Die B&B GmbH baut Industrieanlagen in Bergisch Gladbach zurück: Produktionshallen, Maschinen, Tanks, Silos und Werksinfrastruktur – abschnittsweise, sprengungsfrei und wenn nötig neben dem laufenden Betrieb. Für Bergisch Gladbach übernehmen wir Rückbaukonzept, Schadstoffkataster, Demontage, Verwertung und Freimessung.
Industrie-Abbruch in Bergisch Gladbach: Baubestand und typische Aufgaben
Das Zanders-Areal in der Stadtmitte mit Fabrikhallen, Papiermaschinen, Kraftwerk und Kläranlage ist die zentrale Konversionsfläche der Stadt und wird schrittweise zurückgebaut und neu bebaut. Weitere Industrie- und Gewerbeflächen sind das Gewerbegebiet Zinkhütte am Standort einer früheren Zinkhütte, Obereschbach und der TechnologiePark an der Friedrich-Ebert-Straße. In Bensberg und Moitzfeld erinnern Gruben des Bergischen Erzbergbaus an die Bergbauvergangenheit. Kalksteinbrüche und Kalkwerke in Refrath und Herrenstrunden ergänzen die industrielle Geschichte.
Industrieabbruch bedeutet in Bergisch Gladbach vor allem Rückbau der Zanders-Hallen, Kraftwerks- und Wasserbauten an der Strunde sowie Hallen im Gewerbegebiet Zinkhütte. Belastete Böden aus Papier- und Zinkproduktion werden getrennt ausgebaut.
Die größte Rückbaufläche der Stadt liegt mitten im Zentrum, doch daneben gibt es kleinere Industriestandorte. Im Gewerbegebiet Zinkhütte erinnern Name und Bodenbelastung an die früheren Hüttenbetriebe, dort fallen Hallen mit Kranbahnen, Trafostationen und schweren Bodenplatten an. In Obereschbach und an der Odenthaler Straße stehen ältere Produktions- und Lagerbauten, deren Anlagentechnik vor dem Massivabbruch demontiert wird. Auf den Flächen der Kalkwerke in Refrath und Herrenstrunden liegen Ofenreste, Silos und Verladebauwerke sowie stillgelegte Werksbahntrassen; entlang der Strunde standen über Jahrhunderte Papiermühlen, deren Wasserbauwerke, Turbinenkammern und Rohrkeller heute schrittweise entfallen. Die B&B GmbH trennt Stahl, Beton und Dämmstoffe konsequent und lässt belastete Böden aus Zink- und Papierproduktion getrennt untersuchen; sauberer Beton wird vor Ort gebrochen und nach Freigabe als Tragschicht wieder eingebaut. Vor dem Massivabbruch liegen Schadstoffkataster, Bodenproben und Entsorgungswege vor, damit die Flächen anschließend ohne Verzögerung für die neue Nutzung übergeben werden können.

In welchen Stadtteilen von Bergisch Gladbach wir arbeiten
Ob Halle in Stadtmitte, Anlagenteil in Bensberg oder Fundamentblock in Refrath: In Bergisch Gladbach zerlegen wir kalt, wo Restmedien es verlangen, und mechanisch, wo es schneller geht. Auch Hand, Schildgen, Herkenrath, Paffrath und Frankenforst gehört zum Einsatzgebiet.
Industrieflächen und Altlasten in Bergisch Gladbach
Die Beseitigung baulicher Anlagen wird nach Paragraf 62 Absatz 3 BauO NRW bei der Bauaufsicht der Stadt Bergisch Gladbach angezeigt, die als Untere Bauaufsichtsbehörde mit eigenem Merkblatt und Gestaltungsbeirat arbeitet. Denkmalgeschützt sind unter anderem das Rathaus Bensberg, Schloss Bensberg, zahlreiche Villen und Teile der Zanders-Fabrik, hier ist die Denkmalbehörde der Stadt einzubeziehen. Auf Industrieflächen wie Zanders oder Zinkhütte ist das Altlastenkataster des Rheinisch-Bergischen Kreises zu prüfen, für Container und Gerüste auf öffentlichen Flächen ist eine Sondernutzung bei der Stadt zu beantragen.
