Beton-Rückbau in Neuss
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Neuss – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Neuss in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Innenstadt, Furth und Norf und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Neuss zählt rund 154.000 Einwohner und ist damit die größte Stadt des Rhein-Kreises Neuss und dessen Kreisstadt, gelegen am linken Rheinufer gegenüber von Düsseldorf im Regierungsbezirk Düsseldorf. Als römisches Novaesium gehört Neuss zu den ältesten Städten Deutschlands, das Quirinus-Münster überragt die Altstadt. Der Neusser Hafen an der Erftmündung ist einer der größten Binnenhäfen des Landes und hat zusammen mit Mühlen, Ölwerken und dem Aluminiumwalzwerk in Norf eine breite Industriezone entlang des Rheins geschaffen. Nachkriegssiedlungen in Furth, Reuschenberg und Weckhoven sowie Einfamilienhausgebiete in den eingemeindeten Dörfern ergänzen den Bestand. Die Innenstadt wurde im Krieg beschädigt und in den 1950er Jahren ergänzt.
Am Rhein und im Hafen stehen Kaimauern, Silos, Mühlenbauten und Lagerhallen aus Stahlbeton, teils aus den 1920er Jahren, teils aus der Nachkriegszeit. Brücken sind ein großes Thema: die Josef-Kardinal-Frings-Brücke der B1 nach Düsseldorf, die Fleher Brücke der A46 am Südrand, die Hammer Eisenbahnbrücke und viele Überführungen an A57 und A46. In der Innenstadt finden sich Parkhäuser und Tiefgaragen rund um Rheinisches Landestheater, Rathaus und Hauptbahnhof. Das Lukaskrankenhaus und das Alunorf-Walzwerk in Norf bringen große Betonskelette und Maschinenfundamente mit.
Neuss lebt mit dem Rhein, und das zeigt der Betonbestand; entlang des Ufers stehen Hochwasserschutzmauern, Deichverteidigungswege und Schöpfwerke aus Stahlbeton, an denen Fugen, Kappen und Durchlässe instand gesetzt werden. Im Lukaskrankenhaus an der Preußenstraße und in den Alexianer-Einrichtungen verlangen Aufzugseinbauten und neue Haustechnik Deckendurchbrüche bei laufendem Betrieb. Rund um Rheinparkcenter, Hauptbahnhof und Rathaus liegen Parkdecks der 1970er und 1980er Jahre, in denen Tausalz die Bewehrung angegriffen hat und Fahrbahnplatten abschnittsweise erneuert werden. In den Großsiedlungen Erfttal und Weckhoven stehen Schul- und Sportbauten aus Betonfertigteilen, deren Umbau vor allem Bohr- und Sägearbeit an Wandscheiben bedeutet. An der Erftmündung und den Wehranlagen kommen Wasserbauteile aus Beton hinzu; die B&B GmbH arbeitet dort erschütterungsarm, weil viele Bauwerke auf Auffüllungen und weichen Rheinsedimenten gegründet sind. Vor jedem Eingriff werten wir Bestandspläne und Gründungsangaben aus, weil im Hafen und am Rheinufer viele Bauwerke auf Pfählen und Auffüllungen stehen.
Gründerzeitliche Bebauung findet sich rund um die Altstadt, an der Further Straße und im Dreikönigenviertel, teils unter Denkmalschutz. Nachkriegssiedlungen prägen Furth, Reuschenberg, Weckhoven und Gnadental, Einfamilienhausgebiete dominieren in Holzheim, Norf, Rosellen, Allerheiligen und Hoisten. Gewerbeflächen liegen im Hammfeld, in Grimlinghausen und entlang der Rheinuferstraße. Leerstehende Büro- und Handelsbauten aus den 1970er Jahren werden in der Innenstadt zunehmend ersetzt.
Die Abbruchaufgaben in Neuss folgen dem Umbau der Großsiedlungen und der Ausfallstraßen; in Erfttal, Weckhoven und Vogelsang stehen Wohnzeilen und Punkthäuser der 1960er und 1970er Jahre, die energetisch am Ende sind und durch Neubauten ersetzt werden. An der Düsseldorfer Straße, der Krefelder Straße und der Further Straße weichen Autohäuser, Werkstätten und ältere Ladenzeilen der Wohnbebauung. Im Dreikönigenviertel und rund um die Altstadt liegt der Bestand in geschlossener Blockrandbebauung, sodass Nachbargiebel abgefangen, dokumentiert und später verschlossen werden. In Uedesheim, Grimlinghausen und Hamm-Uedesheim begrenzen Rheinnähe und Hochwasserlagen die Aufstellflächen und die Wahl der Gründung; weil Neuss auf römischem Siedlungsboden liegt, ist bei Bodeneingriffen mit archäologischer Begleitung zu rechnen. Die Baumschutzsatzung der Stadt Neuss schützt Altbäume in vielen Quartieren, deren Wurzelbereich wir vor Baubeginn abschirmen. Für Sperrungen, Halteverbote und Kranstandorte beantragen wir bei der Stadt Neuss eine Sondernutzung, weil in Altstadt und Dreikönigenviertel keine Lagerflächen auf den Grundstücken vorhanden sind.
