B&B GmbH Beton-Rückbau
Abbruchbagger beim Rückbau eines Mehrfamilienhauses im Hof

Rückbau in Hückelhoven: Beton, Gebäude und Industrieanlagen

Alle Leistungen der B&B GmbH für Hückelhoven – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.

Die B&B GmbH arbeitet in Hückelhoven in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Hückelhoven, Ratheim und Hilfarth und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.

Die drei Leistungsbereiche in Hückelhoven

Beton-Rückbau in Hückelhoven

Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.

  • Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
  • Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
  • Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
  • Betondecken- & Wanddurchbrüche
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Abbruch in Hückelhoven

Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.

  • Komplettabbruch Gewerbe- & Wohnimmobilien
  • Hallenabbruch & Gewerbehallen
  • Entkernung & Teilabbruch
  • Schadstoffsanierung (Asbest, KMF, PAK, PCB)
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Industrie-Abbruch in Hückelhoven

Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.

  • Werks- & Produktionsanlagen-Rückbau
  • Kraftwerks- & Energieanlagen-Rückbau
  • Zechen-, Kokerei- & Stahlwerk-Rückbau
  • Flächenrecycling & Brownfield-Entwicklung
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Hückelhoven im Porträt

Hückelhoven ist eine Mittelstadt mit rund 41.000 Einwohnern im Kreis Heinsberg, Regierungsbezirk Köln, an der Rur zwischen Erkelenz und Heinsberg. Die heutige Stadt entstand 1972 aus 11 Ortschaften, darunter Ratheim, Hilfarth, Baal und Brachelen, die sich erst durch den Steinkohlenbergbau zu einem zusammenhängenden Siedlungsraum entwickelten. Ab 1914 förderte die Zeche Sophia-Jacoba Anthrazit und machte aus dem Dorf eine Bergbaustadt mit Kolonien, Halden und Zechenbahn; 1997 wurde die Förderung eingestellt. Der Strukturwandel brachte Gewerbeparks auf dem Zechengelände, den Interkommunalen Industriepark Rurtal mit Wassenberg und die Ansiedlung des Versandhändlers QVC als größtem Arbeitgeber. Bergsenkungen, Zechenbauten und Nachkriegssiedlungen bestimmen bis heute den Baubestand.

Beton und Stahlbeton in Hückelhoven

Die Tagesanlagen der Zeche Sophia-Jacoba hinterließen Stahlbetonbauten wie Fördermaschinenhäuser, Kohlenwäsche-Fundamente, Bunker und Schachtkopfsicherungen; das Fördergerüst von Schacht 3 steht unter Denkmalschutz, während andere Bauteile bei der Umnutzung zurückgebaut werden. In der Stadtmitte stehen das Rathaus am Rathausplatz, das Einkaufszentrum mit Parkdecks an der Parkhofstraße und Schulzentren der 1970er Jahre. Die A 46 mit den Anschlussstellen Hückelhoven-Ost und Hückelhoven-West sowie die Rurbrücken bei Hilfarth und Brachelen liefern Brücken- und Stützwandbauwerke. Rückbau auf Zechenflächen verlangt erschütterungsarme Verfahren wegen der Bergsenkungen und Schachtnähe.

Über das Zechengelände hinaus liefert Hückelhoven weitere Betonaufgaben. Auf dem Gelände der Sophia-Jacoba liegen Betonkanäle, Rohrkeller, Wiegehäuser und Bandfundamente unter der Oberfläche, die bei jeder Neubebauung freigelegt und zerlegt werden. In Hilfarth und Brachelen sichern Betonwände, Deichbauwerke und Durchlässe die Rur, sie werden nach dem Hochwasser 2021 geprüft und teils ersetzt. Entlang der Bahnstrecke Aachen–Mönchengladbach mit dem Haltepunkt Baal stehen Rampen, Bahnsteigkanten und Unterführungen aus Ortbeton. In den Schul- und Sportbauten der 1970er Jahre in Ratheim und der Stadtmitte fallen Deckendurchbrüche für Aufzüge und Lüftung an. B&B GmbH arbeitet in den Senkungsbereichen erschütterungsarm mit Seilsäge und hydraulischem Spalten, um Setzungen nicht zu verstärken; an den Rurbrücken und Deichdurchlässen arbeiten wir außerhalb der Hochwasserzeiten und mit biologisch abbaubarem Hydrauliköl, und Schnittfolgen und Hilfsabstützungen legen wir gemeinsam mit dem Tragwerksplaner fest, und vor Kranstellungen prüfen wir die Tragfähigkeit des Untergrunds.

