Beton-Rückbau in Meerbusch
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Meerbusch – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Meerbusch in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Büderich, Osterath und Lank-Latum und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Meerbusch entstand erst 1970 durch den Zusammenschluss von 8 Gemeinden am linken Niederrhein und zählt heute rund 57.100 Einwohner. Die Stadt gehört zum Rhein-Kreis Neuss im Regierungsbezirk Düsseldorf und grenzt direkt an Düsseldorf, Krefeld und Neuss. Ein eigentliches Zentrum fehlt, stattdessen bilden Büderich, Osterath und Lank-Latum jeweils eigene Ortsmitten mit Geschäften und Rathausstandorten. Der Baubestand ist überwiegend jung: Wohngebiete der 1960er bis 1990er Jahre, Villen in Büderich und Reihenhäuser in Osterath prägen das Bild, dazu Hofanlagen in den rheinnahen Dörfern. Industriegeschichte gibt es vor allem mit dem Areal Böhler in Büderich, wo seit den 1920er Jahren Edelstahl verarbeitet wurde.
Große Stahlbetonbauwerke sind in Meerbusch vor allem Verkehrsbauten: Die Rheinbrücke der A 44 bei Ilverich, die Autobahnkreuze Meerbusch und Kaarst mit ihren Überführungen sowie die Brücken der Bahnstrecke Düsseldorf–Krefeld durch Osterath. Auf dem Areal Böhler stehen Werkshallen mit Betonstützen, Kranbahnen und Fundamenten aus mehreren Ausbauphasen. In Büderich und Osterath gibt es Tiefgaragen unter Wohn- und Geschäftshäusern, in Lank-Latum Schul- und Sportbauten der 1970er Jahre. Hinzu kommen Deichverteidigungswege und Sielbauwerke am Rhein bei Langst-Kierst und Nierst.
In Meerbusch steckt der meiste Stahlbeton in Verkehrs- und Wasserbauwerken am Rhein und in den Wohnquartieren der 1970er Jahre. An den Rampen der Rheinfähre bei Langst-Kierst, an Deichscharten, Pumpwerken und Uferbefestigungen stehen Betonteile dauerhaft im Wechsel von Nässe und Frost und werden bei Erneuerung abschnittsweise herausgetrennt. Unter den Geschäftshäusern an der Dorfstraße in Büderich und rund um die Ortsmitte von Osterath liegen Tiefgaragen, deren Rampen, Stützen und Deckenränder nach Jahrzehnten Chlorideintrag saniert oder für neue Aufzugsschächte geöffnet werden. Die Schul-, Sport- und Verwaltungsbauten in Strümp und Lank-Latum haben massive Ortbetondecken, die für Lüftung, Fluchttreppen und Barrierefreiheit nachträglich durchbrochen werden. Die B&B GmbH bohrt und sägt dort erschütterungsarm, damit angrenzende Nutzungen weiterlaufen und die Bewehrung planmäßig getrennt wird. Vor dem ersten Schnitt wird die Bewehrung geortet und die Schnittfolge mit dem Tragwerksplaner festgelegt, damit die Restkonstruktion in jeder Bauphase standsicher bleibt.
Der Wohnbestand ist kleinteilig: Einfamilien- und Doppelhäuser der Nachkriegszeit in Büderich, Strümp und Osterath werden zunehmend durch größere Neubauten ersetzt, weil die Grundstücke nahe Düsseldorf begehrt sind. In Lank-Latum, Nierst und Langst-Kierst stehen alte Hofanlagen und Scheunen aus Backstein. Gewerbebauten der 1970er Jahre finden sich in den Gebieten Mollsfeld und Rudolf-Diesel-Straße in Osterath sowie Bundenrott in Strümp. Umnutzungen betreffen häufig frühere Handwerksbetriebe und Ladenlokale entlang der Dorfstraße in Büderich.
Meerbusch erlebt eine ausgeprägte Ersatzneubauwelle, weil die Grundstücke zwischen Düsseldorf, Krefeld und Neuss knapp sind. Betroffen sind vor allem Bungalows und Doppelhäuser der 1950er bis 1970er Jahre in Büderich, Strümp und Ossum-Bösinghoven, die für größere Wohnhäuser weichen und deren Keller vollständig ausgebaut werden müssen. In Lank-Latum, Ilverich und Nierst geht es dagegen um landwirtschaftliche Nebengebäude, Scheunen, Maschinenhallen und Fahrsilos, die ihre Nutzung verloren haben. Erschwert wird der Rückbau durch alten Baumbestand, der über die Baumschutzsatzung geschützt ist, durch schmale Anliegerstraßen ohne Wendemöglichkeit und durch die Lage einzelner Ortslagen hinter dem Deich, wo Fahrwege und Lagerflächen begrenzt sind. Die B&B GmbH entkernt zuerst, sichert Bäume und Nachbargrenzen und arbeitet mit kompakten Geräten, wo große Maschinen nicht hinkommen. Nach dem Rückbau werden Keller und Baugrube lagenweise verfüllt und verdichtet, weil die sandigen Böden am Niederrhein sonst ungleichmäßig nachgeben.
