Beton-Rückbau in Gronau (Westfalen)
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Gronau (Westfalen) – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Gronau (Westfalen) in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Gronau, Epe und Eilermark und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Gronau liegt im äußersten Westen des Münsterlandes direkt an der niederländischen Grenze. Die Stadt gehört zum Kreis Borken im Regierungsbezirk Münster und ist nach Bocholt die zweitgrößte Kommune des Kreises. Enschede beginnt praktisch am Ortsrand, Losser, Hengelo und Oldenzaal liegen wenige Kilometer entfernt. Über 150 Jahre bestimmte die Textilindustrie das Stadtbild: Spinnereien und Webereien wie die Gruppe van Delden bauten mehrgeschossige Backsteinhallen, Kesselhäuser und Werkssiedlungen. Mit dem Zusammenbruch der Branche Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre fielen große Fabrikareale brach. 1975 wurde die Nachbargemeinde Epe eingemeindet, seit 1985 arbeitet in Gronau die einzige Urananreicherungsanlage Deutschlands. Der Baubestand ist heute eine Mischung aus Gründerzeit-Fabrikresten, Nachkriegs-Siedlungsbau und neuen Wohnquartieren auf ehemaligen Textilflächen.
Massive Stahlbetonbauten stammen in Gronau vor allem aus der späten Textilphase: Sheddachhallen, Kesselhäuser und Lagerbauten der Spinnereien wurden nach 1950 in Beton ergänzt oder ersetzt. Dazu kommen die Fundamente und Maschinensockel der Kraftzentralen, die tief in den sandigen Boden reichen. Im Bahnhofsumfeld und entlang der Bundesstraße 54 stehen Nachkriegsbauten aus Stahlbeton, darunter Verwaltungs- und Handelsgebäude sowie Bahnüberführungen der Strecken nach Enschede und Münster. Auch das Inselpark-Gelände der Landesgartenschau 2003 entstand auf Fundamenten der Spinnerei van Delden, deren Betonreste teilweise noch im Boden liegen.
Neben den Fabrikfundamenten trägt Gronau einen zweiten Betonbestand: die Parkdecks und Tiefgaragen im Umfeld der Neustraße und des Bahnhofs, die Stütz- und Bahnsteigbauwerke der Strecke Dortmund–Enschede sowie die Brücken über die Dinkel in Gronau und Epe. An den offen bewitterten Parkdecks treiben Tausalz und Frost Chloridschäden voran, weshalb Fahrbahnplatten abschnittsweise abgetragen und die freigelegte Bewehrung ersetzt wird. Im Kavernenfeld bei Epe stehen massive Gründungen von Sonden-, Pump- und Verdichterstationen der Salz- und Gasspeicher, die bei Umbauten geöffnet oder vollständig entfernt werden. In den Schulen, im Berufskolleg und in den Klinikgebäuden entstehen Durchbrüche für neue Lüftungs- und Heizungstrassen, für Aufzüge und für Brandschutzabschnitte, die B&B GmbH mit Wandsäge, Seilsäge und Kernbohrgerät herstellt. Auf der Kläranlage und an den Regenrückhaltebecken der Dinkelniederung werden Beckenwände und Gerinne bearbeitet, wobei das Sägewasser aufgefangen und nicht in das Gewässer geleitet wird. Vor jedem Schnitt ortet B&B GmbH die Bewehrung und die Leitungen im Bauteil, damit Spannglieder und Versorgungsstränge unversehrt bleiben.
Der Wohnbestand in Gronau und Epe ist kleinteilig: Werkssiedlungen der Textilbetriebe mit ein- und zweigeschossigen Backsteinhäusern, Nachkriegs-Zeilenbauten aus den 1950er und 1960er Jahren und ausgedehnte Einfamilienhausgebiete am Stadtrand. In der Innenstadt und rund um den Bahnhof mischen sich Gründerzeit-Wohnhäuser mit Ladenzeilen der Wiederaufbauzeit. Leerstehende Fabrikantenvillen, alte Kontorgebäude und aufgegebene Gewerbehöfe an der Grenze zu Epe werden regelmäßig für neuen Wohnungsbau freigeräumt. Grenznaher Handel hinterlässt zudem einstöckige Verkaufshallen, die nach Nutzungsende abgebrochen werden.