Der Neusser Hafen mit seinen Hafenbecken beherbergt Getreidemühlen, Ölmühlen, Metall- und Logistikbetriebe, dazu kommen in Norf das Walzwerk Aluminium Norf, eines der größten der Welt, und in Grimlinghausen weitere Metall- und Chemiebetriebe. Das Gewerbegebiet Hammfeld nahe der Innenstadt und die Industriezone an der Rheinuferstraße bilden weitere Schwerpunkte. Alte Mühlenbauten und Silos im Hafen wurden bereits teilweise zurückgebaut oder umgenutzt. Kraftwerksflächen und Umspannwerke liegen am Südrand des Hafens.
Der Neusser Hafen ist der industrielle Schwerpunkt, doch der Rückbaubedarf reicht weiter; in den Hafenbecken stehen Tanklager, Verladebrücken, Förderbänder und Waagenhäuser, die vor dem Massivabbruch entleert, gereinigt und demontiert werden. Im Gewerbegebiet Hammfeld und entlang der Rheinuferstraße fallen ältere Hallen mit Kranbahnen, Trafostationen und ölbelasteten Bodenplatten an. In Grimlinghausen liegen Metall- und Recyclingbetriebe, deren Betriebsflächen bei Umbauten Bodenaustausch und getrennten Ausbau der Platten verlangen. Rund um das Heizkraftwerk und die Umspannanlagen am Hafenrand kommen Rohrleitungen, Kesselhausteile und Fundamente hinzu; in Norf und Rosellen ergänzen landwirtschaftliche Silos und Lagerhallen den Bestand. Die B&B GmbH stimmt Arbeiten in Wassernähe mit der Hafengesellschaft und dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt ab, damit Umschlag und Schiffsverkehr weiterlaufen können. Anlagentechnik, Tanks und Rohrleitungen bauen wir gereinigt und mit Nachweis aus, danach folgen Massivbeton und Bodenplatten, deren Material vor Ort gebrochen und wiederverwendet wird.
Die A57, A46 und A52 umschließen Neuss, das Kreuz Neuss-West und die Anschlussstellen am Hafen erlauben kurze Wege für Schwertransporte. Am Rhein und in Uedesheim, Grimlinghausen und Hafen ist Hochwasser einzuplanen, in der Altstadt sind Bodendenkmäler aus römischer Zeit bei Erdarbeiten wahrscheinlich. Die engen Straßen rund um das Quirinus-Münster verlangen Sondernutzungsgenehmigungen und kleine Maschinen.
In Innenstadt und Furth begleiten uns enge Zufahrten und Nachbarbebauung, deshalb setzen wir dort Sortiergreifer statt Hydraulikhammer ein. In Grimlinghausen, Uedesheim, Holzheim, Reuschenberg und Weckhoven steht mehr Platz zur Verfügung, sodass der Bauschutt aus Neuss direkt vor Ort gebrochen und wieder eingebaut werden kann.
Für den Rückbau in Neuss stellen wir die Unterlagen zusammen und reichen sie beim Amt für Bauberatung und Bauordnung der Stadt Neuss ein: Lageplan, Beschreibung des Vorhabens, Standsicherheitsnachweis, Entsorgungskonzept und, wo nötig, das Schadstoffgutachten. Rechnen Sie in Neuss bei der Anzeige mit 2 bis 4 Wochen, bei einer Genehmigung nach § 63 oder § 64 BauO NRW mit 4 bis 12 Wochen. Neuss hat als Große kreisangehörige Stadt ein eigenes Amt für Bauberatung und Bauordnung, das Abbruchanzeigen entgegennimmt und die Zuständigkeit nach Stadtteilen aufteilt. In der Altstadt rund um Münster und Obertor sowie in Denkmalbereichen ist die Untere Denkmalbehörde einzubinden, bei Erdarbeiten zusätzlich die Bodendenkmalpflege wegen der römischen Reste. Das Altlastenkataster führt der Rhein-Kreis Neuss, Sondernutzungen öffentlicher Flächen laufen über das Ordnungsamt der Stadt. Hafen, Bahnanlagen und Rheinbrücken waren im 2. Weltkrieg Angriffsziele, deshalb ist in Neuss eine Auskunft beim Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf vor Tiefbauarbeiten üblich.
