Stahlbeton in Dinslaken zurückbauen heißt bei uns: schneiden statt schlagen. In Innenstadt, Lohberg und Feldmark setzen wir Seilsäge und Betonspalter ein, wo Nachbarschaft und Bausubstanz es verlangen. Ihr Angebot für Dinslaken liegt 48 Stunden nach der Besichtigung vor.
Beton-Rückbau in Dinslaken: Baubestand und typische Aufgaben
Betonrückbau in Dinslaken betrifft die Nachkriegsinnenstadt mit Parkhäusern, Kaufhäusern und dem Bereich um den Neutorplatz, wo Stahlbetonbauten der 1960er bis 1980er Jahre stehen. Auf dem Zechengelände Lohberg sind Fundamente der Kokerei, Kohlenbunker und Maschinenhausfundamente aus schwerem Stahlbeton zurückgebaut oder gesichert worden. Brücken über die Emscher und den Rotbach sowie Unterführungen der Bahnstrecke Oberhausen–Arnhem gehören ebenfalls zum Bestand. Das St. Vinzenz-Hospital und das Evangelische Krankenhaus wurden mehrfach in Beton erweitert.
In Dinslaken werden Fundamente und Bunker auf dem Zechenareal Lohberg sowie Parkdecks und Kaufhausdecken der Nachkriegsinnenstadt sprengungsfrei zerlegt. Hinzu kommen Rückbauten alter Abwasserbauwerke im Zuge des Emscher-Umbaus.
Dinslaken verbindet Bergbaufolgen mit Wasserbau, was den Betonbestand prägt. Am Rheindeich zwischen Eppinghoven und der Emschermündung liegen Deckwerke, Schöpfwerke und Auslaufbauwerke aus Stahlbeton, die bei Deichertüchtigungen abschnittsweise zurückgebaut und ersetzt werden. Die Trabrennbahn im Bärenkamp und die angrenzenden Sport- und Freizeitanlagen haben Tribünensockel, Unterführungen und Bodenplatten, die bei Umnutzungen geöffnet werden. An den Brückenbauwerken der A 59, die in Dinslaken beginnt, und an den Unterführungen der Bahnstrecke Richtung Oberhausen zeigen Kappen und Widerlager typische Chloridschäden. In der Innenstadt kommen Tiefgaragen und Betonskelette der Nachkriegszeit hinzu, in denen Aufzugseinbauten und neue Haustechnik Kernbohrungen verlangen. Wir setzen Seilsäge, Fugenschneider und hydraulisches Spalten ein, weil in Bergsenkungsgebieten und an Deichen Erschütterungen vermieden werden müssen, und wir sichern Bauteile vor dem Trennen gegen unkontrollierte Bewegung ab, weil in Deichnähe und auf Bergsenkungsflächen die Auflagerbedingungen häufig von den alten Bestandsplänen abweichen.

In welchen Stadtteilen von Dinslaken wir arbeiten
In Dinslaken reicht unser Einsatzgebiet von Innenstadt bis Feldmark. Wo Nachbarn und Bausubstanz Rücksicht verlangen – etwa in Hiesfeld –, schneiden wir statt zu schlagen. In Eppinghoven, Averbruch, Oberlohberg, Barmingholten und Feldmark ist mehr Platz für großes Gerät.
- Innenstadt
- Hiesfeld
- Lohberg
- Eppinghoven
- Averbruch
- Oberlohberg
- Barmingholten
- Feldmark
Logistik und Auflagen in Dinslaken
Dinslaken ist über die A 3 (Anschlussstellen Dinslaken-Nord und Dinslaken-Süd) und das Ende der A 59 angebunden, Schwertransporte erreichen die Gewerbegebiete direkt. Die Rheinaue bei Eppinghoven und die Emscherniederung sind hochwassergefährdet, und über dem ehemaligen Bergbau von Lohberg treten Bergsenkungen auf, die Fundamente und Leitungen belasten. Die Innenstadt zwischen Neutorplatz und Bahnhof ist eng, Anlieferungen erfolgen zeitlich begrenzt.
