Beton-Rückbau in Krefeld
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Krefeld – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Krefeld in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Uerdingen, Fischeln und Hüls und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Krefeld ist eine kreisfreie Stadt am linken Niederrhein mit rund 231.000 Einwohnern und gehört zum Regierungsbezirk Düsseldorf. Zwischen dem Rheinufer bei Uerdingen und Linn im Osten und den ländlich geprägten Randlagen um Hüls im Nordwesten liegen neun Stadtbezirke mit sehr unterschiedlichem Baubestand. Samt und Seide haben die Stadt über zwei Jahrhunderte geprägt: Webereien, Färbereien und Fabrikantenvillen entstanden rund um die vier Wälle und in der Südweststadt, wo heute noch große Gründerzeitquartiere stehen. Im 20. Jahrhundert kamen Chemie in Uerdingen, Edelstahl und der Rheinhafen hinzu. Der Luftangriff vom Juni 1943 zerstörte weite Teile der Innenstadt, die in den 1950er und 1960er Jahren neu bebaut wurde.
Der Betonbestand Krefelds reicht von den Nachkriegsbauten der Innenstadt bis zu den Anlagen am Rhein. Markant sind das Seidenweberhaus am Theaterplatz als Sichtbetonbau der 1970er Jahre, die Parkhäuser und Tiefgaragen rund um Ostwall und Hochstraße sowie die Klinikbauten des Helios Klinikums in der Lutherstraße. Hinzu kommen die Krefeld-Uerdinger Rheinbrücke, die Brücken und Anschlussstellen der A57 und A44 und die Kaimauern und Umschlagflächen des Rheinhafens in Linn. Auch die Betongebäude der Hochschule Niederrhein am Campus Krefeld West gehören dazu.
Krefelds Betonbauten stammen überwiegend aus den Jahrzehnten nach dem Krieg; das Stadion Grotenburg in Bockum besteht aus Betontribünen und Umgängen, die abschnittsweise instand gesetzt und teilweise ersetzt wurden. Die Geschäfts- und Verwaltungsbauten am Ostwall und an der Rheinstraße sind Betonskelette, in die bei Umnutzungen Aufzugsschächte und Treppenhäuser geschnitten werden. Parkdecks am Schwanenmarkt und in der Innenstadt zeigen Chloridschäden an Rampen, Randbalken und Stützenköpfen. In Uerdingen und Linn stehen Kaimauern, Anleger und Verladebauwerke am Rhein, die durch wechselnde Wasserstände und Frost beansprucht werden; dazu kommen die Bahnbauwerke rund um Oppum und die Brücken über die A57. Typisch sind hier Kernbohrungen für neue Medien, Sägeschnitte für Öffnungen und der flächige Abtrag geschädigter Betonrandzonen, den B&B GmbH sprengungsfrei und erschütterungsarm ausführt. Hinzu kommen Deckenöffnungen in Schulbauten der 1970er Jahre in Fischeln und Uerdingen, wenn Lüftung, Aufzüge und Brandschutz nachgerüstet werden; die Bewehrung wird vorab geortet und jede Öffnung abgefangen.
Gründerzeitliche Wohnhäuser und ehemalige Weberhäuser prägen die Südweststadt, Cracau, das Inrath und die Quartiere hinter den vier Wällen. In Fischeln, Traar, Bockum und Hüls dominieren Einfamilienhäuser und Siedlungsbauten der Nachkriegszeit, die zunehmend ersetzt werden. In Uerdingen und am Bahnhof stehen ältere Geschäfts- und Bürogebäude, deren Umnutzung häufig mit Entkernung beginnt. Leerstehende Ladenlokale und kleinere Lagergebäude entlang der Hauptausfallstraßen kommen hinzu.
Der Krefelder Abbruch spielt sich häufig in gewachsenen Ortslagen ab; in Hüls, Traar und Verberg fallen Siedlungshäuser der 1950er Jahre und Nebengebäude für Wohnneubauten, in Oppum und Gartenstadt verschwinden Werkstätten, Garagenhöfe und Ladenlokale an den Durchgangsstraßen. In den Innenstadtblöcken hinter den vier Wällen liegen Hinterhäuser mit schmalen Durchfahrten; in Linn gilt ein historischer Ortskern mit Denkmalschutz, sodass dort schon kleine Eingriffe abgestimmt werden. In den rheinnahen Lagen von Uerdingen und Gellep-Stratum steht das Grundwasser hoch, was Kellerabbrüche und Verfüllungen bestimmt. B&B GmbH nimmt vorab eine Beweissicherung an angrenzenden Gebäuden vor, entkernt schadstoffhaltige Bauteile getrennt, baut mit Zange statt Hammer zurück und verfüllt Keller lagenweise mit aufbereitetem Betonmaterial aus dem eigenen Abbruch. Dachbahnen, Bodenkleber und alte Dämmungen werden getrennt ausgebaut und dokumentiert, bevor der Rückbau beginnt. Container stellt B&B GmbH getaktet ab, weil viele Straßen in Hüls und Oppum keine Dauerstellflächen bieten; die Abbruchanzeige geht an den Fachbereich Bauaufsicht.
