Beton-Rückbau in Kleve
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Kleve – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Kleve in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Kleve-Mitte, Kellen und Materborn und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Kleve ist Kreisstadt des Kreises Kleve im Regierungsbezirk Düsseldorf und liegt mit rund 53.000 Einwohnern am unteren Niederrhein, nur wenige Kilometer von der niederländischen Grenze und von Nijmegen entfernt. Die Schwanenburg auf dem Burgberg und die barocken Gartenanlagen des Fürsten Johann Moritz prägen das Stadtbild. Im Februar 1945 wurde Kleve zu großen Teilen zerstört, die Innenstadt ist deshalb überwiegend ein Werk des Wiederaufbaus der 1950er Jahre. Industriell bekannt war die Stadt für Margarine, Schuhe und die Keksfabrik XOX, deren Werke inzwischen geschlossen sind. Seit 2009 hat die Hochschule Rhein-Waal ihren Campus am Spoykanal, wo zuvor Industrie stand.
Die Innenstadt Kleves besteht nach der Zerstörung 1945 weitgehend aus Nachkriegsbauten, darunter Geschäftshäuser mit Betondecken, Parkhäuser an der Großen Straße und das Rathaus. Der Campus der Hochschule Rhein-Waal am Spoykanal wurde ab 2009 in Stahlbeton auf ehemaligem Industriegelände errichtet. Über den Spoykanal und die Bahnstrecke nach Krefeld führen Brücken und Unterführungen, die B 9 und die A 57 queren das Stadtgebiet mit Überführungen. Das Klinikum Kleve, Schulzentren in Materborn und Kellen sowie Kaimauern am Hafen ergänzen den Betonbestand.
Kleve wurde 1944 schwer zerstört, deshalb besteht der Kern der Stadt fast vollständig aus Wiederaufbau- und Nachkriegsbauten in Beton- und Mischbauweise. Rund um die Große Straße, den Bahnhof und die Verwaltungsbauten stehen Betonskelettbauten mit dünnen Brüstungen, Vordächern und Treppenhäusern, die bei Umbau, Aufstockung oder Aufzugseinbau abschnittsweise geöffnet werden. Am Spoykanal und im Hafenbereich von Kleve-Kellen liegen Kaimauern, Spundwandholme, Rampen und Verladeflächen aus bewehrtem Beton, die dauerhaft im Wasserwechselbereich stehen und deshalb typische Bewehrungskorrosion zeigen. Im St.-Antonius-Hospital und in den Schulzentren entstehen bei Umbauten Durchbrüche für Lüftung, Medizintechnik und Brandschutz. Die B&B GmbH arbeitet dabei mit Kernbohrung, Wandsäge und Seilsäge, hebt Schnittteile mit Kran aus und vermeidet Erschütterungen in den empfindlichen Altbauten. Vor jedem Schnitt wird die Bewehrung geortet und die Schnittfolge mit dem Tragwerksplaner abgestimmt, damit die dünnen Wiederaufbaukonstruktionen jederzeit standsicher bleiben.
Die Wohngebiete in Kellen, Materborn und Rindern entstanden überwiegend nach dem Krieg mit Einfamilien- und Reihenhäusern der 1950er bis 1970er Jahre. In der Innenstadt werden Wiederaufbauten der 1950er Jahre zunehmend durch Wohn- und Geschäftshäuser ersetzt. Griethausen, Warbeyen, Donsbrüggen und Reichswalde sind ländliche Ortsteile mit Backsteinhöfen und Scheunen am Rheindeich oder am Reichswald. Leerstehende Fabrikgebäude früherer Schuh- und Lebensmittelbetriebe werden umgenutzt oder abgebrochen.
Der Klever Bestand ist ungewöhnlich einheitlich: Ein großer Teil der Innenstadt stammt aus den Jahren nach 1950, während in Rindern, Donsbrüggen, Warbeyen und Griethausen ältere Hofanlagen und Backsteinhäuser stehen geblieben sind. Zum Rückbau kommen heute vor allem Geschäftshäuser mit kleinen Ladenflächen, Wohnhäuser mit schlechter Dämmung und Nebengebäude in zweiter Reihe, die über schmale Hofdurchfahrten erschlossen sind. In Reichswalde und Materborn prägen Siedlungshäuser der 1950er und 1960er Jahre die Straßenzüge, häufig mit alten Bäumen, die über die Baumschutzsatzung gesichert sind. Am Niederrhein kommt der hohe Grundwasserstand hinzu, der die Verfüllung von Kellern und Güllegruben bestimmt. Die B&B GmbH prüft vor jedem Auftrag Schadstoffe, Nachbarbebauung und die Anzeigepflicht bei der Stadt Kleve. Nach dem Rückbau wird die Baugrube lagenweise mit geprüftem Material verfüllt und verdichtet, weil das Grundwasser am Niederrhein oft dicht unter der Oberfläche steht.
