Beton-Rückbau in Witten
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Witten – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Witten in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Annen, Herbede und Heven und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Witten zählt rund 92.000 Einwohner und ist die größte Stadt des Ennepe-Ruhr-Kreises im Regierungsbezirk Arnsberg. Die Stadt liegt an der Ruhr zwischen Bochum, Dortmund und Hagen, mit dem Kemnader See im Westen und dem Muttental im Süden, das als Wiege des Ruhrbergbaus gilt. Zechen wie Nachtigall, Stahl- und Edelstahlwerke sowie Gussstahlproduktion haben den Baubestand seit dem 19. Jahrhundert geformt. Die Universität Witten/Herdecke kam 1982 hinzu und brachte neue Hochschulbauten. Heute mischen sich gründerzeitliche Viertel, Nachkriegssiedlungen und Industrieflächen entlang der Ruhr zu einem sehr heterogenen Bestand.
In Witten stehen mehrere große Ruhrbrücken im Fokus, darunter die Herbeder Ruhrbrücken, deren Neubau die Stadt seit Jahren beschäftigt, und die Ruhrbrücke der B 226 zwischen Mitte und Bommern. Parkhäuser und Tiefgaragen der Innenstadt rund um Bahnhof und Rathaus, die Stadtgalerie sowie das Marien-Hospital und das Ev. Krankenhaus bringen große Stahlbetonvolumen mit. Die A 43 und A 44 queren das Stadtgebiet mit Brücken und Stützwänden bei Heven, Herbede, Stockum und Annen. Hinzu kommen Betonfundamente und Kranbahnen in den Werken der Deutschen Edelstahlwerke und stillgelegter Stahlbetriebe.
Über die Ruhrbrücken hinaus hat Witten einen dichten Bestand kleinerer Betonbauwerke. Die Universität Witten/Herdecke in Annen und die Schulzentren in Heven und Rüdinghausen sind Stahlbetonskelette der 1970er-Jahre, in denen bei jeder Modernisierung Aufzugsschächte, Lüftungsöffnungen und neue Treppenläufe in Bestandsdecken geschnitten werden. Am Kemnader See tragen Uferbauwerke, Wehranlagen und Wegbrücken ständigen Wasserwechsel und zeigen Frostschäden an Kappen und Auflagern. Die Bahnstrecke nach Bochum und Dortmund quert Witten auf Stützwänden und Unterführungen, deren Widerlager, Flügelwände und Kappen stellenweise ausgetauscht werden müssen, während der Zugverkehr weiterläuft. Im Muttental und in Bommern stehen Betonplomben, Schachtabdeckungen, Stützmauern und Sicherungsbauwerke des Altbergbaus, die nur nach Auskunft der Bergbehörde und mit dokumentierter Bewertung berührt werden dürfen. B&B GmbH arbeitet an all diesen Bauteilen mit Seilsäge, Wandsäge, Kernbohrung und hydraulischem Spalten, damit angrenzende Tragwerke unbeschädigt bleiben und keine Erschütterungen in den Baugrund gehen.
Gründerzeitliche Straßenzüge liegen in Witten-Mitte rund um Johannisstraße und Wiesenviertel sowie in Annen entlang der Annenstraße. Nachkriegssiedlungen finden sich in Heven, Stockum und Rüdinghausen, während Herbede, Bommern und Buchholz eher von Einfamilienhäusern und alten Ortskernen geprägt sind. Gewerbeflächen konzentrieren sich in Annen, entlang der Ruhr in Herbede und im Bereich Stockum an der A 44. Ehemalige Kaufhäuser und leer stehende Bürobauten in der Innenstadt werden zunehmend entkernt oder abgebrochen.
Der Wittener Abbruchalltag spielt sich zwischen Hanglage und Altbergbau ab. In Bommern, Herbede und Buchholz stehen Wohnhäuser und Nebengebäude auf Grundstücken mit deutlichem Höhenversatz, wo Stützmauern, Garagenhöfe und Treppenanlagen mit zurückgebaut und die Böschungen anschließend gesichert werden. In Rüdinghausen und Stockum fallen Garagenreihen, Schuppen und Anbauten der 1960er-Jahre für Nachverdichtung, häufig in Grenzbebauung zum Nachbarn, was Abfangungen und Brandwandsicherungen nötig macht. In Durchholz und Vormholz kommen aufgegebene Hofstellen, Ställe und Scheunen mit Asbestzementdächern hinzu, die vor dem eigentlichen Abbruch getrennt und staubgebunden entfernt werden, ebenso wie Altdämmungen und teerhaltige Bodenbeläge. Vor Erdarbeiten holen wir für Flächen über alten Stollen eine Auskunft aus dem Bergbaukataster ein, weil Tagesbrüche im Wittener Süden dokumentiert sind und Bodenplatten dort nicht ungeprüft entfernt werden dürfen. B&B GmbH übernimmt Anzeige, Beweissicherung, Nachbarabstimmung und Verwertungsnachweise und hält in den Wohnquartieren die vorgegebenen Lärmzeiten ein.
