Beton-Rückbau in Erkelenz
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Erkelenz – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Erkelenz in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Lövenich, Gerderath und Holzweiler und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Erkelenz ist mit rund 45.000 Einwohnern die größte Stadt im Kreis Heinsberg und gehört zum Regierungsbezirk Köln. Die Stadt liegt am westlichen Rand der Niederrheinischen Bucht in einer flachen, landwirtschaftlich geprägten Börde mit zahlreichen Dörfern. Kein anderer Ort in der Region wurde so stark vom Tagebau Garzweiler II verändert: Ortschaften wie Keyenberg, Kuckum, Berverath und Immerath wurden umgesiedelt, neue Siedlungen entstanden am Nordrand der Kernstadt. Die Altstadt selbst wurde im Februar 1945 während der alliierten Offensive schwer zerstört und anschließend wieder aufgebaut. Daraus ergibt sich ein Baubestand aus Wiederaufbau, Neubaugebieten der Umsiedlung und historischer Bausubstanz in den Dörfern.
Stahlbetonbauwerke finden sich in Erkelenz an den Bauwerken der A46 und der Bahnstrecke Aachen–Mönchengladbach, etwa an Über- und Unterführungen und Stützwänden. In der Innenstadt bestehen Parkdecks, Tiefgaragen und Geschäftsbauten des Wiederaufbaus mit Betonskeletten, dazu Schul- und Sportbauten der 1960er und 1970er Jahre sowie das Krankenhaus. Im Umfeld des Tagebaus stehen Betontrassen, Bandanlagenfundamente und massive Gründungen technischer Anlagen. In den landwirtschaftlichen Ortsteilen kommen Silos, Fahrsiloanlagen und Hallenböden aus Beton hinzu.
In Erkelenz verteilt sich der Stahlbeton auf Innenstadt, Verkehrsachsen und Tagebaurand. Im Zentrum stehen Parkdecks, Tiefgaragen und Geschäftsbauten des Wiederaufbaus mit Betonskeletten und dünnen Decken, dazu Schulen, Sporthallen und das Krankenhaus, in denen für Aufzüge, Lüftung und neue Sanitärstränge Deckendurchbrüche und Kernbohrungen hergestellt werden. An der A 46 mit der Anschlussstelle Erkelenz und an der Bahnstrecke Aachen–Mönchengladbach liegen Über- und Unterführungen, Widerlager, Stützwände und Bahnsteigbauwerke, deren Betonoberflächen durch Streusalz geschädigt sind. Am Rand von Garzweiler II binden Bandanlagen, Betontrassen, Trafostationen und Pumpenbauwerke schwere Gründungen, die beim Rückzug des Tagebaus frei werden und für die Folgenutzung abgetragen werden müssen. In den neuen Ortslagen der Umsiedlung am Nordrand der Kernstadt entstehen zugleich Anpassungen an Fundamenten, Kanälen und Erschließungsbauwerken. B&B GmbH sägt, bohrt und spaltet dort ohne Sprengung und bricht das Material anschließend für den Wegebau vor Ort.
Die Wiederaufbaubebauung der Erkelenzer Innenstadt aus den späten 1940er und 1950er Jahren erreicht das Alter, in dem Sanierung und Ersatzneubau abgewogen werden. In Lövenich, Kückhoven, Gerderath und Schwanenberg prägen Hofanlagen, Backsteinhäuser und Einfamilienhausgebiete das Bild. Die umgesiedelten Ortslagen am Tagebaurand sind ein Sonderfall, dort standen bis zuletzt vollständige Dorfstrukturen mit Kirchen, Höfen und Wohnhäusern. In den neuen Siedlungsbereichen entsteht dagegen kompakter Neubau, der teils auf vorbereiteten Flächen aufsetzt.
Erkelenz hat einen Baubestand mit ungewöhnlicher Geschichte. Die Innenstadt wurde nach der Zerstörung von 1945 wieder aufgebaut, weshalb dort geschlossene Zeilen aus den späten 1940er und 1950er Jahren stehen, deren Rückbau die Abfangung der Nachbargiebel, eine Schadstoffprüfung und wegen der Kampfhandlungen eine Kampfmittelabfrage vor dem Aushub einschließt. In Lövenich, Kückhoven, Gerderath, Schwanenberg, Granterath und Hetzerath prägen Backsteinhöfe, Scheunen und Einfamilienhausgebiete das Bild, deren Zufahrten häufig über Wirtschaftswege mit begrenzter Tragfähigkeit führen. Rund um Keyenberg und Holzweiler liegen die Grundstücke der Umsiedlungsgebiete, auf denen Gebäude nach dem Wegzug entweder zurückgebaut oder erhalten und weitergenutzt werden, was jeweils vorab geklärt wird. In den neuen Siedlungsbereichen am Nordrand entsteht dagegen kompakter Neubau auf vorbereiteten Flächen, wo eher Erdbau als Abbruch gefragt ist. B&B GmbH prüft vorab auf Asbest, Öltanks und geschützte Arten und zeigt die Beseitigung beim Bauordnungsamt an.
