Beton-Rückbau in Heinsberg
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Heinsberg – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Heinsberg in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Heinsberg, Oberbruch und Dremmen und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Heinsberg ist Kreisstadt des gleichnamigen Kreises im Regierungsbezirk Köln und mit rund 43.000 Einwohnern eine flächengroße Mittelstadt unmittelbar an der niederländischen Grenze. Die Stadt liegt zwischen Rur und Wurm im westlichsten Zipfel Nordrhein-Westfalens, das Stadtgebiet umfasst neben der Kernstadt mehr als 15 Dörfer von Karken im Norden bis Randerath im Süden. Baulich prägend ist der Krieg: Heinsberg lag 1944/45 monatelang in der Frontlinie und wurde zu großen Teilen zerstört, sodass die Innenstadt unterhalb des Burgbergs überwiegend aus Nachkriegsbauten besteht. Der Stadtteil Oberbruch entwickelte sich ab 1900 um eine Kunstseidenfabrik zum Industriestandort, aus dem der heutige Industriepark Oberbruch hervorging. Das Kreishaus, Schulzentren und die Kreisklinik ergänzen den Bestand an größeren Bauten.
Im Industriepark Oberbruch stehen Produktionshallen, Kraftwerksbauten, Kühltürme und Bunkerkeller der ehemaligen Kunstseiden- und Chemiefaserfertigung, überwiegend in Stahlbeton und teils seit Jahren ohne Nutzung. In der Kernstadt sind das Kreishaus an der Valkenburger Straße, das Kreisgymnasium, die Kreisklinik und das Einkaufszentrum mit Parkdeck typische Betonbauten der 1960er bis 1980er Jahre. Die B 221 und die A 46, die bei Heinsberg endet, bringen Brücken, Unterführungen und Stützwände ins Stadtgebiet. Rückbau bedeutet hier häufig Fundamentabbruch mit Sägen und Spalten, weil Nachbarhallen weiter produzieren.
Betonrückbau in Heinsberg betrifft auch Bauwerke außerhalb des Industrieparks. Am Heinsberger Ring und an den Zufahrten zum Burgberg stehen Stützmauern und Treppenanlagen aus Stahlbeton, die die Hanglage der Innenstadt sichern und an den Kanten ausbrechen. An Rur und Wurm liegen Wehre, Sohlschwellen, Durchlässe und Brückenwiderlager, die im Zuge des Hochwasserschutzes nach 2021 überprüft und teils erneuert werden. In Oberbruch und Dremmen kommen Bahnbauwerke der Strecke nach Lindern mit Rampen und Unterführungen hinzu. Die Kreisklinik und die Schulzentren erhalten bei Umbauten neue Technikschächte, wofür Betondecken mit Kernbohrung und Wandsäge geöffnet werden. B&B GmbH arbeitet an all diesen Bauwerken sprengungsfrei und legt Schnittfolgen mit dem Tragwerksplaner fest; in der Kernstadt kommen Betonrampen und Stützwände an den Zufahrten des Kreishauses hinzu, und für Arbeiten an Gewässerbauwerken planen wir Bauzeiten außerhalb der Hochwassermonate und sichern Lagerflächen gegen ablaufendes Wasser.
Die Heinsberger Innenstadt zwischen Hochstraße und Marktplatz wurde nach 1945 zügig mit 2- bis 4-geschossigen Wohn- und Geschäftshäusern wieder aufgebaut, die heute vielfach sanierungsbedürftig sind. In Dremmen, Karken, Kirchhoven und Randerath dominieren Backsteinhöfe des 19. Jahrhunderts und Siedlungshäuser der 1950er Jahre, ergänzt um Neubaugebiete am Ortsrand. Leerstehende Hofstellen und Scheunen werden für Wohnbebauung abgebrochen, in der Kernstadt weichen Nachkriegsbauten für dichtere Wohnanlagen. Das Gewerbegebiet an der Industriestraße und der Bereich Heinsberg-Süd ergänzen den Bestand mit Hallen der 1970er bis 1990er Jahre.
Der Abbruchbedarf in Heinsberg wird stark von Leerstand in den Dörfern und vom Hochwasser 2021 bestimmt. In Karken, Kirchhoven, Porselen und Unterbruch stehen Wirtschaftsgebäude, Ställe und alte Ladenlokale ohne Nutzung, weil Betriebe aufgegeben wurden und die Nahversorgung in die Kernstadt gewandert ist. In den Auen von Rur und Wurm sind Keller und Erdgeschosse geschädigter Gebäude teils bis heute nicht wieder hergerichtet, dort geht es um Entkernung, Trocknung oder Ersatzneubau. In der Kernstadt liegen Grundstücke am Hang unterhalb des Burgbergs, wo Grenzbebauung und beengte Zufahrten die Geräteauswahl bestimmen. B&B GmbH prüft in Grenznähe zusätzlich, ob Nachbargebäude auf der gemeinsamen Wand aufliegen, und sichert diese vor dem Rückbau ab; in den Dorflagen liegen die Zufahrten häufig über Wirtschaftswege mit begrenzter Tragfähigkeit, die wir vorab prüfen und mit Baggermatten schützen, und asbesthaltige Dachplatten auf Ställen und Schuppen nehmen wir vor dem eigentlichen Abbruch getrennt ab.
