Beton-Rückbau in Hemer
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Hemer – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Hemer in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Hemer-Mitte, Sundwig und Westig und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Hemer liegt mit rund 35.000 Einwohnern im Märkischen Kreis am Nordrand des Sauerlands, Regierungsbezirk Arnsberg, in einem von Kalkstein und Tälern gegliederten Gelände zwischen Iserlohn und Menden. Die Stadt setzt sich aus einem gewachsenen Kern und mehreren eigenständigen Ortsteilen wie Sundwig, Westig, Deilinghofen, Ihmert und Frönsberg zusammen. Prägend für den Baubestand waren zwei Kräfte: die metallverarbeitende Industrie mit Eisenhütten, Draht- und Messingwerken sowie Armaturenherstellung, die seit dem 19. Jahrhundert ganze Talsohlen mit Werkshallen füllte, und das Militär mit der Blücher-Kaserne, deren weitläufiges Gelände nach dem Abzug der Bundeswehr zur Landesgartenschau 2010 und zum Sauerlandpark umgebaut wurde. Kalkabbau und Höhlen wie im Felsenmeer runden das Bild ab.
Der Stahlbetonbestand Hemers ist stark von Industrie und Topografie geprägt: Hallenstützen, Rahmenbinder und schwere Bodenplatten der Metallbetriebe in den Tälern von Sundwig und Westig, dazu Maschinen- und Pressenfundamente, die tief in den Fels reichen. Aus der Konversion der Blücher-Kaserne stammen Betonbauten wie Mannschaftsgebäude, Fahrzeughallen, Hallenböden und Bunkeranlagen, von denen Teile zurückgebaut wurden. Hinzu kommen Stützmauern, Hangsicherungen und Brückenbauwerke entlang der Täler sowie Betondecken von Schul-, Sport- und Verwaltungsbauten aus der Wachstumsphase nach 1960.
Der Beton in Hemer sitzt oft unmittelbar auf oder im Kalkstein, was den Rückbau von Fundamenten anspruchsvoll macht. In den Tälern von Sundwig, Westig und Niederhemer sind Maschinen- und Pressensockel häufig mit dem Fels verzahnt oder in ausgesprengte Nischen betoniert, sodass beim Trennen erst der Übergang zwischen Beton und Anstehendem gefunden werden muss. Entlang der Talstraßen stehen Winkelstützmauern und Hangsicherungen, deren Rückbau nur abschnittsweise und mit Ersatzsicherung möglich ist. Im Bereich des Sauerlandparks und der angrenzenden Wohn- und Gewerbeflächen betreffen Aufträge Bodenplatten, Rampen und Tiefbauwerke aus der militärischen Vornutzung. B&B GmbH setzt hydraulisches Spalten und Seilsäge ein und arbeitet ohne Sprengung, weil Karsthohlräume nicht zusätzlich belastet werden dürfen. Für Erdeingriffe holen wir vorab Auskünfte zu Karsthohlräumen und alten Abbaustellen ein und sondieren im Zweifel, weil im Hemeraner Untergrund Klüfte und Höhlen bis dicht unter die Geländeoberfläche reichen können.
Der Wohnbestand besteht aus Arbeiterhäusern und Werkssiedlungen nahe den Betrieben in Sundwig, Westig und Niederhemer, aus Wiederaufbau- und Nachkriegszeilen im Zentrum und aus Einfamilienhausgebieten der 1960er bis 1990er Jahre an den Hängen. In Deilinghofen und Ihmert überwiegen dörfliche Strukturen mit älteren Fachwerk- und Bruchsteinhäusern sowie landwirtschaftlichen Nebengebäuden. Umnutzungsdruck besteht auf Restflächen der Kasernenkonversion, auf leerstehenden Ladenlokalen im Zentrum und auf alten Betriebswohnhäusern, deren Grundrisse heutigen Anforderungen nicht mehr entsprechen.
Der Abbruch in Hemer wird von der Topografie diktiert. In den Talsohlen von Sundwig, Westig und Niederhemer stehen Arbeiter- und Werkswohnhäuser direkt an schmalen Straßen, oft ohne Vorgarten und mit Betrieben auf der Gegenseite, sodass Absperrung, Fußgängerführung und Lärmschutz die Planung bestimmen. An den Hängen Richtung Deilinghofen und Ihmert sind die Grundstücke steil, die Zufahrten eng, und Keller sind in den Fels gesetzt, was den Ausbruch aufwendig macht. In den dörflichen Kernen stehen Bruchstein- und Fachwerkhäuser, deren Kalkbruchsteine sich sortenrein gewinnen lassen. B&B GmbH arbeitet mit Abbruchrobotern und Kompaktbaggern und dokumentiert Nachbargebäude vorab, weil die enge Bebauung Streit über Risse sonst begünstigt. Für Container und Absperrungen an den Talstraßen beantragen wir die Sondernutzungserlaubnis bei der Stadt Hemer, und die Zufahrten der Nachbarbetriebe halten wir während der gesamten Bauzeit frei, und die Anlieferzeiten der Betriebe in den Talsohlen bleiben eingeplant.
