Beton-Rückbau in Dormagen
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Dormagen – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Dormagen in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Dormagen-Mitte, Zons und Nievenheim und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Dormagen liegt am linken Rheinufer zwischen Köln und Neuss im Rhein-Kreis Neuss, Regierungsbezirk Düsseldorf, und hat rund 64.000 Einwohner. Die Stadt ist ein Zusammenschluss von 1975 aus Dormagen, Zons, Nievenheim und weiteren Orten, weshalb sich der Baubestand auf mehrere Zentren verteilt. Die mittelalterliche Zollfeste Zons mit ihrer vollständig erhaltenen Stadtmauer ist ein Denkmalbereich von überregionaler Bedeutung. Wirtschaftlich dominiert seit 1917 der Chempark Dormagen, in dem Bayer, Covestro, LANXESS und INEOS auf einem der größten Chemiestandorte Deutschlands produzieren. Werkssiedlungen, Nachkriegs-Wohngebiete und Neubaugebiete an der Bahnstrecke Köln–Neuss ergänzen die Kerne. Im Norden liegt das Kloster Knechtsteden als bedeutende romanische Anlage.
Der Chempark Dormagen enthält Stahlbetonbauten aus 100 Jahren Chemieproduktion: Fundamente für Kolonnen und Reaktoren, Rohrbrücken, Tanklager und Löschwasserbecken, die beim Umbau von Anlagen zurückgebaut werden. In Dormagen-Mitte prägen das Rathaus, Parkhäuser und Geschäftshäuser der 1970er Jahre den Bestand. Brücken über die A 57 und die Bahnstrecke Köln–Neuss sowie Hochwasserschutzwände am Rhein bei Zons, Stürzelberg und Rheinfeld gehören zum Ingenieurbau. Das Kreiskrankenhaus Dormagen in Hackenbroich wurde mehrfach in Beton erweitert.
Dormagen hat neben dem Chemiestandort einen eigenständigen Bestand an Verkehrs- und Wasserbauwerken. Entlang der B 9 und der Anschlussstellen zur A 57 liegen Brücken, Rampen und Durchlässe, deren Kappen und Widerlager durch Tausalz geschädigt sind und deren Betondeckung abgetragen und neu aufgebaut wird. Am Rheinufer bei Zons, Stürzelberg und Rheinfeld gehören neben Schutzwänden auch Anlegerbauwerke und die Rampen der Fähre nach Urdenbach zu den massiven Konstruktionen, die bei Hochwasser stark beansprucht werden. Rund um Kloster Knechtsteden verlangen Technik- und Erweiterungsbauten der Nachkriegszeit präzise Schnitte, weil die romanische Anlage unmittelbar angrenzt. In Hackenbroich und Dormagen-Mitte kommen Sport-, Schul- und Hallenbauten mit Massivdecken hinzu, in denen Aufzugseinbauten Kernbohrungen erfordern. Wir arbeiten sprengungsfrei und heben Bauteile als Blöcke aus, damit Verkehr und Nachbarnutzungen weiterlaufen, und wir dokumentieren jeden Abschnitt, damit Betreiber, Deichverband und Straßenbaulastträger die Bauwerke nach dem Rückbau geordnet übernehmen können.
Der Wohnbestand reicht von Fachwerk- und Backsteinhäusern in Zons über Werkssiedlungen der Chemie in Dormagen-Mitte und Horrem bis zu Nachkriegs-Zeilenbauten und Hochhäusern in Hackenbroich. Nievenheim, Delhoven und Stürzelberg sind von Einfamilienhäusern und dörflichen Kernen geprägt. Gewerbliche Flächen liegen im Einkaufs- und Gewerbepark TOP-West an der A 57 sowie in kleineren Gewerbegebieten in Nievenheim und Delrath. Leerstehende Ladenzeilen der 1960er Jahre in der Innenstadt werden zunehmend durch Wohnungsbau ersetzt.
Abseits von Chempark und Zons verändert sich in Dormagen vor allem der Bestand der Nachkriegszeit. In Hackenbroich und Horrem stehen Zeilenbauten und Punkthochhäuser der 1960er und 1970er Jahre, deren Erneuerung mit Entkernung, Schadstoffsanierung und Teilrückbau beginnt; Asbest in Bodenbelägen, Fensterkitten und Fassadenplatten ist dort die Regel. In Nievenheim, Delhoven und Straberg fallen Einfamilienhäuser und Hofstellen mit Scheunen und Nebengebäuden, die für Ersatzneubauten geräumt werden. Entlang der Kölner Straße und im Bereich TOP-West werden Ladenlokale, Autohäuser und Werkstätten mit Hebebühnenfundamenten und Abscheidern zurückgebaut. In den Randlagen zum Chorbusch begrenzen Baumschutz und Landschaftsschutz die Arbeitsflächen. Wir sichern Nachbargiebel mit Trennschnitten, halten Rettungswege frei und stimmen Sperrungen mit der Stadt Dormagen ab; vor Beginn erfassen wir Schadstoffe, alte Tankanlagen und Leitungsverläufe und dokumentieren den Zustand der Nachbargebäude, damit der Rückbau ohne Unterbrechung durchläuft und die Fläche danach ohne Nacharbeiten für den Neubau bereitsteht.
