Beton-Rückbau in Emmerich am Rhein
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Emmerich am Rhein – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Emmerich am Rhein in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Emmerich, Elten und Hüthum und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Emmerich am Rhein ist die nördlichste Stadt am Rhein in Nordrhein-Westfalen und liegt im Kreis Kleve, Regierungsbezirk Düsseldorf, unmittelbar an der niederländischen Grenze. Die Hanse- und Hafenstadt zählt rund 32.000 Einwohner und umfasst neben der Kernstadt die Ortschaften Elten auf dem Eltenberg, Hüthum, Borghees, Klein-Netterden, Praest, Vrasselt und Dornick. Im Oktober 1944 wurde Emmerich zu über 90 Prozent zerstört, die Innenstadt ist deshalb fast vollständig Wiederaufbau der 1950er Jahre. Wahrzeichen ist die 1965 eröffnete Rheinbrücke der B220, die längste Hängebrücke Deutschlands. Der Rheinhafen, die Grenzlage an der A3 und die Bahnstrecke Oberhausen–Arnheim machen Emmerich zu einem Logistikstandort.
Prägende Betonbauwerke sind die Pylone und Widerlager der Rheinbrücke Emmerich, die Kaimauern und Umschlaganlagen des Rheinhafens mit dem Containerterminal sowie die Brücken und Unterführungen der Bahnstrecke Oberhausen–Arnheim, die für den Güterverkehr Richtung Rotterdam ausgebaut wird. Die Wiederaufbau-Innenstadt hat Geschäftshäuser mit Betondecken, Parkdecks und Kaufhausbauten der 1960er Jahre. Hinzu kommen Schulzentren, das Krankenhaus und Hochwasserschutzanlagen entlang des Rheins. Fabrikgebäude der Lebensmittel- und Maschinenbauindustrie haben massive Fundamente.
Über Hafen und Rheinbrücke hinaus gibt es in Emmerich viel Stahlbeton in Bauten der Daseinsvorsorge: das St.-Willibrord-Spital mit seinen Anbauten, Schulzentren, Sporthallen sowie die Becken der Kläranlage nahe dem Rhein. Bei Klinikumbauten sägt die B&B GmbH Deckenfelder für Aufzüge und Technikschächte heraus und setzt Kernbohrungen für Lüftung und Medien, weil die Grundrisse der 1960er und 1970er Jahre neu geschnitten werden. Entlang der Bahnstrecke Oberhausen–Arnheim entstehen im Zuge des Ausbaus für den Güterverkehr neue Kreuzungsbauwerke, wobei alte Widerlager, Stützwände und Kabelkanäle sprengungsfrei getrennt und ausgehoben werden. An den Stellplatzdecks und Rampen der Wiederaufbau-Innenstadt hat Tausalz Chloridschäden verursacht. Am Rheindeich und an den Uferbauwerken werden Betonteile nur nach Abstimmung mit dem Deichverband bearbeitet. Vor jedem Schnitt orten wir Bewehrung und Spannglieder, damit die Restkonstruktion trägt, und planen in der Rheinniederung zusätzlich Wasserhaltung ein, weil das Grundwasser oft nur wenig unter der Geländeoberfläche steht.
Die Innenstadt Emmerichs besteht überwiegend aus Wiederaufbauhäusern der 1950er Jahre, die zunehmend saniert oder ersetzt werden, während einzelne erhaltene Altbauten unter Denkmalschutz stehen. Elten hat einen historischen Ortskern rund um St. Vitus auf dem Eltenberg, Hüthum und Praest bestehen aus Dorfkernen und Einfamilienhausgebieten. In den Rheindörfern Dornick und Vrasselt gibt es aufgegebene Hofstellen. Ältere Gewerbebauten liegen im Hafenumfeld und entlang der Bahn.
Weil Emmerich 1944 zu über 90 Prozent zerstört wurde, besteht die Innenstadt fast durchgehend aus Wiederaufbausubstanz mit knappen Geschosshöhen und kleinen Ladenlokalen. Der Umnutzungsdruck betrifft vor allem die Geschäftsstraßen zwischen Rheinpromenade und St. Martini, wo Erdgeschosse leerstehen und Obergeschosse ohne Aufzug schwer vermietbar sind; dort überwiegen Entkernungen und Teilabbrüche in geschlossener Bauweise. In Hüthum, Borghees und Klein-Netterden geht es um Einfamilienhäuser der 1960er Jahre samt Keller, Garage und grenzständige Nebengebäude, in Praest, Vrasselt und Dornick dagegen fallen Scheunen und Stallanbauten aufgegebener Hofstellen im Deichvorland und in der Rheinniederung. In Elten bestimmt die Hanglage am Eltenberg die Zufahrt, dazu kommen alter Baumbestand und schmale Straßen um St. Vitus, sodass wir dort mit Kurzheckbaggern arbeiten, Fahrwege abdecken und Container an der nächsten befestigten Fläche abstellen, statt sie in den Gassen dauerhaft zu belegen.
