Beton-Rückbau in Kempen
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Kempen – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Kempen in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Kempen, St. Hubert und Tönisberg und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Kempen ist eine Mittelstadt mit rund 34.000 Einwohnern im Kreis Viersen und gehört zum Regierungsbezirk Düsseldorf. Die Stadt am linken Niederrhein zwischen Krefeld und der niederländischen Grenze ist für ihre weitgehend erhaltene mittelalterliche Altstadt mit Kuhtor, Burg und Propsteikirche bekannt, in der Thomas a Kempis geboren wurde. Zum Stadtgebiet gehören seit 1970 die Ortsteile St. Hubert und Tönisberg sowie die Bauerschaften Schmalbroich, Unterweiden und Voesch. Tönisberg war bis 2001 Bergbaustandort mit der Schachtanlage der Zeche Niederberg. Rund um die Altstadt entstanden Nachkriegssiedlungen und Gewerbeflächen, das flache Umland ist von Gemüseanbau und Landwirtschaft geprägt.
Betonbauwerke in Kempen finden sich an der Bahnstrecke Krefeld–Kleve mit dem Bahnhof Kempen und den zugehörigen Brücken und Unterführungen, an den Ortsumgehungen der B9 und B509 sowie in den Schulzentren und Sporthallen der Nachkriegszeit. Das Krankenhaus und Verwaltungsbauten der 1960er bis 1980er Jahre haben Stahlbetonskelette und Parkdecks. In Tönisberg stehen Betonfundamente und Nebenanlagen der ehemaligen Schachtanlage. Landwirtschaftliche Silos, Gewächshausfundamente und Hallenböden ergänzen den Bestand im Außenbereich.
Zum Betonbestand Kempens gehören neben Schulen und Verwaltungsbauten das Hospital zum Heiligen Geist mit seinen Erweiterungsbauten, die Sporthallen und Hallenbäder der Nachkriegszeit sowie die Stellplatzdecks am Rand der Altstadt. Bei Klinik- und Schulumbauten sägt die B&B GmbH Deckenfelder für Aufzüge, Technikschächte und neue Treppen heraus und setzt Kernbohrungen für Lüftung und Medienleitungen, wenn Stationen oder Fachräume neu geschnitten werden. An den Bahnbrücken und Unterführungen der Strecke Krefeld–Kleve und an den Bauwerken der Ortsumgehungen B9 und B509 tragen wir chloridgeschädigte Betonschichten ab und legen die Bewehrung frei. In Tönisberg liegen unter Hof- und Grünflächen Reste der Nebenanlagen der früheren Schachtanlage, deren Sockel und Kanäle sprengungsfrei zerlegt werden. Rings um die Altstadtmauer sind Zufahrten eng, weshalb wir mit kompakten Geräten und kurzen Stellzeiten arbeiten. Vor jedem Schnitt orten wir Bewehrung und Leitungen, damit die Restkonstruktion trägt und Heizschlangen oder Elektroleitungen unbeschädigt bleiben, und schützen freigelegte Bewehrung zügig, weil die feuchte Niederrheinluft die Korrosion beschleunigt.
Innerhalb der Altstadt stehen Bürgerhäuser unter Denkmalschutz, sodass dort meist nur Entkernungen und Teilrückbauten anfallen. Um die Altstadt herum liegen Wohnsiedlungen der 1950er bis 1970er Jahre, in St. Hubert und Tönisberg Einfamilienhausgebiete und alte Dorfkerne. Aufgegebene Hofstellen in Schmalbroich, Unterweiden und Voesch werden umgenutzt oder abgebrochen. Ältere Gewerbebauten liegen in den Gewerbegebieten am Rand der Kernstadt und werden bei Nachverdichtung ersetzt.
Der Umnutzungsdruck in Kempen richtet sich vor allem auf den Ring um die historische Altstadt. Dort stehen Wohn- und Geschäftshäuser der 1950er bis 1970er Jahre mit kleinen Ladenlokalen, Werkstätten in zweiter Reihe und Garagenhöfen, die für Mehrfamilienhäuser weichen. Innerhalb der Altstadt zwischen Kuhtor, Burg und Propsteikirche bleibt es bei Entkernungen und dem Rückbau von Anbauten, weil die Bürgerhäuser geschützt sind und die Gassen kaum Stellflächen bieten. In St. Hubert und Tönisberg ersetzen Bauherren Einfamilienhäuser der 1960er Jahre, in den Dorfkernen fallen Scheunen und Stallanbauten. In den Bauerschaften Schmalbroich, Unterweiden und Voesch werden aufgegebene Hofstellen, Gewächshausanlagen und Packhallen des Gemüsebaus zurückgebaut, wobei Wallhecken, Baumreihen und schmale Wirtschaftswege die Zufahrt bestimmen, und bei Bäumen im Straßenraum die Baumschutzsatzung der Stadt Kempen die Aufstellflächen für Bagger und Container zusätzlich einschränkt, weshalb wir Sondernutzungen und Sperrungen vorab beim Ordnungsamt anmelden.