Das Areal Böhler in Büderich ist mit rund 31 Hektar die größte Gewerbefläche der Stadt und wandelt sich seit Jahren von einem Edelstahlwerk zu einem Mischstandort aus Veranstaltungen, Büros und Produktion. Die Stadt führt 16 Gewerbegebiete, darunter Mollsfeld Nord und Süd sowie die Alte Seilerei in Osterath, In der Loh in Lank-Latum und Fritz-Wendt-Straße in Strümp. Klassische Schwerindustrie fehlt ansonsten, dafür sind Logistik und Handel nahe dem Flughafen Düsseldorf stark vertreten. Auf älteren Werksteilen des Böhler-Geländes stehen weiterhin Rückbau und Bodensanierung an.
Die gewerblichen Rückbauaufgaben in Meerbusch liegen in den Gebieten Mollsfeld und Alte Seilerei in Osterath, In der Loh in Lank-Latum sowie auf dem Areal Böhler in Büderich. Dort stehen Hallen der 1970er und 1980er Jahre mit Stahlbindern, Trapezblech, Betonstützen und alten Sandwichdächern, die bei Nutzerwechsel entkernt oder komplett zurückgebaut werden. Typisch sind Bodenplatten mit Rinnen, Abscheidern und Ölwannen aus früherer Metallverarbeitung, außerdem Kranbahnen und Trafostationen, die vor dem Abbruch freigeschaltet und demontiert werden. Wegen der Nähe zum Flughafen Düsseldorf und zu den Autobahnen A 44 und A 57 sind viele Flächen inzwischen von Logistik belegt, was den Rückbau in laufendem Betrieb und in engen Zeitfenstern verlangt. Die B&B GmbH trennt Stahl, Beton und Dämmstoffe direkt am Objekt und hält Rangierflächen für Lkw frei. Bodenplatten mit Beschichtungen und alte Abscheider baut die Firma zuletzt aus und lässt den Untergrund vor der Verfüllung beproben.
Meerbusch liegt zwischen der A 57 mit der Anschlussstelle Meerbusch-Osterath, der A 44 mit der Flughafenbrücke und der A 52 bei Büderich, sodass schwere Transporte auf kurzen Wegen laufen. Die rheinnahen Ortsteile Langst-Kierst, Nierst und Ilverich liegen hinter den Deichen, bei Hochwasser des Rheins sind Zufahrten und Lagerflächen dort eingeschränkt. In den ruhigen Wohnlagen von Büderich und Strümp verlangen Anwohner strenge Einhaltung der Lärmzeiten.
Unsere Baustellen in Meerbusch liegen in Büderich, Osterath und Lank-Latum. Je nach Lage planen wir Sperrzeiten, Container-Stellplätze und Andienung neu – in der dichten Bebauung von Meerbusch anders als am Rand.
Bevor in Meerbusch der erste Bagger anrückt, klären wir den Verfahrensweg mit dem Fachbereich Stadtplanung und Bauordnung der Stadt Meerbusch. Verfahrensfrei nach § 62 BauO NRW sind vor allem kleine Nebenanlagen; alles Größere läuft über Abbruchanzeige oder Genehmigung. Die Bezirksregierung Düsseldorf ist die nächsthöhere Instanz. Abbruchanzeigen gehen an den Fachbereich Stadtplanung und Bauordnung, der über das Serviceportal der Stadt auch Bauberatung anbietet. Für die alten Hofanlagen in Nierst, Lank-Latum und Langst-Kierst sowie für Bauten auf dem Areal Böhler ist die Denkmaleigenschaft vorab zu klären. Bodenbelastungen auf Gewerbeflächen prüfen Sie über das Altlastenkataster des Rhein-Kreises Neuss, die Nutzung von Straßenraum für Container genehmigt das Ordnungsamt. Als direkter Nachbar von Düsseldorf und Krefeld mit Flakstellungen entlang des Rheins gilt Meerbusch als Kampfmittelverdachtsgebiet, die Auswertung übernimmt der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf.
