Beton-Rückbau in Oer-Erkenschwick
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
- Fundament- & Bodenplatten-Rückbau
- Parkhaus- & Tiefgaragen-Rückbau
- Brücken- & Ingenieurbau-Rückbau
- Betondecken- & Wanddurchbrüche
Alle Leistungen der B&B GmbH für Oer-Erkenschwick – von der Kernbohrung bis zum Werksrückbau.
Die B&B GmbH arbeitet in Oer-Erkenschwick in drei Bereichen: Beton-Rückbau, Abbruch und Industrie-Abbruch. Wir sägen und bohren Stahlbeton, brechen Gebäude ab und demontieren Anlagen – in Oer, Erkenschwick und Groß-Erkenschwick und allen weiteren Stadtteilen, immer ohne Sprengung. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Festpreis-Angebot.
Sägen, bohren, spalten – Stahlbeton ohne Sprengung.
Vom Hausabriss bis zur Baufeldfreimachung – aus einer Hand.
Werke, Kraftwerke, Anlagen – abschnittsweise und sprengungsfrei.
Oer-Erkenschwick ist eine ehemalige Bergbaustadt mit rund 31.000 Einwohnern im Kreis Recklinghausen, Regierungsbezirk Münster, am Nordrand des Ruhrgebiets. Die Stadt entstand um die Zeche Ewald Fortsetzung, deren erster Schacht 1902 in Betrieb ging, und wuchs aus den Dörfern Oer und Erkenschwick sowie den Bergarbeitersiedlungen von Rapen, Groß- und Klein-Erkenschwick zusammen. Nördlich schließt der Waldzug der Haard mit dem Stimberg an, weshalb sich die Stadt Stimbergstadt nennt. Die Zeche wurde ab 1978 stillgelegt, die Kokerei stellte 1984 den Betrieb ein, die letzten Schächte wurden nach 1997 verfüllt. Erhalten blieben Verwaltungsgebäude, Schachthalle und Maschinenhaus als Denkmal, der Rest des Geländes wurde neu genutzt.
Betonbauwerke in Oer-Erkenschwick sind zum einen Reste der Bergbauzeit: Fundamente, Schachtabdeckungen und Betriebsgebäude der Zeche Ewald Fortsetzung an der Ewaldstraße sowie Bauwerke der stillgelegten Zechenbahn. Zum anderen stehen Schulzentren, Sporthallen, das Rathaus und Wohnhochhäuser der 1960er und 1970er Jahre in Stahlbetonbauweise. Brücken über die Bahnstrecke und Bauwerke an der A2 im Süden gehören ebenfalls dazu. Durch Bergsenkungen sind viele Fundamente und Kellerwände nachträglich verstärkt oder saniert worden.
Zum Betonbestand von Oer-Erkenschwick gehören neben Schulen und Wohnhochhäusern auch das Freizeitbad Maritimo, die Tribünen- und Nebenbauten am Stimbergstadion sowie Stützmauern und Treppenanlagen an den Hängen zur Haard. Bei Umbauten in Bädern und Sporthallen sägt die B&B GmbH Öffnungen für neue Technik in Becken- und Kellerdecken und bohrt Kerne für Lüftungs- und Wasserleitungen, wobei die feuchte Umgebung besondere Anforderungen an Abdichtung und Nachbehandlung stellt. In den Wohnhochhäusern der Stadtmitte entstehen Deckendurchbrüche für Aufzüge und Leitungsschächte, wenn Gebäude barrierefrei nachgerüstet werden. Auf dem Gelände der früheren Zeche Ewald Fortsetzung an der Ewaldstraße liegen unter Asphalt und Grün noch Kanäle, Sockel und Bunkerböden. Bergsenkungen haben Fundamente verformt, weshalb wir vor jedem Schnitt die Tragfähigkeit der Bauteile prüfen. Vor Erdarbeiten holen wir Auskunft zu Altbergbau und Tagesöffnungen ein, weil unter Hof- und Grünflächen alte Schächte und Kanäle liegen können, und arbeiten durchgehend sprengungsfrei mit Seilsäge, Wandsäge und Hydraulikzange.
Der Wohnbestand ist stark von Zechensiedlungen geprägt: Bergarbeiterhäuser in Rapen, Groß- und Klein-Erkenschwick sowie die Honermann-Siedlung, ergänzt um Geschosswohnungsbau der 1950er bis 1970er Jahre in der Stadtmitte. In Oer hat sich ein dörflicher Kern mit Hofstellen erhalten. Einfamilienhausgebiete entstanden vor allem am Rand zur Haard. Gewerbe konzentriert sich auf das ehemalige Zechenumfeld und kleinere Gewerbeflächen, wo alte Hallen ersetzt werden.
