Beton-Rückbau in Rheine
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Rheine – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Rheine in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Innenstadt, Dorenkamp und Schotthock und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Rheine ist mit rund 77.000 Einwohnern die größte Stadt im Kreis Steinfurt und liegt an der Ems im nördlichen Münsterland nahe der Grenze zu Niedersachsen im Regierungsbezirk Münster. Die Ems, der Dortmund-Ems-Kanal und der Bahnknoten mit Strecken nach Münster, Osnabrück und in die Niederlande prägen die Struktur. Ab dem 19. Jahrhundert entstanden Baumwollspinnereien und Webereien, die Rheine zur Textilstadt machten und große Fabrikkomplexe hinterließen. Als Garnisonsstadt mit mehreren Kasernen und einem Fliegerhorst in Bentlage kamen militärische Liegenschaften hinzu, die heute umgenutzt werden. Mesum, Elte und Hauenhorst sind eingemeindete Ortsteile mit eigenem Charakter.
Die Emsbrücken der B 481 und der Innenstadt sowie die Kanalbrücken über den Dortmund-Ems-Kanal sind zentrale Ingenieurbauwerke in Rheine. Parkhäuser und Tiefgaragen um Bahnhof und Emsstraße, das Mathias-Spital und die Bauten der Ems-Achse gehören zum Stahlbetonbestand der Innenstadt. Auf dem Fliegerhorst Bentlage stehen Rollbahnen, Shelter und Werkstätten aus Beton, die bei der Konversion beseitigt oder umgebaut werden. Ehemalige Spinnereien enthalten Stahlbetondecken und Maschinenfundamente.
Rheine bringt als Fluss-, Kanal- und Bahnstadt viele Ingenieurbauwerke aus Stahlbeton mit. An den Schleusen und Wehren des Dortmund-Ems-Kanals sowie am Wehr Gottesgabe stehen Häupter, Kammerwände, Tosbecken und Vorhäfen, an denen nur nach Abstimmung mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt gearbeitet werden darf. Die Bahnbrücken und Unterführungen des Knotens Rheine mit den Strecken nach Osnabrück, Münster und Salzbergen zeigen an Kappen, Widerlagern und Flügelwänden Chloridschäden, die abschnittsweise abgetragen werden. In den Schulzentren in Dorenkamp und Schotthock sowie in den Sporthallen der 1970er-Jahre schneiden wir Deckendurchbrüche, Aufzugsgruben und Schächte für neue Haustechnik. Auf den Kalksteinlagen bei Bentlage und im Bereich alter Salinenanlagen liegen Fundamente auf wechselndem Untergrund, was hydraulisches Spalten sinnvoller macht als Stemmen. B&B GmbH sichert dabei die Bestandstragwerke, fängt Sägewasser und Bohrschlamm vollständig auf und stimmt jeden Eingriff vorab mit Tragwerksplanung und Bauordnung ab.
Die Innenstadt von Rheine mischt Altbauten um Markt und Emsstraße mit Nachkriegsbebauung, Dorenkamp und Schotthock sind Wohngebiete der 1950er- bis 1970er-Jahre mit Geschosswohnungsbau. Eschendorf, Mesum, Elte und Hauenhorst bringen Einfamilienhausgebiete und dörfliche Kerne mit. Textilarbeitersiedlungen und Fabrikantenvillen erinnern an die Spinnereien. Gewerbe liegt im Industriegebiet Rheine R an der Ems, im Kanalhafen und in Gewerbegebieten bei Mesum, wo ältere Hallen laufend ersetzt werden.
Der Abbruch in Rheine reicht vom dichten Zentrum bis in die Bauerschaften. In Mesum, Elte, Hauenhorst, Catenhorn und Rodde stehen Hofstellen, Ställe, Scheunen und Silos, deren Asbestzementdächer, Altdämmungen, Heizöltanks und Gülleanlagen vor dem Abbruch getrennt entfernt und deklariert werden. In Dorenkamp und Schotthock fallen Garagenhöfe, Trafohäuschen und eingeschossige Ladenanbauten für Nachverdichtung, meist in Grenzbebauung, was Abfangungen und Brandwandsicherung nötig macht. Im Zentrum zwischen Ems, Markt und Bahnhof sind Grundstücke tief und schmal, sodass Hofgebäude nur über Torfahrten mit Abbruchrobotern erreichbar sind und Container auf Abruf gewechselt werden. In Bentlage und in den Emsauen begrenzen Naturschutz, Baumbestand und das Klosterumfeld die Stell- und Lagerflächen zusätzlich, sodass wir nur auf ausgelegten Wegen fahren. B&B GmbH übernimmt Beweissicherung, Schadstoffkataster, Nachbarabstimmung, Anzeige und Verwertungsnachweise in einem Zug und hält die Lärmzeiten der Wohnquartiere ein.