So läuft Ihr Auftrag in Bergisch Gladbach ab
Besichtigung in Bergisch Gladbach
Wir fahren nach Bergisch Gladbach, sehen uns an, was zurückgebaut werden soll, und klären offene Punkte direkt vor Ort. Für Objekte in Stadtmitte und Bensberg ist die Besichtigung kostenlos.
Festpreis-Angebot in 48 Stunden
Binnen 48 Stunden schicken wir Ihnen den Festpreis für Bergisch Gladbach, inklusive Entsorgung und Nebenleistungen.
Anzeige oder Genehmigung
Anzeige oder Antrag gehen an das Bauaufsicht der Stadt Bergisch Gladbach. Wir begleiten das Verfahren, bis die Freigabe für Bergisch Gladbach vorliegt.
Ausführung
Wir arbeiten in Bergisch Gladbach mit eigenem Gerät und eigenem Personal, sprengungsfrei und mit laufender Kontrolle der Standsicherheit.
Entsorgungsnachweis und Übergabe
Wir übergeben in Bergisch Gladbach eine Fläche, auf der weitergebaut werden kann, samt aller Entsorgungsnachweise.
Bergisch Gladbach auf einen Blick
| Einwohner | Rund 111.000 |
|---|---|
| Kreiszugehörigkeit | Rheinisch-Bergischer Kreis |
| Regierungsbezirk | Köln |
| Zuständige Bauaufsicht | Bauaufsicht der Stadt Bergisch Gladbach |
| Stadtteile im Einsatzgebiet | Stadtmitte, Bensberg, Refrath, Hand, Schildgen, Herkenrath, Paffrath und Frankenforst |
| Kampfmittel | Vor Eingriffen in den Baugrund von Bergisch Gladbach abzuklären |
Genehmigung und Bauaufsicht in Bergisch Gladbach
Die Beseitigung baulicher Anlagen richtet sich in Bergisch Gladbach nach der Bauordnung NRW. Viele Nebengebäude fallen unter § 62 BauO NRW und sind verfahrensfrei, größere Vorhaben in Bergisch Gladbach brauchen eine Abbruchanzeige oder eine Genehmigung nach § 63 oder § 64. Zuständig ist das Bauaufsicht der Stadt Bergisch Gladbach, die Fachaufsicht liegt bei der Bezirksregierung Köln. Als Nachbarstadt Kölns mit Papierfabrik und Bahnanlagen war Bergisch Gladbach im 2. Weltkrieg Ziel von Luftangriffen, weshalb auf dem Zanders-Areal und in der Stadtmitte eine Kampfmittelauskunft beim Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf üblich ist.
Bergisch Gladbach im Porträt
Bergisch Gladbach ist mit rund 111.000 Einwohnern die größte Stadt des Rheinisch-Bergischen Kreises und dessen Kreisstadt, unmittelbar östlich von Köln im Regierungsbezirk Köln gelegen. Die Stadt entstand 1975 aus dem Zusammenschluss von Bergisch Gladbach und Bensberg und reicht von den flachen Kölner Vororten Refrath und Frankenforst bis in die Hügel um Herkenrath und Bärbroich. Die Strunde trieb einst Papiermühlen an, aus denen die Papierfabrik Zanders hervorging, deren Werksareal mitten in der Stadtmitte nach der Insolvenz 2021 zur größten Entwicklungsfläche wurde. Bensberg mit Schloss und dem Rathaus von Gottfried Böhm bildet ein zweites Zentrum. Wohnquartiere für Kölner Pendler prägen seit den 1960er Jahren den Bestand.
