Beton-Rückbau in Lemgo
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Lemgo – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Lemgo in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Brake, Lieme und Kirchheide und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Lemgo ist eine Alte Hansestadt mit rund 40.000 Einwohnern im Kreis Lippe und gehört zum Regierungsbezirk Detmold. Die Stadt besitzt einen außergewöhnlich geschlossenen historischen Kern mit Fachwerk- und Weserrenaissancebauten, der den 2. Weltkrieg weitgehend unbeschadet überstanden hat. Im Ortsteil Brake steht das Schloss Brake, ein Hauptwerk der Weserrenaissance, das heute museal genutzt wird. Mit der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe und dem Innovation Campus ist Lemgo zugleich Hochschulstandort mit modernen Labor- und Institutsbauten. Rund um den Kern liegen Wohngebiete der Nachkriegsjahrzehnte, das Klinikum und Gewerbeflächen, während die Ortsteile landwirtschaftlich geprägt sind.
Die Stahlbetonbauten Lemgos konzentrieren sich außerhalb des Fachwerkkerns: Hochschulgebäude, Labor- und Institutsbauten der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe, das Klinikum sowie Schul- und Sportbauten der 1960er bis 1980er Jahre. In der Innenstadtrandlage bestehen Parkdecks und Tiefgaragen, die den historischen Kern entlasten. Über die Bega und ihre Zuflüsse führen Betonbrücken und Durchlässe. In den Gewerbegebieten prägen Hallenböden, Maschinenfundamente und Stützkonstruktionen den Bestand.
Der Lemgoer Betonbestand liegt fast vollständig im Ring um die Altstadt. An der Bega und am Ilsebach stehen Wehre, Durchlässe, Sohlschwellen und Ufermauern, die nach Starkregenereignissen überprüft und teils umgebaut werden. Entlang der Bahnstrecke nach Bielefeld bestehen Bahnsteigkanten, Rampen und Unterführungen aus Ortbeton. Auf dem Hochschulgelände und im Klinikum werden bei Umbauten Technikschächte, Medienkanäle und Aufzugsschächte in bestehende Betondecken geschnitten, häufig neben laufendem Betrieb. In den Sportstätten und Schwimmbadbauten der 1970er Jahre kommen Beckenkonstruktionen und Umgänge aus Stahlbeton hinzu, deren Fliesenaufbauten bei Sanierungen abgefräst werden. B&B GmbH arbeitet in der Nähe der Fachwerkbebauung ausschließlich sprengungsfrei mit Seilsäge, Kernbohrung und Fräse; in Altstadtnähe messen wir Erschütterungen mit, weil das Fachwerk der Mittelstraße und der Breiten Straße empfindlich auf Schwingungen reagiert, und Bohrkerne sowie Schneidwasser werden aufgefangen, damit nichts in die Bega gelangt.
Der historische Kern mit Mittelstraße, Breiter Straße und den umliegenden Gassen besteht aus geschützter Fachwerk- und Steinbausubstanz, hier geht es fast nie um Vollabbruch, sondern um behutsame Eingriffe. Im Ring um die Altstadt liegen Wohn- und Geschäftsbauten der Wiederaufbau- und Wachstumsjahre, die für Sanierung oder Ersatz anstehen. In Brake, Lieme und Kirchheide dominieren Einfamilienhäuser der 1960er bis 1980er Jahre. In Hörstmar, Entrup und Laubke stehen Hofanlagen und Scheunen, die als Nebengebäude entbehrlich werden.
In Lemgo hört der Rückbau am Rand der geschützten Altstadt praktisch auf und verlagert sich in den Ring. Zwischen Bahnhofstraße, Ostertorwall und den Wallanlagen stehen Wohn- und Geschäftsbauten der Wiederaufbau- und Wachstumsjahre, deren Anbauten, Garagenhöfe und Ladeneinbauten entfallen. Im Fachwerkkern rund um Mittelstraße und Breite Straße geht es fast nur um behutsame Entkernung, Rückbau jüngerer Einbauten und die Beseitigung von Hinterhausanbauten. In Brake, Lieme und Kirchheide werden Einfamilienhäuser der 1960er und 1970er Jahre ersetzt, in Hörstmar, Entrup und Laubke Scheunen und Ställe abgebrochen. Da eine Autobahnanschlussstelle fehlt, plant B&B GmbH Transporte über B 66 und B 238 und bricht Beton möglichst auf dem Grundstück; in den engen Gassen des Kerns arbeiten wir mit Kleingeräten, Schuttrutschen und Big Bags statt mit Containern über Tage, und Zufahrten, Gerüste und Stellzeiten stimmen wir jeweils vorab mit der Stadt Lemgo ab.