Der größte Industriestandort ist der Chempark Krefeld-Uerdingen mit Produktionsanlagen, Rohrbrücken und Fundamenten, an dem laufend zurückgebaut und neu gebaut wird. Dazu kommen die Edelstahlwerke im Stadtsüden, Maschinenbau wie Siempelkamp in der Nähe des Hafens und die Hallen- und Silobestände im Rheinhafen Krefeld-Linn. Aus der Textilzeit sind Fabrikbauten und Schornsteine in Fischeln, Linn und der Innenstadt erhalten, die heute als Gewerbehöfe genutzt oder abgebrochen werden. Gewerbeflächen liegen zudem am Europark Fichtenhain und entlang der A44.
Krefeld bietet industrielle Rückbauaufgaben an Bahn, Hafen und Werksflächen; im Bahnwerk in Oppum werden Fahrzeuge instand gesetzt; dort stehen Werkstatthallen, Gruben, Kranbahnen und Gleisanlagen, die bei Umbauten teilweise entfallen. In Hohenbudberg entstand auf dem früheren Rangierbahnhof ein Logistikstandort, wofür Gleisfelder, Stellwerke und Ladestraßen zurückgebaut wurden. Am Rheinhafen prägen Getreidemühlen, Silos und Umschlaganlagen das Bild, deren Beton- und Stahlbauwerke bei Modernisierungen fallen. In den Gewerbegebieten an der A44 und am Europark stehen Hallen mit Asbestzementdächern und Ölabscheidern. B&B GmbH demontiert Anlagen sortenrein, staubarm und nach vorheriger Schadstofferfassung, baut Silos in Schüssen mit Kran und Sägeschnitt ab und zerlegt Fundamente hydraulisch, damit angrenzende Betriebe und Gleisanschlüsse in Nutzung bleiben können. Vor der Demontage entsteht ein Schadstoffkataster, weil Werkstattgruben, Ölabscheider und alte Rohrleitungen zum Bestand gehören; freischaltungen werden schriftlich bestätigt, und die Entsorgungswege stimmen wir mit der Unteren Bodenschutzbehörde ab.
Die Lagen am Rhein in Uerdingen, Linn und Gellep-Stratum liegen im Deichhinterland, Wasserhaltung und Hochwasserzeiträume sind dort einzuplanen. Die Innenstadt zwischen den vier Wällen ist dicht bebaut und teilweise verkehrsberuhigt, Kran- und Containerstellflächen brauchen Sondernutzungsgenehmigungen. Autobahnanschlüsse bestehen an A57, A44 und über Meerbusch an die A52, schwere Transporte Richtung Hafen laufen über die B288.
Wir brechen in allen Lagen von Krefeld ab. In Uerdingen und Fischeln sind das überwiegend Wohn- und Geschäftsgebäude in geschlossener Bebauung, in Hüls eher freistehende Objekte, Garagen und Nebengebäude. Auch in Oppum, Bockum, Linn, Traar und Cracau sind wir regelmäßig im Einsatz.
Bevor in Krefeld der erste Bagger anrückt, klären wir den Verfahrensweg mit dem Fachbereich Bauaufsicht der Stadt Krefeld. Verfahrensfrei nach § 62 BauO NRW sind vor allem kleine Nebenanlagen; alles Größere läuft über Abbruchanzeige oder Genehmigung. Die Bezirksregierung Düsseldorf ist die nächsthöhere Instanz. Die Beseitigung baulicher Anlagen wird in Krefeld beim Fachbereich Bauaufsicht angezeigt oder genehmigt, je nach Größe und Art des Gebäudes. In Denkmalbereichen wie der Uerdinger Altstadt, rund um die Burg Linn und bei Einzeldenkmälern wie den Häusern Lange und Esters ist zusätzlich die Untere Denkmalbehörde einzubinden. Vor Erdarbeiten sind Altlastenauskunft und Kampfmittelabfrage einzuholen, für Gerüste, Container und Kranstellflächen im öffentlichen Raum erteilt das Ordnungsamt die Sondernutzung. Nach dem schweren Luftangriff auf die Krefelder Innenstadt im Juni 1943 sind Kampfmittelverdachtsflächen im Stadtgebiet verbreitet; zuständig ist der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf, Anfragen laufen über die Stadt Krefeld.