Der Umnutzungsdruck verteilt sich in Gronau ungleich: In Buterland und in der Eilermark stehen Bungalows und Siedlungshäuser der 1960er Jahre auf großen Grundstücken, die heute für Doppel- und Mehrfamilienhäuser freigeräumt werden. In Glanerbrück und entlang der Grenze zu Glanerbrug reichen Grundstücke bis an die Landesgrenze, weshalb Zufahrt, Staubschutz und Arbeitszeiten mit den niederländischen Anliegern abgestimmt werden. Im Ortskern von Epe rund um Kirche und Markt sind Häuser in Grenzbebauung verbunden, sodass B&B GmbH die gemeinsame Wand freischneidet, abfängt und anschließend wetterfest verschließt. In den Bauerschaften Richtung Amtsvenn fallen Hofstellen mit Scheunen, Stallungen und asbesthaltigen Wellplattendächern an, die vor dem maschinellen Rückbau kontrolliert abgenommen werden. Der hohe Grundwasserstand in der Dinkelniederung verlangt eine zügige Verfüllung der Baugrube mit tragfähigem Recyclingmaterial. Vor dem ersten Baggerbiss lässt B&B GmbH Keller, Dachräume und Nebengebäude auf Taubenkot, alte Heizöltanks und Fledermausquartiere prüfen, weil die Artenschutzprüfung sonst den Zeitplan verschiebt.
Die Textilbrachen prägen Gronau bis heute: Nach dem Konkurs der van-Delden-Gruppe 1980/81 blieben in Gronau und Epe Spinnereikomplexe mit Fabrikschlössern, Turbinenhäusern und Schornsteinen zurück, von denen ein Teil unter Denkmalschutz steht, ein anderer Teil schrittweise beseitigt wurde. Auf dem ehemaligen Spinnereigelände entstand der Inselpark mit dem rock'n'popmuseum. Aktive Industrie konzentriert sich heute auf die Gewerbegebiete an der A 31 und der B 54 sowie auf die Urenco-Anlage im Westen. Landwirtschaftliche Betriebe in Epe und im Amtsvenn hinterlassen Stallanlagen, Güllebehälter und Silos aus Beton, die bei Betriebsaufgaben zurückgebaut werden.
Der industrielle Schwerpunkt Gronaus hat sich von der Textilachse an der Dinkel nach Westen und an die Ausfallstraßen verlagert. Im Kavernenfeld bei Epe halten Salzgewinnung und Untergrundspeicher Betriebsflächen mit Rohrbrücken, Solebecken, Trafostationen und Verdichterhallen vor, deren Stahlbauten und Fundamente bei Anlagenwechseln abschnittsweise demontiert werden. In den Gewerbegebieten an der B 54 und an der Anschlussstelle der A 31 stehen Hallen aus den 1980er Jahren mit Kranbahnen, Bodenplatten und Betriebstankstellen, die modernen Logistik- und Produktionsbauten weichen. Zwischen Epe und dem Amtsvenn bilden Windenergieanlagen einen eigenen Rückbaufall, denn ihre bewehrten Rundfundamente werden gesägt, gespalten und vor Ort zu Schotter aufbereitet. Bei Agrarbetrieben kommen Futtersilos, Trocknungsanlagen und Fahrsilos hinzu, deren Stahlbetonwände B&B GmbH sprengungsfrei mit Bagger, Hydraulikhammer und Betonzange zerlegt. Vor dem maschinellen Rückbau werden Rohrleitungen entleert, Behälter gereinigt und elektrische Anlagen freigeschaltet, damit die Demontage der Stahlbauteile von oben nach unten gefahrlos ablaufen kann.
Gronau ist über die A 31 und die niederländische A 35 erreichbar, die A 30 liegt nördlich. Die Innenstadt zwischen Bahnhof und Dinkel ist eng bebaut, Schwertransporte müssen die Bahnübergänge der Strecken nach Enschede und Münster berücksichtigen. Grenznahe Baustellen erfordern Abstimmung mit niederländischen Nachbarn bei Lärm und Staub, im Amtsvenn und an der Dinkel sind moorige und feuchte Böden bei der Aufstellung schwerer Geräte einzuplanen.
Zwischen Gronau und Buterland brechen wir alles ab, was weichen muss: Wohnhaus, Halle, Nebengebäude. In Epe achten wir besonders auf Nachbargebäude, in Glanerbrück, Amtsvenn und Buterland auf die Zufahrt für Container und Brecher.
Ob Sie in Gronau (Westfalen) eine Genehmigung brauchen, hängt von Größe, Nutzung und Lage des Bauwerks ab. Das Fachdienst 463 Bauordnung der Stadt Gronau prüft die Unterlagen; für verfahrensfreie Beseitigungen nach § 62 BauO NRW genügt in der Regel die Anzeige mit Standsicherheitsnachweis. Übergeordnet zuständig für Gronau (Westfalen) ist die Bezirksregierung Münster. Die Beseitigung baulicher Anlagen wird in Gronau beim Fachdienst 463 Bauordnung angezeigt, der auch die Baulastenauskunft und Akteneinsicht führt. Textilbauten wie die Fabrikschlösser der Spinnereien in Gronau und Epe stehen teilweise unter Denkmalschutz, hier ist vor jedem Eingriff die Untere Denkmalbehörde zu beteiligen. Bei ehemaligen Färberei- und Bleichereiflächen liefert das Altlastenkataster des Kreises Borken Hinweise auf belastete Böden, die Entsorgung ist entsprechend zu planen.