Der Chempark Dormagen ist mit Bayer, Covestro, LANXESS und INEOS ein Verbundstandort, an dem Anlagen regelmäßig stillgelegt, zurückgebaut und durch neue ersetzt werden. Betreiber ist Currenta, die Zufahrten und Genehmigungen im Werk koordiniert. Zwischen Chempark und Zons liegen weitere Gewerbe- und Logistikflächen sowie der Rheinhafen des Werks. Der Gewerbepark TOP-West an der Autobahn nimmt Handel, Handwerk und Logistik auf, in Delrath und Nievenheim finden sich ältere Gewerbehallen und ehemalige landwirtschaftliche Betriebe.
Neben dem Chempark gibt es in Dormagen weitere Flächen mit technischem Rückbaubedarf. Am Werkshafen und an den Anschlussgleisen zur Strecke Köln-Neuss liegen Verladeeinrichtungen, Kranbahnen, Rohrbrücken und Kesselwagenstände, die bei Anlagenwechseln entfallen. In Delrath und Nievenheim stehen ältere Gewerbehallen, Kies- und Baustoffbetriebe mit Silos, Förderbändern und schweren Bodenplatten, die bei Betriebsaufgaben komplett zurückgebaut werden. Im Gewerbepark TOP-West an der A 57 werden Handels- und Logistikbauten der 1990er Jahre durch größere Einheiten ersetzt, dort geht es um Rampen, Sprinklertanks und Trafostationen. In den Randlagen zur Bördelandschaft kommen Getreidesilos und Trocknungsanlagen hinzu. Wir demontieren Technik und Stahlbau zuerst, sichern Restmedien und Kältemittel, trennen Metalle für die Verwertung und brechen den Beton auf der Fläche zu Tragschichtmaterial, wobei wir Kranstellflächen, Transportwege und Zeitfenster so planen, dass benachbarte Betriebe, der Werkshafen und der Verkehr auf der A 57 ungestört bleiben.
Dormagen ist über die A 57 (Anschlussstellen Dormagen und Dormagen-Nievenheim) und die B 9 erschlossen, Schwerlastverkehr in den Chempark läuft über die Werkstore mit eigener Zufahrtsregelung. Der Rhein bringt Hochwasser bis in die Ortslagen von Zons, Rheinfeld und Stürzelberg, dort gelten Deichschutz und Hochwasserpläne. Die Zollfeste Zons ist nur über schmale Tore erreichbar und für schwere Fahrzeuge gesperrt.
Wir brechen in allen Lagen von Dormagen ab. In Dormagen-Mitte und Zons sind das überwiegend Wohn- und Geschäftsgebäude in geschlossener Bebauung, in Nievenheim eher freistehende Objekte, Garagen und Nebengebäude. Auch in Hackenbroich, Delhoven, Horrem, Rheinfeld und Stürzelberg sind wir regelmäßig im Einsatz.
Bevor in Dormagen der erste Bagger anrückt, klären wir den Verfahrensweg mit dem Bauaufsicht der Stadt Dormagen. Verfahrensfrei nach § 62 BauO NRW sind vor allem kleine Nebenanlagen; alles Größere läuft über Abbruchanzeige oder Genehmigung. Die Bezirksregierung Düsseldorf ist die nächsthöhere Instanz. Die Bauaufsicht der Stadt Dormagen ist im Baubürgerbüro erreichbar und nimmt Abbruchanzeigen für das gesamte Stadtgebiet entgegen. Zons ist Denkmalbereich, dort ist jede Veränderung mit der Unteren Denkmalbehörde abzustimmen, auch das Kloster Knechtsteden und Kirchen in Nievenheim und Hackenbroich sind geschützt. Innerhalb des Chemparks gelten zusätzlich die Werksordnung und immissionsschutzrechtliche Vorgaben; Altlastenauskünfte gibt der Rhein-Kreis Neuss, Sondernutzungen des Straßenraums das Ordnungsamt. Das Chemiewerk Dormagen und die Rheinschiene waren im Zweiten Weltkrieg Ziel zahlreicher Luftangriffe, daher wird vor Erdarbeiten eine Luftbildauswertung beim Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf beantragt.
Zons ist als Gesamtanlage denkmalgeschützt, Abbrüche von Hauptgebäuden sind praktisch ausgeschlossen. Möglich sind Rückbauten von Anbauten, Schuppen und Garagen nach Erlaubnis der Unteren Denkmalbehörde. Wir arbeiten in Zons ausschließlich mit Kleingeräten und händisch, da die Tore der Stadtmauer keine großen Fahrzeuge zulassen. Der Abtransport erfolgt mit Kleintransportern in genehmigten Zeitfenstern.