Wittens Industrie ruht auf Stahl und Bergbau: Die Deutschen Edelstahlwerke betreiben am Stadtrand eines der großen Werksgelände der Region, ehemalige Zechen wie Nachtigall im Muttental sind heute Industriemuseum. Stillgelegte Werksbereiche, alte Gießereien und Röhrenwerke hinterließen Brachen entlang der Ruhr und der Bahnstrecken nach Bochum und Dortmund. Der Hafen an der Ruhr und die Bahnanlagen um den Hauptbahnhof ergänzen den Industriebestand. Auf mehreren dieser Flächen laufen Konversionen zu Wohn- oder Gewerbequartieren, die umfangreichen Rückbau erfordern.
Neben den Stahlwerksflächen prägen kleinere gewerbliche Areale den Industrierückbau in Witten. Entlang der Bahn in Annen und an der Ruhr in Herbede liegen Lagerhäuser, Speditionshallen und Werkstätten, in denen Kranbahnen, Öltanks, Trafostationen und Hallenböden mit Ölbindern zurückgebaut werden. Auf dem Gelände am Wittener Hafen und den anschließenden Umschlagflächen fallen Silos, Verladebunker und Kaimauerkronen an, deren Rückbau mit dem Wasserstraßenbetrieb und der Hochwasserplanung abgestimmt wird. Im Muttental und in Vormholz liegen Reste kleiner Stollenzechen mit Fundamenten, Bremsbergen und Mauerwerkssockeln, die bei der Freimachung von Wanderwegen und Bauflächen gefunden und nach Bewertung durch die Denkmalpflege belassen oder ausgebaut werden. Auch Tankstellen, Werkstätten und Betriebshöfe an den Ausfallstraßen nach Bochum und Hagen gehören zu den regelmäßigen Aufgaben, samt Erdtanks, Abscheidern und belasteten Hallenböden. B&B GmbH baut sprengungsfrei zurück, trennt Metalle, Beton und Mauerwerk bereits auf der Fläche und weist die Verwertung jeder Charge nach.
Die Ruhr und der Kemnader See sind Hochwassergebiet, Baustellen in Herbede, Bommern und Heven brauchen daher eine Wasserschutzplanung. Zufahrten laufen über die A 43 mit den Anschlussstellen Witten-Heven und Witten-Herbede sowie über die A 44 bei Witten-Annen und Witten-Stockum. Altbergbau aus der Frühzeit des Ruhrbergbaus im Muttental und in Bommern kann Tagesbrüche verursachen und muss vor schweren Maschineneinsätzen geprüft werden.
Zwischen Annen und Buchholz brechen wir alles ab, was weichen muss: Wohnhaus, Halle, Nebengebäude. In Herbede achten wir besonders auf Nachbargebäude, in Bommern, Stockum, Rüdinghausen, Mitte und Buchholz auf die Zufahrt für Container und Brecher.
Den Behördenweg in Witten übernehmen wir. Das Bauordnungsamt der Stadt Witten ist untere Bauaufsichtsbehörde, dort gehen Anzeige oder Antrag nach § 63 beziehungsweise § 64 BauO NRW ein. Planen Sie für Witten zwischen 2 und 12 Wochen ein, je nach Verfahren. Abbrüche sind beim Bauordnungsamt der Stadt Witten anzuzeigen, für Sonderbauten und denkmalgeschützte Objekte ist eine Genehmigung erforderlich. Haus Witten, das Bethaus im Muttental und die Zechenanlagen Nachtigall stehen unter Denkmalschutz, dasselbe gilt für viele Gründerzeitfassaden in Mitte und Annen. Altlastenauskünfte erteilt der Ennepe-Ruhr-Kreis, Kampfmittelprüfungen laufen über die Bezirksregierung Arnsberg, Sondernutzungen über die Stadt Witten. Witten wurde im 2. Weltkrieg als Stahlstandort bombardiert, die Luftbildauswertung übernimmt der Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe der Bezirksregierung Arnsberg.
