Beton-Rückbau in Wesel
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Wesel – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Wesel in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Innenstadt, Feldmark und Fusternberg und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Wesel ist Kreisstadt des Kreises Wesel im Regierungsbezirk Düsseldorf und hat rund 61.000 Einwohner. Die Hansestadt liegt am rechten Niederrhein an der Mündung der Lippe, der Stadtteil Büderich befindet sich auf der linken Rheinseite. Im März 1945 wurde Wesel beim alliierten Rheinübergang zu rund 97 Prozent zerstört und gilt als eine der am stärksten getroffenen Städte Deutschlands; die Innenstadt ist deshalb fast vollständig ein Nachkriegsaufbau der 1950er Jahre um den wiederaufgebauten Willibrordi-Dom. Reste der preußischen Festung wie die Zitadelle und das Berliner Tor blieben erhalten. Wirtschaftlich prägen der Rhein-Lippe-Hafen, Chemie- und Metallbetriebe sowie die Schill-Kaserne der Bundeswehr den Baubestand. Die Niederrheinbrücke von 2009 verbindet Wesel mit Büderich und dem linken Niederrhein.
Weseler Stahlbetonbauwerke reichen von den Kaimauern und Umschlaganlagen des Rhein-Lippe-Hafens über Hochwasserschutzwände und Deiche bis zu den Widerlagern der Niederrheinbrücke, deren Vorgängerbauwerk nach 2009 zurückgebaut wurde. Die Nachkriegsinnenstadt zwischen Großer Markt und Berliner Tor besteht aus Geschäftshäusern, Parkhäusern und Verwaltungsbauten der 1950er bis 1970er Jahre. Die Bahnstrecken nach Oberhausen und Bocholt haben Unterführungen und Brücken aus Beton. Das Marien-Hospital und das Evangelische Krankenhaus wurden mehrfach in Stahlbeton erweitert.
Wesel ist eine Stadt am Wasser, entsprechend häufig sind massive Wasser- und Verkehrsbauwerke. Am Übergang der Lippe und an der Mündung des Wesel-Datteln-Kanals liegen Schleusen-, Ufer- und Leitwerkbauteile aus Stahlbeton, die bei Instandsetzungen abschnittsweise abgetragen werden. Rund um den Auesee und die angrenzenden Freizeitanlagen gibt es Uferbefestigungen, Slipanlagen und Technikbauwerke, die bei Umbauten geöffnet werden. Entlang der B 58 und der B 8 sowie an den Rampen der Rheinquerung gehören Widerlager, Kappen und Lärmschutzsockel zum Bestand, deren Betondeckung durch Streusalz geschädigt ist. In der Zitadelle und im Umfeld des Berliner Tors treffen Betonbauteile der Nachkriegszeit auf historisches Mauerwerk, dort sind kleinteilige und erschütterungsarme Schnitte nötig. Wir arbeiten sprengungsfrei mit Seilsäge und Betonzange und heben Bauteile als Blöcke aus, und wir stimmen Sperrzeiten mit dem Baulastträger, dem Hafenbetreiber und der Stadt Wesel ab, weil viele Bauwerke zugleich Verkehrsweg und Hochwasserschutz sind.
Der Wohnbestand ist überwiegend Nachkriegsarchitektur: Zeilenbauten und Geschäftshäuser in der Innenstadt, Siedlungen der 1950er und 1960er Jahre in Feldmark, Fusternberg und Schepersfeld sowie Einfamilienhausgebiete in Obrighoven, Lackhausen und Flüren. Bislich, Büderich und Ginderich haben dörfliche Kerne mit Hofanlagen und Backsteinhäusern. Gewerbeflächen liegen im Rhein-Lippe-Hafen, entlang der Schermbecker Landstraße und an der A 3. Nachkriegsbauten mit einfacher Bausubstanz werden regelmäßig für Neubauten abgebrochen, in Büderich und Bislich geht es häufig um landwirtschaftliche Gebäude.
Weil Wesel 1945 fast vollständig zerstört war, steht heute ein ganzer Jahrgang an Wiederaufbaubauten zur Erneuerung an. Rund um Großer Markt, Hohe Straße und Kreuzstraße sind Geschäftshäuser der 1950er Jahre in Grenzbebauung errichtet, mit einfachen Decken, Asbest in Bodenklebern und Fassadenplatten und schmalen Hinterhöfen ohne Kranstellfläche. In Feldmark, Fusternberg und Schepersfeld fallen Siedlungshäuser und Garagenzeilen für Ersatzneubauten. In Bislich, Ginderich und Büderich am linken Rheinufer geht es um Hofstellen mit Scheunen, Stallungen und Silos, deren Zufahrten über Deichverteidigungswege führen und nur begrenzt belastbar sind. Ein Sonderthema bleibt der Kampfmittelverdacht nach den Kämpfen um den Rheinübergang, weshalb wir Aushubarbeiten erst nach Auswertung freigeben lassen. Wir sichern Nachbargiebel mit Trennschnitten und halten Anlieferzeiten kurz; zusätzlich erfassen wir Schadstoffe und alte Tankanlagen vorab, damit Sanierung, Abbruch und Entsorgung in einem Zug ablaufen und Geschäfts- und Anliegerverkehr in der Innenstadt nur kurz eingeschränkt wird.