Alle Leistungen im Industrie-Abbruch
Alle Leistungen erbringen wir mit eigenem Personal und eigenem Gerät, auch in Bergisch Gladbach. Die Detailseiten erklären Verfahren, Technik und Nachweise.



Fragen zu Industrie-Abbruch in Bergisch Gladbach
Welche Altlasten sind beim Rückbau im Gewerbegebiet Zinkhütte in Bergisch Gladbach zu erwarten?
Der Name verweist auf eine frühere Zinkhütte, deren Schlacken und Schwermetalle im Boden liegen können. Vor dem Abbruch werten wir Altlastenkataster und Gutachten aus und beproben Bodenplatten und Fundamente. Belastetes Material wird getrennt ausgebaut und deklariert entsorgt. Die Untere Bodenschutzbehörde des Rheinisch-Bergischen Kreises wird eingebunden.
Wie läuft der Rückbau der Zanders-Hallen an der Strunde ab?
Die Hallen werden entkernt, Stahlbau und Technik demontiert, danach folgen Betonskelette, Bodenplatten und Wasserbauten. Zur Strunde sichern wir mit Schutzwänden und Auffangeinrichtungen, damit kein Betonbruch oder Sägewasser ins Gewässer gelangt. Denkmalgeschützte Gebäudeteile bleiben stehen und werden während der Arbeiten gesichert. Die Stadt als Eigentümerin und die Wasserbehörde werden beteiligt.
Was ist beim Rückbau alter Turbinenkammern und Wasserbauwerke an der Strunde zu beachten?
Diese Bauwerke stehen im oder unmittelbar am Gewässer, deshalb ist eine wasserrechtliche Abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde nötig. Wir legen den Arbeitsbereich trocken, sichern die Baugrube gegen Zulauf und fangen Sägewasser und Feinschlamm vollständig auf. Turbinenkammern sind meist stark bewehrt und tief gegründet, deshalb trennen wir sie mit Seilsäge in Blöcke und heben sie mit Kran aus. Historisch wertvolle Bauteile werden vorher mit der Unteren Denkmalbehörde bewertet.
Brauche ich für Industrieabbruch in Bergisch Gladbach eine Genehmigung?
In Bergisch Gladbach prüft das Bauaufsicht der Stadt Bergisch Gladbach, ob Ihr Vorhaben verfahrensfrei nach § 62 BauO NRW ist oder eine Genehmigung braucht. Kleine Nebenanlagen in Bergisch Gladbach sind meist frei, alles Größere läuft über Anzeige oder Antrag. Wir übernehmen den Schriftverkehr mit der Bauaufsicht von Bergisch Gladbach und rechnen mit 2 bis 12 Wochen.
Ist Bergisch Gladbach der einzige Ort, in dem Sie arbeiten?
Nein, Bergisch Gladbach ist einer von vielen Orten. Regelmäßig arbeiten wir außerdem in Rösrath, Leverkusen, Köln, Leichlingen (Rheinland) und Wermelskirchen. Für Bergisch Gladbach und die Nachbarkommunen gilt derselbe Ablauf: Besichtigung, Festpreis-Angebot in 48 Stunden, Ausführung.
Wie schnell sind Sie in Bergisch Gladbach vor Ort?
Für eine Besichtigung in Bergisch Gladbach brauchen wir meist nur wenige Werktage; bei Gefahr im Verzug – etwa nach einem Brand in Stadtmitte – kommen wir kurzfristiger. Das Angebot für Ihr Vorhaben in Bergisch Gladbach folgt innerhalb von 48 Stunden.
Auch in Ihrer Nähe
Wir arbeiten in Bergisch Gladbach und in den angrenzenden Kommunen Rösrath, Leverkusen, Köln und Leichlingen (Rheinland). Weil die Wege von Bergisch Gladbach aus kurz sind, sind Besichtigungstermine meist innerhalb weniger Tage möglich.
Weitere Leistungen in Bergisch Gladbach
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