Beton-Rückbau in Eschweiler
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Eschweiler – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Eschweiler in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Eschweiler-Mitte, Dürwiß und Weisweiler und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Eschweiler ist mit rund 57.500 Einwohnern eine Mittelstadt in der Städteregion Aachen, Regierungsbezirk Köln. Die Inde durchfließt die Stadt von Südwesten nach Nordosten, die Kernstadt liegt beiderseits des Flusses. Über 2 Jahrhunderte bestimmte der Bergbau den Ort: Zuerst der Steinkohleabbau des Eschweiler Bergwerksvereins im Inderevier, dann der Braunkohletagebau Inden mit dem Kraftwerk Weisweiler am östlichen Stadtrand. Beides hat Werkssiedlungen, Industriebrachen und Kraftwerksbauten hinterlassen. Mit dem beschlossenen Kohleausstieg befindet sich Eschweiler im Strukturwandel, für den das Kraftwerksgelände und die Tagebaukante als Entwicklungsflächen des Indelands vorgesehen sind. Das Hochwasser der Inde im Juli 2021 hat die Innenstadt und mehrere Ortsteile schwer getroffen.
Das Kraftwerk Weisweiler mit Kesselhäusern, Kühltürmen und Bunkeranlagen ist das größte Stahlbetonbauwerk der Stadt und wird nach der Stilllegung Schritt für Schritt zurückgebaut. In der Kernstadt stehen Parkhäuser, das St.-Antonius-Hospital sowie Schul- und Verwaltungsbauten der 1960er und 1970er Jahre in Betonbauweise. Die Bahnstrecke Aachen–Köln und die A 4 kreuzen die Inde und Straßen auf mehreren Stahlbetonbrücken, deren Zustand nach der Flut 2021 neu bewertet wurde. Dazu kommen Betonfundamente stillgelegter Kohlebahnen und Bandanlagen im Tagebauvorfeld.
Eschweiler hat einen ungewöhnlich hohen Anteil an Zweckbauten aus Ortbeton, weil Stadt und Bergbau in den 1960er und 1970er Jahren gleichzeitig gebaut haben. Rathaus, Berufskolleg, Hallenbad und die Wohnblöcke in Dürwiß und auf der Bergrather Höhe zeigen heute typische Schäden an Attiken, Brüstungen und Rampen, die vor einer Sanierung abschnittsweise abgetragen werden. Im Bereich des Talbahnhofs und der Viadukte der Strecke Aachen-Köln stehen Widerlager, Flügelwände und Stützmauern aus bewehrtem Beton, an denen nur in kurzen Sperrpausen mit Seilsäge gearbeitet werden darf. Rund um Weisweiler prägen massive Fundamentblöcke, Rohrkanäle und Kabelpritschen den Untergrund, die beim Flächenumbau Meter für Meter zerlegt werden. Die B&B GmbH setzt dort Seilsäge, Wandsäge und Hydraulikzange ein, damit Bauteile ohne Sprengung und ohne Erschütterung der Nachbarschaft fallen. Wo Bauteile über Straßen oder Gehwegen liegen, sichern Schutzgerüste und Auffangeinrichtungen den Bereich, und die Absperrung wird mit dem Ordnungsamt abgestimmt.
Die Innenstadt um die Indestraße mischt gründerzeitliche Geschäftshäuser mit Nachkriegsbauten, viele davon 2021 überflutet und danach entkernt. Bergmannssiedlungen in Röhe, Pumpe-Stich und Bergrath stammen aus der Zeit des Steinkohlebergbaus und sind heute oft sanierungsbedürftig. Dürwiß, Kinzweiler und Hastenrath sind dörflich geprägt mit Hofanlagen und Einfamilienhäusern der 1970er Jahre. Entlang der Dürener Straße und im Bereich Weisweiler bestehen Gewerbeflächen mit älteren Hallen, die für neue Nutzungen freigeräumt werden.
Der Umnutzungsdruck in Eschweiler ist im Umfeld des Kohleausstiegs deutlich gestiegen, und damit auch der Rückbau kleinteiliger Bausubstanz. In der Innenstadt zwischen Markt, Grabenstraße und dem Bereich um die Inde stehen Ladenlokale mit Wohnungen darüber, deren Erdgeschosse nach Leerstand entkernt und teilweise komplett abgebrochen werden. In Nothberg, Kinzweiler, Hastenrath und Sankt Jöris kommen Hofanlagen mit Scheunen, Stallungen und alten Güllebehältern hinzu, die für Wohnbebauung weichen und bei denen Wellasbestdächer den Ablauf bestimmen. Rund um die Dürener Straße und die Ausfallstraßen fallen Tankstellen, Autohäuser und kleine Werkstätten an, wo Tanks, Hebebühnen und ölbelastete Bodenplatten getrennt ausgebaut werden. In allen Fällen prüft die B&B GmbH vor dem ersten Bagger Nachbargrenzen, Baumbestand und die Anzeigepflicht beim Bauordnungsamt. Nach dem Rückbau verfüllt die Firma die Baugrube lagenweise mit geprüftem Material und verdichtet sie so, dass der Neubau ohne Nacharbeiten gegründet werden kann.