Die Zeilenbauten der 1960er Jahre enthalten oft Asbest in Fassaden und Bodenbelägen, die zuerst saniert werden. Nach der Entkernung trägt ein Longfront-Bagger das Gebäude geschossweise ab, angrenzende Bauten werden mit Trennschnitten geschützt. Der Bauschutt wird vor Ort sortiert und in der Region recycelt. Weil Hackenbroich dicht bewohnt ist, achten wir auf Staubbindung, Lärmschutz und sichere Fußwege.
Fundamente für Reaktoren und Kolonnen sind schwer bewehrt und oft mit Chemikalien in Kontakt gewesen. Nach der Freigabe durch den Anlagenbetreiber sägen und bohren wir den Beton in Blöcke und spalten sie hydraulisch, damit benachbarte Anlagen erschütterungsfrei weiterlaufen. Belastete Betonschichten werden getrennt entsorgt, der Rest gebrochen und recycelt. Alle Arbeiten folgen der Werksordnung von Currenta und den Sicherheitsunterweisungen des Standorts.
Jede Firma im Chempark braucht eine Zulassung durch den Standortbetreiber Currenta, Sicherheitsunterweisungen und freigegebene Arbeitserlaubnisscheine. Rückbauten laufen nach Anlagenstilllegung und Reinigung, häufig unter Begleitung des Betreibers. Wir setzen Bagger, Sägen und Abbruchroboter mit Explosionsschutz ein, wo es die Zonen verlangen. Alle Abfälle werden nach Werksvorgaben deklariert und über zugelassene Entsorger abgefahren.
Ja, wir planen solche Arbeiten außerhalb der Hochwassersaison und richten die Baustelle so ein, dass Geräte und Container bei steigendem Pegel kurzfristig geräumt werden können. Sägewasser wird aufgefangen, damit nichts in den Rhein gelangt, und Bauteile werden am Stück gehoben statt zerschlagen. Die Abstimmung läuft über die Untere Wasserbehörde des Rhein-Kreises Neuss und, wenn Deich- und Schutzanlagen berührt sind, über den zuständigen Deichverband. Zufahrten über die schmalen Wege der Zollfeste Zons stimmen wir mit der Stadt Dormagen ab.
Nach dem Freizug beginnt die Schadstoffsanierung, weil in Bauten der 1960er und 1970er Jahre Asbest in Bodenklebern, Fensterkitten und Brandschutzplatten steckt. Danach folgt die Entkernung, erst dann trägt ein Longfrontbagger das Gebäude geschossweise von oben ab, ohne Sprengung. Zwischen den Zeilen in Hackenbroich ist der Abstand gering, deshalb arbeiten wir mit Fallbetten, Staubbindung durch Wassernebel und einer Erschütterungsüberwachung an den Nachbarhäusern. Der Bauschutt wird sortenrein getrennt, der Beton vor Ort gebrochen und für die Baugrube des Neubaus wiederverwendet.
Auf einem Verbundstandort wie dem Chempark gelten Werksregeln des Betreibers Currenta, dazu zählen Zutrittskontrolle, Sicherheitsunterweisung, Freigabescheine für Feuer- und Höhenarbeiten sowie feste Verkehrswege. Unsere Mitarbeiter werden vorab geschult und arbeiten nur mit gültigem Erlaubnisschein, jede Anlage wird vor Beginn schriftlich freigegeben. Wir stimmen Kranstellflächen und Transporte mit der Werkfeuerwehr und der Werkslogistik ab, weil Rohrbrücken und Verkehrswege dicht belegt sind. Bei Alarm gelten die Werksregeln vorrangig, die Baustelle wird dann sofort geräumt.
Die Abbruchanzeige für Dormagen geht an das Bauaufsicht der Stadt Dormagen. Wir bereiten sie vor, hängen die Nachweise an und begleiten das Verfahren, bis die Freigabe für Ihr Vorhaben in Dormagen vorliegt. Übergeordnet zuständig ist die Bezirksregierung Düsseldorf. Erfahrungsgemäß dauert das in Dormagen 2 bis 4 Wochen.
Von Dormagen aus erreichen wir Monheim am Rhein, Langenfeld (Rheinland), Hilden, Pulheim und Leverkusen in kurzer Zeit; darüber hinaus sind wir in ganz Nordrhein-Westfalen tätig. Für Vorhaben in Dormagen bedeutet das kurze Reaktionszeiten, auch bei Sicherungsmaßnahmen.
Die Besichtigung in Dormagen ist kostenlos und unverbindlich. Wir sehen uns das Objekt an, prüfen Zufahrt und Nachbarschaft in Dormagen-Mitte und Zons und schätzen ein, ob Schadstoffe zu erwarten sind. Erst danach nennen wir einen Preis.
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