Rheines Industrie ging aus Textilbetrieben hervor, deren Spinnereien und Webereien teilweise stillliegen und als Brachen oder Umnutzungsflächen entwickelt werden. Der Kanalhafen am Dortmund-Ems-Kanal und das Industriegebiet Rheine R der Wirtschaftsförderung EWG bündeln heute Produktion und Logistik. Militärische Konversionsflächen wie der Fliegerhorst Bentlage und ehemalige Kasernen sind die größten Entwicklungsareale der Stadt. Hinzu kommen Bahnbetriebsflächen am Bahnhof, die als Eisenbahnknoten über Jahrzehnte Werkstätten und Lokschuppen beherbergten.
Die industriellen Rückbauflächen in Rheine sind über Bahn, Kanal und Konversionsareale breit gestreut. Auf den Bahnbetriebsflächen des Knotens Rheine liegen Lokschuppen, Werkstätten, Rampen, Drehscheibenreste und Anschlussgleise, deren Beseitigung Sperrpausen, Sicherungsposten und die Freischaltung von Kabel- und Signaltrassen verlangt. Auf den ehemaligen Kalk- und Salinenstandorten bei Bentlage und Gottesgabe finden sich Gradierwerksfundamente, Brunnenstuben, Solebehälter und Mauerwerkssockel, die einzeln bewertet werden, weil Teile davon unter Schutz stehen. Im Industriegebiet Rheine R und am Kanalhafen fallen Hallen mit Kranbahnen, Silos, Bandbrücken, Waagen und Tankwannen an, die wir in Segmenten und sprengungsfrei demontieren. Militärische Konversionsflächen wie der Fliegerhorst bringen Werkstatthallen, Tanklager, Splitterschutzbauten und dicke Betonplatten mit, für die vor jedem Erdeingriff eine Kampfmittelauskunft eingeholt wird. B&B GmbH trennt alle Fraktionen bereits auf der Fläche, bricht den Beton für den Wiedereinbau und weist die Verwertung jeder Charge nach.
Rheine ist über die A 30 mit den Anschlussstellen Rheine und Rheine-Kanalhafen sowie die B 70, B 475 und B 481 erreichbar, die A 31 liegt westlich der Stadt. Ems und Kanal sind Hochwasser- und Grundwassergebiete, Baustellen in Ufernähe erfordern Wasserschutz. Die Innenstadt zwischen Ems und Bahnhof ist eng, in Bentlage gelten Auflagen des Klosters und des Naturschutzes.
Wir brechen in allen Lagen von Rheine ab. In Innenstadt und Dorenkamp sind das überwiegend Wohn- und Geschäftsgebäude in geschlossener Bebauung, in Schotthock eher freistehende Objekte, Garagen und Nebengebäude. Auch in Eschendorf, Mesum, Elte, Hauenhorst und Bentlage sind wir regelmäßig im Einsatz.
Die Beseitigung baulicher Anlagen richtet sich in Rheine nach der Bauordnung NRW. Viele Nebengebäude fallen unter § 62 BauO NRW und sind verfahrensfrei, größere Vorhaben in Rheine brauchen eine Abbruchanzeige oder eine Genehmigung nach § 63 oder § 64. Zuständig ist das Fachbereich 5 – Bauordnung der Stadt Rheine, die Fachaufsicht liegt bei der Bezirksregierung Münster. Abbrüche sind beim Fachbereich Bauordnung der Stadt Rheine anzuzeigen, für größere Objekte und Denkmäler wird eine Genehmigung benötigt. Kloster Bentlage, die Salinenanlage Gottesgabe, Fabrikantenvillen und Bauten der Textilindustrie stehen unter Denkmalschutz. Das Altlastenkataster führt der Kreis Steinfurt, Sondernutzungen öffentlicher Flächen laufen über die Stadt Rheine, Kampfmittel über die Bezirksregierung Arnsberg. Als Bahnknoten wurde Rheine 1944 und 1945 schwer bombardiert, Kampfmittelanfragen laufen über den Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe der Bezirksregierung Arnsberg.
