Beton-Rückbau in Ibbenbüren
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Ibbenbüren – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Ibbenbüren in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Stadt, Laggenbeck und Püsselbüren und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Ibbenbüren zählt rund 52.000 Einwohner und ist die größte Stadt im Kreis Steinfurt, Regierungsbezirk Münster. Die Stadt liegt am Südhang des Teutoburger Waldes auf der Ibbenbürener Karbon-Scholle, durchzogen vom Dortmund-Ems-Kanal bei Dörenthe. Bis 2018 wurde hier Anthrazitkohle gefördert, zuletzt im Bergwerk Ibbenbüren mit dem Schacht Oeynhausen; daneben prägen Sandstein- und Kalkabbau die Landschaft. Der Baubestand spiegelt diese Geschichte: Zechensiedlungen und Werkswohnungen aus der Bergbauzeit, Hofanlagen in den Bauerschaften und Wohngebiete der 1960er bis 1980er Jahre in Laggenbeck und Püsselbüren. Kraftwerksbauten, Kanalanlagen und Gewerbeflächen entlang der B219 und der A30 ergänzen das Bild.
Stahlbetonbauwerke finden sich in Ibbenbüren vor allem im Umfeld des ehemaligen Bergwerks und des Kraftwerks am Standort Püsselbüren: Fundamente, Bunker, Förderanlagen und Kühlwasserbauwerke bestehen aus stark bewehrtem Beton. Am Dortmund-Ems-Kanal bei Dörenthe und an den Kanalbrücken kommen Widerlager, Kappen und Uferbefestigungen hinzu, die regelmäßig instand gesetzt werden. In der Innenstadt stehen Parkdecks, Verwaltungsbauten und Schulzentren der 1970er Jahre mit Skelett- und Plattenbauweise. Auch Brücken über die Bahnstrecke Löhne–Rheine und Durchlässe der A30 sind Betonbauwerke mit typischen Chlorid- und Frostschäden.
In Ibbenbüren stehen die schwersten Betonbauwerke auf dem Kraftwerksgelände in Püsselbüren, wo Kesselhaus, Bunker, Kanäle, Kühlwasserbauwerke und Fundamentblöcke aus hochbewehrtem Beton bestehen. Im Stadtgebiet prägen dagegen Zweckbauten der 1960er und 1970er Jahre das Bild: Schulzentren, Turnhallen, Verwaltungsgebäude, Parkdecks in der Innenstadt und die Bauten des Klinikums mit ihren Ortbetondecken. Dort entstehen bei Umbauten laufend Durchbrüche für Aufzüge, Lüftung, Medizintechnik und Brandschutz, die staubarm hergestellt werden müssen. Am Dortmund-Ems-Kanal und an den Steilhängen des Teutoburger Waldes sichern Stützwände, Ufermauern und Treppenanlagen aus Beton die Wege und Böschungen. Die B&B GmbH trennt solche Bauteile mit Seilsäge, Wandsäge und Kernbohrung und hebt sie im Ganzen aus, statt sie zu stemmen. Vor jedem Schnitt wird die Bewehrung geortet und die Schnittfolge mit dem Tragwerksplaner abgestimmt, damit tragende Bauteile unversehrt bleiben und größere Teile mit dem Kran ausgehoben und erst am Boden zerlegt werden können.
Der Wohnbestand reicht von gründerzeitlichen Häusern und Fachwerk am Alten Posthof im Kern über Bergarbeitersiedlungen in Püsselbüren und Laggenbeck bis zu großflächigen Einfamilienhausgebieten der Nachkriegsjahrzehnte. In den Bauerschaften Bockraden, Schierloh und Uffeln stehen Hofstellen, Stallgebäude und Scheunen, die bei Betriebsaufgabe zurückgebaut werden. In der Innenstadt rund um die Große Straße und den Bereich Neumarkt besteht Umnutzungsdruck bei älteren Geschäftshäusern. Hinzu kommen Werkswohnungen und Betriebsgebäude, die nach dem Ende des Steinkohlenbergbaus nicht mehr benötigt werden.
Der Rückbau von Wohn- und Gewerbegebäuden in Ibbenbüren hat eine Besonderheit, die anderswo fehlt: Über dem ausgekohlten Grubenfeld liegen Bereiche mit Senkungen aus der Zeit des Steinkohlebergbaus, sichtbar an Rissen in Fassaden, verzogenen Türstürzen und schiefen Bodenplatten. Solche Gebäude lassen sich oft nicht sinnvoll sanieren und werden abgebrochen, wobei die Standsicherheit während des Rückbaus besonders geprüft wird. Hinzu kommen Ladenlokale und Wohn- und Geschäftshäuser der Nachkriegszeit im Zentrum, Siedlungshäuser in Laggenbeck und Alstedde sowie Hofstellen in den Bauerschaften mit Scheunen und Wellasbestdächern. In den Ortsdurchfahrten von Uffeln und Dörenthe begrenzen schmale Straßen die Fahrzeuggröße. Die B&B GmbH klärt Schadstoffe, Anzeigepflichten und Nachbarrechte vor dem ersten Maschineneinsatz. Bei Verdacht auf alte Grubenbaue wird der Untergrund vor der Verfüllung geprüft, danach wird die Baugrube lagenweise verfüllt und verdichtet und die Fläche mit allen Entsorgungsnachweisen übergeben.
