Beton-Rückbau in Hattingen
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Hattingen – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Hattingen in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Hattingen-Mitte, Welper und Blankenstein und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Hattingen liegt mit rund 53.000 Einwohnern an der Ruhr am südlichen Rand des Ruhrgebiets und gehört zum Ennepe-Ruhr-Kreis im Regierungsbezirk Arnsberg. Die Altstadt mit über 150 Fachwerkhäusern, dem Bügeleisenhaus und der St.-Georgs-Kirche zählt zu den besterhaltenen im Revier. Gleichzeitig war Hattingen über 130 Jahre ein Standort der Schwerindustrie: Die Henrichshütte in Welper produzierte von 1854 bis 1987 Roheisen, ihr Hochofen 3 ist heute LWL-Industriemuseum und das übrige Gelände wurde schrittweise umgenutzt. Steinkohlebergbau in Kleinzechen an den Ruhrhängen ergänzte das Bild. Der Wohnbestand mischt Werkssiedlungen der Hütte, Nachkriegsbauten in Winz-Baak und Holthausen sowie Dörfer in den Höhenlagen von Bredenscheid und Niederbonsfeld.
Das Gelände der Henrichshütte enthält noch Fundamente von Walzwerken, Gießhallen und Kranbahnen aus Stahlbeton, die beim Ausbau des Gewerbe- und Landschaftsparks abschnittsweise entfernt werden. Über die Ruhr führen mehrere Brücken, darunter die Kosterbrücke im Zentrum sowie die Ruhrbrücke in Blankenstein Richtung Bochum-Stiepel. Parkhäuser am Reschop-Carré und am Bahnhof, das Evangelische Krankenhaus und Schulzentren der 1970er Jahre sind Betonbauten der Nachkriegszeit. In den Hanglagen von Welper und Blankenstein sichern Stützmauern aus bewehrtem Beton die Straßen.
Hattingen liegt in einer Schleife der Ruhr, und der Stahlbeton der Stadt folgt genau dieser Topografie. Am Reschop Carré und an den Stellplatzanlagen der Innenstadt stehen Parkdecks, deren Fahrbahnplatten und Rampen durch Tausalz geschädigt sind und deren Abdichtung nur nach dem Abtrag der Deckschicht erneuert werden kann. In Welper und Baak prägen Wohnzeilen und Punkthäuser der 1960er Jahre das Bild, mit Balkonplatten, Laubengängen und Kellerdecken, die für Aufzugsanbauten und neue Haustechnik geöffnet werden. Entlang des Ruhrufers und in den Hanglagen nach Blankenstein sichern Stützwände, Ufermauern und Treppenanlagen aus bewehrtem Beton die Wege, ebenso die Brückenbauwerke der Straßen über die Ruhr. Die B&B GmbH schneidet dort mit Seilsäge und Wandsäge, weil bei begrenzten Zufahrten kein Platz für schwere Abbruchgeräte bleibt. Größere Bauteile werden mit dem Kran ausgehoben, wofür Stellflächen in den Hanglagen sorgfältig auf Tragfähigkeit geprüft werden.
Die denkmalgeschützte Altstadt zwischen Kirchplatz und Untermarkt besteht aus Fachwerk, dort sind Abbrüche die Ausnahme. Welper wurde als Hüttensiedlung mit Werkswohnungen und Gartenstadtquartieren geplant, während Winz-Baak und Holthausen durch Mehrfamilienhäuser der 1950er bis 1970er Jahre geprägt sind. In Niederwenigern, Bredenscheid-Stüter und Niederbonsfeld überwiegen Einfamilienhäuser und ehemalige Bauernhöfe. Ältere Gewerbebauten liegen entlang der Ruhr in Welper und im Bereich der Bahnhofstraße.
Der Hattinger Bestand reicht von Fachwerkhäusern der Altstadt über Werkssiedlungen bis zu Zeilenbauten der Nachkriegszeit. Besonders viel Substanz stammt aus der Zeit, in der die Hütte in Welper Arbeitskräfte anzog: Siedlungshäuser, Waschhäuser, Schuppen und Garagenhöfe, die heute nicht mehr gebraucht werden und häufig als Zeilen mit gemeinsamen Trennwänden stehen. In Niederwenigern, Bredenscheid-Stüter und Niederbonsfeld dominieren dagegen Hofstellen mit Scheunen und Ställen, oft am Hang und über schmale Wirtschaftswege erschlossen. Erschwerend wirken die Enge in der Altstadt mit ihren geschützten Fassaden, der Baumbestand entlang der Ruhr und die Hinweise auf Altbergbau im südlichen Stadtgebiet, die vor der Verfüllung geklärt werden. Die B&B GmbH stimmt Anzeige und Ablauf mit dem Ennepe-Ruhr-Kreis und der Stadtverwaltung ab. Nach dem Rückbau verfüllt die Firma lagenweise, verdichtet und übergibt die Fläche mit den Nachweisen über die entsorgten Fraktionen.
