Beton-Rückbau in Troisdorf
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Troisdorf – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Troisdorf in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Troisdorf-Mitte, Spich und Sieglar und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Troisdorf ist mit rund 76.000 Einwohnern die größte Stadt des Rhein-Sieg-Kreises und liegt zwischen Köln und Bonn im Regierungsbezirk Köln. Die Sieg mündet bei Troisdorf-Bergheim in den Rhein, im Osten grenzt die Wahner Heide, im Norden der Flughafen Köln/Bonn an. Industrie kam im 19. Jahrhundert mit der Friedrich-Wilhelms-Hütte, den Mannstaedt-Werken und der chemischen Produktion von Dynamit Nobel, die Troisdorf zur Arbeiterstadt machten. Nach dem Krieg entstanden große Wohnsiedlungen in Spich, Sieglar und Oberlar sowie Gewerbegebiete an der A 59. Die Stadt gehört zum Verdichtungsraum der Rheinschiene und ist mit Bahn und Autobahn eng vernetzt.
Betonbauwerke in Troisdorf sind die Parkhäuser und Tiefgaragen um Kölner Straße und Rathaus, das Krankenhaus Sieglar und die Schulzentren der 1970er-Jahre. Die A 59 mit den Anschlussstellen Troisdorf, Spich und Sieglar sowie die A 560 bringen Brücken und Rampen mit, die ICE-Strecke Köln–Frankfurt quert das Stadtgebiet auf Betonüberführungen. Siegbrücken bei Bergheim und Sieglar sowie Hochwasserschutzbauten an der Siegmündung sind weitere Ingenieurbauwerke. Im IndustrieStadtpark auf dem alten Dynamit-Nobel-Gelände stehen Anlagenfundamente und Bunkerbauten.
Troisdorf hat neben Parkdecks und Autobahnbauwerken einen ungewöhnlich dichten Bestand an Sonderbeton. Im Bereich der Siegmündung und der Siegaue stehen Deiche, Schöpfwerke, Auslaufbauwerke und Uferverbauten, an denen Betonteile nur außerhalb der Hochwasserperiode und in Abstimmung mit der Wasserbehörde abgetragen werden dürfen. Die Bahnstrecken nach Köln, Bonn und Siegburg queren das Stadtgebiet mit Unterführungen, Stützwänden und Lärmschutzsockeln, deren Kappen und Auflager nach Tausalzeintrag chloridgeschädigt sind. In den Schulzentren in Sieglar, Spich und Oberlar sowie in den Bädern der 1970er-Jahre schneiden wir Deckendurchbrüche, Aufzugsgruben und Schächte für neue Lüftungs- und Sanitärtechnik. Auf den früheren Zündhütchen- und Sprengstoffflächen liegen dickwandige Bunker, Splitterschutzwände und Erdwälle mit Betonkernen, die wir sprengungsfrei mit Seilsäge und Hydraulikspalter in kranbare Blöcke zerlegen. B&B GmbH holt dafür vorab eine Kampfmittelauskunft ein, lässt Verdachtsflächen sondieren und stimmt Hebekonzepte und Sperrflächen mit der Stadt Troisdorf ab.
Troisdorf-Mitte und die Siedlung Friedrich-Wilhelms-Hütte enthalten Arbeiterhäuser und Nachkriegsgeschosswohnungsbau, in Spich, Sieglar und Oberlar entstanden Siedlungen der 1950er- bis 1970er-Jahre. Bergheim, Eschmar und Altenrath sind ältere Ortskerne mit Einfamilienhäusern, Altenrath liegt als Enklave in der Wahner Heide. Gewerbegebiete liegen in Spich an der A 59, am Junkersring und im IndustrieStadtpark. Leer stehende Ladenlokale an der Kölner Straße und ältere Hallen werden umgebaut oder beseitigt.
Der Abbruch in Troisdorf bewegt sich zwischen der Siegaue, den Rändern der Wahner Heide und den dicht bebauten Siedlungen der Rheinschiene. In Müllekoven, Eschmar und Bergheim liegen Grundstücke im Überschwemmungsbereich von Sieg und Rhein, sodass Bauzeit, Materiallagerung und Baugrubenwasser nach der Pegellage geplant und Container außerhalb der Auenflächen gestellt werden. In Altenrath und an den Rändern der Wahner Heide begrenzen Naturschutz, Baumbestand und Kampfmittelverdacht die Stellflächen und verlangen Sondierung vor jedem Erdeingriff. In Spich und Oberlar fallen Garagenhöfe, Trafohäuschen und eingeschossige Ladenanbauten für Nachverdichtung, häufig in Grenzbebauung mit gemeinsamen Brandwänden, die abgefangen und gesichert werden. Wegen der Nähe zum Flughafen Köln/Bonn stimmen wir Kranhöhen und Hebevorgänge in Spich und Altenrath rechtzeitig mit der Luftfahrtbehörde ab und halten Auslegerhöhen begrenzt. B&B GmbH übernimmt Beweissicherung, Schadstoffkataster, Nachbarabstimmung, die Anzeige bei der Bauordnungsverwaltung und die Verwertungsnachweise für jede Fraktion.