Emmerich hat mit dem Rheinhafen und dem Containerterminal eine der größten Hafenanlagen am unteren Niederrhein, ergänzt durch Logistikflächen im Umfeld der A3-Anschlussstelle Elten. Die Süßwarenindustrie und der Bau von Kaffeeröstmaschinen sind traditionelle Branchen mit großen Werksgeländen in der Stadt. Entlang der Bahnstrecke und im Hafen stehen Lagerhallen, Silos und Verladeanlagen aus mehreren Jahrzehnten. Die Grenzlage brachte zudem ehemalige Zollanlagen hervor, die nach dem Wegfall der Kontrollen umgenutzt oder zurückgebaut wurden.
Der Emmericher Rheinhafen mit Containerterminal und die Logistikflächen an der A3-Anschlussstelle Elten bestimmen den industriellen Rückbau. Auf den Hafen- und Werksflächen demontiert die B&B GmbH Verladebrücken, Bandanlagen, Silos, Tanks und Rohrleitungen, trennt Stahl und Buntmetall sortenrein und zerlegt Betonfundamente sprengungsfrei mit Seilsäge und Hydraulikzange. Die Werksgelände der Süßwarenherstellung und des Maschinenbaus haben Produktionshallen, Kesselhäuser, Kühlräume und Maschinenfundamente aus mehreren Jahrzehnten, die bei Umstellungen teilweise weichen. Entlang der Bahnstrecke stehen Lagerhallen und Verladeanlagen mit Gleisanschluss, deren Rampen und Schotterbetten auf Öl- und Teerbelastungen zu prüfen sind. Ehemalige Zoll- und Speditionsanlagen an der Grenze bei Elten werden umgenutzt oder zurückgebaut, sobald neue Logistikhallen geplant sind. Auf Hafen- und Werksflächen ist mit Öl-, Teer- und Schwermetallbelastungen im Boden zu rechnen, deshalb lassen wir vor dem Erdbau beproben, trennen belasteten Aushub und stimmen die Entsorgungswege mit dem Kreis Kleve ab.
Die A3 mit der Anschlussstelle Emmerich und dem Grenzübergang Elten sowie die B220 über die Rheinbrücke sind die Hauptachsen für Baustellentransporte. Hochwasser des Rheins ist für alle Flächen zwischen Deich und Strom einzuplanen, ebenso hohe Grundwasserstände in der Rheinniederung. Der Eltenberg bringt Hanglagen mit sich, und in der Innenstadt sind Lärmschutz und Anlieferzeiten wegen der dichten Wohnbebauung abzustimmen.
Wir brechen in allen Lagen von Emmerich am Rhein ab. In Emmerich und Elten sind das überwiegend Wohn- und Geschäftsgebäude in geschlossener Bebauung, in Hüthum eher freistehende Objekte, Garagen und Nebengebäude. Auch in Praest, Vrasselt, Dornick, Borghees und Klein-Netterden sind wir regelmäßig im Einsatz.
Bevor in Emmerich am Rhein der erste Bagger anrückt, klären wir den Verfahrensweg mit dem Bauaufsicht der Stadt Emmerich am Rhein. Verfahrensfrei nach § 62 BauO NRW sind vor allem kleine Nebenanlagen; alles Größere läuft über Abbruchanzeige oder Genehmigung. Die Bezirksregierung Düsseldorf ist die nächsthöhere Instanz. Die Stadt Emmerich am Rhein ist als mittlere kreisangehörige Stadt untere Bauaufsichtsbehörde und führt Baugenehmigung und Beseitigungsanzeige über ihr Serviceportal. Der Ortskern von Elten und einzelne Denkmäler der Innenstadt erfordern die Beteiligung der Unteren Denkmalbehörde. Altlastenauskünfte gibt der Kreis Kleve, im Hafen sind zusätzlich die Hafenbetreiber und die Wasserstraßenverwaltung einzubinden, und die Kampfmittelfreigabe ist vor jedem Bodeneingriff Pflicht. Emmerich wurde im Oktober 1944 nahezu vollständig zerstört und war 1945 Frontgebiet, sodass für alle Erdarbeiten eine Auswertung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf notwendig ist.