So läuft Ihr Auftrag in Dinslaken ab
Besichtigung in Dinslaken
Der erste Termin findet in Dinslaken statt: Aufmaß, Fotos, Zustand der Nachbarbebauung. Gerade in Lagen wie Innenstadt entscheidet die Zufahrt über das Verfahren.
Festpreis-Angebot in 48 Stunden
Das Angebot für Ihr Vorhaben in Dinslaken kommt binnen 48 Stunden – als Festpreis, nicht als Schätzung.
Anzeige oder Genehmigung
Für Dinslaken klären wir vorab, ob das Vorhaben verfahrensfrei ist, und reichen andernfalls beim Fachdienst 4.3 Bauaufsicht, Denkmalschutz der Stadt Dinslaken ein.
Ausführung
Die Ausführung in Dinslaken planen wir nach Bauabschnitten. Sperrzeiten und Andienung stimmen wir mit Anliegern in Innenstadt ab.
Entsorgungsnachweis und Übergabe
Am Ende steht die Abnahme in Dinslaken: Fläche geräumt, Nachweise komplett, Bauschutt dokumentiert verwertet.
Dinslaken auf einen Blick
| Einwohner | Rund 67.000 |
|---|---|
| Kreiszugehörigkeit | Kreis Wesel |
| Regierungsbezirk | Düsseldorf |
| Zuständige Bauaufsicht | Fachdienst 4.3 Bauaufsicht, Denkmalschutz der Stadt Dinslaken |
| Stadtteile im Einsatzgebiet | Innenstadt, Hiesfeld, Lohberg, Eppinghoven, Averbruch, Oberlohberg, Barmingholten und Feldmark |
| Kampfmittel | Sondierung vor Erdarbeiten in Dinslaken üblich |
Genehmigung und Bauaufsicht in Dinslaken
Bevor in Dinslaken der erste Bagger anrückt, klären wir den Verfahrensweg mit dem Fachdienst 4.3 Bauaufsicht, Denkmalschutz der Stadt Dinslaken. Verfahrensfrei nach § 62 BauO NRW sind vor allem kleine Nebenanlagen; alles Größere läuft über Abbruchanzeige oder Genehmigung. Die Bezirksregierung Düsseldorf ist die nächsthöhere Instanz. Der Fachdienst Bauaufsicht, Denkmalschutz der Stadt Dinslaken nimmt Abbruchanzeigen entgegen und prüft den Denkmalstatus, der in der Gartenstadt Lohberg für ganze Straßenzüge gilt. Auf ehemaligen Zechenflächen sind Altlasten und Bergschäden zu berücksichtigen, die Bergaufsicht der Bezirksregierung Arnsberg ist bei Schachtnähe zu beteiligen. Kampfmittelfreigaben und Sondernutzungen im Straßenraum laufen über Stadt und Bezirksregierung Düsseldorf. Dinslaken lag im März 1945 im Bereich der Rheinüberquerung der Alliierten und wurde stark bombardiert; der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf wertet Luftbilder aus und sondiert Verdachtsflächen vor Erdarbeiten.
Fachdienst 4.3 Bauaufsicht, Denkmalschutz der Stadt Dinslaken – offizielle Seite
Dinslaken im Porträt
Dinslaken liegt am rechten Niederrhein zwischen Duisburg, Oberhausen und Wesel und ist mit rund 67.000 Einwohnern die größte Stadt im Kreis Wesel, Regierungsbezirk Düsseldorf. Am Stadtrand mündet die Emscher in den Rhein, im Süden grenzt Dinslaken direkt an das Ruhrgebiet. Die Zeche Lohberg förderte von 1909 bis 2005 Steinkohle und schuf mit der Gartenstadt Lohberg eine der größten Bergarbeitersiedlungen der Region. Die Altstadt um Burg und Neutorplatz wurde im März 1945 bei Luftangriffen und Kämpfen um den Rheinübergang schwer zerstört und danach in Nachkriegsarchitektur wieder aufgebaut. Heute wandelt sich das Zechenareal zum Kreativ.Quartier Lohberg mit Wohnen, Gewerbe und dem Bergpark.