Der Industriepark Oberbruch ist die größte Industriefläche der Stadt: Auf dem Gelände der 1908 gegründeten Kunstseidenfabrik, später Glanzstoff und Enka, produzieren heute Chemie-, Kunststoff- und Energieunternehmen neben nicht mehr genutzten Altanlagen. Dazu kommen Gewerbegebiete an der Industriestraße in der Kernstadt und in Dremmen an der B 221 mit Logistik, Metallverarbeitung und Lebensmittelbetrieben. Im Umland sind Kiesgruben an der Rur, Windparks bei Kirchhoven und Karken sowie landwirtschaftliche Großbetriebe mit Silos und Hallen typisch. Konversionsflächen wie ehemalige Kasernen und Grenzabfertigungsanlagen an den Übergängen in die Niederlande werden schrittweise umgenutzt.
Über Oberbruch hinaus liegen in Heinsberg weitere Flächen mit Rückbaubedarf. Entlang der Bahnstrecke nach Lindern und im Gewerbegebiet Dremmen an der B 221 stehen Lagerhallen, Verladerampen und Silos von Futtermittel- und Baustoffbetrieben. In der Rurniederung haben Kiesgewinnung und Aufbereitung Betonfundamente, Bandanlagen und Waschplätze hinterlassen, die nach Auslaufen der Genehmigung beseitigt werden. Bei Kirchhoven und Karken werden Windenergieanlagen nach Ablauf der Betriebszeit zurückgebaut, wobei die Turmfundamente hydraulisch gespalten und gebrochen werden. Landwirtschaftliche Großbetriebe im Grenzraum halten Ställe, Fahrsilos und Güllebehälter vor, die bei Umnutzung vollständig entfallen. B&B GmbH demontiert Technik und Leitungen vorab, bricht den Beton vor Ort und trennt Bewehrungsstahl für die Verwertung ab; in der Grenzlage zu den Niederlanden achten wir zudem darauf, dass Nachweise über Herkunft und Verbleib der Abfälle lückenlos vorliegen, Mengen, Analysen und Entsorgungswege dokumentieren wir für den Bauherrn.
Heinsberg ist Endpunkt der A 46 (Anschlussstelle Heinsberg) und liegt an der B 221 und B 56; Schwertransporte zum Industriepark Oberbruch laufen über die Boos-Fremery-Straße. Die Innenstadt liegt am Fuß des Burgbergs mit Hanglagen und engen Straßen, was Kranstellungen und Containerplätze einschränkt. Rur und Wurm bilden Überschwemmungsgebiete, die Auen bei Karken und Randerath sind nach dem Hochwasser 2021 besonders zu beachten.
Unsere Baustellen in Heinsberg liegen in Heinsberg, Oberbruch und Dremmen. Je nach Lage planen wir Sperrzeiten, Container-Stellplätze und Andienung neu – in der dichten Bebauung von Heinsberg anders als am Rand.
Für den Rückbau in Heinsberg stellen wir die Unterlagen zusammen und reichen sie beim Bauaufsichtsamt der Stadt Heinsberg ein: Lageplan, Beschreibung des Vorhabens, Standsicherheitsnachweis, Entsorgungskonzept und, wo nötig, das Schadstoffgutachten. Rechnen Sie in Heinsberg bei der Anzeige mit 2 bis 4 Wochen, bei einer Genehmigung nach § 63 oder § 64 BauO NRW mit 4 bis 12 Wochen. Das Bauaufsichtsamt an der Apfelstraße 60 führt die Beseitigung von Anlagen als eigene Dienstleistung und nimmt die Abbruchanzeige nach § 62 BauO NRW entgegen. Der Burgberg mit St. Gangolf und der Stiftskirche sowie zahlreiche Höfe in den Dörfern stehen unter Denkmalschutz, Randerath hat eine erhaltene Burg- und Ortsstruktur. Altlastenauskünfte erteilt der Kreis Heinsberg, im Industriepark Oberbruch liegen Bodengutachten des Betreibers vor; Sondernutzungen öffentlicher Flächen laufen über das Ordnungsamt der Stadt. Heinsberg war 1944/45 Frontgebiet mit Artilleriebeschuss und Bombardierung; vor Erdarbeiten ist die Kampfmittelauskunft beim Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Köln erforderlich.