In Annen stehen viele Häuser in geschlossener Bauweise, deshalb sichern wir Nachbarwände und Giebel vor dem Rückbau. Das Bauordnungsamt der Stadt Witten prüft die Abbruchanzeige und mögliche Denkmalbelange. Wir arbeiten mit kompakten Baggern und Abbruchrobotern von innen nach außen. Bauschutt wird getrennt und direkt abgefahren.
Für Grundstücke nahe der Ruhr klären wir mit der Stadt Witten die Überschwemmungsgebiete und planen den Rückbau für Zeiten außerhalb der Hochwassersaison. Maschinen und Container werden hochwassersicher aufgestellt. Öle und Betriebsstoffe lagern in geschützten Bereichen. Fundamente werden erst nach Freigabe der Wasserbehörde entfernt.
Über dem Wasser arbeiten wir mit Sägeschnitten und heben die Segmente per Kran auf Land oder Pontons. Absauganlagen und Auffangwannen halten Schlamm und Bohrwasser vom Fluss fern. Die Genehmigungen bei der Stadt Witten und den Wasserbehörden koordinieren wir. Der Beton wird an Land gebrochen und wiederverwertet.
In Werken wie an der Ruhr in Witten arbeiten wir in abgegrenzten Zonen mit Abbruchrobotern und hydraulischem Spalten, um Erschütterungen zu vermeiden. Die Produktionsbereiche bleiben durch Staubwände getrennt. Zeitfenster werden mit der Werksleitung abgestimmt. Der Stahlschrott geht direkt zurück in den Kreislauf.
Am Kemnader See gilt Gewässerschutz, deshalb stimmen wir jeden Eingriff an Ufermauern und Wegbrücken vorab mit der Stadt Witten und der zuständigen Wasserbehörde ab. Wir arbeiten mit wassergekühlten Sägen und fangen das Sägewasser in Wannen auf, damit kein Feinschlamm in die Ruhr gelangt. Größere Bauteile werden am Stück ausgehoben und auf befestigter Fläche zerlegt. Bauzeitfenster legen wir außerhalb der Hochwasserperiode und der Brutzeit in den Uferzonen.
Im Wittener Süden rund um Bommern und das Muttental liegen die ältesten Stollen des Ruhrbergbaus oft nur wenige Meter unter der Oberfläche. Stoßen wir auf einen Hohlraum, stoppen wir die Erdarbeiten, sichern die Stelle und melden den Fund der Stadt Witten und der Bergbehörde. Erst nach deren Bewertung wird verfüllt oder überbrückt, meist mit Dämmer oder einer lastverteilenden Platte. Wir planen solche Flächen von vornherein mit Auskunft aus dem Bergbaukataster, damit der Ablauf nicht unterbrochen wird.
Wir entkernen die Halle zuerst und entfernen Öltanks, Abscheider, Trafostationen und belastete Hallenböden getrennt, bevor die Tragkonstruktion fällt. Weil die Flächen in Annen direkt an der Strecke nach Dortmund liegen, sichern wir zum Gleis hin ab und begrenzen die Auslegerhöhe der Maschinen. Beton und Mauerwerk brechen wir vor Ort und halten das Material für den Wiedereinbau in der neuen Gründung vor. Die Beseitigungsanzeige und die Verwertungsnachweise reichen wir beim Bauordnungsamt der Stadt Witten ein.
In Witten prüft das Bauordnungsamt der Stadt Witten, ob Ihr Vorhaben verfahrensfrei nach § 62 BauO NRW ist oder eine Genehmigung braucht. Kleine Nebenanlagen in Witten sind meist frei, alles Größere läuft über Anzeige oder Antrag. Wir übernehmen den Schriftverkehr mit der Bauaufsicht von Witten und rechnen mit 2 bis 12 Wochen.
Nein, Witten ist einer von vielen Orten. Regelmäßig arbeiten wir außerdem in Bochum, Hattingen, Gevelsberg, Dortmund und Hagen. Für Witten und die Nachbarkommunen gilt derselbe Ablauf: Besichtigung, Festpreis-Angebot in 48 Stunden, Ausführung.
Für eine Besichtigung in Witten brauchen wir meist nur wenige Werktage; bei Gefahr im Verzug – etwa nach einem Brand in Annen – kommen wir kurzfristiger. Das Angebot für Ihr Vorhaben in Witten folgt innerhalb von 48 Stunden.
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