Der Tagebau Garzweiler II bestimmt den industriellen Rahmen im Osten des Stadtgebiets mit Bandanlagen, Betriebsflächen und der schrittweisen Umgestaltung zum Strukturwandelstandort. In der Kernstadt und an der A46 liegen Gewerbe- und Logistikgebiete mit Hallen, Lagern und Speditionsflächen. Landwirtschaft prägt weite Teile der Fläche, entsprechend gibt es Trocknungsanlagen, Getreidesilos und größere Wirtschaftsgebäude. Verstreut im Stadtgebiet stehen Windenergieanlagen, deren Betonfundamente beim Rückbau anfallen.
Der Strukturwandel bestimmt in Erkelenz, was zurückgebaut wird. Am Ostrand des Stadtgebiets endet der Tagebau Garzweiler II, wodurch Betriebsflächen, Bandanlagen, Werkstätten, Trafostationen und Entwässerungsbauwerke schrittweise frei werden und für neue Nutzungen hergerichtet werden müssen. In den Gewerbe- und Logistikgebieten an der A 46 stehen Hallen, Lager und Speditionsflächen mit Rampen, dicken Bodenplatten, Waschplätzen und Betriebstankstellen, die bei Erweiterungen abschnittsweise weichen und deren Abscheider vorher entleert werden. Die Börde bringt Getreidesilos, Trocknungsanlagen, Annahmegruben und Fahrsiloanlagen mit sich, die vor dem Rückbau entleert, gereinigt und wegen Staubgefahr freigemessen werden. Verstreut im Stadtgebiet und rund um Holzweiler stehen Windenergieanlagen, deren bewehrte Rundfundamente beim Repowering anfallen und mehrere Hundert Kubikmeter Beton binden. B&B GmbH demontiert Technik und Stahlbau zuerst, bricht den Beton mit mobiler Anlage vor Ort und lässt Verdachtsböden über den Kreis Heinsberg einstufen, bevor Material abgefahren wird.
Erkelenz ist flach und weiträumig, die Zufahrten in den Dörfern führen jedoch oft über schmale Wirtschaftswege mit begrenzter Tragfähigkeit. Im Osten sind Tagebaufolgen zu berücksichtigen: veränderte Grundwasserstände, Verfüllungen und Setzungen beeinflussen Gründungen und Baugrubenplanung. Die Anbindung erfolgt über die A46 mit der Anschlussstelle Erkelenz sowie über die A61 im weiteren Umfeld.
Abbrüche in Erkelenz verteilen sich quer über die Stadt: Mehrfamilienhäuser in Lövenich, Gewerbeobjekte in Gerderath, Garagenhöfe und Anbauten in Holzweiler. In Kückhoven, Schwanenberg, Keyenberg, Granterath und Hetzerath kommen Teilabbrüche für Erweiterungen dazu.
Bevor in Erkelenz der erste Bagger anrückt, klären wir den Verfahrensweg mit dem Bauordnungsamt der Stadt Erkelenz. Verfahrensfrei nach § 62 BauO NRW sind vor allem kleine Nebenanlagen; alles Größere läuft über Abbruchanzeige oder Genehmigung. Die Bezirksregierung Köln ist die nächsthöhere Instanz. Als mittlere kreisangehörige Stadt ist Erkelenz eigene untere Bauaufsichtsbehörde, die Anzeige zur Beseitigung baulicher Anlagen geht dort ein. Für denkmalgeschützte Hofanlagen und Kirchen in den Ortsteilen ist zusätzlich die Untere Denkmalbehörde zu beteiligen. Bei Flächen im Tagebauumfeld sind bergbauliche Belange und Angaben zum Grundwasser zu berücksichtigen, Altlastenverdachtsflächen führt der Kreis Heinsberg, Sondernutzungen im Straßenraum das Ordnungsamt. Erkelenz lag im Februar 1945 unmittelbar im Kampfgebiet und wurde schwer zerstört, deshalb ist vor Erdarbeiten eine Abfrage beim Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf angeraten.