Das Werksgelände von Dynamit Nobel in Troisdorf wurde zum IndustrieStadtpark TroPark umgebaut, auf dem Chemie, Kunststoffverarbeitung und Dienstleister angesiedelt sind. Die Mannstaedt-Werke in Friedrich-Wilhelms-Hütte produzieren bis heute Stahlprofile und sind der älteste Industriestandort der Stadt. Camp Spich und Flächen der Bundeswehr in der Wahner Heide bilden militärische Areale. Ältere Gewerbegebiete in Spich und Sieglar werden nach und nach durch Logistik und Handel ersetzt.
Der Industrierückbau in Troisdorf betrifft langgenutzte Chemie-, Stahl- und Logistikflächen. Auf den Kunststoff- und Chemieflächen im Osten der Stadt stehen Rohrbrücken, Tankwannen, Apparategerüste, Kesselhäuser und Kabelkanäle, die erst nach Entleerung, Freischaltung und schriftlicher Arbeitsfreigabe kalt geschnitten und demontiert werden. In Friedrich-Wilhelms-Hütte kommen Walzwerks- und Adjustagebereiche mit tiefen Maschinenbetten, Kranbahnen, Zunderkanälen und Ölauffangwannen hinzu, die bei laufender Produktion daneben zurückgebaut werden. Entlang der Bahn in Spich und am Junkersring liegen Lagerhallen, Rampen, Anschlussgleise und Betriebshöfe, die Logistikneubauten weichen und deren Bodenplatten wir vor Ort brechen. Auf den militärischen Flächen am Rand der Wahner Heide fallen Werkstatthallen, Tanklager, Splitterschutzwände und dicke Betonpisten an, für die eine Kampfmittelsondierung vor jedem Erdeingriff Pflicht ist. B&B GmbH arbeitet durchgehend sprengungsfrei, trennt Stahl, Beton und Mauerwerk auf der Fläche und weist die Verwertung jeder Charge nach.
Troisdorf ist über die A 59, A 560 und die nahe A 3 sehr gut angebunden, die Zufahrten nach Spich und Sieglar sind direkt an der Autobahn. Sieg und Rhein bringen Hochwassergebiete in Bergheim, Eschmar und Müllekoven mit sich. Die Nähe zum Flughafen Köln/Bonn begrenzt Kranhöhen, die Wahner Heide ist Naturschutz- und ehemaliges Truppenübungsgebiet mit Kampfmittelverdacht.
In Troisdorf-Mitte und Spich begleiten uns enge Zufahrten und Nachbarbebauung, deshalb setzen wir dort Sortiergreifer statt Hydraulikhammer ein. In Oberlar, Eschmar, Bergheim, Friedrich-Wilhelms-Hütte und Altenrath steht mehr Platz zur Verfügung, sodass der Bauschutt aus Troisdorf direkt vor Ort gebrochen und wieder eingebaut werden kann.
Ob Sie in Troisdorf eine Genehmigung brauchen, hängt von Größe, Nutzung und Lage des Bauwerks ab. Das Bauordnungsverwaltung der Stadt Troisdorf prüft die Unterlagen; für verfahrensfreie Beseitigungen nach § 62 BauO NRW genügt in der Regel die Anzeige mit Standsicherheitsnachweis. Übergeordnet zuständig für Troisdorf ist die Bezirksregierung Köln. Abbrüche laufen in Troisdorf über die Bauordnungsverwaltung, die Anzeigen und Genehmigungen sowie Teilbaugenehmigungen bearbeitet. Burg Wissem, die Siedlung Friedrich-Wilhelms-Hütte und Bauten der Zündhütchenfabrik sind Denkmäler, deren Umfeld geprüft wird. Der Rhein-Sieg-Kreis führt das Altlastenkataster, in Wahner Heide und ehemaligen Werksflächen ist mit Kampfmitteln und Chemieresten zu rechnen. Troisdorf wurde als Rüstungsstandort bombardiert, zudem gilt die Wahner Heide als ehemaliger Truppenübungsplatz als Verdachtsfläche, zuständig ist der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf.