Gebäudebestand und Abbruch

Der Wohnbestand besteht zu großen Teilen aus Bergarbeitersiedlungen der 1920er bis 1950er Jahre in Hückelhoven, Ratheim und Schaufenberg, ergänzt um Nachkriegs-Mehrfamilienhäuser und Einfamilienhausgebiete. Hilfarth wurde 1944/45 als Frontort stark zerstört und zeigt fast ausschließlich Nachkriegsbebauung. Baal, Brachelen, Doveren und Rurich haben dörfliche Kerne mit Backsteinhöfen, Scheunen und Kirchen. Leerstehende Zechenhäuser, Nebengebäude und alte Ladenzeilen an der Hochstraße werden abgebrochen oder entkernt, um Platz für neue Wohnformen zu schaffen.

Der Wohnbestand aus der Bergbauzeit bestimmt den Rückbau in Hückelhoven bis heute. In den Kolonien in Ratheim, Schaufenberg und an der Sophiastraße sind es meist Stallanbauten, Kohlenschuppen und Waschküchen, die für Anbauten oder Gärten entfallen. In der Stadtmitte werden Ladenzeilen und Zweckbauten der 1960er Jahre entkernt, um Wohnungen und Praxen zu schaffen. In Millich, Rurich und Doveren fallen Scheunen, Ställe und leerstehende Wohnhäuser an Ortsdurchfahrten an. In der Ruraue bei Hilfarth liegen Grundstücke im Überschwemmungsgebiet, was Kellerverfüllung, Container- und Materiallagerung einschränkt. B&B GmbH dokumentiert vor jedem Rückbau in Senkungsgebieten den Rissbestand der Nachbarhäuser und arbeitet in den engen Kolonienstraßen mit Kurzheckbaggern; Container stellen wir in kurzen Umläufen, weil in den Kolonien beidseitig geparkt wird und die Fahrgassen schmal sind, und alte Heizöltanks in Kellern werden restentleert, gereinigt und dokumentiert stillgelegt.

Industrie- und Gewerbeflächen

Bestimmend war bis 1997 die Zeche Sophia-Jacoba mit mehreren Schachtanlagen in Hückelhoven und Ratheim, deren Flächen heute als Gewerbepark genutzt werden; die Halde Millich blieb als Landschaftsbauwerk. Der Interkommunale Industriepark Rurtal Hückelhoven-Wassenberg an der A 46 beherbergt Logistik- und Technologiefirmen, QVC betreibt in Hückelhoven ein Logistikzentrum. Weitere Gewerbeflächen liegen in Baal an der Bahnstrecke Aachen–Mönchengladbach und in Ratheim. Kiesabbau in der Ruraue und Windparks bei Doveren und Baal ergänzen den Bestand an Anlagen, die nach Nutzungsende beseitigt werden müssen.

Der Strukturwandel in Hückelhoven ist nicht abgeschlossen. Auf den Zechenflächen zwischen Hückelhoven und Ratheim stehen ältere Nachnutzungshallen, Werkstätten und Lagerbauten, die für neue Logistik- und Produktionsflächen ersetzt werden. Am Rand der Halde Millich liegen Betriebswege, Verladeplätze und Betonrampen aus der Bergbauzeit. In Baal an der Bahnstrecke bestehen Lager- und Umschlagflächen mit Gleisanschlussresten, ölgetränktem Schotter und Betonrampen. In der Ruraue sind Kiesaufbereitung und Waschplätze mit Fundamenten und Absetzbecken vertreten, bei Doveren und Baal kommen Windenergieanlagen mit massiven Turmfundamenten hinzu. B&B GmbH demontiert Technik und Leitungen zuerst, spaltet Fundamente hydraulisch und bereitet den Beton für den Wiedereinbau auf der Fläche auf; die Abfuhr läuft über die A 46 und die Anschlussstellen Hückelhoven-Ost und Hückelhoven-West, damit die Ortsdurchfahrten Ratheim und Baal nicht zusätzlich belastet werden, Mengen und Analysen dokumentieren wir für den Bauherrn und die Behörden.