Alle Leistungen im Beton-Rückbau
Für Dinslaken stellen wir aus diesen Bausteinen das passende Vorgehen zusammen – von der einzelnen Bohrung bis zur kompletten Fläche.



Fragen zu Beton-Rückbau in Dinslaken
Wie werden Betonfundamente der ehemaligen Kokerei Lohberg in Dinslaken zurückgebaut?
Kokereifundamente sind massiv, tief gegründet und oft mit Teer und Benzol belastet. Wir schneiden sie mit Seilsägen in Blöcke, spalten sie hydraulisch und trennen belastetes Material sofort ab. Der saubere Beton wird gebrochen und im Kreativ.Quartier Lohberg als Recyclingmaterial wiederverwendet. Die Arbeiten werden mit RAG Montan Immobilien und der Stadt Dinslaken abgestimmt.
Welche Rolle spielen Bergsenkungen bei Betonarbeiten in Dinslaken-Lohberg?
Über dem stillgelegten Grubengebäude der Zeche Lohberg hat sich der Boden ungleichmäßig gesetzt, Fundamente und Bodenplatten können Risse und Schiefstellungen aufweisen. Vor dem Rückbau prüfen wir die Standsicherheit und sichern Bauteile, die sich verschoben haben. Beim Sägen und Bohren berücksichtigen wir Spannungen im Beton, die sich beim Trennen lösen können. Für Neubauten sind bergschadensichere Gründungen üblich, deren Fundamente wir später wieder anpassen können.
Was ist bei Betonarbeiten am Rheindeich oder an Gewässerbauwerken in Dinslaken zu beachten?
Arbeiten am Deich und an den Bauwerken zur Emscher- und Rotbachentwässerung berühren immer den Deichverband und die Wasserbehörde, die Zeitfenster außerhalb der Hochwassersaison vorgeben. Wir arbeiten sprengungsfrei mit Sägeschnitten, damit die Dichtungsschichten des Deichkörpers nicht gestört werden, und sichern offene Bauteile gegen Auftrieb und Wasserandrang. Baustelleneinrichtungsflächen legen wir hinter die Deichlinie, weil Lagerflächen im Vorland bei steigendem Rheinpegel geräumt werden müssen. Alle Eingriffe werden dokumentiert und nach Abschluss durch den Deichverband abgenommen.
Wer genehmigt Betonrückbau in Dinslaken?
Untere Bauaufsichtsbehörde für Dinslaken ist das Fachdienst 4.3 Bauaufsicht, Denkmalschutz der Stadt Dinslaken; die Fachaufsicht liegt bei der Bezirksregierung Düsseldorf. Dort geht die Abbruchanzeige oder der Antrag nach § 63 beziehungsweise § 64 BauO NRW ein. Für Ihr Vorhaben in Dinslaken stellen wir die Unterlagen zusammen. Planen Sie in Dinslaken 2 bis 4 Wochen für die Anzeige und 4 bis 12 Wochen für eine Genehmigung ein.
Arbeiten Sie auch im Umland von Dinslaken?
Unser Einsatzgebiet ist größer als Dinslaken. Wir arbeiten auch in Voerde (Niederrhein), Rheinberg, Wesel, Oberhausen und Bottrop. Weil unsere Maschinen ohnehin zwischen Dinslaken und diesen Orten unterwegs sind, entstehen kaum Leerfahrten, und Besichtigungen lassen sich kurzfristig legen.
In welchen Stadtteilen von Dinslaken arbeiten Sie?
Wir arbeiten im gesamten Stadtgebiet, unter anderem in Innenstadt, Hiesfeld, Lohberg, Eppinghoven und Averbruch. Der Besichtigungstermin in Dinslaken liegt in der Regel innerhalb weniger Werktage, danach folgt das Festpreis-Angebot binnen 48 Stunden.
Auch in Ihrer Nähe
Unser Einsatzgebiet endet nicht an der Stadtgrenze von Dinslaken. Voerde (Niederrhein) liegt nur wenige Kilometer entfernt, ebenso Rheinberg, Wesel und Oberhausen – Transporte und Personal lassen sich dadurch kurzfristig zwischen Dinslaken und dem Umland umdisponieren.
Weitere Leistungen in Dinslaken
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