Hemer ist ein traditioneller Standort der Metall- und Armaturenindustrie; Draht-, Messing- und Hüttenbetriebe haben in Sundwig und den angrenzenden Tälern Hallen, Kesselhäuser, Glühöfen und Schornsteine hinterlassen. Kalksteinabbau und Kalkbrennerei prägten ebenfalls das Gelände, sichtbar an Steinbrüchen, Höhlen und dem Felsenmeer. Die Konversion der Blücher-Kaserne machte eine der größten zusammenhängenden Flächen im Märkischen Kreis frei, ein Teil wurde zum Sauerlandpark, ein Teil zu Wohn- und Gewerbeflächen entwickelt. Weitere Gewerbegebiete am Stadtrand beherbergen Zulieferer, Werkzeugbau und Logistik.
Der Industrierückbau in Hemer ist Rückbau in gewachsenen Werksarealen, die über Jahrzehnte immer wieder überbaut wurden. Unter Hallenböden der Draht-, Messing- und Armaturenbetriebe liegen alte Ölkeller, Härteanlagen, Galvanikbecken, Kühlschmierstoffkanäle und Fundamente längst entfernter Maschinen, die erst beim Aufbrechen sichtbar werden. Deshalb beginnt B&B GmbH mit einer Bestandserkundung und Beprobung, bevor die Platte geöffnet wird, und trennt belastetes Material konsequent vom Bauschutt. Auf den Konversionsflächen der früheren Kaserne kommen Tiefbauwerke, Tankanlagen und Leitungstrassen hinzu. Stahl, Kupfer und Messing werden demontiert und sortenrein verwertet, Beton wird vor Ort gebrochen und als Tragschicht wieder eingebaut. Weil die Werksgrundstücke in den Tälern eng zugeschnitten sind, arbeiten wir abschnittsweise mit kleinen Zwischenlagern und fahren Material laufend über die B 7 zur A 46 bei Iserlohn ab, und wir halten die Talstraße dabei so weit frei, dass der Anliegerverkehr durchkommt.
Hemer liegt in Tal- und Hanglage, viele Betriebsgrundstücke sind nur über enge Talstraßen mit Steigungen und engen Kurven erreichbar, was Schwertransporte erschwert. Kalksteinuntergrund und Höhlensysteme bedeuten, dass beim Gründungsrückbau mit Hohlräumen und Klüften zu rechnen ist. Die Anbindung erfolgt über die A46 bei Iserlohn und die B7, der Lärmschutz in den dicht bebauten Tälern verlangt abgestimmte Arbeitszeiten.
Von Hemer-Mitte bis Becke reicht unser Einsatzgebiet in Hemer. Im Kern arbeiten wir mit Staubbindung, Beweissicherung und knapper Baustelleneinrichtung, in Westig und Deilinghofen, Ihmert, Niederhemer, Frönsberg und Becke mit größerem Gerät und eigener Aufbereitung auf der Fläche.
Die Beseitigung baulicher Anlagen richtet sich in Hemer nach der Bauordnung NRW. Viele Nebengebäude fallen unter § 62 BauO NRW und sind verfahrensfrei, größere Vorhaben in Hemer brauchen eine Abbruchanzeige oder eine Genehmigung nach § 63 oder § 64. Zuständig ist das Bauaufsicht der Stadt Hemer, die Fachaufsicht liegt bei der Bezirksregierung Arnsberg. Die Stadt Hemer unterhält eine eigene Bauaufsicht, bei der Abbruchanzeigen und Abbruchgenehmigungen eingereicht werden. Bei Industriebauten und Gebäuden aus der Kasernenzeit verlangt die Behörde regelmäßig ein Schadstoffkataster, weil Asbest, künstliche Mineralfasern und alte Anstriche verbreitet sind. Altlastenauskünfte erteilt der Märkische Kreis; bei Vorhaben im Bereich von Höhlen und Karstflächen ist die Untere Naturschutzbehörde einzubinden, für Sondernutzungen an Straßen die Stadtverwaltung.
Die Konversion der Kaserne zum Sauerlandpark verlangte den Rückbau zahlreicher Mannschafts-, Werkstatt- und Hallenbauten mit robusten Betonkonstruktionen. Solche Militärbauten enthalten häufig Asbest, alte Anstriche und Rückstände aus Werkstattbetrieb, weshalb vorab ein Schadstoffkataster erstellt wird. B&B GmbH führt derartige Vorhaben maschinell mit Bagger, Longfront und Brecher aus und bereitet den Beton für die Wiederverwendung vor Ort auf. Baumbestand und neu geplante Freiflächen werden dabei geschützt.