Wegen der Zerstörung 1944 ist zuerst die Kampfmittelfreigabe über die Bezirksregierung Düsseldorf einzuholen, da unter Kellern und im Hinterhof Blindgänger liegen können. Danach folgen Schadstofferkundung und die Beseitigungsanzeige bei der Bauaufsicht der Stadt Emmerich am Rhein. Für Container auf dem Gehweg braucht es eine Sondernutzung. Wir übernehmen die Koordination dieser Schritte.
Der verbleibende Gebäudeteil wird zuerst statisch gesichert und die Trennfuge mit Betonsägen gesetzt. In der engen Ortslage von Elten arbeiten wir mit kompakten Baggern und dem Abbruchroboter. Der Hang wird bei Bedarf gegen Nachrutschen gesichert. Der Denkmalstatus des Ortskerns um St. Vitus wird vorab geprüft.
Betonteile im Hafen werden mit Seilsägen und hydraulischem Spaltgerät zerlegt, damit keine Bruchstücke in das Hafenbecken fallen. Der Wasserstand des Rheins bestimmt die Arbeitsfenster, weil bei Hochwasser der Zugang eingeschränkt ist. Abstimmungen mit Hafenbetreiber und Wasserstraßenverwaltung gehören dazu. Das Material wird per Lkw oder Schiff abtransportiert.
Nach der Kampfmittelfreigabe und Schadstofferkundung wird die Halle mit dem Longfront-Bagger zerlegt, Stahl und Beton getrennt. Die Bodenplatte wird gebrochen und kann als Tragschicht für die neue Fläche dienen. Die Nähe zur Anschlussstelle Elten macht den Abtransport einfach. Die Fläche wird eben und dokumentiert übergeben.
Arbeiten im Gleisbereich setzen eine Abstimmung mit dem Bahnbetrieb und eine Sicherung durch Sicherungsposten oder eine Sperrpause voraus. Wir trennen Widerlager, Kabelkanäle und Stützwände mit Seil- und Wandsäge und heben die Stücke als Ganzes aus, statt sie zu stemmen, damit Gleislage und Oberleitung unberührt bleiben. Die Fahrwege planen wir über die B220 und die A3, weil in der Innenstadt Anlieferzeiten begrenzt sind. Wo Flächen zwischen Deich und Strom liegen, planen wir Hochwasserzeiten mit ein.
Liegt das Grundstück im Deichvorland oder im Überschwemmungsgebiet, stimmen wir Zeitplan und Lagerflächen mit dem zuständigen Deichverband und der Unteren Wasserbehörde des Kreises Kleve ab. Wir vermeiden es, Bauschutt und Container über längere Zeit in hochwassergefährdeten Bereichen abzustellen, und brechen Beton möglichst direkt vor Ort. Hohe Grundwasserstände in der Rheinniederung berücksichtigen wir beim Ziehen von Fundamenten und Güllebehältern. Die Abfuhr läuft über die Landstraßen zur B220 und weiter zur A3.
Ja, wir arbeiten abschnittsweise und sichern den Arbeitsbereich gegen den laufenden Werksverkehr ab, Zufahrten und Rampen des Betriebs bleiben nutzbar. Tanks und Silos werden vorher entleert, gereinigt und auf Restanhaftungen geprüft, erst danach beginnt die Demontage von oben mit Zange und Schere. Auf Hafen- und Werksflächen gelten die Sicherheitsregeln des Betreibers, die wir in die tägliche Einweisung übernehmen. Beton der Fundamente brechen wir vor Ort und verwenden ihn als Tragschicht wieder.
Wie lange es in Emmerich am Rhein dauert, hängt vom Verfahren ab: Eine Anzeige beim Bauaufsicht der Stadt Emmerich am Rhein ist meist in 2 bis 4 Wochen durch, eine Genehmigung nach § 63 oder § 64 BauO NRW in 4 bis 12 Wochen. Kommen in Emmerich am Rhein Denkmalschutz, Altlasten oder Kampfmittel dazu, planen wir zusätzliche Zeit ein. Die Bezirksregierung Düsseldorf ist Fachaufsicht.
Ja. Wenn Sie in Emmerich am Rhein und zusätzlich in Kleve, Goch und Bocholt Flächen haben, fassen wir das zu einem Auftrag zusammen. Das spart Rüstzeiten und macht auch kleinere Positionen außerhalb von Emmerich am Rhein wirtschaftlich.
Innerhalb von 48 Stunden nach dem Termin in Emmerich am Rhein liegt Ihr schriftliches Festpreis-Angebot vor. Voraussetzung ist, dass wir das Objekt in Emmerich am Rhein gesehen haben – ohne Besichtigung nennen wir für Emmerich am Rhein im Kreis Kleve keine Zahl.
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