Die Zechensiedlungen prägen den Abbruchbedarf in Oer-Erkenschwick bis heute. In Rapen, Groß- und Klein-Erkenschwick sowie in der Honermann-Siedlung stehen Bergarbeiterhäuser mit tiefen Gärten, Ställen, Schuppen und Garagenzeilen, die zuerst fallen, während das Wohnhaus oft erhalten bleibt. Viele Gebäude zeigen Setzrisse aus Bergsenkungen, sodass vor dem Rückbau der Zustand der angebauten Nachbarhäuser dokumentiert wird. In der Stadtmitte werden Geschosswohnungsbauten und Ladenzeilen der 1960er Jahre ersetzt, hier begrenzen enge Straßen und dichte Bebauung die Stellflächen. In Oer besteht ein dörflicher Kern mit Hofstellen, deren Scheunen und Stallanbauten für Wohnbebauung weichen. Am Rand zur Haard sind Baumschutz und schmale Zufahrten die bestimmenden Randbedingungen der Baustelleneinrichtung, weshalb wir Fahrwege abdecken, Aufstellflächen außerhalb der Wurzelbereiche wählen und Container getaktet wechseln, statt sie dauerhaft in den engen Siedlungsstraßen abzustellen; Sperrungen und Sondernutzungen melden wir vorab bei der Stadt Oer-Erkenschwick an, weil Rettungswege in den Zechensiedlungen frei bleiben müssen.
Wichtigste Konversionsfläche der Stadt ist das Gelände der Zeche Ewald Fortsetzung, auf dem nach der Stilllegung 1978 und dem Ende der Kokerei 1984 Gewerbe und Wohnen angesiedelt wurden, während die denkmalgeschützten Zechenbauten heute ein ehrenamtlich betriebenes Bergbaumuseum beherbergen. Die Bergbaugeschichte hat Bergsenkungen im gesamten Stadtgebiet hinterlassen, die in der Chronik der Zeche dokumentiert sind. Die Stadt vermarktet Gewerbegrundstücke für mittelständische Betriebe, große Industrie fehlt. Landwirtschaft findet in Oer und am Rand der Haard statt.
Das Gelände der Zeche Ewald Fortsetzung an der Ewaldstraße ist die größte gewerblich genutzte Fläche der Stadt und zugleich die anspruchsvollste. Zwischen den denkmalgeschützten Bauten mit Bergbaumuseum stehen jüngere Hallen und Nebengebäude, die bei Neuordnung der Fläche weichen; die B&B GmbH arbeitet dort abschnittsweise, sprengungsfrei und mit festen Schutzabständen zu den Denkmälern. Im Boden liegen Kanäle, Bunkerfundamente, Gleisreste der früheren Zechenbahn und Leitungen, die vor dem Erdbau geortet und freigelegt werden. Auf ehemaligen Kokereiflächen ist mit Teer-, Öl- und Schwermetallbelastungen zu rechnen, weshalb Aushub getrennt erfasst und mit Nachweis entsorgt wird. In den kleineren Gewerbegebieten der Stadt fallen Werkstatt- und Lagerhallen der 1970er Jahre für Ersatzneubauten. Die Abfuhr größerer Massen läuft über die B225 zu den Anschlussstellen an A2 und A43, damit die Wohnstraßen der Zechensiedlungen entlastet bleiben, während unbelasteter Beton auf der Fläche gebrochen und als Tragschicht wieder eingebaut wird.
Oer-Erkenschwick liegt zwischen der A2 im Süden und der A43 im Westen, Anschlussstellen befinden sich im Bereich Recklinghausen und Datteln; die B225 und L 511 erschließen die Stadt. Altbergbau und Bergsenkungen erfordern vor Rückbau und Neubau eine Prüfung der Bergschadenslage und möglicher Tagesöffnungen. Die Zechensiedlungen haben enge Straßen und dichte Wohnbebauung, was Lärmschutz und Anlieferzeiten wichtig macht.
Wir brechen in allen Lagen von Oer-Erkenschwick ab. In Oer und Erkenschwick sind das überwiegend Wohn- und Geschäftsgebäude in geschlossener Bebauung, in Groß-Erkenschwick eher freistehende Objekte, Garagen und Nebengebäude. Auch in Klein-Erkenschwick, Rapen, Stadtmitte, Honermann-Siedlung und Haard sind wir regelmäßig im Einsatz.
Den Behördenweg in Oer-Erkenschwick übernehmen wir. Das Bauordnungsamt der Stadt Oer-Erkenschwick ist untere Bauaufsichtsbehörde, dort gehen Anzeige oder Antrag nach § 63 beziehungsweise § 64 BauO NRW ein. Planen Sie für Oer-Erkenschwick zwischen 2 und 12 Wochen ein, je nach Verfahren. Die Stadt Oer-Erkenschwick ist untere Bauaufsichtsbehörde, das Bauordnungsamt nimmt Beseitigungsanzeigen entgegen und führt das Baulastenverzeichnis. Die Zechenbauten von Ewald Fortsetzung stehen unter Denkmalschutz, sodass Rückbauten im Umfeld mit der Unteren Denkmalbehörde abzustimmen sind. Für Altlasten auf Zechenflächen ist der Kreis Recklinghausen zuständig, Bergschadensfragen laufen über die RAG und die Bezirksregierung Arnsberg als Bergbehörde. Als Zechenstandort am Rand des Ruhrgebiets war Oer-Erkenschwick Ziel von Luftangriffen, weshalb Bodeneingriffe eine Luftbildauswertung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe der Bezirksregierung Arnsberg voraussetzen.