Die Werkssiedlung der Friedrich-Wilhelms-Hütte ist teilweise denkmalgeschützt, daher stimmen wir jeden Abbruch mit der Bauordnungsverwaltung der Stadt Troisdorf ab. Reihenhäuser werden mit kompaktem Gerät zurückgebaut, Nachbarwände abgesteift. Industrielle Altlasten aus der Hüttenzeit werden mit dem Rhein-Sieg-Kreis geklärt. Der Schutt wird direkt abgefahren.
Bergheim liegt an der Siegmündung im Überschwemmungsgebiet, deshalb planen wir Rückbauten außerhalb der Hochwassermonate. Maschinen und Betriebsstoffe werden erhöht gelagert. Fundamente und Keller entfernen wir erst nach Freigabe der Wasserbehörde des Rhein-Sieg-Kreises. Bei steigendem Pegel wird die Baustelle geräumt.
Das frühere Dynamit-Nobel-Gelände enthält Bunker, Wälle und Fundamente aus massivem Stahlbeton, die wir mit Seilsägen, hydraulischem Spalten und Brechern sprengungsfrei zerlegen. Vorab werden chemische Rückstände und Kampfmittel gutachterlich abgeklärt. Belastete Bauteile werden getrennt entsorgt. Der übrige Beton wird auf der Fläche gebrochen und wiederverwendet.
Spich liegt direkt an der Anschlussstelle, sodass Tieflader ohne Ortsdurchfahrt anfahren können. Nach Schadstoffprüfung und Anzeige bei der Stadt Troisdorf trennen wir Stahl, Mauerwerk und Beton mit dem Longfront-Bagger. Kranhöhen werden wegen des Flughafens Köln/Bonn vorab geprüft. Fundamente werden gebrochen und wiedereingebaut.
Bunker und Splitterschutzwände aus der Zeit der Zündhütchen- und Sprengstoffproduktion haben Wandstärken, die kein Meißel wirtschaftlich bewältigt, deshalb arbeiten wir mit Seilsäge und hydraulischem Spalten. Die Bauteile werden in Blöcke geschnitten, am Kran gehoben und erst auf befestigter Fläche gebrochen, wodurch der Rückbau erschütterungsarm und sprengungsfrei bleibt. Vor jedem Erdeingriff holen wir eine Kampfmittelauskunft ein, weil die Wahner Heide und die Werksflächen als Verdachtsflächen gelten. Die Anzeige läuft über die Bauordnungsverwaltung der Stadt Troisdorf.
In Müllekoven und Eschmar liegen viele Grundstücke im Überschwemmungsbereich von Sieg und Rhein, deshalb halten wir die Baustelle jederzeit räumbar und lagern Abbruchmaterial außerhalb der Auenflächen. Wir beobachten die Pegel, legen ein Räumkonzept fest und stimmen die Bauzeit mit der Stadt Troisdorf und der Wasserbehörde ab. Kraftstoffe und Öle stehen auf Auffangwannen, Bauwasser wird gefasst und gereinigt. Fundamente bauen wir zügig aus und verfüllen sofort, damit keine offenen Gruben über Nacht bleiben.
Ja, auf dem Werksgelände in Friedrich-Wilhelms-Hütte laufen Rückbauten regelmäßig neben aktiven Walzwerksbereichen. Wir grenzen den Arbeitsbereich mit Staubschutz und Sicherungsposten ab, koordinieren Kranfahrten und Werksverkehr täglich und arbeiten mit Schere, Betonzange und Sortiergreifer statt mit Fallgewichten. Maschinenbetten, Zunderkanäle und Ölauffangwannen werden beprobt und getrennt ausgebaut. Jede Schicht beginnt mit einer Arbeitsfreigabe, alle Arbeiten laufen sprengungsfrei.
Die Abbruchanzeige für Troisdorf geht an das Bauordnungsverwaltung der Stadt Troisdorf. Wir bereiten sie vor, hängen die Nachweise an und begleiten das Verfahren, bis die Freigabe für Ihr Vorhaben in Troisdorf vorliegt. Übergeordnet zuständig ist die Bezirksregierung Köln. Erfahrungsgemäß dauert das in Troisdorf 2 bis 4 Wochen.
Von Troisdorf aus erreichen wir Siegburg, Lohmar, Sankt Augustin, Niederkassel und Rösrath in kurzer Zeit; darüber hinaus sind wir in ganz Nordrhein-Westfalen tätig. Für Vorhaben in Troisdorf bedeutet das kurze Reaktionszeiten, auch bei Sicherungsmaßnahmen.
Die Besichtigung in Troisdorf ist kostenlos und unverbindlich. Wir sehen uns das Objekt an, prüfen Zufahrt und Nachbarschaft in Troisdorf-Mitte und Spich und schätzen ein, ob Schadstoffe zu erwarten sind. Erst danach nennen wir einen Preis.
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