In Sundwig und Westig stehen viele Häuser unmittelbar an der Fahrbahn, Ausweichflächen fehlen. B&B GmbH richtet eine abgestimmte Verkehrsführung ein und arbeitet mit kompakten Geräten und Abbruchrobotern statt mit großen Baggern. Container werden in kurzen Zeitfenstern getauscht, damit die Durchfahrt frei bleibt. Staub wird mit Wassernebel gebunden, damit Anwohner und Verkehr wenig belastet werden.
Solche Fundamente sind mehrere Meter tief, stark bewehrt und oft mit Ankerkörben und Ölwannen versehen. B&B GmbH bohrt ein Raster an Spaltlöchern und zerlegt den Block hydraulisch, also ohne Sprengung und mit sehr geringen Erschütterungen. Das ist wichtig, weil in benachbarten Hallenteilen häufig empfindliche Maschinen weiterlaufen. Öl- und schadstoffbelasteter Beton wird getrennt erfasst und gesondert entsorgt.
Unter Teilen des Stadtgebiets liegen Karstformationen mit Klüften und Hohlräumen, bekannt aus dem Felsenmeer und den Höhlen in Sundwig. Beim Ausbau von Fundamenten kann deshalb unerwartet Fels oder ein Hohlraum angetroffen werden. B&B GmbH plant den Aushub entsprechend vorsichtig und stimmt Verfüllung und Verdichtung mit dem Baugrundgutachter ab. Bei Hinweisen auf Höhlen wird die Untere Naturschutzbehörde eingebunden.
In den Hemeraner Tälern reichen Fundamente häufig bis auf den anstehenden Kalkstein oder sind in ihn eingebunden, deshalb sondieren wir zuerst mit Kernbohrungen die Tiefe und den Übergang. Anschließend trennt B&B GmbH den Beton mit Seilsäge und hydraulischen Spaltzylindern schichtweise ab, ohne den Fels zu lösen. Wir arbeiten ohne Sprengung, weil das Karstgebirge mit seinen Klüften und Höhlen unkalkulierbar reagieren kann. Stellt sich beim Ausbau ein Hohlraum heraus, wird die Arbeit unterbrochen und die Situation mit Ihrem Baugrundgutachter bewertet.
Für Abbrüche an den Talstraßen in Sundwig oder Westig erstellen wir einen Verkehrszeichenplan und lassen ihn von der Stadt Hemer anordnen, weil dort meist keine Ausweichstrecke besteht. In der Regel arbeiten wir mit halbseitiger Sperrung und Ampelregelung, für kurze Phasen mit Vollsperrung und ausgeschilderter Umleitung. Fußgänger erhalten einen abgetrennten, überdachten Weg, und die Anlieferung der Nachbarbetriebe wird in Zeitfenstern eingeplant. Die Muldenwechsel legen wir außerhalb der Schicht- und Schulzeiten, damit der Talverkehr nicht zusätzlich stockt.
Galvanikbecken und Härteanlagen sind in den Metallbetrieben von Sundwig und Westig ein realistisches Fundszenario und gelten als Altlastenverdacht. B&B GmbH stoppt in diesem Fall den Aushub, sichert den Bereich und lässt Boden und Betonproben untersuchen, bevor weitergearbeitet wird. Das Ergebnis wird mit der Unteren Bodenschutzbehörde des Märkischen Kreises abgestimmt, die den weiteren Ausbau und die Entsorgungswege freigibt. Belasteter Beton und Aushub gehen getrennt in die Entsorgung, unbelastetes Material bleibt im Recyclingkreislauf.
Wie lange es in Hemer dauert, hängt vom Verfahren ab: Eine Anzeige beim Bauaufsicht der Stadt Hemer ist meist in 2 bis 4 Wochen durch, eine Genehmigung nach § 63 oder § 64 BauO NRW in 4 bis 12 Wochen. Kommen in Hemer Denkmalschutz, Altlasten oder Kampfmittel dazu, planen wir zusätzliche Zeit ein. Die Bezirksregierung Arnsberg ist Fachaufsicht.
Ja. Wenn Sie in Hemer und zusätzlich in Menden (Sauerland), Iserlohn und Schwerte Flächen haben, fassen wir das zu einem Auftrag zusammen. Das spart Rüstzeiten und macht auch kleinere Positionen außerhalb von Hemer wirtschaftlich.
Innerhalb von 48 Stunden nach dem Termin in Hemer liegt Ihr schriftliches Festpreis-Angebot vor. Voraussetzung ist, dass wir das Objekt in Hemer gesehen haben – ohne Besichtigung nennen wir für Hemer im Märkischer Kreis keine Zahl.
Die Karte wird erst nach Ihrem Klick von Google geladen. Dabei wird Ihre IP-Adresse an Google übertragen. Mehr dazu in den Datenschutzhinweisen.