Beton-Rückbau in Aachen
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Aachen – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Aachen in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Burtscheid, Brand und Eilendorf und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Aachen ist die westlichste Großstadt Deutschlands, zählt rund 260.000 Einwohner und liegt im Dreiländereck zu Belgien und den Niederlanden. Seit 2009 bildet die Stadt gemeinsam mit den umliegenden Kommunen die Städteregion Aachen im Regierungsbezirk Köln, behält aber weitgehend die Aufgaben einer kreisfreien Stadt und gliedert sich in 7 Stadtbezirke. Kaiserpfalz, Dom und Kurbetrieb in Burtscheid prägen den Kern, während die Tuch- und Nadelindustrie des 19. Jahrhunderts Fabrikbauten in der Innenstadt, in Burtscheid und in Rothe Erde hinterließ. Die RWTH Aachen mit ihren Campus-Standorten Mitte, West und Melaten sowie das Universitätsklinikum sind heute die größten Bauherren, dazu kommen Konversionsflächen ehemaliger belgischer und deutscher Kasernen.
Aachens größtes Stahlbetonbauwerk ist das Universitätsklinikum in Laurensberg, ein Komplex der 1970er und 1980er Jahre mit sichtbarer Tragstruktur, der laufend saniert und erweitert wird. Weitere Betonbestände sind die Hochschulbauten der RWTH am Campus Mitte und Melaten, die Brücken der A4, A44 und A544 mit dem Autobahnkreuz Aachen, die Hochstraße am Europaplatz und die Parkhäuser in der Innenstadt, etwa am Büchel, Adalbertsteinweg und Hauptbahnhof. Das Tivoli-Stadion in Aachen-Nord, das Klinikum Marienhospital in Burtscheid und die Bahnbauwerke am Hauptbahnhof und Westbahnhof ergänzen die Liste.
Aachens Betonbestand ist stark von Hochschule, Bahn und Verkehr geprägt; das Kármán-Auditorium der RWTH am Templergraben ist ein Sichtbetonbau der 1960er Jahre, der über Jahre saniert wurde; auch die Institutsbauten am Seffenter Weg zeigen offenliegende Betontragwerke. Der Burtscheider Viadukt und die Bahnbauwerke Richtung Rothe Erde tragen hohe Lasten und werden abschnittsweise instand gesetzt; am Europaplatz und an den Anschlussstellen der A544 fallen Rampen, Stützwände und Trogstrecken an. Die Parkhäuser am Adalbertsteinweg und an den Innenstadtgalerien haben Chloridschäden an Rampen und Randbalken; im Aachener Revier drückt zudem ansteigendes Grubenwasser, was Fundamente und Kellerbauwerke belastet. B&B GmbH öffnet solche Bauteile mit Kernbohrung, Wandsäge und Seilsäge, fräst geschädigte Randzonen ab und arbeitet ohne Sprengung, damit Hochschulbetrieb, Bahnverkehr und Anwohner nicht unterbrochen werden. Hinzu kommen Deckenöffnungen in Schulbauten der 1970er Jahre in Haaren und Brand, wenn Lüftung, Aufzüge und Brandschutzabschottungen nachgerüstet werden. Sägewasser wird gefasst, damit nichts in die Straßenentwässerung gelangt.
Der Wohnbestand Aachens reicht von der Altstadt innerhalb des Grabenrings über gründerzeitliche Viertel im Frankenberger Viertel, in Burtscheid und am Adalbertsteinweg bis zu Nachkriegssiedlungen in Preuswald, Driescher Hof und Forst. Einfamilienhausgebiete prägen Brand, Kornelimünster, Walheim, Richterich und Laurensberg. Gewerbebestand mit Umnutzungsdruck findet sich in Aachen-Nord entlang der Jülicher Straße, in Rothe Erde und am Westbahnhof, wo ehemalige Fabrik- und Bahnflächen für Wohnen und Wissenschaft umgebaut werden.
Der Aachener Abbruch findet oft in schwierigen Lagen statt; in Haaren, Eilendorf und Brand ersetzen Bauherren Siedlungshäuser der Nachkriegszeit, in Laurensberg und Richterich weichen Hofstellen und Nebengebäude neuen Wohnhäusern. In der Innenstadt und im Frankenberger Viertel liegen Grundstücke in engen Blöcken mit Grenzbebauung und Durchfahrten. Kornelimünster und Walheim bringen Hanglagen und historische Ortskerne mit sich, in denen Erschütterungen streng begrenzt werden. Ein besonderer Punkt ist das ansteigende Grubenwasser im Aachener Revier, das Keller feucht hält und Verfüllungen beeinflusst; dazu kommt die Baumschutzsatzung mit altem Bestand auf großen Grundstücken. B&B GmbH nimmt vor Beginn eine Beweissicherung an Nachbargebäuden vor, arbeitet in Ortskernen mit Kleingerät und Abbruchrobotern und verfüllt Keller mit gebrochenem Material aus dem eigenen Rückbau. Dachbahnen, Bodenkleber und alte Dämmungen werden vor dem Abbruch getrennt ausgebaut und dokumentiert; für Stellflächen auf der Straße holt B&B GmbH die Sondernutzungserlaubnis ein und taktet Containerwechsel im Anliegerverkehr.