Im Bereich des ehemaligen Novaesium und der mittelalterlichen Stadt sind Bodenfunde zu erwarten, deshalb wird die Bodendenkmalpflege vorab informiert. Wir bauen Gebäude bis zur Bodenplatte zurück und lassen Keller und Fundamente dann unter archäologischer Begleitung entfernen. Bei Funden wird die Arbeit dokumentiert und angepasst, meist ohne längere Unterbrechung. Die Untere Denkmalbehörde der Stadt Neuss ist in jeden Schritt eingebunden.
Ein freistehendes Haus mit Keller ist in der Regel innerhalb von 3 bis 5 Arbeitstagen abgebrochen und die Grube geräumt. Vorher werden Versorgungsleitungen getrennt und Schadstoffe wie Asbestplatten fachgerecht entsorgt. Die Anzeige beim Amt für Bauberatung und Bauordnung erfolgt vor Beginn. Beton und Mauerwerk werden getrennt und als Recyclingmaterial abgefahren.
Silos mit Wandstärken von 20 bis 40 cm und Höhen über 40 m werden von oben nach unten mit Longfront-Baggern oder Abbruchrobotern auf Arbeitsplattformen abgetragen. Wo Nachbarbetriebe weiterlaufen, schneiden wir Segmente mit Seilsägen und heben sie per Kran ab. Staub wird mit Wassernebel gebunden, die Kaimauern bleiben geschützt. Das Betonmaterial wird vor Ort gebrochen und kann per Schiff abgefahren werden.
Im Hafengebiet gelten die Regeln der Neuss Düsseldorfer Häfen für Zufahrt, Gleisquerungen und Arbeiten an Kaimauern. Wir stimmen Kranstandorte und Sperrungen mit dem Hafenbetreiber ab und sichern die Wasserseite mit Schutzwänden. Bahngleise im Hafen werden während der Arbeiten freigehalten oder in Sperrpausen gequert. Betonbruch kann direkt am Kai verladen werden.
Solche Bauwerke gehören zur Hochwasserverteidigung, deshalb darf ihre Funktion zu keinem Zeitpunkt unterbrochen werden. Wir arbeiten in Abschnitten, halten Notverschlüsse bereit und stimmen den Ablauf mit der Stadt Neuss und der Unteren Wasserbehörde ab. Außerhalb der Hochwassersaison lassen sich größere Abschnitte öffnen, in den Wintermonaten beschränken wir uns auf kleinteilige Arbeiten mit Kernbohrung und Säge. Alle Eingriffe werden dokumentiert und die Bauteile fachgerecht wieder geschlossen.
Wir beginnen mit Entkernung und Schadstoffsanierung von innen, danach folgt der Massivabbruch von oben nach unten mit Longfront- oder Abbruchbagger. Zu den bewohnten Nachbarhäusern halten wir Schutzabstand, arbeiten mit Sprühnebel gegen Staub und begrenzen laute Arbeiten auf feste Tageszeiten. In Erfttal und Weckhoven sind die Wohnwege schmal, deshalb takten wir Container und Abfahrten eng und sperren nur kurze Abschnitte. Anwohner und Hausverwaltung erhalten vorab einen Ablaufplan mit Ansprechpartner auf der Baustelle.
Zur Wasserseite stellen wir geschlossene Schutzwände und Auffangkonstruktionen, damit weder Bauteile noch Staub in das Hafenbecken gelangen. Der Rückbau erfolgt von der Landseite her in Abschnitten, schwere Teile werden mit Kran abgehoben statt gekippt. Vor Beginn stimmen wir Sperrbereiche und Zeitfenster mit der Hafengesellschaft ab, weil der Umschlag in den Becken weiterläuft. Bei Arbeiten an Kaimauern und Spundwänden binden wir zusätzlich die Untere Wasserbehörde ein.
Zuständig in Neuss ist das Amt für Bauberatung und Bauordnung der Stadt Neuss. Wir reichen dort Lageplan, Standsicherheitsnachweis und Entsorgungskonzept für Ihr Gebäude ein und beantworten Rückfragen der Bauaufsicht von Neuss direkt. Die Bezirksregierung Düsseldorf ist übergeordnete Instanz. Anzeige 2 bis 4 Wochen, Genehmigung 4 bis 12 Wochen.
Ja. Neben Neuss betreuen wir Kaarst, Düsseldorf, Meerbusch, Willich und Korschenbroich. Aufträge in Neuss und im Umland bündeln wir gern, dann teilen sich mehrere Baustellen die Anfahrt von Bagger, Brecher und Containern.
Ja, in Neuss decken wir alle Lagen ab – von Innenstadt bis Weckhoven. Unterschiedlich ist nur die Technik: eng bebaute Viertel verlangen anderes Gerät als freie Flächen am Rand von Neuss.
Die Karte wird erst nach Ihrem Klick von Google geladen. Dabei wird Ihre IP-Adresse an Google übertragen. Mehr dazu in den Datenschutzhinweisen.