Kleve war Standort der Keksfabrik XOX und einer großen Margarineproduktion, die die Stadt über Jahrzehnte prägten und deren Werksflächen heute Konversionsflächen sind. Der Hafen am Spoykanal verband die Stadt mit dem Rhein und ist heute Freizeit- und Hochschulstandort. Gewerbeflächen liegen im Industriegebiet an der B 9 zwischen Kleve und Kellen sowie in Kellen und Griethausen nahe der Rheinfähre. Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung sind im Kreis Kleve weiterhin stark vertreten, mit Silos und Lagerhallen in den Ortsteilen.
Die gewerbliche Seite von Kleve wird vom Hafen am Spoykanal, den Flächen in Kellen entlang der B 9 und vom Gartenbau am Niederrhein bestimmt. Zurückgebaut werden dort Lager- und Produktionshallen, Silos, Kühlhäuser, Verladerampen sowie Gleisreste und Prellböcke ehemaliger Werksanschlüsse, die mit dem Rückgang des Bahnverkehrs überflüssig wurden. Auf Flächen der früheren Nahrungsmittelproduktion liegen Fettabscheider, Rohrkanäle, Kesselhausfundamente und Tanklager, die vor dem Abbruch gereinigt und getrennt ausgebaut werden. Im Umland kommen große Gewächshausanlagen, Foliengewächshäuser und Betriebsgebäude des Gemüse- und Zierpflanzenbaus dazu, deren Rückbau eigene Anforderungen an Glas-, Folien- und Metalltrennung stellt. Die B&B GmbH demontiert Technik zuerst, trennt die Fraktionen direkt am Objekt und baut Fundamente und Bodenplatten zum Schluss aus. Belastete Bereiche unter Tanklagern, Abscheidern und Kesselhäusern werden abgetrennt, beprobt und nach Freigabe mit vollständigen Nachweisen über den Kreis Kleve entsorgt, bevor die Fläche lagenweise verfüllt wird.
Die A 57 endet nahe Kleve und schließt die Stadt über die Anschlussstelle Kleve an das Fernstraßennetz an, die B 9 und B 220 führen zu den Ortsteilen und zur Grenze. Die Rheinniederung um Griethausen, Warbeyen und Rindern ist Überschwemmungsgebiet, der Grundwasserstand liegt hoch. Die Innenstadt hat Fußgängerzonen und Hanglagen am Burgberg, die Kranstellung und Containerplätze einschränken.
Abbrüche in Kleve verteilen sich quer über die Stadt: Mehrfamilienhäuser in Kleve-Mitte, Gewerbeobjekte in Kellen, Garagenhöfe und Anbauten in Materborn. In Rindern, Reichswalde, Griethausen, Donsbrüggen und Warbeyen kommen Teilabbrüche für Erweiterungen dazu.
Den Behördenweg in Kleve übernehmen wir. Das Fachbereich Planen und Bauen, Abteilung Bauordnung der Stadt Kleve ist untere Bauaufsichtsbehörde, dort gehen Anzeige oder Antrag nach § 63 beziehungsweise § 64 BauO NRW ein. Planen Sie für Kleve zwischen 2 und 12 Wochen ein, je nach Verfahren. Abbruchanzeigen nach der Bauordnung NRW bearbeitet die Abteilung Bauordnung im Fachbereich 61 Planen und Bauen der Stadt Kleve. Die Schwanenburg, die Stiftskirche und die barocken Parkanlagen sind Denkmäler, dazu kommen Reste der historischen Stadtbefestigung, sodass die Untere Denkmalbehörde bei Vorhaben in der Oberstadt zu beteiligen ist. Bei den früheren Werksflächen von XOX und Margarineproduktion ist das Altlastenkataster des Kreises Kleve zu prüfen, Sondernutzungen im Straßenraum genehmigt das Ordnungsamt. Kleve wurde im Februar 1945 durch Bombenangriffe zu über 80 Prozent zerstört und lag anschließend im Frontgebiet der Rheinlandoffensive, weshalb der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf hier regelmäßig Verdachtspunkte ausweist.