Die Henrichshütte in Welper ist das zentrale Industrieareal: Nach der Stilllegung entstanden dort das LWL-Industriemuseum um Hochofen 3 sowie der Gewerbe- und Landschaftspark Henrichshütte mit Industrie- und Gewerbeflächen. Der Ruhrkohlebergbau hinterließ in Hattingen zahlreiche kleine Schachtanlagen und Stollen an den Ruhrhängen, die als Altbergbau in Karten erfasst sind. Entlang der Ruhr und in Blankenstein gab es Mühlen, Gießereien und Kleinbetriebe der Metallverarbeitung. Weitere Gewerbegebiete liegen an der Ruhrtalstraße und in Holthausen.
Auf den früheren Hüttenflächen in Welper und in den Gewerbelagen entlang des Ruhrtals liegt der Schwerpunkt des industriellen Rückbaus in Hattingen. Dort stehen Werkstatt- und Lagerhallen, Kranbahnen, Rohrbrücken, Trafostationen und Verladeeinrichtungen früherer Zulieferbetriebe, die bei Umnutzung sprengungsfrei demontiert werden. Im Untergrund liegen Schlacken, Hüttenschutt und alte Gleisschotterlagen, die als Auffüllung eingebaut wurden und vor einer Neubebauung beprobt und getrennt ausgebaut werden müssen. Hinzu kommen Bauwerke der Wasser- und Energieversorgung im Ruhrtal, Pumpstationen und Betriebsgebäude, die bei Erneuerung weichen. Die B&B GmbH plant solche Flächen abschnittsweise, hält die Zufahrt für weiter arbeitende Nachbarbetriebe frei und dokumentiert die Entsorgung aller belasteten Fraktionen mit Nachweisen. Kranbahnen, Rohrbrücken und Trafostationen werden vorher freigeschaltet, mit dem Kran im Ganzen abgesetzt und erst am Boden zerlegt, sodass die Fallbereiche klein bleiben, die Metalle sortenrein in die Verwertung gehen und der aufbereitete Beton als Recyclingmaterial im Unterbau der Fläche wieder eingebaut werden kann.
Hattingen hat keine eigene Autobahnanschlussstelle; die A 43 wird über Sprockhövel oder Witten-Herbede erreicht, die A 40 über Bochum. Die Altstadt ist Fußgängerzone mit engen Gassen, dort sind nur kleine Geräte und genehmigte Sondernutzungen möglich. Bergsenkungen und alte Stollen des Steinkohlebergbaus sind an den Ruhrhängen zu berücksichtigen, die Ruhraue bei Winz-Baak und Blankenstein ist Überschwemmungsgebiet.
Zwischen Hattingen-Mitte und Niederbonsfeld brechen wir alles ab, was weichen muss: Wohnhaus, Halle, Nebengebäude. In Welper achten wir besonders auf Nachbargebäude, in Winz-Baak, Holthausen, Niederwenigern, Bredenscheid-Stüter und Niederbonsfeld auf die Zufahrt für Container und Brecher.
Ob Sie in Hattingen eine Genehmigung brauchen, hängt von Größe, Nutzung und Lage des Bauwerks ab. Das Fachbereich Bauordnung und Baurecht der Stadt Hattingen prüft die Unterlagen; für verfahrensfreie Beseitigungen nach § 62 BauO NRW genügt in der Regel die Anzeige mit Standsicherheitsnachweis. Übergeordnet zuständig für Hattingen ist die Bezirksregierung Arnsberg. Abbruchanzeigen richten Sie an den Fachbereich Bauordnung und Baurecht, der die Bereiche Technische Bauordnung und Bauordnungsverwaltung umfasst und ein Bauaktenarchiv führt. Die Altstadt ist Denkmalbereich, zudem stehen Teile der Henrichshütte und Werkssiedlungen in Welper unter Schutz. Für frühere Hütten- und Zechenflächen sind Altlastenkataster des Ennepe-Ruhr-Kreises und Altbergbaukarten zu prüfen, Straßenflächen für Container genehmigt das Ordnungsamt. Die Henrichshütte war Rüstungsbetrieb und Ziel von Luftangriffen, daher wertet der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg vor Erdarbeiten in Hattingen Luftbilder aus.