Dort stehen oder standen komplette Dorfstrukturen mit Hofanlagen, Nebengebäuden, Kirchen und alter Ver- und Entsorgungstechnik. Der Rückbau ist deshalb eher ein Flächenprojekt als ein Einzelgebäudeabbruch, mit Leitungsrückbau, Kellerverfüllung und Geländeanpassung. B&B GmbH arbeitet in solchen Fällen selektiv, trennt Baustoffe konsequent und dokumentiert Verfüllungen. Schadstoffe in alten Dacheindeckungen und Bodenbelägen werden vorher ausgebaut.
Gebäude der 1950er Jahre stehen im Zentrum häufig direkt an den Nachbargiebeln an. B&B GmbH entkernt zuerst von innen, sichert danach die Nachbarwände und baut die Konstruktion von oben nach unten mit Abbruchbagger und Abbruchroboter ab. Die Brandwand des Nachbarn wird anschließend abgedichtet und wetterfest gemacht. Bauzaun, Gerüst und Container erfordern eine Sondernutzungserlaubnis der Stadt Erkelenz.
Solche Fundamente sind massive, stark bewehrte Blöcke mit mehreren Metern Durchmesser und Tiefe. B&B GmbH legt das Fundament frei, setzt Bohrungen und zerlegt den Block hydraulisch in Segmente, die der Abbruchbagger aufnehmen kann. Der Beton wird vor Ort gebrochen und der Bewehrungsstahl magnetisch abgeschieden. Das Verfahren kommt ohne Sprengung aus und ist damit auch in der Nähe von Wohnbebauung und Leitungen anwendbar.
Hochsilos und Trocknungstürme sind schlanke Betonbauwerke, die nicht einfach umgelegt werden können. B&B GmbH baut sie von oben mit einem Abbruchbagger mit Longfront oder mit einem auf der Anlage arbeitenden Gerät ab. Vorher werden Reststoffe entfernt, weil Staub in Silos ein Entzündungsrisiko darstellt. Der Beton wird am Boden gebrochen und als Recyclingmaterial eingesetzt.
Solche Gründungen sind stark bewehrt und reichen oft mehrere Meter tief in den gewachsenen oder verfüllten Boden. B&B GmbH öffnet sie mit Seilsägeschnitten, spaltet die Blöcke hydraulisch und hebt sie in Stücken heraus, weil im Umfeld von Keyenberg und Holzweiler ohne Sprengung und möglichst erschütterungsarm gearbeitet wird. Veränderte Grundwasserstände und Setzungen werden bei Baugrube und Gerätestandort berücksichtigt. Der Beton wird vor Ort gebrochen und in der Fläche wieder eingebaut.
B&B GmbH fährt die Zufahrt vorab ab und legt Gerätegröße und Containerform danach fest, weil die Wirtschaftswege der Börde nur begrenzt tragfähig sind. Bei weichem Untergrund kommen Fahrplatten und Baggermatten zum Einsatz, Container werden getaktet gewechselt statt mehrfach aufgestellt. Asbesthaltige Dachplatten und alte Heizöltanks nimmt B&B GmbH vor dem maschinellen Rückbau getrennt heraus. Beschädigte Wegeabschnitte werden nach Abschluss wieder hergerichtet.
Nach der Demontage von Turm und Gondel bleibt ein bewehrter Betonkörper mit mehreren Hundert Kubikmetern im Boden. B&B GmbH legt ihn frei, zerlegt ihn mit Seilsäge, hydraulischem Spalten und Betonzange ohne Sprengung und trennt den Bewehrungsstahl für die Verwertung ab. Der Beton wird vor Ort gebrochen und, soweit die Behörde es zulässt, als Auffüllmaterial in die Grube zurückgeführt. Der Umfang des Rückbaus richtet sich nach der Genehmigung und den Vorgaben des Kreises Heinsberg.
Wie lange es in Erkelenz dauert, hängt vom Verfahren ab: Eine Anzeige beim Bauordnungsamt der Stadt Erkelenz ist meist in 2 bis 4 Wochen durch, eine Genehmigung nach § 63 oder § 64 BauO NRW in 4 bis 12 Wochen. Kommen in Erkelenz Denkmalschutz, Altlasten oder Kampfmittel dazu, planen wir zusätzliche Zeit ein. Die Bezirksregierung Köln ist Fachaufsicht.
Ja. Wenn Sie in Erkelenz und zusätzlich in Wegberg, Hückelhoven und Heinsberg Flächen haben, fassen wir das zu einem Auftrag zusammen. Das spart Rüstzeiten und macht auch kleinere Positionen außerhalb von Erkelenz wirtschaftlich.
Innerhalb von 48 Stunden nach dem Termin in Erkelenz liegt Ihr schriftliches Festpreis-Angebot vor. Voraussetzung ist, dass wir das Objekt in Erkelenz gesehen haben – ohne Besichtigung nennen wir für Erkelenz im Kreis Heinsberg keine Zahl.
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