Logistik und Auflagen

Die A 46 (Anschlussstellen Hückelhoven-Ost und Hückelhoven-West) verbindet die Stadt mit Heinsberg und Mönchengladbach, die B 57 und B 221 erschließen die Ortsteile. Bergsenkungen, alte Schächte und Grubengas erfordern auf Zechenflächen eine Prüfung des Untergrunds vor Kranstellung und Tiefbau. Die Ruraue bei Hilfarth und Brachelen ist Überschwemmungsgebiet, und in den dicht bebauten Bergarbeitersiedlungen sind Lärm- und Staubschutz gegenüber der Nachbarschaft zu planen.

Stadtteile, in denen wir arbeiten

  • Hückelhoven
  • Ratheim
  • Hilfarth
  • Baal
  • Brachelen
  • Doveren
  • Rurich
  • Millich

Unsere Baustellen in Hückelhoven liegen in Hückelhoven, Ratheim und Hilfarth. Je nach Lage planen wir Sperrzeiten, Container-Stellplätze und Andienung neu – in der dichten Bebauung von Hückelhoven anders als am Rand.

Bauaufsicht und Genehmigung in Hückelhoven

Ob Sie in Hückelhoven eine Genehmigung brauchen, hängt von Größe, Nutzung und Lage des Bauwerks ab. Das Amt für Bauordnung und Bauverwaltung der Stadt Hückelhoven prüft die Unterlagen; für verfahrensfreie Beseitigungen nach § 62 BauO NRW genügt in der Regel die Anzeige mit Standsicherheitsnachweis. Übergeordnet zuständig für Hückelhoven ist die Bezirksregierung Köln. Die Bauordnungsabteilung im Amt für Bauordnung und Bauverwaltung am Rathausplatz 1 ist Untere Bauaufsichtsbehörde und nimmt Abbruchanzeigen entgegen; der Kreis Heinsberg ist Obere Bauaufsicht. Denkmalgeschützt sind das Fördergerüst Schacht 3 der Zeche Sophia-Jacoba, Haus Hall in Ratheim, Schloss Rurich und mehrere Kirchen, für die die Untere Denkmalbehörde beteiligt wird. Altlasten- und Bergbauauskünfte liefern der Kreis Heinsberg und die Bezirksregierung Arnsberg als Bergbehörde, Sondernutzungen öffentlicher Flächen laufen über das Ordnungsamt der Stadt. Hückelhoven lag im Winter 1944/45 an der Rurfront und wurde beschossen und bombardiert; die Kampfmittelauskunft erfolgt über den Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Köln.

Amt für Bauordnung und Bauverwaltung der Stadt Hückelhoven

Alle 30 Unterleistungen

Fragen zum Rückbau in Hückelhoven

Was ist beim Abbruch eines Bergarbeiterhauses in Ratheim zu beachten?

Zechenhäuser wurden meist als Doppel- oder Reihenhäuser gebaut, deshalb sichern wir die verbleibende Hälfte durch Trennschnitte und Abstützungen. Bergsenkungsrisse und Setzungen werden vorher dokumentiert. Die Untere Denkmalbehörde prüft, ob das Haus zu einem geschützten Ensemble gehört. Nach der Anzeige beim Amt für Bauordnung und Bauverwaltung folgt der maschinelle Abbruch in wenigen Tagen.

Wir möchten in Brachelen eine Hofstelle mit Scheune abbrechen. Welche Vorarbeiten sind nötig?

Asbestdächer, Öltanks und Gülle- oder Jauchegruben werden vorab erfasst und getrennt entsorgt. Weil Brachelen nahe der Rur liegt, prüfen wir Überschwemmungsgebiet und Grundwasserstand für die Baugrube. Die Kampfmittellage wird wegen der Rurfront 1944/45 über die Bezirksregierung Köln abgefragt. Anschließend bricht der Bagger die Gebäude ab und wir bereiten die Fläche für Bauland vor.

Wie werden Betonbauten der ehemaligen Zeche Sophia-Jacoba zurückgebaut, ohne den Untergrund zu gefährden?

Vor Beginn klären wir mit der Bergbehörde die Lage von Schächten, Strecken und Grubengasaustritten und legen Sperrzonen fest. Massive Fundamente und Bunkerwände werden mit Seilsägen und hydraulischem Spalten zerlegt, sodass keine Erschütterungen in den Bergsenkungsbereich gehen. Das Denkmal-Fördergerüst von Schacht 3 bleibt geschützt. Der Beton wird gebrochen und nach Beprobung als Recyclingmaterial genutzt.