Prägend ist die Bergbaufläche des Bergwerks Ibbenbüren, die nach der Stilllegung 2018 als Konversionsstandort entwickelt wird und im Flächenprogramm des Regionalverbands Ruhr geführt wird. Dazu kommen das Kraftwerksgelände am Standort Ibbenbüren, die Sandsteinbrüche im Teutoburger Wald und der Kalkabbau am Nordhang. Gewerbe- und Industrieflächen liegen entlang der A30 und der B219 sowie im Bereich Uffeln am Kanal, wo Umschlag und Lagerhaltung stattfinden. Ältere Hallen, Silos und Betriebsanlagen dieser Standorte fallen regelmäßig für Erneuerungen an.
Mit dem Ende des Steinkohlebergbaus und der Umstellung im Kraftwerksbereich hat Ibbenbüren große Flächen im Umbau. Auf dem Bergwerks- und Kraftwerksgelände in Püsselbüren stehen Fördereinrichtungen, Bandanlagen, Bunker, Rohrbrücken, Trafostationen und Werkstattgebäude, die schrittweise und ohne Sprengung demontiert werden. Im Umfeld liegen Bergehalden, Gleisanlagen und Verladeeinrichtungen, deren Rückbau mit der Wasserhaltung und der Bergaufsicht abgestimmt werden muss. In den Gewerbegebieten an der A 30 und entlang der Bahnstrecke Löhne-Rheine geht es dagegen um Hallen, Silos und Speditionsflächen, ergänzt um Betriebe rund um den Ibbenbürener Sandstein mit Brech- und Sägeanlagen. Die B&B GmbH demontiert Technik und Stahlbau geordnet von oben nach unten und trennt Metalle, Beton und Dämmstoffe direkt an der Anfallstelle. Belastete Bereiche unter Bunkern, Tanklagern und Verladeeinrichtungen werden abgetrennt, beprobt und getrennt abgefahren, die Nachweise gehen an den Kreis Steinfurt.
Die Hanglage am Teutoburger Wald bedeutet Gefälle, begrenzte Aufstellflächen und erschwerte Zufahrten in Bockraden und Dörenthe. Wegen des jahrzehntelangen Steinkohlenbergbaus sind Altbergbau und Bergsenkungen ein Thema; Unterlagen der Bergbehörde und der Grubenbildwerke sind bei Erdarbeiten zu prüfen. Die Anbindung erfolgt über die A30 mit den Anschlussstellen Ibbenbüren-Ost und -West sowie über die B219; in den Wohngebieten gelten die üblichen Lärmschutzzeiten.
Zwischen Stadt und Alstedde brechen wir alles ab, was weichen muss: Wohnhaus, Halle, Nebengebäude. In Laggenbeck achten wir besonders auf Nachbargebäude, in Bockraden, Dörenthe, Uffeln, Schierloh und Alstedde auf die Zufahrt für Container und Brecher.
Bevor in Ibbenbüren der erste Bagger anrückt, klären wir den Verfahrensweg mit dem Bauaufsicht der Stadt Ibbenbüren. Verfahrensfrei nach § 62 BauO NRW sind vor allem kleine Nebenanlagen; alles Größere läuft über Abbruchanzeige oder Genehmigung. Die Bezirksregierung Münster ist die nächsthöhere Instanz. Die Stadt Ibbenbüren führt eine eigene Bauaufsicht mit nach Stadtteilen aufgeteilten Bauaufsichtsbezirken; die Beseitigung baulicher Anlagen wird dort angezeigt oder beantragt. Bei Gebäuden im historischen Kern und bei Bergbaubauten ist vorab zu klären, ob eine Eintragung in die Denkmalliste vorliegt. Für Bodenbelastungen gibt das Altlastenkataster des Kreises Steinfurt Auskunft, für Straßensperrungen und Containerstellplätze das Ordnungsamt der Stadt. Für Ibbenbüren ist der Kampfmittelbeseitigungsdienst bei der Bezirksregierung Arnsberg zuständig; vor Erdeingriffen empfiehlt sich eine Luftbildauswertung, weil Bahnstrecke, Zeche und Kraftwerk im 2. Weltkrieg Angriffsziele waren.