Prägend ist das RWE-Kraftwerk Weisweiler samt Tagebau Inden, dessen Rückbau und Nachnutzung als Gewerbe- und Energiestandort im Rahmen des Indelands vorbereitet wird. Historische Standorte des Steinkohlebergbaus wie die ehemaligen Gruben des Eschweiler Bergwerksvereins haben Halden und Schachtfundamente hinterlassen. Am Grachtweg zwischen Eschweiler und Inden wird ein neues Industriegebiet direkt an der A 4 entwickelt, ebenso ergänzende Gewerbeflächen am Autobahnanschluss. Der Blausteinsee ist ein bereits gefluteter Restsee des früheren Tagebaus Zukunft.
Der industrielle Rückbau in Eschweiler dreht sich um Flächen, die zwischen Tagebau, Bahn und Autobahn liegen. Entlang der A 4 und der Anschlussstellen entstehen Logistik- und Produktionsflächen, für die ältere Hallen, Werkstattgebäude und Betriebstankstellen zuvor geräumt werden. Auf dem Vorfeld des Tagebaus Inden verlaufen aufgelassene Kohlebahntrassen mit Bandstützen, Schaltstationen und Entwässerungsbauwerken, die beim Umbau zur Indeaue verschwinden. Im Umfeld des Blausteinsees und der früheren Grubenanschlüsse liegen Restfundamente von Waschbergen, Verladeeinrichtungen und Werkstattgebäuden im Boden, die vor jeder Neubebauung gesucht und ausgebaut werden. Die B&B GmbH demontiert Stahlbau und Technik geordnet von oben nach unten, trennt Metall, Beton und Dämmstoffe direkt an der Anfallstelle und führt Betonbruch nach Aufbereitung wieder in die Baumaßnahme zurück. Wo Hallen unmittelbar an bewohnte Straßen grenzen, begrenzen Staubwände, Wasserbedüsung und feste Ladezeiten die Belastung für die Nachbarschaft.
Eschweiler ist über die A 4 mit den Anschlussstellen Eschweiler-West, Eschweiler-Ost und Weisweiler direkt angebunden, was den Abtransport großer Mengen Betonbruch erleichtert. Im Tagebauumfeld sind Bergsenkungen und Grundwasserabsenkung zu beachten, im Indetal dagegen die Hochwasserlage. Die Altstadt rund um den Markt ist eng bebaut und teilweise denkmalgeschützt, dort sind Sperrungen mit der Stadt abzustimmen.
Unsere Baustellen in Eschweiler liegen in Eschweiler-Mitte, Dürwiß und Weisweiler. Je nach Lage planen wir Sperrzeiten, Container-Stellplätze und Andienung neu – in der dichten Bebauung von Eschweiler anders als am Rand.
Bevor in Eschweiler der erste Bagger anrückt, klären wir den Verfahrensweg mit dem Bauordnungsamt der Stadt Eschweiler. Verfahrensfrei nach § 62 BauO NRW sind vor allem kleine Nebenanlagen; alles Größere läuft über Abbruchanzeige oder Genehmigung. Die Bezirksregierung Köln ist die nächsthöhere Instanz. Die Beseitigung baulicher Anlagen ist dem Bauordnungsamt am Johannes-Rau-Platz mindestens 1 Monat vorher schriftlich anzuzeigen; bei nicht freistehenden Gebäuden ist eine Standsicherheitsbestätigung eines Tragwerksplaners beizufügen. Begonnen werden darf erst, wenn das Amt den Eingang der mängelfreien Anzeige bestätigt hat. Bei Denkmälern, etwa im historischen Ortskern, ist die Untere Denkmalbehörde zu beteiligen, für Flächen des Altbergbaus empfiehlt sich eine Abfrage beim Altlastenkataster der Städteregion Aachen. Eschweiler lag im Winter 1944/45 wochenlang an der Front zwischen Aachen und der Rur, daher gehört die Kampfmittelabfrage beim Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf vor jedem Erdaushub dazu.