Kempen ist mittelständisch geprägt, die Stadt weist mehrere Gewerbegebiete rund um die Kernstadt und in St. Hubert aus, in denen Maschinenbau, Lebensmittelverarbeitung und Logistik angesiedelt sind. Das größte Konversionsthema ist die 2001 stillgelegte Schachtanlage Tönisberg der Zeche Niederberg, deren Fördergerüst erhalten blieb, während Nebenanlagen zurückgebaut wurden. Im Umland stehen Gewächshäuser, Kühlhäuser und Lagerhallen des Gemüseanbaus. Windkraftanlagen und Biogasanlagen kommen im Außenbereich hinzu.
Die Gewerbeflächen Kempens liegen ringförmig um die Kernstadt und in St. Hubert und beherbergen Maschinenbau, Lebensmittelverarbeitung und Logistik. Zurückgebaut werden dort vor allem Hallen der 1960er bis 1980er Jahre, deren Deckenhöhen, Stützenraster und Bodenplatten für heutige Anlagen zu klein sind. Die B&B GmbH demontiert zuvor Kranbahnen, Kälte- und Drucklufttechnik, Rohrleitungen, Silos und Sandwichfassaden und trennt Kältemittel, Dämmstoffe und Metalle voneinander. Kühl- und Lagerhäuser des Gemüseanbaus haben dicke Dämmschichten und Sonderböden, die getrennt erfasst werden müssen, und in Tönisberg betreffen Arbeiten die verbliebenen Nebenanlagen der Schachtanlage der Zeche Niederberg, wobei das erhaltene Fördergerüst als Denkmal unangetastet bleibt. Im Außenbereich kommen Biogasanlagen mit Betonfermentern und Fundamente älterer Windenergieanlagen hinzu, wobei wir Fundamentblöcke mit Seilsäge und Hydraulikzange sprengungsfrei zerlegen und den Beton auf der Fläche zu Recyclingmaterial aufbereiten, das als Tragschicht wieder eingebaut wird.
Die A40 verläuft nördlich des Stadtgebiets, die B9 und die B509 verbinden Kempen mit Krefeld, Geldern und Venlo. In der Altstadt innerhalb der ehemaligen Stadtmauer sind Gassen eng, Denkmäler dicht und Sondernutzungen nur eingeschränkt möglich. Im flachen Niederrheingebiet ist mit hohem Grundwasser zu rechnen, und in Tönisberg sind mögliche Bergsenkungen aus dem früheren Bergbau zu berücksichtigen.
Zwischen Kempen und Kamperlings brechen wir alles ab, was weichen muss: Wohnhaus, Halle, Nebengebäude. In St. Hubert achten wir besonders auf Nachbargebäude, in Schmalbroich, Unterweiden, Voesch, Wall und Kamperlings auf die Zufahrt für Container und Brecher.
Die Beseitigung baulicher Anlagen richtet sich in Kempen nach der Bauordnung NRW. Viele Nebengebäude fallen unter § 62 BauO NRW und sind verfahrensfrei, größere Vorhaben in Kempen brauchen eine Abbruchanzeige oder eine Genehmigung nach § 63 oder § 64. Zuständig ist das Untere Bauaufsichtsbehörde der Stadt Kempen, die Fachaufsicht liegt bei der Bezirksregierung Düsseldorf. Die Stadt Kempen hat eine eigene Untere Bauaufsichtsbehörde, die Beseitigungsanzeigen nach BauO NRW entgegennimmt. Die Altstadt mit Kuhtor, Burg und Propsteikirche ist denkmalgeprägt, sodass die Untere Denkmalbehörde bei Rückbauten im Kern regelmäßig einzubinden ist. Auskünfte zum Altlastenkataster gibt der Kreis Viersen, Straßensperrungen und Containerstellplätze genehmigt das Ordnungsamt der Stadt. Im Raum Kempen sind Blindgängerfunde aus dem Zweiten Weltkrieg vorgekommen, deshalb wird vor Erdarbeiten die Luftbildauswertung beim Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf eingeholt.