Ja, die Beseitigung von Gebäuden wird bei der Bauaufsicht der Stadt Ibbenbüren angezeigt, zuständig ist der jeweilige Bauaufsichtsbezirk des Stadtteils. Bei älteren Werkssiedlungen ist zusätzlich zu prüfen, ob das Gebäude in der Denkmalliste steht. B&B GmbH erstellt vorab ein Schadstoffkataster, weil in Bauten dieser Jahrzehnte Asbestzement und alte Bodenbeläge häufig sind.
Stallgebäude und Scheunen bestehen meist aus Mauerwerk mit Asbestzement-Wellplatten und Betonspaltenböden. B&B GmbH nimmt die schadstoffhaltigen Bauteile zuerst geordnet ab und trennt sie, bevor der Bagger mit Sortiergreifer die Tragstruktur zurückbaut. Güllebehälter und Fundamente werden hydraulisch zerlegt. Auf beengten Hofflächen wird die Abfuhr in Etappen organisiert, damit der Betrieb weiterlaufen kann.
Fundamente und Schachtbauwerke des Bergwerks sind massiv bewehrt und reichen oft tief in den Untergrund. B&B GmbH arbeitet dort mit Seilsäge, Kernbohrung und hydraulischem Spalten, weil diese Verfahren sprengungsfrei sind und die umliegenden Anlagen schonen. Vor dem Eingriff werden Bestandsunterlagen und Angaben zum Altbergbau ausgewertet. Das gebrochene Material wird vor Ort aufbereitet und als Recyclingschotter wiederverwendet.
Auf der Karbon-Scholle sind alte Grubenbaue und Tagesöffnungen dokumentiert, deshalb werden vor Erdarbeiten die Unterlagen der Bergbehörde ausgewertet. Setzungen können Fundamente und Bodenplatten vorgeschädigt haben, was die Standsicherheit beim Rückbau beeinflusst. B&B GmbH legt die Abbruchreihenfolge danach fest und arbeitet mit Longfront-Baggern aus sicherer Entfernung.
Ja, wir arbeiten in Ibbenbüren mit elektrischen Sägen und Kernbohrgeräten mit Wasserfassung, die kaum Erschütterung erzeugen. Der Arbeitsbereich wird staubdicht abgeschottet, damit angrenzende Stationen ohne Einschränkung genutzt werden können. Material und Geräte transportieren wir über den Wirtschaftshof, nicht über die Zufahrt der Rettungsfahrzeuge. Laute Arbeitsschritte legen wir gemeinsam mit der Technischen Leitung in Zeiten mit geringem Patientenbetrieb.
Ja, bei bergbaubedingt vorgeschädigten Gebäuden prüfen wir vorab, ob Decken und Wände noch tragfähig sind, weil sich Lasten durch Setzungen verlagert haben können. Wir bauen dann von oben nach unten mit Bagger und Sortiergreifer zurück und betreten geschädigte Geschosse nicht mehr. Die Nachbarbebauung dokumentieren wir vorher mit einem Beweissicherungsprotokoll, das bei bestehenden Rissen wichtig ist. Verfüllung und Verdichtung stimmen wir auf den vorhandenen Untergrund ab.
Der Ablauf beginnt mit dem Freischalten und Entleeren aller Medien, danach folgen Technik, Rohrleitungen und Bandanlagen, erst zuletzt Stahlbau und Massivbauwerke. Gearbeitet wird sprengungsfrei mit Seilsäge, Hydraulikzange und Longfront-Bagger, damit die benachbarten Anlagenteile in Betrieb bleiben können. Für Bereiche über dem alten Grubenfeld stimmen wir Wasserhaltung und Nachnutzung mit der zuständigen Bergbehörde ab. Die Entsorgung belasteter Bauteile dokumentieren wir vollständig mit Nachweisen.
In Ibbenbüren prüft das Bauaufsicht der Stadt Ibbenbüren, ob Ihr Vorhaben verfahrensfrei nach § 62 BauO NRW ist oder eine Genehmigung braucht. Kleine Nebenanlagen in Ibbenbüren sind meist frei, alles Größere läuft über Anzeige oder Antrag. Wir übernehmen den Schriftverkehr mit der Bauaufsicht von Ibbenbüren und rechnen mit 2 bis 12 Wochen.
Nein, Ibbenbüren ist einer von vielen Orten. Regelmäßig arbeiten wir außerdem in Emsdetten, Rheine, Greven, Steinfurt und Münster. Für Ibbenbüren und die Nachbarkommunen gilt derselbe Ablauf: Besichtigung, Festpreis-Angebot in 48 Stunden, Ausführung.
Für eine Besichtigung in Ibbenbüren brauchen wir meist nur wenige Werktage; bei Gefahr im Verzug – etwa nach einem Brand in Stadt – kommen wir kurzfristiger. Das Angebot für Ihr Vorhaben in Ibbenbüren folgt innerhalb von 48 Stunden.
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