Viele Gebäude an der Inde wurden bereits entkernt, tragen aber noch Schadstoffe aus Schlamm und Öl. Wir lassen daher ein Schadstoffkataster erstellen und trennen belastete Fraktionen ab. Der eigentliche Abbruch erfolgt mit Bagger und Greifer in kleinen Abschnitten, weil die Nachbargebäude dicht anschließen. Die Anzeige beim Bauordnungsamt erfolgt mindestens 1 Monat vorher.
Die Häuser stehen meist in Reihen mit gemeinsamen Giebelwänden, deshalb wird die Standsicherheit der Nachbarn vorab bestätigt. Asbesthaltige Dachplatten und alte Fußbodenkleber sind in Bauten dieser Zeit häufig. Nach der Schadstoffsanierung bricht die B&B GmbH das Mauerwerk maschinell ab und bereitet den Ziegelbruch für die Verwertung auf. Die Zufahrt in die engen Siedlungsstraßen planen wir mit kleineren Fahrzeugen.
Massive Fundamente und Bunkerwände werden mit Longfront-Baggern und hydraulischen Spaltgeräten zerlegt, ohne Sprengung. Für Bauteile in der Nähe laufender Anlagen kommen Seilsägen zum Einsatz, die kaum Erschütterungen erzeugen. Der Beton wird auf der Fläche gebrochen und klassiert. So bleibt der Transport über die A 4 überschaubar.
Bandanlagen, Antriebsstationen und Kohlebunker sitzen auf schweren Stahlbetonfundamenten mit hohem Bewehrungsanteil. Wir zerlegen sie mit Abbruchbaggern und Hydraulikhämmern, trennen den Stahl ab und brechen den Beton zu Recyclingmaterial. Bei Flächen mit Grundwasserabsenkung ist die Standsicherheit der Grube gesondert zu prüfen. Alles läuft ohne Sprengung.
Ja, wir klären zuerst mit dem Tragwerksplaner, ob bereits Setzungsrisse aus früherer Bergbaueinwirkung vorliegen. Die Öffnungen werden dann so gelegt und abgefangen, dass sich die Lastabtragung nicht verändert. Wir schneiden mit Wand- und Seilsäge, weil Stemmarbeiten in vorgeschädigtem Mauerwerk zusätzliche Risse erzeugen. Ergebnisse und Bewehrungslage dokumentieren wir für die Bauakte beim Bauordnungsamt der Stadt Eschweiler.
Solche Anlagen bestehen meist aus Backsteinbauten mit Holzbalkendecken und späteren Anbauten aus Wellasbest, die wir zuerst durch eine Fachfirma abnehmen lassen. Alte Heizöltanks, Silos und Güllegruben werden entleert, gereinigt und getrennt entsorgt, bevor der Bagger anfängt. Die Ortsdurchfahrten sind eng, deshalb stimmen wir Abtransport und Straßensperren vorab mit der Stadt Eschweiler ab. Backstein und Beton brechen wir vor Ort und verwerten sie so weit wie möglich als Verfüllmaterial.
Vor Beginn holen wir die Vorgaben der Unteren Wasser- und Bodenschutzbehörde der Städteregion Aachen ein, weil die Grundwasserstände im Umfeld des Tagebaus Inden gesteuert werden. Fundamente und Bodenplatten bauen wir vollständig aus, damit im späteren Baugrund keine Hindernisse verbleiben. Belasteten Aushub trennen wir vom unbelasteten und lagern ihn auf befestigter Fläche mit Abdeckung. Erst nach der Freigabe der Proben wird verfüllt und verdichtet.
Zuständig in Eschweiler ist das Bauordnungsamt der Stadt Eschweiler. Wir reichen dort Lageplan, Standsicherheitsnachweis und Entsorgungskonzept für Ihr Gebäude ein und beantworten Rückfragen der Bauaufsicht von Eschweiler direkt. Die Bezirksregierung Köln ist übergeordnete Instanz. Anzeige 2 bis 4 Wochen, Genehmigung 4 bis 12 Wochen.
Ja. Neben Eschweiler betreuen wir Stolberg (Rheinland), Alsdorf, Würselen, Baesweiler und Jülich. Aufträge in Eschweiler und im Umland bündeln wir gern, dann teilen sich mehrere Baustellen die Anfahrt von Bagger, Brecher und Containern.
Ja, in Eschweiler decken wir alle Lagen ab – von Eschweiler-Mitte bis Sankt Jöris. Unterschiedlich ist nur die Technik: eng bebaute Viertel verlangen anderes Gerät als freie Flächen am Rand von Eschweiler.
Die Karte wird erst nach Ihrem Klick von Google geladen. Dabei wird Ihre IP-Adresse an Google übertragen. Mehr dazu in den Datenschutzhinweisen.