Aachens Industriegeschichte hinterließ in Rothe Erde das größte Gewerbegebiet der Stadt, das auf dem früheren Hüttenwerk entstand und derzeit neu gestaltet wird, sowie das Areal der Waggonfabrik Talbot, wo heute Talbot Services und der Campus-Nachbar Continental arbeiten. Weitere Standorte sind das Gewerbegebiet Avantis auf der Grenze zu Heerlen, der Campus Melaten und Campus West der RWTH auf ehemaligen Bahn- und Industrieflächen, sowie Philips- und Grünenthal-Werke in Aachen-Nord und Stolberg-Grenze. Konversionsflächen wie die ehemalige Lützow-Kaserne, die Dr.-Leo-Löwenstein-Kaserne und Bahnflächen am Westbahnhof bringen laufend Rückbauaufgaben.
Aachens Industriebestand reicht von der Textil- bis zur Nahrungsmittelproduktion; im Aachener Norden entlang der Jülicher Straße und in Rothe Erde standen Tuchfabriken mit Sheddachhallen, Färbereien, Kesselhäusern und Schornsteinen, von denen viele bereits gefallen sind. Die Süßwaren- und Backwarenbetriebe in Aachen-Nord und Forst bringen Silos, Rohrleitungen, Kühlanlagen und Bodenkanäle mit sich, die bei Umbauten zurückgebaut werden. Rund um den Bahnhof Rothe Erde und den Westbahnhof stehen Werkstatthallen, Rampen und Gleisanschlüsse; auf den Gewerbeflächen an der niederländischen Grenze prägen Hallen der 1970er und 1980er Jahre mit Kranbahnen das Bild. B&B GmbH nimmt vorab ein Schadstoffkataster auf, trägt Asbestzementdächer nach Fachregeln ab, demontiert Anlagen und Silos sortenrein und zerlegt Fundamente hydraulisch, ohne Sprengung und mit Rücksicht auf benachbarte Produktionsbereiche. Freischaltungen von Strom, Gas und Dampf werden vor jeder Demontage schriftlich bestätigt. Betonbruch wird vor Ort zu Recyclingmaterial aufbereitet und im neuen Unterbau wieder eingesetzt, was Fahrten über die A544 spart.
Die Aachener Altstadt innerhalb des Grabenrings ist eng, teilweise Fußgängerzone und durchgehend Denkmalbereich, sodass Baustellenlogistik über feste Zeitfenster und Sondernutzungen läuft. Hanglagen in Burtscheid, am Lousberg und in den südlichen Stadtteilen erschweren Kranstellungen, und Thermalwasser sowie Bergsenkungen aus dem ehemaligen Steinkohlenbergbau im Aachener Revier sind bei Fundamentarbeiten zu berücksichtigen. Verkehrlich ist Aachen über A4, A44 und A544 angebunden, in den Kurbereichen gelten strenge Lärmschutzzeiten.
In Burtscheid und Brand begleiten uns enge Zufahrten und Nachbarbebauung, deshalb setzen wir dort Sortiergreifer statt Hydraulikhammer ein. In Haaren, Laurensberg, Richterich, Kornelimünster und Walheim steht mehr Platz zur Verfügung, sodass der Bauschutt aus Aachen direkt vor Ort gebrochen und wieder eingebaut werden kann.
Bevor in Aachen der erste Bagger anrückt, klären wir den Verfahrensweg mit dem Fachbereich Bauaufsicht der Stadt Aachen (FB 63). Verfahrensfrei nach § 62 BauO NRW sind vor allem kleine Nebenanlagen; alles Größere läuft über Abbruchanzeige oder Genehmigung. Die Bezirksregierung Köln ist die nächsthöhere Instanz. Der Fachbereich Bauaufsicht der Stadt Aachen ist in Bauaufsichtsbezirke gegliedert und führt eine eigene Abteilung für Bauaufsicht im Gebäudebestand. Die Altstadt ist als Denkmalbereich geschützt, hinzu kommen das Frankenberger Viertel und Burtscheid, in denen Abbrüche eine Erlaubnis der Unteren Denkmalbehörde erfordern. Die Aachener Baumschutzsatzung schützt Bäume auf Privatgrund, Altlastenauskünfte erteilt der Fachbereich Klima und Umwelt, Sondernutzungen des Straßenraums der Fachbereich Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen. Aachen wurde 1944 als erste deutsche Großstadt nach Bombardierung und Bodenkämpfen eingenommen und ist entsprechend belastet; Kampfmittelauskünfte werden über die Stadt Aachen beim Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf eingeholt.