Viele der schmalen Häuser mit Webkeller stehen in geschlossener Bauweise und teils unter Denkmalschutz oder in einem Denkmalbereich. Vor dem Abbruch ist deshalb zu klären, ob eine denkmalrechtliche Erlaubnis der Stadt Krefeld notwendig ist. B&B GmbH sichert die Nachbargiebel ab, entkernt von Hand und arbeitet dann mit kleinen Abbruchbaggern und Abbruchrobotern von oben nach unten. So bleiben die angrenzenden Häuser unbeschädigt.
In den rheinnahen Stadtteilen steht das Grundwasser hoch, Keller liegen oft nur knapp darüber. Beim Ausbau von Kellersohlen und Fundamenten planen wir deshalb eine Wasserhaltung ein und legen die Arbeiten möglichst in Zeiträume mit niedrigen Rheinwasserständen. B&B GmbH verfüllt die Baugrube anschließend lagenweise mit aufbereitetem Recyclingmaterial aus dem Abbruch. Die Einleitung von Wasser wird vorab mit der Stadt abgestimmt.
Bauten wie das Seidenweberhaus bestehen aus massiven Ortbetonteilen und weit spannenden Decken, die sich nicht einfach eindrücken lassen. B&B GmbH zerlegt solche Tragwerke mit Seilsägen und Wandsägen in Abschnitte und hebt sie ab, sodass das Bauwerk kontrolliert kleiner wird. Der Platz liegt mitten in der Innenstadt, deshalb werden Staubbindung, Erschütterungsmessung und Abtransport eng getaktet. Gearbeitet wird durchgehend sprengungsfrei.
Hallenböden, Fundamente und Wandteile werden vor Ort mit einem Brecher aufbereitet und in definierte Körnungen getrennt. Ein großer Teil bleibt als Trag- und Verfüllmaterial auf dem Gelände und ersetzt angelieferten Kies. Bewehrungsstahl wird ausgeschleust und in den Stahlkreislauf zurückgegeben, was in einer Stadt mit Edelstahlverarbeitung kurze Wege bedeutet. Die Güte des Materials wird dokumentiert.
Die Nachkriegsbauten am Ostwall und an der Rheinstraße haben tragende Wandscheiben, deren Öffnungen abgefangen werden müssen. B&B GmbH setzt die Abfangung zuerst, schneidet dann mit Wandsäge und arbeitet raumweise hinter Staubschutzwänden, sodass die übrigen Etagen genutzt bleiben. Sägewasser wird aufgefangen, und die Blöcke werden über einen abgesperrten Bereich am Ostwall abgefahren, wofür wir eine Sondernutzung beantragen. Laute Arbeiten legen wir in Randzeiten.
Linn ist ein geschützter Ortskern mit enger, alter Bebauung rund um Burg und Andreasmarkt. B&B GmbH klärt dort zuerst mit der Unteren Denkmalbehörde, welche Bauteile erhalten bleiben, und baut anschließend von Hand und mit Kleingerät zurück, damit die Nachbarhäuser keine Erschütterungen erhalten. Container werden nur zeitweise abgestellt, weil die Gassen schmal sind und der Anliegerverkehr passieren muss. Eine Beweissicherung dokumentiert den Zustand der Umgebung vor Beginn.
Auf dem Areal des früheren Rangierbahnhofs Hohenbudberg liegen Gleisschotter, Ölabscheider und alte Ladestraßen, die getrennt beprobt und entsorgt werden. B&B GmbH baut zuerst Betriebsmittel und Kabel zurück, demontiert dann Stellwerks- und Hallenbauten und bricht zuletzt Fundamente und Kanäle heraus. Wegen der Nähe zur Duisburger Stadtgrenze und den Hafenbahnanschlüssen wird die Freischaltung von Gleisen eng mit dem Betreiber abgestimmt. Betonbruch wird vor Ort zu Recyclingmaterial aufbereitet.
Ja. Für Vorhaben in Krefeld stellen wir die vollständigen Unterlagen zusammen und reichen sie beim Fachbereich Bauaufsicht der Stadt Krefeld ein. Sie müssen sich weder um Formulare noch um Rückfragen kümmern. Die Fachaufsicht für Krefeld liegt bei der Bezirksregierung Düsseldorf; Anzeige und Genehmigung dauern zwischen 2 und 12 Wochen.
Auch kleinere Aufträge in Krefeld und in Tönisvorst, Willich und Meerbusch nehmen wir an. Weil wir in der Region ohnehin präsent sind, lohnt sich die Anfahrt; die Garage in Krefeld planen wir dann gern zusammen mit einer größeren Baustelle nebenan.
Kurzfristige Einsätze in Krefeld sind möglich, vor allem bei Sicherungsmaßnahmen. Für ein planbares Vorhaben in Krefeld hängt der Termin am Genehmigungsweg über das Fachbereich Bauaufsicht der Stadt Krefeld; die reine Ausführung schieben wir bei Bedarf vor.
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