Ein Komplettabbruch eines freistehenden Hauses dauert mit Vorarbeiten meist 1 bis 2 Wochen und ist planbarer als eine Kernsanierung. Vorher müssen die Anschlüsse getrennt und ein Schadstoffgutachten erstellt sein, weil in Bauten dieser Jahre häufig asbesthaltige Platten verbaut wurden. Die Abbruchanzeige geht an den Fachbereich Stadtplanung und Bauordnung. Das Recyclingmaterial kann für die neue Zufahrt genutzt werden.
Nicht ohne Prüfung. Viele Backsteinhöfe am Niederrhein sind eingetragene Denkmäler oder liegen in erhaltenswerten Ortskernen. Wir klären daher zuerst mit der Unteren Denkmalbehörde, welche Gebäudeteile betroffen sind. Freigegebene Scheunen und Stallungen baut die B&B GmbH dann maschinell zurück und sortiert die Ziegel für die Wiederverwendung.
Die Wände werden zuerst mit Wandsägen in handhabbare Teile geschnitten und mit dem Kran gehoben. Die Bodenplatte bricht die B&B GmbH danach mit einem Abbruchbagger ab, wobei die Baugrube gegen die Nachbarn gesichert bleibt. Wegen der hohen Grundwasserstände nahe dem Rhein wird die Wasserhaltung vorab geplant. Erschütterungen werden während der Arbeiten gemessen.
Die Hallen stammen aus unterschiedlichen Jahrzehnten und enthalten Kranbahnen, Ölgruben und teils belastete Böden. Vor dem Rückbau werden Schadstoffe und Bodenbelastungen kartiert. Stahlkonstruktionen werden getrennt verwertet, Betonfundamente mit dem Longfront-Bagger zerlegt und gebrochen. Die Freigabe erfolgt in Abstimmung mit dem Rhein-Kreis Neuss.
Ja, wir stimmen Arbeiten unmittelbar an der Bahntrasse Düsseldorf-Krefeld vorher mit dem Betreiber ab und arbeiten in gesicherten Bereichen. Für Bauteile in Gleisnähe nutzen wir Seilsäge und Kernbohrung, weil dabei keine Teile unkontrolliert fallen. Größere Bauteile ziehen wir mit Kran oder Bagger nach innen, nicht in Richtung Gleis. Die Anlieferung legen wir auf Zeiten, in denen die Ortsmitte von Osterath wenig belastet ist.
Wir klären zuerst mit der Stadt Meerbusch, welche Bäume unter die Baumschutzsatzung fallen und welcher Wurzelbereich freizuhalten ist. Stämme und Kronen werden geschützt, Fahrwege und Kranstellflächen legen wir außerhalb der Wurzelzone an. Das Gebäude bauen wir dann von der abgewandten Seite her mit Kurzheckbagger zurück, damit kein Ausleger über die Krone schwenkt. Verfüllung und Verdichtung erfolgen anschließend ohne schwere Walzen im geschützten Bereich.
Der Ablauf richtet sich nach Hallengröße und Technikausbau, gearbeitet wird aber immer in abgetrennten Abschnitten mit eigener Staubwand. Wir schalten Strom, Gas und Sprinklertechnik frei, demontieren dann Installation, Zwischendecken und Trennwände und zuletzt die Bodenaufbauten. Anlieferverkehr des Nachbarn und unsere Containerwechsel takten wir zeitlich getrennt, damit die Hofflächen in Lank-Latum frei bleiben. Nach Abschluss übergeben wir die Halle besenrein mit Nachweisen über die entsorgten Fraktionen.
Wie lange es in Meerbusch dauert, hängt vom Verfahren ab: Eine Anzeige beim Fachbereich Stadtplanung und Bauordnung der Stadt Meerbusch ist meist in 2 bis 4 Wochen durch, eine Genehmigung nach § 63 oder § 64 BauO NRW in 4 bis 12 Wochen. Kommen in Meerbusch Denkmalschutz, Altlasten oder Kampfmittel dazu, planen wir zusätzliche Zeit ein. Die Bezirksregierung Düsseldorf ist Fachaufsicht.
Ja. Wenn Sie in Meerbusch und zusätzlich in Kaarst, Neuss und Willich Flächen haben, fassen wir das zu einem Auftrag zusammen. Das spart Rüstzeiten und macht auch kleinere Positionen außerhalb von Meerbusch wirtschaftlich.
Innerhalb von 48 Stunden nach dem Termin in Meerbusch liegt Ihr schriftliches Festpreis-Angebot vor. Voraussetzung ist, dass wir das Objekt in Meerbusch gesehen haben – ohne Besichtigung nennen wir für Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss keine Zahl.
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