Lemgo hat keine Schwerindustrie, aber solide Gewerbe- und Industriegebiete mit Metallverarbeitung, Elektrotechnik, Kunststoff und Zulieferbetrieben in Hallenbauweise. Der Innovation Campus Lemgo bündelt Forschungs- und Technologiebauten im Umfeld der Hochschule. Ältere Betriebsgebäude und Lagerhallen aus den Wachstumsjahren stehen teilweise leer und werden ersetzt. In den ländlichen Ortsteilen prägen große landwirtschaftliche Wirtschaftsgebäude, Silos und ehemalige Ziegeleistandorte den Bestand.
Lemgos Gewerbeflächen bringen typische Aufgaben eines Technologie- und Mittelstandsstandorts mit. Rund um den Innovation Campus und die Hochschule werden Labor-, Werkstatt- und Institutsbauten umgebaut, dabei entstehen Rückbauten von Prüfständen, Maschinenfundamenten und Medientrassen. In den Gewerbegebieten stehen Hallen der Metall- und Elektrotechnik mit Kranbahnen, Trafostationen und Industrieböden, die bei Modernisierung abschnittsweise entfernt werden. In den Ortsteilen liegen ehemalige Ziegeleistandorte, deren Brennofenreste, Trockenschuppen und Tongruben bei Erdarbeiten wieder auftauchen. Landwirtschaftliche Großbauten mit Fahrsilos und Güllelagern kommen in Hörstmar und Voßheide hinzu. B&B GmbH baut Technik, Trafos und Tanks vorab zurück und bereitet den Beton wegen der langen Wege zu Anlagen vor Ort auf; die längeren Anfahrten über B 66 und B 238 machen die Aufbereitung auf dem Grundstück wirtschaftlich sinnvoll und sparen Lkw-Fahrten, und Nachweise über Analysen, Mengen und Verbleib erhält der Betrieb zum Abschluss.
Die Lemgoer Altstadt ist eng, teils Fußgängerzone und flächendeckend denkmalrechtlich geprägt, sodass Zufahrten, Gerüste und Container eng mit der Stadt abgestimmt werden müssen und schweres Gerät dort ausscheidet. Die Bega kann bei Starkregen anschwellen, weshalb Lagerflächen nicht in die Niederung gelegt werden. Überörtlich ist Lemgo über die B66 und B238 angebunden, eine unmittelbare Autobahnanschlussstelle fehlt, was längere Anfahrten für Schwertransporte bedeutet.
Wir brechen in allen Lagen von Lemgo ab. In Brake und Lieme sind das überwiegend Wohn- und Geschäftsgebäude in geschlossener Bebauung, in Kirchheide eher freistehende Objekte, Garagen und Nebengebäude. Auch in Hörstmar, Entrup, Laubke, Leese und Voßheide sind wir regelmäßig im Einsatz.
Ob Sie in Lemgo eine Genehmigung brauchen, hängt von Größe, Nutzung und Lage des Bauwerks ab. Das Bauaufsicht der Alten Hansestadt Lemgo prüft die Unterlagen; für verfahrensfreie Beseitigungen nach § 62 BauO NRW genügt in der Regel die Anzeige mit Standsicherheitsnachweis. Übergeordnet zuständig für Lemgo ist die Bezirksregierung Detmold. Die Alte Hansestadt Lemgo ist als mittlere kreisangehörige Stadt eigene untere Bauaufsichtsbehörde und nimmt Abbruchanzeigen entgegen. Wegen der dichten Denkmalsubstanz in der Altstadt und an Objekten wie Schloss Brake ist die Untere Denkmalbehörde in fast allen Innenstadtvorhaben zu beteiligen, oft schon vor der Planung. Altlastenverdachtsflächen führt der Kreis Lippe, für Gerüste, Container und Bauzäune im historischen Straßenraum ist eine Sondernutzungserlaubnis notwendig.
Die Altstadt ist mit ihrer Fachwerk- und Renaissancesubstanz weitgehend geschützt, ein Vollabbruch ist dort die Ausnahme. In der Regel geht es um Rückbau von Anbauten, Hofgebäuden oder Einbauten aus späteren Jahrzehnten. Solche Vorhaben erfordern eine denkmalrechtliche Erlaubnis und die Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde der Alten Hansestadt Lemgo. B&B GmbH arbeitet dabei kleinteilig, von Hand vorbereitet und mit kompakten Maschinen.
