren sie geschossweise von oben, wobei der Longfront-Bagger die tragenden Bauteile abträgt und Abbruchroboter die Randbereiche bearbeiten. Härtereikeller und Maschinenfundamente werden mit Seilsägen zerlegt. Belastete Bauteile werden getrennt entsorgt, sauberer Beton wird gebrochen.
Ja, Arbeiten im Bereich der Fahrleitungen erfordern eine Abstimmung mit dem Verkehrsbetrieb und in der Regel eine zeitweise Abschaltung mit Erdung. Wir melden Kranhübe und Gerüstaufbauten vorher an und planen sie in verkehrsschwache Zeiten, damit der Obus-Betrieb auf der Hauptstraße und in Ohligs weiterlaufen kann. Für die Stellflächen beantragen wir bei der Stadt Solingen eine Sondernutzung. Auf Hanggrundstücken prüfen wir zusätzlich, ob der Kranstandort ohne Böschungssicherung tragfähig ist.
Wir prüfen zuerst die Zufahrt: Fahrbahnbreite, Kurvenradien, Tragfähigkeit von Stützmauern und die zulässige Last auf kleinen Bachbrücken. In vielen Tälern zwischen Wupper und Itter arbeiten wir deshalb mit Kurzheckbaggern, Abbruchrobotern und Kleincontainern statt mit Longfront-Gerät. Material wird in kurzen Fahrten abtransportiert und teilweise auf einem Zwischenplatz gesammelt. Sperrungen und Halteverbote stimmen wir mit dem Ordnungsamt der Stadt Solingen und den Anliegern ab.
Diese Bauteile sind der heikelste Teil der Anlage und werden immer vor dem Massivabbruch geleert und gereinigt. Wir lassen den Inhalt fachgerecht entsorgen, nehmen Proben aus Grubenwänden und Sohle und stimmen das Ergebnis mit der Unteren Bodenschutzbehörde der Stadt Solingen ab. Erst danach wird der Betonkörper gesägt und ausgebaut, belastete Abschnitte gehen getrennt in die Entsorgung. Weil viele Härtereien in Hasten und Merscheid direkt an Wohnhäusern liegen, arbeiten wir dabei mit Einhausung und Staubbindung.
Untere Bauaufsichtsbehörde für Solingen ist das Stadtdienst Bauaufsicht der Stadt Solingen; die Fachaufsicht liegt bei der Bezirksregierung Düsseldorf. Dort geht die Abbruchanzeige oder der Antrag nach § 63 beziehungsweise § 64 BauO NRW ein. Für Ihr Vorhaben in Solingen stellen wir die Unterlagen zusammen. Planen Sie in Solingen 2 bis 4 Wochen für die Anzeige und 4 bis 12 Wochen für eine Genehmigung ein.
Unser Einsatzgebiet ist größer als Solingen. Wir arbeiten auch in Haan, Remscheid, Leichlingen (Rheinland), Wermelskirchen und Hilden. Weil unsere Maschinen ohnehin zwischen Solingen und diesen Orten unterwegs sind, entstehen kaum Leerfahrten, und Besichtigungen lassen sich kurzfristig legen.
Wir arbeiten im gesamten Stadtgebiet, unter anderem in Mitte, Ohligs, Wald, Gräfrath und Höhscheid. Der Besichtigungstermin in Solingen liegt in der Regel innerhalb weniger Werktage, danach folgt das Festpreis-Angebot binnen 48 Stunden.
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