Zunächst prüfen wir, ob das Gebäude Teil eines geschützten Siedlungsensembles ist, dann wäre die Untere Denkmalbehörde zu beteiligen. Die Beseitigungsanzeige geht an das Bauordnungsamt der Stadt Oer-Erkenschwick. Bei angebauten Nachbarhäusern wird die Trennwand gesichert und gesägt. Bergschäden am Gebäude dokumentieren wir vorab für die Beweissicherung.
Ja, wir bauen von der Grundstücksseite aus mit dem Longfront-Bagger zurück und nutzen den Straßenraum nur für Container und Abfuhr. Die Sondernutzung stimmen wir mit dem Ordnungsamt ab. Staub wird gebunden, der Schutt sortenrein direkt verladen. Sperrungen beschränken sich auf wenige Stunden.
Zuerst werden Bergschadenslage, mögliche Tagesöffnungen und Altlasten mit dem Kreis Recklinghausen und der Bergbehörde geklärt. Fundamente werden dann mit hydraulischem Spaltgerät und Abbruchbagger zerlegt, ohne den Untergrund durch Erschütterungen zu belasten. Der Beton wird gebrochen, belastete Anteile getrennt entsorgt. Die denkmalgeschützten Zechenbauten bleiben unberührt.
Auf Kokereiflächen finden sich häufig Teer, PAK und Benzolreste im Boden, auf Zechenflächen Öle, Schwermetalle und Bergematerial. Vor dem Rückbau werden Boden und Bausubstanz untersucht und ein Entsorgungskonzept erstellt. Belastete Bauteile werden getrennt ausgebaut. Der Kreis Recklinghausen führt das Altlastenkataster und wird beteiligt.
Ja, wir legen solche Arbeiten in Revisions- oder Ferienzeiten, damit der Betrieb nicht unterbrochen wird. Gesägt wird nass mit Wandsäge und Kernbohrer, das Wasser wird aufgefangen und abgeleitet, damit es nicht in Beckenumgänge oder Technikräume läuft. Bei Gebäuden im Senkungsgebiet prüfen wir vorher, ob Risse aus Bergschäden stammen und ob die Decke nach dem Schnitt noch ausreichend trägt. Erschütterungsarme Verfahren sind hier Standard.
Vor Beginn dokumentieren wir den Zustand beider Hälften mit Fotos und, wenn nötig, mit Rissmonitoren, damit später klar ist, welche Schäden vorher bestanden. Die verbleibende Trennwand wird abgestützt, nach dem Rückbau verschlossen und gegen Feuchtigkeit geschützt, weil sie plötzlich zur Außenwand wird. Wir arbeiten mit Sortiergreifer und Zange statt mit schlagenden Geräten, um vorgeschädigtes Mauerwerk nicht weiter zu belasten. Bei Verdacht auf Altbergbau und Tagesöffnungen holen wir zusätzlich Auskunft bei der Bezirksregierung Arnsberg ein.
Wir orten zunächst den Verlauf, weil viele Abschnitte überbaut oder überschüttet wurden, und legen die Anlage dann abschnittsweise frei. Schienen und Schwellen werden ausgebaut und sortenrein verwertet, das Schotterbett wird auf Öl- und Teerbelastungen geprüft, bevor es wiederverwendet oder entsorgt wird. Betonsockel, Prellböcke und Fundamente zerlegen wir mit Zange und Säge ohne Sprengung. Ergebnisse und Entsorgungsnachweise stimmen wir mit dem Kreis Recklinghausen ab.
Untere Bauaufsichtsbehörde für Oer-Erkenschwick ist das Bauordnungsamt der Stadt Oer-Erkenschwick; die Fachaufsicht liegt bei der Bezirksregierung Münster. Dort geht die Abbruchanzeige oder der Antrag nach § 63 beziehungsweise § 64 BauO NRW ein. Für Ihr Vorhaben in Oer-Erkenschwick stellen wir die Unterlagen zusammen. Planen Sie in Oer-Erkenschwick 2 bis 4 Wochen für die Anzeige und 4 bis 12 Wochen für eine Genehmigung ein.
Unser Einsatzgebiet ist größer als Oer-Erkenschwick. Wir arbeiten auch in Recklinghausen, Datteln, Herten, Marl und Waltrop. Weil unsere Maschinen ohnehin zwischen Oer-Erkenschwick und diesen Orten unterwegs sind, entstehen kaum Leerfahrten, und Besichtigungen lassen sich kurzfristig legen.
Wir arbeiten im gesamten Stadtgebiet, unter anderem in Oer, Erkenschwick, Groß-Erkenschwick, Klein-Erkenschwick und Rapen. Der Besichtigungstermin in Oer-Erkenschwick liegt in der Regel innerhalb weniger Werktage, danach folgt das Festpreis-Angebot binnen 48 Stunden.
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