Siedlungshäuser der Spinnereien stehen oft in Reihen, teilweise unter Denkmalschutz. Wir klären mit dem Fachbereich Bauordnung der Stadt Rheine Status und Anzeige. Nachbarwände werden gesichert, der Rückbau erfolgt mit kompakten Baggern und Abbruchrobotern. Schutt wird sortenrein abgefahren.
Die Innenstadt von Rheine ist dicht bebaut, weshalb wir Sperrflächen und Lieferzeiten mit der Stadt Rheine festlegen. Abbruchroboter und Seilsägen halten Lärm und Erschütterungen für Geschäfte und Wohnungen gering. Nachbarfassaden werden überwacht. Die Abfuhr erfolgt über festgelegte Routen außerhalb der Stoßzeiten.
Rollbahnen und Flugzeugshelter bestehen aus dicken Stahlbetonplatten und Gewölben, die wir mit Brechern, hydraulischem Spalten und Seilsägen sprengungsfrei zerlegen. Das Material wird direkt auf der Fläche gebrochen und für neue Erschließungen verwendet. Altlasten aus Kerosin und Enteisungsmitteln werden vorab erkundet. Die Freigabe erfolgt über Stadt Rheine und Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.
Spinnereien enthalten Stahlbetondecken, Sheddächer und Maschinenfundamente sowie häufig Öle und Asbest. Nach Schadstoffgutachten und Abstimmung mit der Denkmalbehörde bauen wir freigegebene Teile maschinell zurück. Erhaltenswerte Fassaden können stehen bleiben. Der Kreis Steinfurt wird bei Altlasten eingebunden.
Schleusen, Wehre und Uferbauwerke am Dortmund-Ems-Kanal sind Anlagen der Bundeswasserstraße, deshalb holen wir vor jedem Eingriff die Zustimmung des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts ein. Wir arbeiten von der Landseite, sichern zur Wasserseite gegen herabfallende Teile ab und fassen Sägewasser und Bohrschlamm in Wannen. Bauzeiten legen wir außerhalb der Hauptschifffahrtszeiten und außerhalb der Hochwasserperiode der Ems. Die baurechtliche Anzeige läuft parallel über den Fachbereich Bauordnung der Stadt Rheine.
Rund um Kloster Bentlage und die Emsauen greifen Denkmal- und Naturschutz zugleich, deshalb stimmen wir Zufahrten, Kranstellflächen und Lagerplätze vorab mit der Stadt Rheine ab. Wir befahren die Flächen nur auf ausgelegten Wegen, schützen Wurzelbereiche und arbeiten mit kompakten Maschinen statt schwerem Gerät. Bauzeitfenster liegen außerhalb der Brutzeiten in den Auen. Baustoffe werden zügig abgefahren, statt auf der Fläche zwischengelagert zu werden.
Der Knoten Rheine ist weiterhin in Betrieb, deshalb laufen Rückbauten an Lokschuppen, Rampen und Anschlussgleisen nur in vereinbarten Sperrpausen mit Sicherungsposten. Vor Beginn müssen Oberleitung, Kabeltrassen und Signaltechnik nachweislich freigeschaltet sein, und wir begrenzen die Auslegerhöhe der Maschinen. Altlasten aus Betriebsstoffen und Schlackenschotter lassen wir beproben, bevor Boden bewegt wird. Die Auskunft dazu holen wir beim Kreis Steinfurt ein, die Anzeige beim Fachbereich Bauordnung der Stadt Rheine.
Untere Bauaufsichtsbehörde für Rheine ist das Fachbereich 5 – Bauordnung der Stadt Rheine; die Fachaufsicht liegt bei der Bezirksregierung Münster. Dort geht die Abbruchanzeige oder der Antrag nach § 63 beziehungsweise § 64 BauO NRW ein. Für Ihr Vorhaben in Rheine stellen wir die Unterlagen zusammen. Planen Sie in Rheine 2 bis 4 Wochen für die Anzeige und 4 bis 12 Wochen für eine Genehmigung ein.
Unser Einsatzgebiet ist größer als Rheine. Wir arbeiten auch in Emsdetten, Steinfurt, Ibbenbüren, Greven und Gronau (Westfalen). Weil unsere Maschinen ohnehin zwischen Rheine und diesen Orten unterwegs sind, entstehen kaum Leerfahrten, und Besichtigungen lassen sich kurzfristig legen.
Wir arbeiten im gesamten Stadtgebiet, unter anderem in Innenstadt, Dorenkamp, Schotthock, Eschendorf und Mesum. Der Besichtigungstermin in Rheine liegt in der Regel innerhalb weniger Werktage, danach folgt das Festpreis-Angebot binnen 48 Stunden.
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