Das Frankenberger Viertel und der Kurbereich Burtscheid sind Denkmalbereiche mit vielen Einzeldenkmälern, sodass ein Abbruch eine Erlaubnis der Unteren Denkmalbehörde im Fachbereich Bauaufsicht voraussetzt. Genehmigt werden meist nur Nebengebäude, Garagen und spätere Anbauten. B&B GmbH plant Teilabbrüche mit Sicherung der Fassaden und stimmt Zufahrten in den engen Straßen ab. Die Baumschutzsatzung ist beim alten Gartenbestand zu beachten.
Auf Konversionsflächen wie der ehemaligen Lützow-Kaserne oder der Dr.-Leo-Löwenstein-Kaserne stehen Unterkunfts-, Werkstatt- und Hallenbauten aus den 1930er bis 1970er Jahren. Vor dem Abbruch werden Kampfmittel und Altlasten aus Tankstellen und Werkstätten erkundet. B&B GmbH entkernt, saniert Schadstoffe und trägt die Gebäude mit Longfront-Baggern ab, der Beton wird vor Ort gebrochen. Die Flächen sind anschließend für Wohnungsbau vorbereitet.
Das Klinikum in Laurensberg ist ein zusammenhängender Betonkomplex, in dem Umbauten neben laufenden Stationen und Operationssälen stattfinden. B&B GmbH stellt Öffnungen mit Kernbohrungen und Wandsägen her und arbeitet nass mit Wasserauffang, um Staub zu vermeiden. Staubschutzwände und Unterdruck trennen die Baustelle vom Klinikbetrieb. Zeitfenster und Transportwege stimmt B&B GmbH mit der Technik des Klinikums ab.
Rothe Erde entstand auf dem früheren Hüttenwerk, dessen Schlacken und Rückstände heute im Altlastenkataster der Stadt Aachen geführt werden. Beim Rückbau von Hallen und Fundamenten prüft B&B GmbH vorab Bodenbelastungen und trennt belastete Fraktionen von recycelbarem Beton. Massive Fundamente werden hydraulisch gespalten und gebrochen. Die Nähe zur A544 erleichtert den Abtransport, während die angrenzende Wohnbebauung Staub- und Lärmschutz verlangt.
Bei Sichtbetonbauten wie am Templergraben und am Seffenter Weg entscheidet die Schnittführung über das Ergebnis. B&B GmbH arbeitet dort mit Wand- und Seilsäge statt mit Hammer, weil die Sägekante glatt bleibt und keine Abplatzungen an der Oberfläche entstehen. Die Öffnungen werden vorab mit dem Tragwerksplaner festgelegt und die Bewehrungslage geortet, damit tragende Stäbe erhalten bleiben. Wegen des laufenden Lehrbetriebs legen wir laute Abschnitte in die vorlesungsfreie Zeit.
Die Ortskerne in Kornelimünster und Walheim bestehen aus alten Bruchstein- und Fachwerkhäusern, die dicht aneinander stehen und Erschütterungen schlecht vertragen. B&B GmbH baut solche Anbauten von Hand und mit Kleingerät zurück, arbeitet mit Zange und Sortiergreifer statt mit Hammer und misst die Erschütterungen laufend. Vor Beginn dokumentieren wir den Zustand der Nachbargebäude als Beweissicherung. Die denkmalrechtliche Abstimmung erfolgt über die Untere Denkmalbehörde der Stadt Aachen.
Silos in Betrieben in Aachen-Nord sind meist aus Stahl oder Beton und stehen auf tiefen Fundamenten mit Bodenkanälen für Förderanlagen. B&B GmbH reinigt und entstaubt die Behälter zuerst, demontiert sie dann von oben in Schüssen mit Kran und Sägeschnitt und bricht anschließend die Fundamente hydraulisch. Bodenkanäle werden geöffnet, entleert und lagenweise verfüllt, damit die neue Hallenfläche tragfähig bleibt. Wegen der Nähe zur Wohnbebauung arbeiten wir mit Staubbindung und festen Zeitfenstern.
In Aachen prüft das Fachbereich Bauaufsicht der Stadt Aachen (FB 63), ob Ihr Vorhaben verfahrensfrei nach § 62 BauO NRW ist oder eine Genehmigung braucht. Kleine Nebenanlagen in Aachen sind meist frei, alles Größere läuft über Anzeige oder Antrag. Wir übernehmen den Schriftverkehr mit der Bauaufsicht von Aachen und rechnen mit 2 bis 12 Wochen.
Nein, Aachen ist einer von vielen Orten. Regelmäßig arbeiten wir außerdem in Würselen, Herzogenrath, Stolberg (Rheinland), Alsdorf und Eschweiler. Für Aachen und die Nachbarkommunen gilt derselbe Ablauf: Besichtigung, Festpreis-Angebot in 48 Stunden, Ausführung.
Für eine Besichtigung in Aachen brauchen wir meist nur wenige Werktage; bei Gefahr im Verzug – etwa nach einem Brand in Burtscheid – kommen wir kurzfristiger. Das Angebot für Ihr Vorhaben in Aachen folgt innerhalb von 48 Stunden.
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