Die Fassade wird vor Beginn statisch gesichert, meist mit Stahlrahmen, damit sie beim Rückbau der Innenwände und Decken stehen bleibt. Der eigentliche Abbruch läuft mit dem Abbruchroboter und Handgeräten, weil in den Gassen kein großer Bagger einsetzbar ist. Die Untere Denkmalbehörde gibt Auflagen vor, die Untere Bauaufsichtsbehörde der Stadt nimmt die Anzeige entgegen. Wir organisieren die Abstimmung.
Nach der Schadstofferkundung und Entkernung dauert der maschinelle Abbruch eines Einfamilienhauses in der Regel wenige Tage. Der Kelleraushub, das Brechen der Fundamente und das Verfüllen der Grube nehmen weitere Tage in Anspruch. Anschließend wird die Fläche planiert. Insgesamt sollten Sie mit etwa 2 Wochen rechnen, abhängig vom Umfang.
Auf Flächen der früheren Schachtanlage prüfen wir vorab Bergsenkungen, Hohlräume und Altlasten mit den zuständigen Stellen. Fundamente werden dann mit hydraulischem Spaltgerät und Abbruchbagger zerlegt, ohne Erschütterungen in den Untergrund zu bringen. Das Material wird gebrochen und getrennt entsorgt oder wiederverwendet. Erhaltene Denkmäler wie das Fördergerüst bleiben unberührt.
Ja, Gewächshausflächen mit Glas, Stahl und Betonfundamenten werden sortenrein zerlegt, Kühlhallen mit Dämmpaneelen ebenso. Die Dämmung wird getrennt entsorgt, Beton wird vor Ort gebrochen. Anfahrt und Lagerflächen sind auf Höfen in Schmalbroich oder Voesch meist gut. Die Fläche steht danach für Neubau oder Ackernutzung bereit.
Ja, Tönisberg war bis 2001 Bergbaustandort der Zeche Niederberg, und Senkungen haben Fundamente, Bodenplatten und Kellerwände verformt. Vor dem Rückbau prüfen wir, ob vorhandene Risse aus Bergschäden stammen und ob Bauteile noch tragen, bevor wir Öffnungen sägen oder bohren. Angaben zu Altbergbau und Tagesöffnungen holen wir über die Bezirksregierung Arnsberg ein, die für den Bergbau zuständig ist. Gearbeitet wird erschütterungsarm mit Säge und Zange statt mit schlagenden Geräten.
Zuerst werden Glas, Folien, Heizregister und Bewässerungstechnik getrennt zurückgebaut, weil Glas und Kunststoff sortenrein verwertet werden können. Danach fallen die Stahlkonstruktion und die Halle, anschließend ziehen wir Streifenfundamente, Betonwege und Bodenplatten und brechen den Beton auf der Fläche. Heizöltanks und alte Kesselanlagen der Gewächshäuser entleeren und entsorgen wir vorab mit Nachweis. Die Abfuhr planen wir über die B509 und die B9, damit die schmalen Wirtschaftswege der Bauerschaft geschont werden.
Ja, wir stimmen Zufahrt, Rangierflächen und Arbeitszeiten mit dem Nachbarn ab, damit dessen Rampen und Lieferverkehr nutzbar bleiben. Kältemittel und Kompressoren werden zuerst von einer Fachfirma abgesaugt und entsorgt, danach bauen wir Paneele, Dämmung und Sonderböden getrennt zurück. Der Abbruch der Tragkonstruktion erfolgt sprengungsfrei mit Bagger und Zange, Beton brechen wir auf der Fläche für die neue Tragschicht. Die Abfuhr läuft über die B509 in Richtung A40, sodass die Altstadt unbelastet bleibt.
Die Abbruchanzeige für Kempen geht an das Untere Bauaufsichtsbehörde der Stadt Kempen. Wir bereiten sie vor, hängen die Nachweise an und begleiten das Verfahren, bis die Freigabe für Ihr Vorhaben in Kempen vorliegt. Übergeordnet zuständig ist die Bezirksregierung Düsseldorf. Erfahrungsgemäß dauert das in Kempen 2 bis 4 Wochen.
Von Kempen aus erreichen wir Tönisvorst, Krefeld, Nettetal, Viersen und Willich in kurzer Zeit; darüber hinaus sind wir in ganz Nordrhein-Westfalen tätig. Für Vorhaben in Kempen bedeutet das kurze Reaktionszeiten, auch bei Sicherungsmaßnahmen.
Die Besichtigung in Kempen ist kostenlos und unverbindlich. Wir sehen uns das Objekt an, prüfen Zufahrt und Nachbarschaft in Kempen und St. Hubert und schätzen ein, ob Schadstoffe zu erwarten sind. Erst danach nennen wir einen Preis.
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