Zuerst wird mit der Unteren Denkmalbehörde geklärt, ob das Wohnhaus oder Wirtschaftsgebäude geschützt sind, was bei Backsteinhöfen im Kreis Heinsberg vorkommt. Dann melden wir die Beseitigung beim Bauaufsichtsamt an. Gülle- und Jauchegruben werden geleert, asbesthaltige Dächer vorab entfernt. Der eigentliche Abbruch mit Bagger dauert für eine Hofanlage meist 1 bis 2 Wochen.
Häuser aus dem Wiederaufbau grenzen meist ohne Abstand an Nachbarn, daher ist eine Bestätigung des Tragwerksplaners zur Standsicherheit der Nachbarwände Pflicht. Wir entkernen zunächst, trennen die Giebelwände mit Sägen und tragen das Gebäude dann abschnittsweise ab. Das Kampfmittelrisiko wird vor dem Kellerausbruch über die Bezirksregierung Köln abgefragt. Die Straße bleibt durch abgestimmte Sperrzeiten passierbar.
Massive Fundamente trennen wir mit Seilsägen in Blöcke und spalten sie hydraulisch, was ohne Erschütterungen für laufende Produktionsanlagen auskommt. Die Arbeiten werden mit dem Parkbetreiber und den Anrainern abgestimmt, Werksverkehr bleibt frei. Bewehrungsstahl wird getrennt, der Beton nach Beprobung vor Ort gebrochen. Sprengungen kommen bei uns nicht zum Einsatz.
In Bauten der Kunstseidenära finden sich häufig Asbest, teerhaltige Anstriche, schwefelhaltige Ablagerungen und ölbelastete Böden. Wir erstellen vor dem Rückbau ein Schadstoffkataster und sanieren die Fraktionen getrennt. Erst danach beginnt der maschinelle Rückbau der Tragstruktur. Alle Entsorgungsnachweise gehen an den Kreis Heinsberg als Untere Abfallbehörde.
Arbeiten an Rur und Wurm setzen eine wasserrechtliche Abstimmung und meist eine trockengelegte Baugrube mit Spundwand oder Sandsackriegel voraus. Wir zerlegen Wehrkörper und Sohlschwellen mit Seilsäge in Blöcke und heben sie aus, statt sie im Wasser zu zertrümmern, damit kein Betonschutt abtreibt. Termine legen wir außerhalb der Hochwasserzeiten, weil die Auen bei Karken und Randerath seit 2021 besonders beobachtet werden. Öl und Hydraulikflüssigkeit werden mit Bioölfüllung und Auffangwannen vom Gewässer ferngehalten.
Ja, in überfluteten Gebäuden bauen wir zunächst nur die geschädigten Schichten zurück: Estriche, Putze, Dämmungen und Einbauten im Keller und im Erdgeschoss. Erst wenn Tragwerk und Feuchtebild beurteilt sind, entscheidet sich, ob ein Vollabbruch nötig ist. In den Auen von Rur und Wurm achten wir darauf, dass Container und Aushub außerhalb der Überschwemmungsflächen stehen. Schlamm- und schadstoffbelastete Materialien werden getrennt erfasst und über zugelassene Entsorger abgefahren.
Maßgeblich ist die Nebenbestimmung der Genehmigung, die in der Regel den vollständigen Rückbau des Fundaments verlangt; nur in Ausnahmefällen wird ein Restsockel unter der bearbeitbaren Bodenschicht zugelassen. Wir spalten den bewehrten Betonblock hydraulisch, brechen ihn und ziehen den Bewehrungsstahl heraus. Der Betonbruch bleibt bei geeigneter Beprobung als Tragschicht für Wege im Bereich Kirchhoven und Karken vor Ort. Anschließend wird die Fläche mit Oberboden wieder hergestellt und der Rückbau gegenüber dem Kreis Heinsberg dokumentiert.
Zuständig in Heinsberg ist das Bauaufsichtsamt der Stadt Heinsberg. Wir reichen dort Lageplan, Standsicherheitsnachweis und Entsorgungskonzept für Ihr Gebäude ein und beantworten Rückfragen der Bauaufsicht von Heinsberg direkt. Die Bezirksregierung Köln ist übergeordnete Instanz. Anzeige 2 bis 4 Wochen, Genehmigung 4 bis 12 Wochen.
Ja. Neben Heinsberg betreuen wir Hückelhoven, Geilenkirchen, Wegberg, Erkelenz und Baesweiler. Aufträge in Heinsberg und im Umland bündeln wir gern, dann teilen sich mehrere Baustellen die Anfahrt von Bagger, Brecher und Containern.
Ja, in Heinsberg decken wir alle Lagen ab – von Heinsberg bis Porselen. Unterschiedlich ist nur die Technik: eng bebaute Viertel verlangen anderes Gerät als freie Flächen am Rand von Heinsberg.
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