Der Rhein-Lippe-Hafen im Süden Wesels ist Teil des Hafenverbunds DeltaPort und wird um Logistik- und Industrieflächen erweitert, wofür ältere Anlagen weichen. Chemie- und Metallbetriebe sowie Zulieferer für Bau und Verpackung haben sich rund um den Hafen und im Gewerbegebiet an der A 3 angesiedelt. Die Schill-Kaserne ist aktiver Bundeswehrstandort, ältere militärische Anlagen der preußischen Zeit wie Forts und Festungswerke liegen als Denkmäler im Stadtgebiet. Die Kies- und Sandgewinnung am Niederrhein hinterlässt Baggerseen und Verladeanlagen bei Bislich und Flüren.
Der Hafen prägt den industriellen Rückbau in Wesel, aber nicht allein. Im Rhein-Lippe-Hafen und am angrenzenden Hafen Emmelsum liegen ältere Verladeanlagen, Krananlagen, Silos, Rohrbrücken und Betonsohlen, die bei der Erweiterung der Logistikflächen entfallen. Entlang des Wesel-Datteln-Kanals gibt es Umschlagstellen, Böschungssicherungen und Anlegerbauwerke, deren Rückbau eine Abstimmung mit der Wasserstraßenverwaltung erfordert. Bei Bislich und Flüren betreiben Kies- und Sandwerke Förderbänder, Waschanlagen, Klärteiche und Verladebrücken, die nach Auskiesung zurückgebaut werden. In den Gewerbegebieten an der A 3 und an der Schermbecker Landstraße ersetzen neue Hallen ältere Bauten mit Gruben, Kranbahnen und Trafostationen. Wir demontieren Stahlbau und Technik zuerst, sichern Betriebsstoffe und bereiten den Beton vor Ort zu Tragschichtmaterial auf; kranstellflächen, Wasserhaltung und Transportwege planen wir so, dass Umschlag, Deichlinie und die Zufahrten zur A 3 während der gesamten Bauzeit nutzbar bleiben und die Flächen danach unmittelbar weiter genutzt werden können.
Wesel ist über die A 3 (Anschlussstellen Wesel und Hamminkeln) sowie die B 8, B 58 und B 70 angebunden, die Niederrheinbrücke ist die einzige Straßenverbindung zwischen Wesel und Büderich. Rhein und Lippe bringen regelmäßig Hochwasser in Bislich, Flüren, Büderich und den Hafenbereich, Baustellen in Deichnähe brauchen Freigaben des Deichverbands. Die Innenstadt ist mit Fußgängerzone und Ringstraßen verkehrsberuhigt, Anlieferungen sind zeitlich eingeschränkt.
Wir brechen in allen Lagen von Wesel ab. In Innenstadt und Feldmark sind das überwiegend Wohn- und Geschäftsgebäude in geschlossener Bebauung, in Fusternberg eher freistehende Objekte, Garagen und Nebengebäude. Auch in Obrighoven, Lackhausen, Flüren, Bislich und Büderich sind wir regelmäßig im Einsatz.
Ob Sie in Wesel eine Genehmigung brauchen, hängt von Größe, Nutzung und Lage des Bauwerks ab. Das Team Bauordnung und Denkmalschutz der Hansestadt Wesel prüft die Unterlagen; für verfahrensfreie Beseitigungen nach § 62 BauO NRW genügt in der Regel die Anzeige mit Standsicherheitsnachweis. Übergeordnet zuständig für Wesel ist die Bezirksregierung Düsseldorf. Die Hansestadt Wesel bietet die Anzeige der Beseitigung von Anlagen als Online-Dienst an, zuständig ist das Team Bauordnung und Denkmalschutz mit Bearbeitungsbezirken nach Stadtgebiet. Festungsreste wie Zitadelle, Berliner Tor und Fort Fusternberg sind Denkmäler, in deren Umgebung die Untere Denkmalbehörde zu beteiligen ist. Wegen der Kriegszerstörung ist die Kampfmittelfreigabe vor Erdarbeiten Standard, Altlastenauskünfte erteilt der Kreis Wesel, Sondernutzungen im Straßenraum das Ordnungsamt. Wesel wurde im März 1945 fast vollständig zerstört und war Schauplatz des Rheinübergangs, deshalb ist nahezu das gesamte Stadtgebiet Kampfmittelverdachtsfläche; der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf sondiert vor jeder Tiefbaumaßnahme.