Fachbereich Planen und Bauen, Abteilung Bauordnung der Stadt Kleve
Diese Gebäude stehen meist in geschlossener Bauweise, daher wird die Standsicherheit der Nachbarn vom Tragwerksplaner bestätigt. Schadstoffe wie Teerpappe und asbesthaltige Bauteile werden vorab entfernt. Die Abbruchanzeige geht an die Abteilung Bauordnung der Stadt Kleve. Wegen der Fußgängerzone stimmen wir Anlieferzeiten und Containerplätze mit dem Ordnungsamt ab.
Nach der Prüfung auf Denkmalstatus und der Trennung der Versorgungsleitungen dauert der Abbruch einer Scheune mit Nebengebäuden meist 1 bis 2 Wochen. Backstein wird sortiert und kann wiederverwendet werden. Wegen der Deichnähe achten wir auf zulässige Achslasten der Zufahrten. Die Fläche wird eingeebnet übergeben.
In der Rheinniederung liegt das Grundwasser oft nur wenige Meter unter Gelände. Vor dem Ausbau tiefer Bauteile richten wir eine Wasserhaltung ein und sichern die Grube. Die Bodenplatte wird mit Abbruchbagger und Hydraulikhammer aufgebrochen, Wände mit Sägen zerlegt. Der Beton wird sofort abgefahren, damit die Grube kurz offen bleibt.
Auf Werksflächen der Keks- und Margarineproduktion finden sich alte Kühlanlagen, Tanks und Fettabscheider, die fachgerecht entsorgt werden. Bodenproben klären mögliche Belastungen vor dem Aushub. Hallen und Fundamente werden maschinell zerlegt, der Beton wird gebrochen. Die Nachweise gehen an den Kreis Kleve.
Wir arbeiten am Spoykanal mit Seilsäge und geschlossener Wasserführung, sodass Sägeschlamm aufgefangen und nicht in den Kanal gespült wird. Unter der Schnittstelle hängen Auffangwannen oder Planen, damit keine Betonstücke ins Wasser fallen. Größere Bauteile ziehen wir landseitig mit Kran heraus und zerlegen sie erst auf befestigter Fläche. Die Arbeiten stimmen wir vorher mit der Unteren Wasserbehörde des Kreises Kleve und dem Hafenbetreiber ab.
Kleve lag 1944 und 1945 im Kampfgebiet und wurde stark bombardiert, deshalb lassen wir für Grundstücke in der Innenstadt und entlang der früheren Bahn- und Rheinanlagen eine Luftbildauswertung beim Kampfmittelbeseitigungsdienst anfragen. Ergibt sich ein Verdacht, wird die Fläche vor dem Aushub sondiert und freigegeben. Erst danach beginnen Kellerausbau und Verfüllung. Die Ergebnisse legen wir der Bauaufsicht der Stadt Kleve mit den übrigen Abbruchunterlagen vor.
Zuerst nehmen wir Glas und Folie ab, weil beide Fraktionen getrennt verwertet werden und Glasbruch die Baustelle sonst unbrauchbar macht. Danach folgen Heizungs- und Bewässerungstechnik, Öltanks und Kessel, die entleert und gereinigt werden. Die Stahlkonstruktion demontieren wir feldweise, anschließend werden Punktfundamente und Betonwege gezogen. Zum Schluss lockern und planieren wir die Fläche, damit sie wieder landwirtschaftlich oder baulich nutzbar ist.
Untere Bauaufsichtsbehörde für Kleve ist das Fachbereich Planen und Bauen, Abteilung Bauordnung der Stadt Kleve; die Fachaufsicht liegt bei der Bezirksregierung Düsseldorf. Dort geht die Abbruchanzeige oder der Antrag nach § 63 beziehungsweise § 64 BauO NRW ein. Für Ihr Vorhaben in Kleve stellen wir die Unterlagen zusammen. Planen Sie in Kleve 2 bis 4 Wochen für die Anzeige und 4 bis 12 Wochen für eine Genehmigung ein.
Unser Einsatzgebiet ist größer als Kleve. Wir arbeiten auch in Emmerich am Rhein, Goch, Kevelaer, Geldern und Bocholt. Weil unsere Maschinen ohnehin zwischen Kleve und diesen Orten unterwegs sind, entstehen kaum Leerfahrten, und Besichtigungen lassen sich kurzfristig legen.
Wir arbeiten im gesamten Stadtgebiet, unter anderem in Kleve-Mitte, Kellen, Materborn, Rindern und Reichswalde. Der Besichtigungstermin in Kleve liegt in der Regel innerhalb weniger Werktage, danach folgt das Festpreis-Angebot binnen 48 Stunden.
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