Wie läuft der Rückbau einer Logistikhalle im Industriepark Rurtal ab?

Nach Schadstofferkundung und Anzeige demontieren wir Dach, Fassade und Stahlbau, spalten die Fundamente und brechen die Bodenplatte vor Ort. Die Anschlussstelle der A 46 liegt direkt am Park, sodass kein Schwerverkehr durch Ratheim oder Hilfarth fährt. Recyclingmaterial bleibt nach Beprobung als Tragschicht auf dem Grundstück. Nachbarbetriebe informieren wir über Bauzeiten und Zufahrten.

Bei Erdarbeiten in Hückelhoven stoßen wir immer wieder auf Betonkanäle. Woher kommen die und was machen Sie damit?

Auf den Flächen der Zeche Sophia-Jacoba verliefen Rohr- und Kabelkanäle, Entwässerungen und Bandfundamente, die beim Rückbau der Tagesanlagen im Boden geblieben sind. Wir legen sie lagenweise frei, prüfen, ob noch Leitungen oder Restinhalte vorhanden sind, und zerlegen die Kanäle danach mit Spaltgerät und Hammer. Weil in Hückelhoven und Ratheim Bergsenkungen und Grubengas eine Rolle spielen, wird der Untergrund vor tieferem Aushub geprüft. Der gewonnene Betonbruch wird beprobt und bei geeigneten Werten auf der Fläche wieder eingebaut.

Wir wollen an unserem Zechenhaus in Schaufenberg die alten Anbauten entfernen. Wie schützen Sie das Nachbarhaus?

In den Kolonien in Schaufenberg und Ratheim stehen die Häuser als Doppel- oder Reihenhäuser mit gemeinsamer Wand, deshalb trennen wir die Anbauten mit Säge und Sortiergreifer statt mit dem Hammer. Die frei werdende Wand wird sofort abgedichtet und gegen Witterung geschützt. Vorher halten wir den Rissbestand fest, weil Bergsenkungen aus der Zeit der Zeche Sophia-Jacoba viele Vorschäden hinterlassen haben. Asbesthaltige Dachplatten und alte Nachtspeichergeräte werden getrennt entsorgt.

Kann auf dem alten Zechengelände in Hückelhoven schweres Gerät aufgestellt werden?

Vor der Kranstellung prüfen wir, ob unter der Fläche Schächte, Kanäle oder Hohlräume aus der Zeit der Zeche Sophia-Jacoba liegen, und lassen die Tragfähigkeit des Untergrunds nachweisen. In Bergsenkungsgebieten arbeiten wir mit lastverteilenden Platten und wählen Geräte mit geringerem Bodendruck. Grubengasaustritte sind auf solchen Flächen möglich, deshalb werden Aushubgruben belüftet und überwacht. Die Ergebnisse dokumentieren wir für den Bauherrn und die zuständigen Stellen im Kreis Heinsberg.

Wie lange dauert die Genehmigung für Abbruch in Hückelhoven?

Wie lange es in Hückelhoven dauert, hängt vom Verfahren ab: Eine Anzeige beim Amt für Bauordnung und Bauverwaltung der Stadt Hückelhoven ist meist in 2 bis 4 Wochen durch, eine Genehmigung nach § 63 oder § 64 BauO NRW in 4 bis 12 Wochen. Kommen in Hückelhoven Denkmalschutz, Altlasten oder Kampfmittel dazu, planen wir zusätzliche Zeit ein. Die Bezirksregierung Köln ist Fachaufsicht.

Können Sie mehrere Objekte in und um Hückelhoven zusammen abwickeln?

Ja. Wenn Sie in Hückelhoven und zusätzlich in Erkelenz, Heinsberg und Wegberg Flächen haben, fassen wir das zu einem Auftrag zusammen. Das spart Rüstzeiten und macht auch kleinere Positionen außerhalb von Hückelhoven wirtschaftlich.

Wie schnell bekomme ich ein Angebot für Hückelhoven?

Innerhalb von 48 Stunden nach dem Termin in Hückelhoven liegt Ihr schriftliches Festpreis-Angebot vor. Voraussetzung ist, dass wir das Objekt in Hückelhoven gesehen haben – ohne Besichtigung nennen wir für Hückelhoven im Kreis Heinsberg keine Zahl.

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