Die Häuser der 1950er Jahre wurden oft schnell und mit Trümmermaterial gebaut, Decken und Wände sind unterschiedlich tragfähig. Wir prüfen die Statik vorab, sanieren Schadstoffe wie Asbest und tragen das Gebäude mit dem Bagger geschossweise ab. Weil im Untergrund Reste zerstörter Vorgängerbauten und Kampfmittel liegen können, wird jede Baugrube sondiert. Der Abtransport erfolgt außerhalb der Ladenöffnungszeiten über die Ringstraßen.
Niederrheinische Höfe bestehen aus Backstein mit Holzbalkendecken und großen Scheunen. Wir prüfen den Denkmalstatus beim Team Bauordnung und Denkmalschutz, entleeren Jauchegruben und Öltanks und zerlegen Dächer und Decken händisch. Die Mauern werden mit dem Bagger abgetragen, Backsteine für die Wiederverwendung sortiert. In Rheinnähe planen wir die Baustelle mit Blick auf mögliche Hochwasserlagen.
Kaimauern stehen im Wasser oder direkt am Ufer, deshalb sägen wir sie in Segmente, die per Kran abgehoben werden, ohne Material in Rhein oder Hafenbecken zu verlieren. Fundamente von Kränen und Bandanlagen werden hydraulisch gespalten. Die Arbeiten sind mit DeltaPort, dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt und dem Hochwasserschutz abzustimmen. Der Beton wird vor Ort gebrochen und für neue Hafenflächen genutzt.
Ja, im Hafen arbeiten wir regelmäßig neben aktiven Umschlagbetrieben. Hallen werden demontiert, Stahl getrennt verwertet und Betonsohlen gesägt und gebrochen, während Kranbahnen und Gleise der Nachbarn nutzbar bleiben. Zufahrten für Lkw und Bahnverkehr werden mit DeltaPort abgestimmt. Ölabscheider und belastete Böden werden nach Vorgaben des Kreises Wesel entsorgt.
Wir trennen zuerst die Bauteilfuge zwischen Beton und Ziegelmauerwerk mit der Seilsäge, damit beim Ausbau keine Kräfte in das Denkmal geleitet werden. Statt Hammerarbeit setzen wir hydraulisches Spalten und Betonzangen ein und überwachen die Erschütterungen an der historischen Substanz. Die Maßnahme wird mit der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Wesel abgestimmt, die auch Vorgaben zu Gerüsten und Zufahrten macht. Freigelegte Mauerwerksflächen sichern wir gegen Witterung, bis der Anschluss neu hergestellt ist.
In der Innenstadt kommen mehrere Prüfungen zusammen: Schadstoffuntersuchung der Wiederaufbaubauten, Kampfmittelauskunft wegen der Zerstörung von 1945 und die Abstimmung von Sperrflächen in engen Straßen wie rund um den Großen Markt. Erst wenn die Luftbildauswertung vorliegt und Sondierungen freigegeben sind, darf tiefer gegraben werden. Parallel klären wir mit der Stadt Wesel Sondernutzung, Halteverbote und Anlieferfenster für die Geschäftslagen. Der eigentliche Abbruch läuft danach in wenigen Tagen, weil die Gebäude klein und die Abläufe vorbereitet sind.
Wir arbeiten von der Landseite aus und sichern die Wasserfläche mit Ölsperren und Auffangeinrichtungen, damit kein Material in Rhein, Lippe oder Kanal gelangt. Bauteile werden vor dem Trennen abgefangen und mit dem Kran am Stück gehoben, statt sie ins Wasser fallen zu lassen. Zeitfenster und Sperrungen stimmen wir mit dem Hafenbetreiber und der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung ab, weil der Umschlagbetrieb im Rhein-Lippe-Hafen weiterläuft. Nach Abschluss wird die Sohle kontrolliert und die Uferkante gesichert.
Die Abbruchanzeige für Wesel geht an das Team Bauordnung und Denkmalschutz der Hansestadt Wesel. Wir bereiten sie vor, hängen die Nachweise an und begleiten das Verfahren, bis die Freigabe für Ihr Vorhaben in Wesel vorliegt. Übergeordnet zuständig ist die Bezirksregierung Düsseldorf. Erfahrungsgemäß dauert das in Wesel 2 bis 4 Wochen.
Von Wesel aus erreichen wir Voerde (Niederrhein), Rheinberg, Dinslaken, Kamp-Lintfort und Bocholt in kurzer Zeit; darüber hinaus sind wir in ganz Nordrhein-Westfalen tätig. Für Vorhaben in Wesel bedeutet das kurze Reaktionszeiten, auch bei Sicherungsmaßnahmen.
Die Besichtigung in Wesel ist kostenlos und unverbindlich. Wir sehen uns das Objekt an, prüfen Zufahrt und Nachbarschaft in Innenstadt und Feldmark und schätzen ein, ob Schadstoffe zu erwarten sind. Erst danach nennen wir einen Preis.
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