Viele Straßen im Kern sind schmal, gepflastert und teils Fußgängerbereich mit Lieferzeiten. B&B GmbH klärt vorab Zufahrt, Halteverbote und Sondernutzung mit der Stadt und setzt kleinere Container ein, die häufiger gewechselt werden. Empfindliche Pflasterflächen werden mit Fahrbohlen geschützt. Für den Abbruch selbst kommen Abbruchroboter zum Einsatz, die durch Türöffnungen passen.
Fachwerk reagiert empfindlich auf Erschütterungen, weil Holzverbindungen und Ausfachungen sich lockern können. B&B GmbH arbeitet in solchen Lagen ausschließlich mit Seilsäge, Wandsäge, Kernbohrung und hydraulischem Spalten, also sprengungsfrei und ohne schlagende Werkzeuge. Bei Bedarf werden Erschütterungen messtechnisch überwacht und Grenzwerte festgelegt. Die Bauteile werden in kleinen Einheiten herausgetrennt und abgehängt.
Hallen aus den 1960er bis 1980er Jahren haben oft asbesthaltige Dach- und Wandplatten sowie Bodenbeläge mit belastetem Kleber. Diese Bauteile werden vor dem eigentlichen Abbruch kontrolliert ausgebaut und getrennt entsorgt. Danach folgt der maschinelle Rückbau der Tragstruktur mit Abbruchbagger und Longfront. Beton, Stahl und Holz werden direkt auf der Baustelle getrennt.
Wir fräsen oder strahlen die schadhaften Schichten der Beckenkonstruktion ab, statt sie zu stemmen, damit die tragende Stahlbetonschale unbeschädigt bleibt. Rohrdurchführungen und neue Technikschächte setzen wir mit Kernbohrungen, deren Lage vorher mit dem Betonscanner geprüft wird. Das anfallende Wasser wird aufgefangen und nicht in die Bega abgeleitet, die bei Starkregen ohnehin schnell anschwillt. Die Abschnitte legen wir so, dass Umkleiden und Nebenräume soweit möglich nutzbar bleiben.
Im Umfeld eines Baudenkmals wie Schloss Brake ist die Untere Denkmalbehörde einzubeziehen, weil auch Eingriffe in der Umgebung erlaubnispflichtig sein können. Wir klären zuerst, ob das Nebengebäude selbst geschützt ist oder Teil der Hofstruktur bildet, und dokumentieren den Bestand vor dem Rückbau. Gearbeitet wird erschütterungsarm mit Säge und Sortiergreifer, damit Fachwerk und historische Mauern in der Nachbarschaft nicht leiden. Container stellen wir außerhalb der empfindlichen Bereiche, die Zufahrt läuft über die Braker Ortsdurchfahrt.
Prüfstände und Maschinenfundamente sind meist schwer bewehrte Blöcke, teils schwingungsentkoppelt gelagert, die wir mit Seilsäge und Spaltgerät zerlegen statt mit dem Hammer. In Labor- und Institutsgebäuden am Hochschulstandort Lemgo kommen Medientrassen für Gase, Chemikalien und Abluft hinzu, die vor dem Rückbau freigemessen, gespült und dokumentiert stillgelegt werden. Reste in Abscheidern und Auffangwannen erfassen wir getrennt als gefährlichen Abfall. Erschütterungsarme Verfahren sind hier zusätzlich wichtig, weil empfindliche Messtechnik in Nachbarräumen weiterläuft.
Zuständig in Lemgo ist das Bauaufsicht der Alten Hansestadt Lemgo. Wir reichen dort Lageplan, Standsicherheitsnachweis und Entsorgungskonzept für Ihr Gebäude ein und beantworten Rückfragen der Bauaufsicht von Lemgo direkt. Die Bezirksregierung Detmold ist übergeordnete Instanz. Anzeige 2 bis 4 Wochen, Genehmigung 4 bis 12 Wochen.
Ja. Neben Lemgo betreuen wir Lage, Detmold, Bad Salzuflen, Herford und Bad Oeynhausen. Aufträge in Lemgo und im Umland bündeln wir gern, dann teilen sich mehrere Baustellen die Anfahrt von Bagger, Brecher und Containern.
Ja, in Lemgo decken wir alle Lagen ab – von Brake bis Voßheide. Unterschiedlich ist nur die Technik: eng bebaute Viertel verlangen anderes Gerät als freie Flächen am Rand von Lemgo.
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