Die Altstadt ist Denkmalbereich, daher sind komplette Abbrüche selten und nur mit Erlaubnis der Unteren Denkmalbehörde zulässig. Häufiger geht es um Anbauten oder Hinterhäuser, die nicht zum geschützten Bestand zählen. Diese baut die B&B GmbH mit Abbruchrobotern und von Hand zurück. Container stehen nach Sondernutzungsgenehmigung an den Rändern der Fußgängerzone.
Zuerst zeigen wir den Abbruch beim Fachbereich Bauordnung und Baurecht an und lassen die Standsicherheit der Nachbarbebauung bestätigen. Ein Schadstoffgutachten klärt Asbest und künstliche Mineralfasern in Bauten der 1960er Jahre. Der Rückbau erfolgt mit Longfront-Bagger von der Straßenseite. Die Ruhrnähe erfordert eine Prüfung des Grundwasserstands vor dem Kelleraushub.
Der Hochofen 3 und die Museumsgebäude stehen unter Denkmalschutz, deshalb überwachen wir Erschütterungen an den Nachbarbauten. Die B&B GmbH setzt Seilsägen und hydraulische Spaltgeräte statt schwerer Hämmer ein. Fundamente werden abschnittsweise freigelegt und zerlegt. Stahl und Beton gehen getrennt in die Verwertung.
An den Ruhrhängen liegen zahlreiche verlassene Stollen und Kleinzechen, deren Hohlräume den Baugrund schwächen können. Vor schweren Rückbauarbeiten holen wir Auskünfte zum Altbergbau ein und lassen den Baugrund untersuchen. Große Geräte werden nur auf geprüften Flächen aufgestellt. Verfüllte Schächte werden bei der Planung berücksichtigt.
Ja, in Kliniken arbeiten wir mit elektrischen Sägen und Kernbohrgeräten mit Wasserfassung, die kaum Erschütterung erzeugen. Der Arbeitsbereich wird staubdicht abgeschottet und mit Unterdruckhaltung betrieben, damit angrenzende Stationen weiter genutzt werden können. Anlieferung und Abtransport laufen über den Wirtschaftshof, nicht über die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge. Zeiten für laute Arbeiten stimmen wir mit der Technischen Leitung ab.
In den Siedlungszeilen in Welper und Baak trennen wir das Gebäude zuerst von Hand an der gemeinsamen Wand, danach folgt der maschinelle Rückbau von der Gartenseite her. Die stehen bleibende Trennwand wird abgestützt, neu verputzt und regensicher abgedichtet, bevor die Baustelle geräumt wird. Ver- und Entsorgungsleitungen lassen wir vorab durch die Netzbetreiber trennen, weil in alten Siedlungen häufig gemeinsame Stränge liegen. Staub binden wir mit Wasser und begrenzen laute Arbeiten auf die üblichen Tageszeiten.
Solche Auffüllungen sind auf den Flächen rund um Welper verbreitet und werden nicht mit dem übrigen Aushub vermischt. Wir trennen den Bereich ab, lassen Proben nehmen und ordnen das Material anhand der Analysen einer Entsorgungs- oder Verwertungsklasse zu. Die Abstimmung läuft über die Untere Bodenschutzbehörde des Ennepe-Ruhr-Kreises. Bis zur Freigabe lagern wir das Material abgedeckt auf befestigter Fläche, damit Regenwasser nichts ausschwemmt.
Ja. Für Vorhaben in Hattingen stellen wir die vollständigen Unterlagen zusammen und reichen sie beim Fachbereich Bauordnung und Baurecht der Stadt Hattingen ein. Sie müssen sich weder um Formulare noch um Rückfragen kümmern. Die Fachaufsicht für Hattingen liegt bei der Bezirksregierung Arnsberg; Anzeige und Genehmigung dauern zwischen 2 und 12 Wochen.
Auch kleinere Aufträge in Hattingen und in Bochum, Witten und Velbert nehmen wir an. Weil wir in der Region ohnehin präsent sind, lohnt sich die Anfahrt; die Garage in Hattingen planen wir dann gern zusammen mit einer größeren Baustelle nebenan.
Kurzfristige Einsätze in Hattingen sind möglich, vor allem bei Sicherungsmaßnahmen. Für ein planbares Vorhaben in Hattingen hängt der Termin am Genehmigungsweg über das Fachbereich Bauordnung und Baurecht der Stadt Hattingen; die reine Ausführung schieben wir bei Bedarf vor.
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