Die Häuser stehen häufig in Reihe, weshalb die Trennwand zum Nachbarn sorgfältig freigeschnitten wird. Vor dem Abbruch prüft B&B GmbH auf Schadstoffe wie Asbest in Dacheindeckungen. Die Beseitigung wird beim Fachdienst Bauordnung der Stadt Gronau angezeigt.
Zwischen Bahnhof und Dinkel ist wenig Platz für Container und Geräte. B&B GmbH beantragt die Sondernutzung öffentlicher Flächen bei der Stadt und stellt kompakte Maschinen ein. Das Material wird zügig abgefahren, damit Anlieger und Geschäfte wenig gestört werden.
Die Fundamente der Textilbetriebe in Gronau und Epe sind oft mehrere Meter tief und stark bewehrt. B&B GmbH öffnet sie mit Sägeschnitten, spaltet die Blöcke hydraulisch und bricht das Material direkt auf dem Gelände. So entsteht Recyclingschotter für die spätere Baugrube.
Denkmalgeschützte Fabrikschlösser bleiben erhalten, während Anbauten, Sheddachhallen und Kraftzentralen zurückgebaut werden. B&B GmbH trennt Backstein, Stahl und Beton sortenrein. Belastete Böden unter alten Färbereien werden nach Altlastenkataster des Kreises Borken entsorgt.
In den Häusern rund um die Neustraße und das Bahnhofsumfeld werden die Stahlbetondecken Geschoss für Geschoss geöffnet. B&B GmbH setzt zuerst Eckbohrungen, schneidet die Öffnung mit der Wandsäge und hebt die Deckenstücke im Stück heraus, damit keine Erschütterungen in die angrenzenden Wohnungen laufen. Die Abfangung gibt der Tragwerksplaner vor, die Anzeige geht an den Fachdienst 463 Bauordnung der Stadt Gronau. Läden im Erdgeschoss können in den meisten Fällen weiter öffnen.
In den Siedlungen in Buterland und der Eilermark stehen häufig große Altbäume dicht an den Gebäuden. B&B GmbH sichert Stamm und Wurzelbereich vor Beginn mit Bohlen und Bauzaun, hält Fahrwege und Containerplätze außerhalb der Kronentraufe und baut die Gebäudeteile in Baumnähe von Hand oder mit dem Kleinbagger zurück. Die Vorgaben stimmt die Stadt Gronau im Rahmen der Abbruchanzeige mit ab. So bleibt der Bestand für die spätere Neubebauung erhalten.
Ja, in den Gebieten an der B 54 und an der A 31 laufen die Nachbarbetriebe in der Regel weiter. B&B GmbH staffelt den Rückbau nach Bauabschnitten, hält die Zufahrten für Lkw frei und schirmt Staub mit Sprühnebel und Bauzaunplanen ab. Erschütterungsintensive Arbeiten werden auf abgestimmte Zeitfenster gelegt, gesprengt wird nicht. Die Abfuhr des Materials erfolgt über die vorhandenen Werkstraßen, damit die Wohnbebauung in Gronau nicht zusätzlich belastet wird.
In Gronau (Westfalen) prüft das Fachdienst 463 Bauordnung der Stadt Gronau, ob Ihr Vorhaben verfahrensfrei nach § 62 BauO NRW ist oder eine Genehmigung braucht. Kleine Nebenanlagen in Gronau (Westfalen) sind meist frei, alles Größere läuft über Anzeige oder Antrag. Wir übernehmen den Schriftverkehr mit der Bauaufsicht von Gronau (Westfalen) und rechnen mit 2 bis 12 Wochen.
Nein, Gronau (Westfalen) ist einer von vielen Orten. Regelmäßig arbeiten wir außerdem in Ahaus, Steinfurt, Rheine, Coesfeld und Emsdetten. Für Gronau (Westfalen) und die Nachbarkommunen gilt derselbe Ablauf: Besichtigung, Festpreis-Angebot in 48 Stunden, Ausführung.
Für eine Besichtigung in Gronau (Westfalen) brauchen wir meist nur wenige Werktage; bei Gefahr im Verzug – etwa nach einem Brand in Gronau – kommen wir kurzfristiger. Das Angebot für Ihr Vorhaben in Gronau (Westfalen) folgt innerhalb von 48 Stunden.
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